{"id":12411,"date":"2017-05-17T13:15:48","date_gmt":"2017-05-17T11:15:48","guid":{"rendered":"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=12411"},"modified":"2017-06-08T11:24:26","modified_gmt":"2017-06-08T09:24:26","slug":"12411","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2017\/05\/17\/12411\/","title":{"rendered":"Fake News und andere (Un)Wahrheiten &#8211; \u00dcber das Medienvertrauen von Herrn und Frau Schweizer"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Fake News&#8220;, &#8222;L\u00fcgenpresse&#8220;! &#8211; Obwohl kein neues Ph\u00e4nomen wird seit 2016 weniger etablierten aber vor allem auch traditionsreichen Medienh\u00e4usern vermehrt die Verbreitung von Unwahrheiten unterstellt. Als prominenteste Vertreter dieser umfangreichen Mediendenunziation lassen sich US-Pr\u00e4sident Donald Trump oder die &#8222;Alternative f\u00fcr Deutschland&#8220; (AfD) nennen. Auch in der Schweiz sprach die Weltwoche im Hinblick auf ihre medialen Mitstreiter von <a href=\"http:\/\/www.weltwoche.ch\/ausgaben\/2017-3\/artikel\/der-schweinejournalismus-die-weltwoche-ausgabe-32017.html\">&#8222;Schweinejournalismus&#8220;<\/a>. Zwischen Wahrheit und Diskreditierung &#8211; wird den Medien \u00fcberhaupt noch vertraut?\u00a0<\/strong><\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-12416\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/a855ae9c-117a-4d0b-adf7-8d9a8e672b28.jpg\" alt=\"\" width=\"563\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/a855ae9c-117a-4d0b-adf7-8d9a8e672b28.jpg 1200w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/a855ae9c-117a-4d0b-adf7-8d9a8e672b28-300x200.jpg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/a855ae9c-117a-4d0b-adf7-8d9a8e672b28-768x513.jpg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/a855ae9c-117a-4d0b-adf7-8d9a8e672b28-1024x684.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/p><p><em>Diffamierung der Medien &#8211; Stichwort &#8218;Fake News&#8216; (Bild: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/medien\/fake-news-geprueft-und-nicht-fuer-gut-befunden-ld.136555\">Imago via NZZ<\/a>)<\/em><\/p><p>&nbsp;<br \/>\nNicht zuf\u00e4lligerweise lassen sich die Medien in einer Demokratie als vierte Gewalt beschreiben, stehen sie doch im Dienste der \u00d6ffentlichkeit. Sie dienen der Gesellschaft als beobachtendes, aufkl\u00e4rendes, Transparenz schaffendes und kommentierendes Organ und k\u00f6nnen somit das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung in Staat und Demokratie st\u00e4rken. Politik und Medien stellen durch ihre wechselseitige Abh\u00e4ngigkeit ihre Legitimierung sicher. Mit Trump und Co. tanzt die Politik in den letzten Jahren jedoch vermehrt aus der Reihe. Die sogenannte <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/debatte\/realitaet-oder-phantasma-1.18419957\">Mainstream-Presse<\/a> wird durchgehend der L\u00fcgerei bezichtigt &#8211; und k\u00e4mpft scheinbar (<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/medien\/in-medias-ras-ueberdrehte-thesen-von-fake-news-und-filterblasen-ld.131653\">erfolglos?<\/a>) um das Vertrauen ihrer Leserschaft.