{"id":14312,"date":"2017-12-17T23:59:47","date_gmt":"2017-12-17T22:59:47","guid":{"rendered":"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=14312"},"modified":"2018-01-12T12:12:21","modified_gmt":"2018-01-12T11:12:21","slug":"verliebt-verlobt-verheiratet-geschieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2017\/12\/17\/verliebt-verlobt-verheiratet-geschieden\/","title":{"rendered":"Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: left\"><strong>Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden\u00a0<\/strong><\/h1>\n<h4><strong><em>Die Zivilstandslandschaft in Z\u00fcrich<\/em><\/strong><\/h4><p>&nbsp;<\/p><p>Im weissen Kleid den Gang zum Altar zu beschreiten, war lange Zeit der Traum vieler Frauen. Heiraten und eine Familie zu gr\u00fcnden standen hoch im Kurs. Das ist aber nicht mehr so: Neueste Erhebungen der Statistik Stadt Z\u00fcrich zeigen, dass Erwachsene im heiratsf\u00e4higen Alter seltener heiraten, w\u00e4hrend Scheidungen zunehmen \u00ad\u00ad\u00ad\u2014 auch im Rest der Schweiz zeichnet sich ein \u00e4hnliches Bild ab. Diese Entwicklung spiegelt sich insbesondere bei Frauen wider. Sie fokussieren sich heutzutage erst auf ihre Karriere und sind dementsprechend l\u00e4nger ledig.<\/p>\n<div id=\"attachment_14194\" style=\"width: 3010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14194\" class=\"size-full wp-image-14194\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Depositphotos_73296955_original.jpg\" alt=\"\" width=\"3000\" height=\"1993\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Depositphotos_73296955_original.jpg 3000w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Depositphotos_73296955_original-300x199.jpg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Depositphotos_73296955_original-768x510.jpg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Depositphotos_73296955_original-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 3000px) 100vw, 3000px\" \/><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-14194\" class=\"wp-caption-text\">Bild: depositphotos.com, Urheberrecht: Yulia Tarasova<\/p>\n<\/div><p><strong>Heiraten \u2013 ein religi\u00f6ser Akt? <\/strong><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/heiraten-eingetragene-partnerschaften-scheidungen\/heiratshaeufigkeit.assetdetail.2901723.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schlossen 1990 noch rund 46.000 Personen den Bund der Ehe in der Schweiz, waren es 2016 nur 42.000<\/a>; trotz <a href=\"https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/SP.POP.TOTL?locations=CH\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">stetig wachsender Bev\u00f6lkerungszahlen<\/a>. Menschen aus L\u00e4ndern mit vorwiegend r\u00f6misch-katholischer Konfessionszugeh\u00f6rigkeit wie Portugal und Spanien sowie der muslimisch gepr\u00e4gten T\u00fcrkei sind eher verheiratet. Dass Individuen aus diesen L\u00e4ndern h\u00e4ufiger verheiratet sind, kann folgende Gr\u00fcnde haben: Zum einen stammen diese Personen aus Staaten in denen der Religion ein hoher Stellenwert zukommt. Andererseits ist in L\u00e4ndern wie dem weithin buddhistischen Indien und dem gr\u00f6sstenteils hinduistisch gepr\u00e4gten Sri Lanka, die vergleichsweise stark pr\u00e4sent unter den Verheirateten sind, die arrangierte Ehe auch heutzutage noch verbreitet. So werden laut Recherchen der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/32\/CH-Tamilenhochzeit\/komplettansicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ZEIT<\/a> 80 bis 90 Prozent der Ehen innerhalb der tamilischen Gemeinschaft in der Schweiz von den Eltern in die Wege geleitet. Der Anteil an Verheirateten bei den indischst\u00e4mmigen Mitb\u00fcrgern betrug 2016 ganze 70,6 Prozentpunkte, bei den aus Sri-Lanka stammenden Personen waren 82,6 Prozentpunkte verheiratet. Unter den hierzulande Geborenen belief sich der Anteil Verheirateter auf 31,1 Prozentpunkte.