{"id":13886,"date":"2017-12-14T19:30:43","date_gmt":"2017-12-14T18:30:43","guid":{"rendered":"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=13886"},"modified":"2018-01-12T13:06:15","modified_gmt":"2018-01-12T12:06:15","slug":"immer-mehr-kinder-in-zuerich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2017\/12\/14\/immer-mehr-kinder-in-zuerich\/","title":{"rendered":"Ihr Kinderlein kommet"},"content":{"rendered":"<h3>Familien sind in der Limmatstadt auf dem Vormarsch. Ein Klischee besagt, dass Ausl\u00e4nder mehr Kinder haben als Schweizer. Sind diese in Z\u00fcrich also besonders geb\u00e4rfreudig? Nicht wirklich \u2013 eine Analyse zur Familiensituation in Z\u00fcrich.<\/h3>\n<div id=\"attachment_14724\" style=\"width: 9610px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14724\" class=\"wp-image-14724 size-full\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderStadt-1.jpg\" alt=\"\" width=\"9600\" height=\"4800\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderStadt-1.jpg 9600w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderStadt-1-300x150.jpg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderStadt-1-768x384.jpg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderStadt-1-1024x512.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 9600px) 100vw, 9600px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-14724\" class=\"wp-caption-text\">Grafik 1: Anteil Kinder in der Stadt Z\u00fcrich \u00fcber Zeit<\/p>\n<\/div><p>\u00dcber eine lange Zeit hinweg blieb der Anteil der 0-14-J\u00e4hrigen in Z\u00fcrich konstant bei rund 12%. Seit 2006 ist diesbez\u00fcglich ein Wachstum in Z\u00fcrich zu beobachten \u2013 im Jahr 2016 stieg der Anteil der J\u00fcngsten gar \u00fcber 13%. Dies mag nach wenig klingen, ist angesichts der Stadtgr\u00f6sse Z\u00fcrichs aber eine beachtliche Entwicklung. Ist Z\u00fcrich heute attraktiver f\u00fcr Familien als fr\u00fcher? Diese Annahme scheint vor allem f\u00fcr Schweizer Familien richtig zu sein. Denn betrachtet man die beiden Gruppen unabh\u00e4ngig voneinander, sind betr\u00e4chtliche Unterschiede \u00fcber die Zeit zu sehen. W\u00e4hrend der Anteil der Schweizer Kinder ab 2000 kontinuierlich steigt, ist bei ausl\u00e4ndischen Kindern bis 2006 ein immenser relativer R\u00fcckgang zu verzeichnen \u2013 seither w\u00e4chst der ausl\u00e4ndische Kinderanteil jedoch \u00e4hnlich schnell wie der schweizerische.<\/p>\n<div id=\"attachment_14725\" style=\"width: 9610px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14725\" class=\"wp-image-14725 size-full\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderStadtAI-1.jpg\" alt=\"\" width=\"9600\" height=\"4800\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderStadtAI-1.jpg 9600w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderStadtAI-1-300x150.jpg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderStadtAI-1-768x384.jpg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderStadtAI-1-1024x512.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 9600px) 100vw, 9600px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-14725\" class=\"wp-caption-text\">Grafik 2: Anteil Kinder in der Stadt Z\u00fcrich \u00fcber Zeit (differenziert nach Staatszugeh\u00f6rigkeit)<\/p>\n<\/div>\n<h3>Aufgepasst auf Einb\u00fcrgerungseffekte<\/h3><p>Einen Teil dieses Unterschieds l\u00e4sst sich durch Einb\u00fcrgerungen erkl\u00e4ren. Wie ein <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/PRD\/SSZ\/ZurZeit\/ZUZ_002_2011_output\/web\/flipviewerxpress.html\">Bericht der Stadt Z\u00fcrich<\/a> zeigt, wurden in der Zeit nach der Jahrtausendwende \u00fcberproportional viele Personen im Familienverbund, darunter viele Kinder, eingeb\u00fcrgert (Villiger 2011: 11-14). Das sind genau jene Jahre, in welchen der relative R\u00fcckgang bei Kindern mit ausl\u00e4ndischem Pass besonders stark war und der Anteil von Schweizer Kinder zu wachsen begann. Der Grafik folgend, wechselten eingeb\u00fcrgerte Kinder also von der roten Linie auf die blaue Linie. Es ist daher kein Zufall, dass sich die beiden Linien zu diesem Zeitpunkt voneinander wegbewegten.