<\/p><p><strong>Medien erhalten tiefsten Wert<\/strong><\/p><p>Die aktuellsten Zahlen der repr\u00e4sentativen <a href=\"http:\/\/www.css.ethz.ch\/content\/specialinterest\/gess\/cis\/center-for-securities-studies\/de\/publications\/sicherheit\/details.html?id=\/s\/i\/c\/h\/sicherheit_2017\">Studie &#8222;Sicherheit 2017&#8220;<\/a>\u00a0der Milit\u00e4rakademie an der ETH und des Centers for Security Studies, bei der im Januar 2017 Schweizer Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrger hinsichtlich ihres Vertrauens befragt wurden, zeigen nennenswerte Diskrepanzen zwischen den Institutionen auf: Das Vertrauen des Schweizer Stimmvolks in die Beh\u00f6rden ist gegen\u00fcber des Vorjahres signifikant gestiegen. Vor allem der\u00a0Bundesrat (7.1), die Gerichte (7.4) und die Polizei (7.9) geniessen in der Bev\u00f6lkerung hohes Vertrauen (gerundete Mittelwerte, Skala: 1=wenig Vertrauen, 10=hohes Vertrauen). Auch dem Parlament (6.6), der Armee (6.8) und der Wirtschaft (6.8) wird vertraut. Wie auf der unten stehenden Grafik\u00a0(&#8218;Vertrauen in Institutionen&#8216;) ersichtlich, ist jedoch das Vertrauen in die Medien und die politischen Parteien (jeweils 5.5) verh\u00e4ltnism\u00e4ssig tief und liegt weit unter dem Gesamtmittelwert (6.7).<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12686\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/vertrauen.png\" alt=\"\" width=\"692\" height=\"527\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/vertrauen.png 692w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/vertrauen-300x228.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 692px) 100vw, 692px\" \/><\/p><p>Den Trend der letzten zehn Jahre betrachtend, l\u00e4sst sich diese Differenz zwischen Medienvertrauen und Vertrauen in die \u00fcbrigen Institutionen stetig beobachten. Daraus schlussfolgernd l\u00e4sst sich erkennen, dass die Medien sich trotz &#8211; oder besser: aufgrund &#8211; des konzentrierten Anschw\u00e4rzens etwa seitens populistischer Politiker wohl generell betrachtet nicht in einer Krise befinden, brachten ihnen doch Herr und Frau Schweizer w\u00e4hrend der letzten Dekade generell konstant nur m\u00e4ssiges Vertrauen entgegen.<\/p><p><strong>Demokratieb\u00fcndel<\/strong><\/p><p>Die Finanzkrise ab 2007 beeinflusste auch in der Schweiz das generelle Vertrauen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, nehmen\u00a0wie auf der zuvor schon erw\u00e4hnten Grafik (&#8218;Vertrauen in Institutionen&#8216;) die Vertrauenswerte aller Institutionen bis mindestens 2009 ab. Interessanterweise l\u00e4sst sich anhand des 10-Jahre-Trends erkennen, dass die Vertrauenswerte\u00a0aller\u00a0erfragten Institutionen gleichermassen ab- wie zunehmen. Es scheint, dass Vertrauen in Beh\u00f6rden und Institutionen als Paket betrachtet werden kann. Die Kurve des Medienvertrauens l\u00e4sst darauf schliessen, dass das Schweizer Stimmvolk auch die Medien in dieses Paket mit einbinden und somit als unverzichtbaren Teil einer demokratischen Gesellschaft wahrnehmen.<\/p><p><strong>Das Internet und Social Media &#8211; same same, but different<\/strong><\/p><p>Das ausgedehnte Angebot an Informationsbeschaffung der sogenannten neuen Medien bietet auch den Schweizer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern Chancen deliberativer Partizipation und individueller Meinungsbildung. Doch die\u00a0professionelle Produktion klassischen Journalismus&#8216; wird zunehmend vom massenteilhabenden Laientum neuer Medien konkurriert, die inhaltliche Wahrnehmungsverantwortung wird vom Produzenten auf den Konsumenten \u00fcbertragen. Das Internet und Social Media wurden zu H\u00e4fen vermeintlicher Fake News, Filter Bubbles und alternativen Fakten &#8211; wird den neuen Medien deswegen weniger vertraut?<\/p><p><strong>Unterschiede zwischen links und rechts<\/strong><\/p><p>Eine vertiefte Analyse der Daten l\u00e4sst Schlussfolgerungen \u00fcber Vertrauensdifferenzen hinsichtlich der politischen Einstellung des Schweizer Stimmvolks zu. Aufgrund statistischer Berechnungen, bei denen jeweils die erwarteten Vertrauenswerte\u00a0in die Medien generell, ins Internet als Informationsmedium und in Social Media anhand der politischen Einstellung und kontrolliert auf Geschlecht, Alter, Bildungsniveau, Region und das Vertrauen in die sieben anderen zuvor diskutierten\u00a0Institutionen berechnet wurde, lassen sich Tendenzen etwaiger politischer Einflussnahme ermitteln.