<\/p><p><strong>Getrennte Wege <\/strong><\/p><p>Religi\u00f6s homogene L\u00e4nder weisen niedrigere Scheidungsraten auf.\u00a0 Bei Angeh\u00f6rigen des katholischen Glaubens ist das auf die fehlende Legitimation der Scheidung durch Gott zur\u00fcckzuf\u00fchren, so heisst es im Neuen Testament der Bibel: \u00abDen Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich nicht vom Mann scheiden lassen soll.\u00bb (1. Korinther 7,10)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zudem gibt es in den ohnehin religi\u00f6s heterogenen Staaten mit weniger Verheirateten und auch hierzulande eine <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/sprachen-religionen\/religionen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">steigende Tendenz der Konfessionslosigkeit<\/a> (23 Prozent). <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/statistik\/themen\/bevoelkerung\/religion\/religion.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der Anteil Konfessionsloser in der Stadt Z\u00fcrich \u00fcbersteigt diesen Wert mit 33,5 Prozent sogar.<\/a> Die Zahl der Geschiedenen erh\u00f6ht sich ebenso Jahr f\u00fcr Jahr und <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/heiraten-eingetragene-partnerschaften-scheidungen\/scheidungshaeufigkeit.assetdetail.2902111.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">summierte sich 2016 auf 17.000 schweizweit<\/a>.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-14307\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Horrer_Lisa_Status_overall.jpg\" alt=\"\" width=\"6179\" height=\"5283\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Horrer_Lisa_Status_overall.jpg 6179w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Horrer_Lisa_Status_overall-300x256.jpg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Horrer_Lisa_Status_overall-768x657.jpg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Horrer_Lisa_Status_overall-1024x876.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 6179px) 100vw, 6179px\" \/><\/p><p><strong>Eingetragene Partnerschaft als Alternativmodell zur Ehe<\/strong><\/p><p>2007 trat nach einer vorhergehenden <a href=\"https:\/\/www.bk.admin.ch\/ch\/d\/pore\/va\/20050605\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volksabstimmung<\/a> das sogenannte <a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/opc\/de\/classified-compilation\/20022194\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Partnerschaftsgesetz<\/a> in der Schweiz in Kraft, was gleichgeschlechtlichen Paaren die M\u00f6glichkeit der staatlichen Anerkennung ihrer Beziehung bietet. Diese Chance nehmen homosexuelle Liierte wahr, wenn auch im kleinen Rahmen. \u00dcberraschenderweise zeigt sich, dass sich das Gesetz vor allem bei Mitb\u00fcrgern, die aus Brasilien, einem \u00fcberwiegend r\u00f6misch-katholischen Land, stammen, Beliebtheit erfreute. Im Jahr des Inkrafttretens nahmen 62 Personen, was 2,5 Prozentpunkten entspricht, die staatliche Anerkennung ihrer gleichgeschlechtlichen Beziehung wahr; Tendenz steigend. In Brasilien selbst sind gleichgeschlechtliche Ehen bundesweit erst seit 2013 von Rechts wegen m\u00f6glich. Bei den Einheimischen gab es 2007 mit 409 eingetragenen Partnerschaften zwar vergleichsweise mehr, die vom neuen Gesetz profitierten. Der Anteil betr\u00e4gt dabei jedoch nur 0,2 Prozentpunkte.