{"id":13917,"date":"2017-12-17T23:59:33","date_gmt":"2017-12-17T22:59:33","guid":{"rendered":"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=13917"},"modified":"2018-01-12T12:13:49","modified_gmt":"2018-01-12T11:13:49","slug":"13917","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2017\/12\/17\/13917\/","title":{"rendered":"So lange halten es Studierende im selben Quartier aus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jedes Jahr begeben sich Hunderte von Studierenden in der Stadt Z\u00fcrich auf Wohnungs- oder Zimmersuche. Hat man nach m\u00fchsamer Suche eine Unterkunft gefunden, k\u00f6nnte man meinen, die Studierenden bleiben f\u00fcr die Dauer ihrer Ausbildung in der gleichen Wohnung und im gleichen Quartier wohnen. Doch Daten zeigen, dass die Umzugsfrequenz bei den jungen Zuz\u00fcgern sehr hoch ist. Oft zieht ein Studierender schon nach kurzer Zeit in ein anderes Quartier um. Rund die H\u00e4lfte aller Studenten und Studentinnen wechseln mindestens einmal w\u00e4hrend ihrer Ausbildung das Quartier. Dabei zeigt die Auswertung auch, dass einige Quartiere bei den jungen Studierenden deutlich beliebter zu sein scheinen als andere. <\/strong><\/p><p>J\u00e4hrlich\u00a0ziehen rund 750 Personen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren in die Stadt Z\u00fcrich. Bei den aus dem In- und Ausland herziehenden Personen handelt es sich wom\u00f6glich beim Grossteil um Studierende, die in der Stadt eine Ausbildung an einer Universit\u00e4t oder Fachhochschule beginnen. Dabei scheint Oerlikon bei den Jungen das beliebteste Quartier zu sein. Generell scheint der Kreis 11 mit seinen Quartieren Oerlikon, Seebach und Affoltern ein guter erster Kontaktpunkt in der Stadt zu sein. Am wenigsten zog es dagegen die jungen Neuzuz\u00fcger ins Lindenhof-Quartier und in den Kreis 1. In der Altstadt gibt es allerdings auch weniger Wohnungen als in den anderen Kreisen (Stadt Z\u00fcrich 2017: 225).<\/p><p><u>Grosse Umzugsfrequenz innerhalb der Stadt<\/u><\/p><p>Geht man davon aus, dass die Studierenden nach m\u00fchsamer Wohnungssuche sich mit derselben f\u00fcr die Dauer ihrer Ausbildung zufriedengeben, liegt man dabei falsch. Daten zeigen n\u00e4mlich, dass Studierende das Quartier h\u00e4ufig und schnell wechseln. W\u00e4hrend der Dauer f\u00fcr einen Bachelor Abschluss (typischerweise 3 Jahre) haben im Durchschnitt bereits 43 Prozent mindestens einmal das Quartier gewechselt. Nach f\u00fcnf Jahren, der gew\u00f6hnlichen Mindestdauer f\u00fcr einen Bachelor und einen Master, haben durchschnittlich bereits rund 60 Prozent von allen 13&#8217;880 Zuz\u00fcgern, die mindestens 5 Jahre in der Stadt blieben, zumindest einmal ein Quartierwechsel vollzogen. Ein Vergleich der Quartiere zeigt dabei jedoch eine grosse Variation der sogenannten Verbleibsquote nach der Zeit f\u00fcr einen Bachelor, einen angeh\u00e4ngten Master und einer anf\u00e4lligen Weiterbesch\u00e4ftigung oder PhD (10 Jahre). Die Verbleibsquote definiert sich dabei als die Anzahl Personen, die f\u00fcr 3, 5 oder 10 kontinuierliche Jahre im selben Quartier gewohnt haben in Relation zu der Anzahl Personen, die w\u00e4hrend der selben Dauer insgesamt in der Stadt verblieben sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-14783 size-large aligncenter\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-1-1-1024x614.jpeg\" alt=\"\" width=\"780\" height=\"468\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-1-1-1024x614.jpeg 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-1-1-300x180.jpeg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-1-1-768x461.