<\/p><p>Die untenstehende Grafik &#8218;Medien generell&#8216; zeigt auf, dass eher links eingestellte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger den Medien allgemein mehr vertrauen als eher rechts eingestellte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, wobei das Vertrauen knapp vor der politischen Mitte unter den Mittelwert von 5.46 absinkt. Der Einfluss der politischen Einstellung auf das generelle Medienvertrauen kann als statistisch relevant betrachtet werden.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12690\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/medien.png\" alt=\"\" width=\"451\" height=\"423\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/medien.png 451w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/medien-300x281.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/><\/p><p>Das Internet als Informationsmedium zeigt eine \u00e4hnliche Tendenz bez\u00fcglich der links-rechts-Diskrepanz auf: Politisch links eingestellte Schweizerinnen und Schweizer vertrauen dem Internet eher\u00a0als politisch rechts eingestellte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, wobei der Vertrauenswert bei rechts-aussen sich positionierenden Schweizerinnen und Schweizern wieder steigt. Der Einfluss der politischen Einstellung ist auch in dieser Analyse statistisch relevant.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12689\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/internet.png\" alt=\"\" width=\"451\" height=\"423\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/internet.png 451w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/internet-300x281.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/><\/p><p>Ganz anders sieht es bei Social Media als Informationsmedien aus. Sich links Positionierende bringen diesen Medien geringeres Vertrauen entgegen als rechts eingestellte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Das Vertrauen Linkspolitischer liegt unter dem Mittelwert von 3.53, w\u00e4hrend das Vertrauen rechts eingestellter B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger \u00fcber dem im Vergleich zu anderen Medien sehr tiefen Vertrauensmittelwert liegt.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12691\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/socmed.png\" alt=\"\" width=\"451\" height=\"423\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/socmed.png 451w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/socmed-300x281.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/><\/p><p><strong>&#8230;zeigt das Bashing doch Wirkung?<\/strong><\/p><p>Vorwiegend wird von rechts-konservativen und rechts-populistischen Politikerinnen und Politikern, Parteien und Medien berichtet, die etablierte Medienh\u00e4user als Fake News-Produzenten oder als L\u00fcgenpresse benennen &#8211; vielleicht liegt es gar an\u00a0der Prominenz der Figuren, die die Einseitigkeit so offensichtlich macht. Summa summarum kann aufgrund der Datenanalyse best\u00e4tigt werden, dass rechts eingestellte Personen den Medien generell weniger Vertrauen, jedoch den Social Media h\u00f6heres Vertrauen entgegenbringen als links eingestellte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Ob sich diese Vertrauensdiskrepanzen aufgrund des konservativen Wunschbildes des eigenst\u00e4ndigen B\u00fcrgers,\u00a0der Effekte der <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/filterblasen-und-aufgeblasene-thesen-wir-zwerge-unter-datenriesen-ld.144971\">Echokammern, Filter Bubbles und des Selective Exposure<\/a> in den Social Media oder tats\u00e4chlich infolge\u00a0des Einflusses der politischen Elite entfalten, kann aus dieser Analyse jedoch nicht erschlossen werden.