<\/p>\n<h3>Unterschiede auf Kreisebene<\/h3><p>Bevor weitere Erkl\u00e4rungen f\u00fcr diese ungleichen Entwicklungen gesucht werden, ist zu ber\u00fccksichtigen, dass dieses Bild nicht f\u00fcr alle Stadtkreise Bestand hat. In den \u00e4usseren Stadtkreisen, Kreise 9 bis 12, waren ausl\u00e4ndische Kinder bis in die 2000er-Jahre proportional mehr vertreten \u2013 inzwischen \u00fcberholte aber der Kinderanteil der Schweizer jenen der Ausl\u00e4nder. Noch deutlicher verl\u00e4uft diese Entwicklung in den Kreisen 3, 4 und 5. Die relative Zahl an ausl\u00e4ndischen Familien nahm in diesen Stadtteilen derart ab, dass sich w\u00e4hrenddessen ein gr\u00f6sserer Abstand zum schweizerischen Kinderanteil ergab. Anders verh\u00e4lt es sich in den Kreisen 1 und 2 sowie 6 bis 8 vorwiegend in der Stadtmitte. Ausl\u00e4ndische Familien waren hier schon immer leicht untervertreten und mit Ausnahme von Kreis 7 blieb dieser Unterschied auch bis heute bestehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_14723\" style=\"width: 9610px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14723\" class=\"wp-image-14723 size-full\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderKreisAI.jpg\" alt=\"\" width=\"9600\" height=\"4800\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderKreisAI.jpg 9600w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderKreisAI-300x150.jpg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderKreisAI-768x384.jpg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderKreisAI-1024x512.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 9600px) 100vw, 9600px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-14723\" class=\"wp-caption-text\">Grafik 3: Anteil Kinder nach Kreisen und \u00fcber Zeit (differenziert nach Staatszugeh\u00f6rigkeit)<\/p>\n<\/div>\n<h3>Steigende Mietpreise \u2013 Eine B\u00fcrde f\u00fcr ausl\u00e4ndische Familien?<\/h3><p>Eine naheliegende Erkl\u00e4rung bieten die stetig ansteigenden Mietpreise in Z\u00fcrich. Eine <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/statistik\/publikationen-angebote\/publikationen\/Analysen\/A_013_2006.html\">Publikation zur Erwerbsstruktur der Stadt Z\u00fcrich<\/a> zeigt, dass ausl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4fte tendenziell tiefere L\u00f6hne haben als Schweizer (Dissler 2006: 16-17). Ausl\u00e4ndische Familien d\u00fcrften deshalb empfindlicher auf Mietpreiserh\u00f6hungen reagieren. Ein Wegzug aus der Stadt Z\u00fcrich w\u00e4re f\u00fcr ausl\u00e4ndische Familien daher wahrscheinlicher. Wirft man einen genaueren Blick auf die Daten, findet man bei Zuziehenden sowie Wegziehenden ein quasi identisches Bild zu Grafik 2: Der Anteil ausl\u00e4ndischer Kinder folgt einer U-Form, w\u00e4hrend der Anteil Schweizer Kinder beharrlich zunimmt. Damit wird klar, dass der relative R\u00fcckgang ausl\u00e4ndischer Kinder\u00a0keine f\u00fcr Z\u00fcrich spezifische Entwicklung ist\u00a0und die Mietpreise eine untergeordnete Rolle spielen. Eine ver\u00e4nderte Ab- oder Zuwanderung von Familien scheint nicht stattgefunden zu haben. Vielmehr lohnt es sich, die Zahlen von Z\u00fcrich in einen breiteren Kontext zu stellen.