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/>Abbildung 1: <strong><span style=\"color: #ff0000\">10 Jahre\u00a0<\/span> \u00a0 <span style=\"color: #000000\">\u00a05 Jahre<\/span>\u00a0 \u00a0 \u00a0<span style=\"color: #0000ff\">3 Jahre<\/span><\/strong><\/p><p>Am besten scheint es demnach den Studierenden im Leimbach-Quartier zugefallen. Rund 72% verbleiben nach drei Jahren im Quartier, nach 5 Jahren sind es immerhin noch knapp 62%. Auf Kreis-Ebene verbleiben mit fast 74% die meisten im Kreis 12 und 9 nach drei sowie nach f\u00fcnf Jahren (64%). Am schnellsten wird im City Quartier, sowie generell im Kreis 1 umgezogen: Nach 3 Jahren haben bereits die H\u00e4lfte den Kreis verlassen, nach 5 Jahren verbleiben nur noch 27% in der Altstadt. \u00a0L\u00e4ngerfristig bleiben die nun seit 10 Jahren in der Stadt sesshaften in den Quartieren Altstetten (48%), Leimbach (44%) und Hirzenbach (43%). Im City Quartier hingegen hat es kein Studierender zehn Jahre ausgehalten.<\/p><p><u>Im Durchschnitt lebt ein Studierender knapp zwei Jahre im selben Quartier<\/u><\/p><p>Mit den berechneten Verbleibsquoten kann nun gesch\u00e4tzt werden, wie lange ein Student oder Studentin im selben Quartier wohnen bleibt. Demnach bleibt man in Leimbach durchschnittlich f\u00fcr 31 Monate wohnen, gefolgt von einigen Quartieren aus den Kreisen 2, 9, 11 und 12, sowie Witikon (Kreis 7) mit einer Wohndauer von 28 bis 29 Monaten. In vielen anderen Quartieren aber bleiben die Jungen Zuz\u00fcgler im Durchschnitt nur rund 23 Monate wohnen, bevor sie in ein anderes Quartier umziehen. Offenbar wohnt man, trotz mutmasslicher guter Lage, am k\u00fcrzesten in der Altstadt. W\u00e4hrend man im Rathaus Quartier rund 13 Monate wohnt, wird der Durchschnittstudierende das City Quartier nach nur knapp 8 Monate zugunsten eines anderes Quartier verlassen.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-14542 size-full\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"7500\" height=\"4500\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-2.jpeg 7500w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-2-300x180.jpeg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-2-768x461.jpeg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-2-1024x614.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 7500px) 100vw, 7500px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Abbildung 2<\/p><p><u>Viele verlassen die Stadt wieder<\/u><\/p><p>Von all den jungen Zuz\u00fcgern verlassen jedoch ein Grossteil die Stadt bereits nach kurzer Zeit wieder. Rund 41% aller Neuzuz\u00fcgern verbleiben keine drei Jahre in der Stadt und nach f\u00fcnf Jahren haben bereits mehr als die H\u00e4lfte die Stadt wieder verlassen. Nach zehn Jahren ist nur noch jeder Vierte in der Stadt wohnhaft. Auch hier scheint eine gewisse Variation in den Quartieren und Kreisen vorhanden zu sein. Demnach scheint die Wahrscheinlichkeit kleiner, dass man die Stadt nach kurzer Zeit wieder verl\u00e4sst, wenn man nach Albisrieden oder ins Escher Wyss Quartier gezogen ist. Auf Kreis Ebene bleiben die Studierenden durchschnittlich am l\u00e4ngsten in der Stadt, wenn sie in den Kreis 9 gezogen sind. Ist man hingegen ins City Quartier oder in die Altstadt (Kreis 1) gezogen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass die Stadt schnell wieder verlassen wird.