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-box-gray\">Die hier verwendeten Daten stammen aus der Studie \u201eSicherheit 2017\u201c des Centers for Security Studies, ETH Z\u00fcrich und der Milit\u00e4rakademie an der ETH Z\u00fcrich (MILAK). Die Jahresstudien \u201eSicherheit\u201c dienen der Trendermittlung in der aussen-, sicherheits- und verteidigungspolitischen Meinungsbildung in der Schweiz. Sie st\u00fctzen sich auf im Jahresrhythmus durchgef\u00fchrte repr\u00e4sentative Befragungen der Schweizer Stimmbev\u00f6lkerung. Die diesj\u00e4hrige Datenerhebung fand zwischen dem 4. Januar und dem 23. Januar 2017 statt. Insgesamt wurden 1209 Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrger in allen Sprachregionen (Deutschschweiz, Westschweiz, S\u00fcdschweiz) der Schweiz telefonisch durch das Meinungsforschungsinstitut LINK befragt.Skalen<br \/>\nVertrauen: 1=wenig Vertrauen, 10=hohes Vertrauen<br \/>\nPolitische Einstellung: 0=links, 10=rechts<\/p><p>&#8218;Vertrauen in Institutionen&#8216;<br \/>\nEs wurden pro Jahr die jeweiligen Vertrauensmittelwerte der verschiedenen Institutionen, daraus resultierend der Gesamtmittelwert berechnet.<\/p><p>Modell<br \/>\nMultivariate Least Squares Regressionsanalyse mit &#8222;Zelig package&#8220; in R, 95% Confidence Interval<br \/>\nErhaltene &#8222;expected values&#8220; wurden als Medianwerte zusammengefasst und mit &#8222;ggplot2 package&#8220; in R visualisiert.<\/p><p>&#8218;Medien generell&#8216;<br \/>\nUnabh\u00e4ngige Variable: Politische Einstellung: -0.194*, Politische Einstellung^2: 0.013.<br \/>\nKontrollvariablen: Bundesrat: 0.152***, Parlament: -0.003, Gerichte: 0.091**, Polizei: 0.090**, Armee: -0.061**, Wirtschaft: 0.043, Parteien: 0.187***, Internet: 0.259***, Social Media: 0.070**, Geschlecht: -0.115, Alter: 0.105***, Bildung: -0.084, Region: -0.011, Constant: 0.983*.<br \/>\nF Statistics: 28.350***(df=15; 954). R2 = 0.308, Adjusted R2 = 0.297.<\/p><p>&#8218;Internet&#8216;<br \/>\nUnabh\u00e4ngige Variable: Politische Einstellung: -0.252**, Politische Einstellung^2: 0.021**.<br \/>\nKontrollvariablen: Bundesrat: -0.003, Parlament: -0.041, Gerichte: -0.111***, Polizei: 0.011, Armee: 0.043, Wirtschaft: 0.114***, Parteien: 0.041, Medien: 0.269***, Social Media: 0.411***, Geschlecht: 0.115, Alter: -0.058*, Bildung: 0.0001, Region: 0.422***, Constant: 2.239***.<br \/>\nF Statistics: 39.045***(df=15; 954). R2 = 0.380, Adjusted R2 = 0.371.<\/p><p>&#8218;Social Media&#8216;<br \/>\nUnabh\u00e4ngige Variable: Politische Einstellung: 0.361***, Politische Einstellung^2: -0.023**.<br \/>\nKontrollvariablen: Bundesrat: -0.035, Parlament: 0.090*, Gerichte: -0.005, Polizei: -0.092**, Armee: 0.006, Wirtschaft: 0.059, Parteien: 0.160***, Medien: 0.082**, Internet: 0.463***, Geschlecht: -0.025, Alter: -0.050, Bildung: -0.153, Region: 0.082, Constant: -1.044*.<br \/>\nF Statistics: 34.783***(df=15; 954). R2 = 0.354, Adjusted R2 = 0.343.