<\/p><p><strong>Erst Karriere, dann Familie <\/strong><\/p><p>Das Leben ist schnelllebiger geworden. Die \u00abheute hier, morgen dort\u00bb-Mentalit\u00e4t ist in vielen K\u00f6pfen verwurzelt. F\u00fcr den neuen Job in eine andere Stadt oder gar in ein anderes Land zu ziehen, ist heute keine Seltenheit mehr, um die Karriereleiter immer h\u00f6her zu klettern. Dieses Denken geht zu Lasten der eigenen Beziehung. Familienplanung und Sesshaftwerden m\u00fcssen dabei hintenanstehen.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Auch sind Frauen weitaus emanzipierter als noch zu Anfang des letzten Jahrhunderts, als es nach wie vor \u00fcblich war, dass die Frau sich um Haus und Kinder sorgte, der Mann arbeiten ging und das Geld verdiente. Der Anteil lediger Damen ist umso h\u00f6her, je j\u00fcnger sie sind.\u00a0Betrug der Anteil Lediger in der Altersgruppe der 20- bis 24-j\u00e4hrigen Frauen im Jahr 1993 noch 79,77 Prozentpunkte, stieg er 2016 auf 93,01 Prozentpunkte. Trotz eines geringeren Anteils Lediger bei den 30- bis 34-J\u00e4hrigen, verzeichnete diese Altersklasse beim weiblichen Geschlecht \u00fcber die Zeit den markantesten Anstieg, n\u00e4mlich um 24,21 Prozentpunkte. Denn Frauen k\u00f6nnen nun studieren, arbeiten, hohe Positionen im Berufsleben besetzen, ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und unabh\u00e4ngig von M\u00e4nnern ihr Leben gestalten; kurz gesagt: sich karrieretechnisch entfalten. Zudem gibt es eine deutlich st\u00e4rkere Zunahme als bei den gleichaltrigen Herren. 1993 waren bereits 91,29 Prozentpunkte der 20- bis 24-J\u00e4hrigen ledig, was sich auf 97,49 Prozentpunkte im Jahr 2016 steigerte.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-14308\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Horrer_Lisa_ledig_gender.png\" alt=\"\" width=\"3900\" height=\"1200\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Horrer_Lisa_ledig_gender.png 3900w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Horrer_Lisa_ledig_gender-300x92.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Horrer_Lisa_ledig_gender-768x236.png 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Horrer_Lisa_ledig_gender-1024x315.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 3900px) 100vw, 3900px\" \/><\/p><p><strong>H\u00f6herer Anteil lediger M\u00e4nner im Alter<\/strong><\/p><p>Bei den Ledigen ab 50 \u00e4ndern sich die Konstellationen. In diesem Alter beginnt das Verh\u00e4ltnis sich leicht umzukehren, sodass M\u00e4nner \u00fcber die Zeit betrachtet einen st\u00e4rker steigenden Anteil Lediger aufweisen als Frauen derselben Altersgruppen. Zwar \u00fcbersteigen die Anteile lediger Damen ab 50 die der ledigen Herren im Jahr 1993, was sich jedoch bis 2016 wieder ins Gegenteil verkehrt. In der Altersklasse der 50- bis 54-J\u00e4hrigen erh\u00f6ht sich der Anteil lediger M\u00e4nner von 1993 bis 2016 um 12,46 Prozentpunkte, w\u00e4hrend der Anstieg bei den Frauen im selben Zeitraum 7,56 Prozentpunkte betr\u00e4gt. Auch in den h\u00f6heren Altersklassen l\u00e4sst sich diese Zunahme beobachten. Es gibt verh\u00e4ltnism\u00e4ssig ansteigend mehr Ledige, wohingegen der Anteil Verheirateter gleichzeitig sinkt.<\/p><p><strong>Gesellschaftlicher Wandel<\/strong><\/p><p>Heutzutage heiraten Paare sp\u00e4ter und bis auf wenige Ausnahmen seltener als fr\u00fcher; sei es aus Gr\u00fcnden der \u00dcberzeugung oder der Konfessionslosigkeit wegen. Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels und der weit fortgeschrittenen Emanzipation der Frau, ergreift das vormals \u00abschwache Geschlecht\u00bb seine Chancen und macht Karriere bevor sie sich um Familienplanung und \u00c4hnliches k\u00fcmmern. Frauen bleiben heutzutage folglich l\u00e4nger ledig und binden sich erst sp\u00e4t. Ob der Trend der steigenden Scheidungsraten respektive r\u00fcckg\u00e4ngigen Heiratsraten von Dauer ist und wie sich die Zivilstandslandschaft in Zukunft ver\u00e4ndert, wird die Zeit zeigen.