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-14784 size-large\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-3-1-1024x614.jpeg\" alt=\"\" width=\"780\" height=\"468\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-3-1-1024x614.jpeg 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-3-1-300x180.jpeg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abbildung-3-1-768x461.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Abbildung 3<\/p><p>Generell scheint die Sesshaftigkeit in den Quartieren und in der Stadt (im Gegensatz zu den obigen Abbildungen, werden von nun an die Weggezogenen miteingerechnet) positiv korreliert zu sein. Das heisst es scheint, dass in den Quartieren, in denen es die Studierenden l\u00e4nger sesshaft bleiben, die Wahrscheinlichkeit insgesamt in der Stadt zu bleiben ebenfalls gr\u00f6sser ist. Die beliebtesten Quartiere befinden sich demnach in der Abbildung 3 oben rechts oberhalb der roten Linie. In diesen Quartieren bleiben die Studierenden nicht nur am l\u00e4ngsten, sondern verbleiben auch h\u00e4ufiger in der Stadt, wenn sie das Quartier doch verlassen.<\/p><p><u>Mix aus Wohnungsbestand und Mietpreis wahrscheinlich entscheidend<\/u><\/p><p>Gr\u00fcnde, wieso einige Quartiere beliebter zu sein scheinen als andere, gibt es viele. Der Mietpreis einer Wohnung k\u00f6nnte darunter sicher eine Rolle spielen. Vergleicht man der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter mit der Verbleibsquote im Quartier (die aus der Stadt weggezogenen nicht mit eingerechnet), zeigt sich eine negative Korrelation. Obwohl der Mietpreis pro Quadratmeter im Escher Wyss Quartier am niedrigsten ist, scheint es den Studierenden dort nicht sonderlich zu gefallen. Anderseits bleiben im City Quartier die Studierenden nicht lange, obwohl zus\u00e4tzlich zur mutmasslichen guten Lage der Mietpreis pro Quadratmeter im Durchschnitt liegt. Der Grund daf\u00fcr d\u00fcrfte die geringe Anzahl von Wohnungen sein (Stadt Z\u00fcrich 2017: 225). Dies bedeutet vermutlich auch, dass weniger Studierende in der Altstadt wohnen und tats\u00e4chlich zeigt sich ein (schwacher) Zusammenhang zwischen der Verbleibsquote und der Gesamtanzahl Studierende, die in das Quartier gezogen sind. Das k\u00f6nnte darauf hindeuten, dass die Studierenden eher im Quartier bleiben, wenn es generell mehr Studierenden im Quartier hat. Zudem wiederspiegelt die Zuzugsh\u00e4ufigkeit zu einem gewissen Grad den Wohnungsbestand, der doch stark unterhalb der Quartiere variiert. Dem gegen\u00fcber scheint die Lage des Quartiers eine nicht allzu grosse Rolle zu spielen, wie lange ein Studierender im Quartier verbleibt.