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"content-box-grey\">\n<a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/R-Code.txt\">R Code<\/a><\/p><p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/plots-Rmd.txt\">plots Rmd<\/a><\/p><p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/tables-Rmd.txt\">tables Rmd<\/a><\/p><p>&nbsp;<\/p><p>Studie &#8222;Sicherheit 2017&#8220;<br \/>\nSzvircsev Tresch, Tibor (Hg.); Wenger, Andreas (Hg.); De Rosa, Stefano; Ferst, Thomas; Moehlecke de Baseggio, Eva; Schneider, Olivia; Scurrell, Jennifer Victoria (Center for Security Studies, ETH Z\u00fcrich; Milit\u00e4rakademie an der ETH Z\u00fcrich (MILAK)) (2017): Sicherheit 2017. Aussen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitische Meinungsbildung im Trend. (<a href=\"http:\/\/www.css.ethz.ch\/content\/specialinterest\/gess\/cis\/center-for-securities-studies\/de\/publications\/sicherheit\/details.html?id=\/s\/i\/c\/h\/sicherheit_2017\">http:\/\/www.css.ethz.ch\/content\/specialinterest\/gess\/cis\/center-for-securities-studies\/de\/publications\/sicherheit\/details.html?id=\/s\/i\/c\/h\/sicherheit_2017<\/a> [26.05.2017]).<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"content-box-grey\">Literatur<br \/>\nFischer, Tin (Neue Z\u00fcrcher Zeitung (NZZ)) (2017): Wir Zwerge unter Datenriesen. (<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/filterblasen-und-aufgeblasene-thesen-wir-zwerge-unter-datenriesen-ld.144971\">https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/filterblasen-und-aufgeblasene-thesen-wir-zwerge-unter-datenriesen-ld.144971<\/a> [27.05.2017]).<\/p><p>Misik, Robert (Neue Z\u00fcrcher Zeitung (NZZ), Gastkommentar) (2014): Mainstream-Kritik ist der neue Mainstream. (<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/debatte\/realitaet-oder-phantasma-1.18419957\">https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/debatte\/realitaet-oder-phantasma-1.18419957<\/a> [27.05.2017]).<\/p><p>Stadler, Rainer (Neue Z\u00fcrcher Zeitung (NZZ)) (2016): \u00dcberdrehte Thesen von Fake News und Filterblasen.\u00a0<span style=\"font-size: 16px\">(<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/medien\/in-medias-ras-ueberdrehte-thesen-von-fake-news-und-filterblasen-ld.13165\">https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/medien\/in-medias-ras-ueberdrehte-thesen-von-fake-news-und-filterblasen-ld.13165<\/a>3 [14.05.2017]).<\/span><\/p><p>Zimmermann, Kurt W. (Die Weltwoche) (2017): Der Schweinejournalismus. (<a href=\"http:\/\/www.weltwoche.ch\/ausgaben\/2017-3\/artikel\/der-schweinejournalismus-die-weltwoche-ausgabe-32017.html\">http:\/\/www.weltwoche.ch\/ausgaben\/2017-3\/artikel\/der-schweinejournalismus-die-weltwoche-ausgabe-32017.html<\/a> [16.05.2017]).<\/p><p>&nbsp;<br \/>\nBildquelle: Imago via Neue Z\u00fcrcher Zeitung (NZZ) (2016). (<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/medien\/fake-news-geprueft-und-nicht-fuer-gut-befunden-ld.136555\">https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/medien\/fake-news-geprueft-und-nicht-fuer-gut-befunden-ld.136555 <\/a>[13.05.2017]).<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"content-box-blue\">&#8222;Fake News und andere (Un)Wahrheiten &#8211; \u00dcber das Medienvertrauen von Herrn und Frau Schweizer&#8220;<br \/>\nAbgabedatum: 28.05.2017<br \/>\nAutorin: Jennifer Victoria Scurrell, jennifer.scurrell@uzh.ch, 04-400-156<br \/>\nVeranstaltung: Forschungsseminar Politischer Datenjournalismus<br \/>\nDozenten: Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Michael Hermann, Dr. Bruno W\u00fcest<br \/>\nWortanzahl: 813 (exkl. Lead, Anh\u00e4nge und Literaturverzeichnis)<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Fake News&#8220;, &#8222;L\u00fcgenpresse&#8220;! &#8211; Obwohl kein neues Ph\u00e4nomen wird seit 2016 weniger etablierten aber vor allem auch traditionsreichen Medienh\u00e4usern vermehrt die Verbreitung von Unwahrheiten unterstellt. Als prominenteste Vertreter dieser umfangreichen Mediendenunziation lassen sich US-Pr\u00e4sident Donald Trump oder die &#8222;Alternative f\u00fcr Deutschland&#8220; (AfD) nennen. 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