<\/p>\n<h3><strong>Kinderanteil ging schweizweit zur\u00fcck<\/strong><\/h3><p>Erstens ist in Grafik 4 zu sehen, dass der gesamtschweizerische Kinderanteil deutlich h\u00f6her ist als jener in den St\u00e4dten. Dies entspricht in etwa der Erwartung, zumal St\u00e4dte als weniger attraktiv f\u00fcr Kinder, sprich Familien, gelten. Zweitens verzeichnete jener Anteil w\u00e4hrend der 2000er-Jahre einen markanten R\u00fcckgang von gut 17% auf 15%. Umso erstaunlicher ist es also, dass Z\u00fcrich seinen Kinderanteil w\u00e4hrend dieser Zeit konstant halten konnte und seither einen Anstieg erlebte. Basel liefert diesbez\u00fcglich einen Vergleichswert zu Z\u00fcrich. Der Kinderanteil in Basel war in den 2000er-Jahren leicht im Tiefgang und folgte so zu Teilen dem Schweizer Trend \u2013 seit 2009 sind Familien aber auch in Basel auf dem Vormarsch. Insgesamt n\u00e4herten sich der gesamtschweizerische Kinderanteil und jener der St\u00e4dte Z\u00fcrich und Basel im Laufe der Zeit an.<\/p>\n<div id=\"attachment_14726\" style=\"width: 9610px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14726\" class=\"wp-image-14726 size-full\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderZHBSCH-1.jpg\" alt=\"\" width=\"9600\" height=\"4800\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderZHBSCH-1.jpg 9600w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderZHBSCH-1-300x150.jpg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderZHBSCH-1-768x384.jpg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderZHBSCH-1-1024x512.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 9600px) 100vw, 9600px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-14726\" class=\"wp-caption-text\">Grafik 4: Anteil Kinder in Z\u00fcrich, Basel und gesamtschweizerisch \u00fcber Zeit<\/p>\n<\/div>\n<h3>Ausl\u00e4ndische Bev\u00f6lkerung hat immer weniger Kinder<\/h3><p>Noch interessanter wird es, wenn die Kinderanteile\u00a0wiederum nach Staatsangehlrigkeit aufgeschl\u00fcsselt werden. In der schweizweiten Entwicklung ging der relative Kinderanteil insbesondere bei Ausl\u00e4nder zur\u00fcck, wobei auch hier Einb\u00fcrgerungseffekte zu Tage treten d\u00fcrften. Nichtsdestotrotz n\u00e4hern sich Ausl\u00e4nder diesbez\u00fcglich mehr und mehr der Schweizer Bev\u00f6lkerung an. W\u00e4hrend in Basel der ausl\u00e4ndische Kinderanteil noch immer h\u00f6her ist als der schweizerische, hat sich in Z\u00fcrich ein Wandel vollzogen: Schweizer Kinder sind in Z\u00fcrich nun auch relativ in der Mehrzahl. Der Vergleich liefert also aufschlussreiche\u00a0Erkenntnisse. Erstens ist zu sehen, dass Z\u00fcrich f\u00fcr Familien \u2013 insbesondere f\u00fcr Schweizer Familien \u2013 attraktiver wurde. Zweitens ist der Kinderanteil von Personen mit ausl\u00e4ndischem Pass chronisch tief verglichen mit den Kinderanteilen in Basel und der gesamten Schweiz.<\/p>\n<div id=\"attachment_14727\" style=\"width: 9610px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14727\" class=\"wp-image-14727 size-full\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderZHBSCHAI.jpg\" alt=\"\" width=\"9600\" height=\"4800\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderZHBSCHAI.jpg 9600w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderZHBSCHAI-300x150.jpg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderZHBSCHAI-768x384.jpg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/AnteilKinderZHBSCHAI-1024x512.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 9600px) 100vw, 9600px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-14727\" class=\"wp-caption-text\">Grafik 5: Anteil Kinder in Z\u00fcrich, Basel und gesamtschweizerisch \u00fcber Zeit (differenziert nach Staatszugeh\u00f6rigkeit)<\/p>\n<\/div>\n<h3>Ausl\u00e4ndische Familien bleiben\u00a0untervertreten<\/h3><p>Anhand einer nationalen Familienbefragung zeigt die <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/PRD\/SSZ\/Analysen\/A_003_2015_output\/web\/flipviewerxpress.html\">Publikation <em>Am Puls der Familie<\/em><\/a> auf, inwiefern sich Z\u00fcrcher Familien von anderen