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p><p><strong><u>Methode, Vorgehensweise und Definitionen<\/u><\/strong><\/p><p><strong>Relevante Variablen im Datensatz:<\/strong><\/p><p>Im Datensatz der Statistik Stadt Z\u00fcrich auf Individual Ebene in der Zeitperiode von 1993 bis 2016 waren folgende (f\u00fcr meinen Blogbeitrag) relevante Informationen vorhanden:<\/p>\n<ul>\n<li>Zuzug: wann eine Person in die Stadt gezogen ist<\/li>\n<li>Quartier\/Kreis: wo wohnt die Person (zum Zeitpunkt des Zuzuges und den darauffolgenden Jahren)<\/li>\n<li>Alter: in welche Alterskategorie f\u00e4llt die Person (zum Zeitpunkt des Zuzuges zwischen 20 und 24 Jahre alt)<\/li>\n<li>Zivilstand: Zum Zeitpunkt des Zuzuges ledig<\/li>\n<li>Kinder: Anzahl Kinder der Person (zum Zeitpunkt des Zuzuges: kinderlos)<\/li>\n<\/ul><p><strong>Vorgehensweise:<\/strong><\/p><p>Zusammenf\u00fchren der Zuzugsinformationen (wann zieht eine Person in die Stadt) mit den Bev\u00f6lkerungsinformationen (Alter, Zivilstand, Kinder, Quartier\/Kreis, etc.). Mein Subsample besteht dabei nur aus Zuz\u00fcgern zwischen 20 und 24 Jahren, welche ledig und kinderlos sind. Sie sind dabei zwischen 1993 und 2016 \u2013 t in die Stadt gezogen. Damit hat jeder Zuz\u00fcgern die \u00abM\u00f6glichkeit\u00bb t Jahre in der Stadt gewohnt zu haben. Mit dem Subsample soll approximiert werden, dass es sich dabei um Studierenden handeln k\u00f6nnte. Nat\u00fcrlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch Nicht-Studierende sich darunter befinden k\u00f6nnten. Aber aufgrund der Merkmale (Alter, ledig und kinderlos) und der Charakteristik der Stadt Z\u00fcrich als Universit\u00e4tsstadt scheint eine solche Annahme realistisch zu sein. Nimmt man also per Annahme an, dass es beim Subsample wirklich um Studierende handelt, die eine Ausbildung an einer Universit\u00e4t oder Hochschule absolvieren, die typischerweise 3 Jahre (f\u00fcr einen Bachelor) oder 5 Jahre (mit einem angeh\u00e4ngten Master) dauert, so kann analysiert werden wie viele Studierende w\u00e4hrend ihrer Ausbildung ein Quartier- oder Kreiswechsel vollziehen. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Person f\u00fcr die Dauer ununterbrochen in der Stadt (und\/oder im Quartier gewohnt hat) und nicht zwischenzeitlich aus der Stadt (und\/oder aus dem Quartier) gezogen ist. Mit der Verbleibsquote (Definition: siehe unten) kann also analysiert werden, wie viele Studierenden nach t Jahren noch in demselben Quartier\/Kreis wohnen in Relation zu denjenigen Personen, die insgesamt in dasjenige Quartier\/Kreis gezogen sind und nach t Jahren noch in der Stadt wohnen (entweder im gleichen oder in ein anderes Quartier\/Kreis umgezogen).\u00a0 Mit dieser Verbleibsquote kann somit auch gesch\u00e4tzt werden, wie lange ein Studierender durchschnittlich im selben Quartier oder Kreis wohnen bleibt. Dabei wird die durchschnittliche Wohndauer mit der Verbleibsquote nach 3 und der Verbleibsquote nach 5 Jahre berechnet, um den Durchschnitt zwischen einem Bachelor und einem angeh\u00e4ngten Master sch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen (in der Regel sollte es mit beiden Verbleibsquoten eine \u00e4hnliche Wohndauer gesch\u00e4tzt werden).<\/p><p><strong>Definitionen:<\/strong><\/p><p>Quartier- und Kreisverbleibsquote:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 X<sub>i<\/sub> \/ (X<sub>i<\/sub> + Y<sub>i<\/sub>)<\/p><p>Quartier- und Kreissesshaftigkeit:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 X<sub>i<\/sub> \/ Z<sub>i<\/sub><\/p><p>Stadtsesshaftigkeit:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 (X<sub>i<\/sub> + Y<sub>i<\/sub>) \/ Z<sub>i<\/sub><\/p><p>Gesch\u00e4tzte durchschnittliche Wohndauer:<\/p><p>[[t<sub>=3<\/sub> * (X<sub>i,t=3<\/sub> \/ (X<sub>i,t=3<\/sub> + Y<sub>i,t=3<\/sub>)) + t<sub>=5<\/sub> * (X<sub>i,t=5<\/sub> \/ (X<sub>i,t=6 <\/sub>+ Y<sub>i,t=3<\/sub>))] \/ 2] * 12<\/p><p>t:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a03, 5 oder 10 Jahre<\/p><p>i:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a034 Quartier oder 12 Kreise<\/p><p>X<sub>i<\/sub>: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Anzahl Personen, die f\u00fcr t kontinuierliche Jahre in i gewohnt haben<\/p><p>Y<sub>i<\/sub>: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Anzahl Personen, die zu Zeitpunkt t=0 nach i gezogen sind und danach t\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0kontinuierliche Jahren in der Stadt gewohnt hat, dabei aber mindestens einmal i\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0gewechselt haben<\/p><p>Z<sub>i<\/sub>:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Total Personen, die jemals im Zeitraum 2016 \u2013 t nach i gezogen sind<\/p><p><strong>Bibliographie \/ Datenquellen:<\/strong><\/p><p>Alle verwendeten Daten wurden von der Statistik Stadt Z\u00fcrich f\u00fcr das Forschungsseminar Politischer Datenjournalismus im Herbstsemester 2017 am Institut f\u00fcr Politikwissenschaften an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich bereitgestellt.<\/p><p>Einzig die Informationen zu den Mietpreisen pro Quadratmeter entstammt aus den Ergebnissen der Mietpreis- Strukturerhebung 2006 von der Stadt Z\u00fcrich: <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/content\/dam\/stzh\/prd\/Deutsch\/Statistik\/Publikationsdatenbank\/analysen\/A_001_2008.pdf\">https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/content\/dam\/stzh\/prd\/Deutsch\/Statistik\/Publikationsdatenbank\/analysen\/A_001_2008.pdf<\/a> Der Mietpreis pro Quadratmeter bezieht sich dabei auf den Mittelwert einer 3-Zimmerwohnung auf dem privaten Markt im Quartier im Jahre 2006 (im PDF auf Seite 38).\u00a0Desweiteren\u00a0liegt der Zeitpunkt in etwa in der Mitte von der Zeitperiode von 1993 bis 2016, wodurch es als Durchschnitt der Mietpreise geeignet ist.<\/p><p>Stadt Z\u00fcrich (2017):\u00a0STATISTISCHES JAHRBUCH DER STADT Z\u00dcRICH. 111. Jahrgang, 225.<\/p><p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p><p>Titel: &#8222;So lange halten es Studierende im selben Quartier aus&#8220;<\/p><p>Name: Marcel Blum (13-742-093)<\/p><p>E-Mail: marcel.blum@uzh.ch<\/p><p>Abgabetermin: 17. Dezember 2017<\/p><p>Vorlesung:\u00a0<span id=\"headerFragobjectDetails00_00--details_object_header-__clone247-titleText\" class=\"sapMText sapMTextMaxWidth sapUiSelectable\"><span id=\"headerFragobjectDetails00_00--details_object_header-__clone247-titleText-inner\" class=\"sapMTextMaxLine\">Seminar Policy-Analyse: Politischer Datenjournalismus. Einf\u00fchrung in die f\u00fcr den Datenjournalismus spezifischen Methoden und Anwendung in einem Forschungsprojekt<\/span><\/span><\/p><p>Dozierende:\u00a0Prof. Dr. Fabrizio Gilardi,\u00a0Alexandra Kohler,\u00a0Dr. Bruno W\u00fcest<\/p><p>Anzahl Worte (ohne Titel, Lead und Anhang): 945<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes Jahr begeben sich Hunderte von Studierenden in der Stadt Z\u00fcrich auf Wohnungs- oder Zimmersuche. Hat man nach m\u00fchsamer Suche eine Unterkunft gefunden, k\u00f6nnte man meinen, die Studierenden bleiben f\u00fcr die Dauer ihrer Ausbildung in der gleichen Wohnung und im gleichen Quartier wohnen. 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