Familien in der Schweiz unterscheiden. Bez\u00fcglich der finanziellen Situation sind Z\u00fcrcher Elternteile deutlich \u00f6fters der Meinung, dass es sehr einfach sei, finanziell \u00fcber die Runden zu kommen. Umgekehrt bewerten verh\u00e4ltnism\u00e4ssig wenige Z\u00fcrcher Familien ihre finanzielle Situation als schwierig oder sehr schwierig (Rosin 2015: 34). Die Familienstruktur in Z\u00fcrich scheint also eine andere zu sein \u2013 die finanzielle Situation von Stadtz\u00fcrcher Familien ist generell besser. Dies k\u00f6nnte der Grund sein, weshalb ausl\u00e4ndische Familien in Z\u00fcrich untervertreten sind. Weil Ausl\u00e4nder tendenziell tiefere Einkommen haben, ist die Stadt gerade f\u00fcr Familien weniger attraktiv. Dies wiederspiegelt sich vor allem in den Stadtkreisen 3, 5 und 6, allesamt verh\u00e4ltnism\u00e4ssig teure Wohngegenden, wo der ausl\u00e4ndische Kinderanteil tief, der Schweizer Kinderanteil aber hoch ist.<\/p>\n<h3>Z\u00fcrich wird attraktiver f\u00fcr Familien<\/h3><p>Erfreulich ist aber, dass der Kinderanteil in Z\u00fcrich seit einigen Jahren rasant ansteigt. Einerseits l\u00e4sst sich dies demographisch erkl\u00e4ren. <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/statistik\/publikationen-angebote\/publikationen\/webartikel\/2015-03-26_Steigende-Geburtenzahlen_Folge-der-Zuwanderung-oder-gesellschaftlicher-Trend.html\">Die steigenden Geburtenzahlen<\/a> beruhen zum Teil darauf, dass die Zahl der geb\u00e4rf\u00e4higen Frauen in Z\u00fcrich stark gestiegen ist (Schwierz 2015).\u00a0 Andererseits sind auch stadtpolitische Entwicklungen zu nennen, die sich f\u00fcr Familien positiv auswirken. So hat die <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/content\/prd\/de\/index\/statistik\/publikationen-angebote\/publikationen\/webartikel\/2016-03-02_Dem-Baby-Boom-auf-der-Spur.html\">Neubaut\u00e4tigkeit<\/a>, insbesondere im gemeinn\u00fctzigen Sektor, dazu gef\u00fchrt, dass mehr bezahlbarer Wohnraum f\u00fcr Familien vorhanden ist (Rosin\u00a02016). Zudem wurde das <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/sd\/soz\/kibe_2016_output\/web\/flipviewerxpress.html\">Kinderbetreuungsangebot<\/a>, mitunter auch subventionierte Betreuungspl\u00e4tze, kr\u00e4ftig ausgebaut und z\u00e4hlte im Jahr 2016 fast 10&#8217;000 Betreuungspl\u00e4tze (Stadt Z\u00fcrich 2016: 27). Insgesamt beg\u00fcnstigten diese Entwicklungen die Zunahme von Kindern\u00a0in der Stadt Z\u00fcrich.<\/p>\n<h3>Informationen zum Blogbeitrag<\/h3><p>Verfasser: Raffael von Arx, Matrikelnummer: 13-712-393, Mail: raffael.vonarx@uzh.ch<\/p><p>Abgabe: 17.12.2017<\/p><p>Veranstaltung: Forschungsseminar Politischer Datenjournalismus, Universit\u00e4t Z\u00fcrich<\/p><p>Dozierende Personen: Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. des. Bruno W\u00fcest, Alexandra Kohler<\/p><p>Anzahl W\u00f6rter: 979<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3><p>Dissler, Marc (2006): (<a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/statistik\/publikationen-angebote\/publikationen\/Analysen\/A_013_2006.html\">https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/statistik\/publikationen-angebote\/publikationen\/Analysen\/A_013_2006.html<\/a> [Stand 12.12.2017]).<\/p><p>Rosin, Klemens (2015): Am Puls der Familie. (<a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/PRD\/SSZ\/Analysen\/A_003_2015_output\/web\/flipviewerxpress.html\">https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/PRD\/SSZ\/Analysen\/A_003_2015_output\/web\/flipviewerxpress.html<\/a> [Stand 09.12.2017]).<\/p><p>Rosin, Klemens (2016):\u00a0Dem Baby-Boom auf der Spur: Warum leben in Z\u00fcrich immer mehr kleine Kinder? (<a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/content\/prd\/de\/index\/statistik\/publikationen-angebote\/publikationen\/webartikel\/2016-03-02_Dem-Baby-Boom-auf-der-Spur.html\">https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/content\/prd\/de\/index\/statistik\/publikationen-angebote\/publikationen\/webartikel\/2016-03-02_Dem-Baby-Boom-auf-der-Spur.html<\/a> [Stand 15.12.2017]).<\/p><p>Schwierz, Cornelia (2015): Steigende Geburtenzahlen \u2013 Folge der Zuwanderung oder gesellschaftlicher Trend? (<a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/statistik\/publikationen-angebote\/publikationen\/webartikel\/2015-03-26_Steigende-Geburtenzahlen_Folge-der-Zuwanderung-oder-gesellschaftlicher-Trend.html\">https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/statistik\/publikationen-angebote\/publikationen\/webartikel\/2015-03-26_Steigende-Geburtenzahlen_Folge-der-Zuwanderung-oder-gesellschaftlicher-Trend.html<\/a> [Stand 11.12.2017]).<\/p><p>Stadt Z\u00fcrich (2016): Report Kinderbetreuung. Leistungen 2016. (<a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/sd\/soz\/kibe_2016_output\/web\/flipviewerxpress.html\">https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/sd\/soz\/kibe_2016_output\/web\/flipviewerxpress.html<\/a> [Stand 11.12.2017]).<\/p><p>Villiger, Simon (2011): Zur Zeit \/ Die neuen Schweizer. (<a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/PRD\/SSZ\/ZurZeit\/ZUZ_002_2011_output\/web\/flipviewerxpress.html\">https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/PRD\/SSZ\/ZurZeit\/ZUZ_002_2011_output\/web\/flipviewerxpress.html<\/a> [Stand 09.12.2017]).<\/p>\n<h3>Methodik<\/h3><p>Die Kinderanteile, welche differenziert nach Staatsb\u00fcrgerschaft ausgewiesen sind, wurden wie folgt berechnet:<br \/>\n&#8211; Anzahl 0-14-j\u00e4hriger Einwohner mit Schweizer Pass \/ Anzahl Einwohner mit Schweizer Pass<br \/>\n&#8211; Anzahl 0-14-j\u00e4hrige Einwohner mit ausl\u00e4ndischem Pass \/ Anzahl Einwohner mit ausl\u00e4ndischem Pass<\/p>\n<h3>Daten<\/h3><p>Der Blogbeitrag basiert haupts\u00e4chlich\u00a0auf Daten der Statistik Stadt Z\u00fcrich, welche im Rahmen einer Kooperation dem Institut f\u00fcr Politikwissenschaft zur Verf\u00fcgung gestellt wurden. Zus\u00e4tzliche Daten beruhen auf den folgenden Quellen:<\/p><p>Bundesamt f\u00fcr Statistik (2017): St\u00e4ndige Wohnbev\u00f6lkerung nach Zivilstand, Alter, Staatsangeh\u00f6rigkeitskategorie und Geschlecht, 1981-2016. (<a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/querschnittsthemen\/wohlfahrtsmessung\/alle-indikatoren\/gesellschaft\/altersquotient.assetdetail.3222004.html\">https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/querschnittsthemen\/wohlfahrtsmessung\/alle-indikatoren\/gesellschaft\/altersquotient.assetdetail.3222004.html<\/a> [Stand 01.12.2017]).<\/p><p>Statistisches Amt Basel-Stadt (2017): Wohnbev\u00f6lkerung nach Alter. <a href=\"\/www.statistik.bs.ch\/zahlen\/tabellen\/1-bevoelkerung\/bestand-struktur.html\">(http:\/\/www.statistik.bs.ch\/zahlen\/tabellen\/1-bevoelkerung\/bestand-struktur.html<\/a> [Stand 12.12.2017]).<\/p>\n<h3>Beitragsbild<\/h3><p>Dewanda (2017):\u00a0Storch mit Baby*Holzstorch*Klapperstorch aus Holz. (<a href=\"https:\/\/de.dawanda.com\/product\/3570846-storch-mit-babyholzstorchklapperstorch-aus-holz\">https:\/\/de.dawanda.com\/product\/3570846-storch-mit-babyholzstorchklapperstorch-aus-holz<\/a> [Stand 15.12.2017]).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Familien sind in der Limmatstadt auf dem Vormarsch. Ein Klischee besagt, dass Ausl\u00e4nder mehr Kinder haben als Schweizer. Sind diese in Z\u00fcrich also besonders geb\u00e4rfreudig? Nicht wirklich \u2013 eine Analyse zur Familiensituation in Z\u00fcrich.\u00dcber eine lange Zeit hinweg blieb der Anteil der 0-14-J\u00e4hrigen in Z\u00fcrich konstant bei rund 12%. 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