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Informationen zum Blogbeitrag: <\/strong><\/p><p>Autorin: Lisa Horrer (lisa.horrer@uzh.ch)<\/p><p>Matrikelnummer: 17-726-126<\/p><p>Seminar: Politischer Datenjournalismus, Herbstsemester 2017<\/p><p>Dozierende: Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Alexandra Kohler,\u00a0 Dr. Bruno W\u00fcest<\/p><p>Abgabedatum: 17.12.2017<\/p><p>Wortzahl: 813, exklusive Lead<\/p><p><strong>Daten: <\/strong><\/p><p>Im Rahmen des Kurses \u00abPolitischer Datenjournalismus\u00bb am Politischen Institut der Universit\u00e4t Z\u00fcrich stellte die Statistik Stadt Z\u00fcrich Datens\u00e4tze zur Verf\u00fcgung. Der hier verwendete Datensatz deckt die Jahre 1993 bis 2016 ab. Die Erhebung beinhaltet Daten zu den 20 am st\u00e4rksten vertretenen Geburtsl\u00e4ndern unter den Befragten, alle \u00fcbrigen Nationen wurden unter den jeweiligen Kontinenten zusammengefasst.<\/p><p>Da im vorliegenden Beitrag die verschiedenen Zivilst\u00e4nde betrachtet werden sollten, wurden beim ersten Plot alle Altersgruppen bis zum 20. Lebensjahr herausgefiltert. Die Analyse bezieht sich jedoch nur auf Herkunftsl\u00e4ndern mit mindestens 400 Observationen pro Jahr, um aussagekr\u00e4ftige Informationen liefern zu k\u00f6nnen. Des Weiteren wurden einzelne L\u00e4nder mit \u00e4hnlicher geografischer Lage oder in denen bestimmte Konfessionen vorherrschend sind, exemplarisch ausgew\u00e4hlt.<\/p><p>Obwohl die jeweiligen Daten f\u00fcr die Altersgruppen von 0 bis einschliesslich 100 und \u00e4lter vorhanden waren, wurden beim zweiten Plot lediglich die 20- bis 64-J\u00e4hrigen betrachtet, da f\u00fcr diese Analyse Berufst\u00e4tige von besonderem Interesse waren. Innerhalb dieser Altersklassen ist davon auszugehen, dass der Grossteil einer Arbeit nachgeht.<\/p><p>Die stark abweichenden Ergebnisse in den einzelnen Plots in den Jahren 2001 und 2006 sind auf viele \u00abUnzuteilbare\u00bb zur\u00fcckzuf\u00fchren, was laut der Fachspezialistin Datenmanagement der Statistik Stadt Z\u00fcrich, durch die fehlenden Geburtsl\u00e4nder bedingt ist und wurden daher nicht n\u00e4her beleuchtet.<\/p><p><strong>Quellen: <\/strong><\/p><p>Bundesamt f\u00fcr Statistik (2017): Heiraten nach Zivilstand, Staatsangeh\u00f6rigkeit und Konfession, 1960-2016. https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/heiraten-eingetragene-partnerschaften-scheidungen\/heiratshaeufigkeit.assetdetail.2901723.html, Stand: 12.12.2017<\/p><p>Bundesamt f\u00fcr Statistik (2017): Religionen. https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/sprachen-religionen\/religionen.html, Stand: 12.12.2017<\/p><p>Bundesamt f\u00fcr Statistik (2017): Scheidungen nach Kanton, 1970-2016. https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/heiraten-eingetragene-partnerschaften-scheidungen\/scheidungshaeufigkeit.assetdetail.2902111.html, Stand: 12.12.2017<\/p><p>Der Bundesrat (2005): Bundesgesetz \u00fcber die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare https:\/\/www.admin.ch\/opc\/de\/classified-compilation\/20022194\/index.html, Stand: 01.07.2013<\/p><p>DIE ZEIT (2010): Liebe ist Kopfsache. http:\/\/www.zeit.de\/2010\/32\/CH-Tamilenhochzeit\/komplettansicht, Stand: 12.12.2017<\/p><p>Schweizerische Bundeskanzlei (2017): Volksabstimmung vom 05.06.2005. https:\/\/www.admin.ch\/ch\/d\/pore\/va\/20050605\/index.html, Stand: 12.12.2017<\/p><p>Stadt Z\u00fcrich Pr\u00e4sidialdepartement: Religion. https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/statistik\/themen\/bevoelkerung\/religion\/religion.html, Stand: 12.12.2017<\/p><p>Weltbank (2017): Population total, Switzerland. https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/SP.POP.TOTL?locations=CH, Stand: 12.12.2017<\/p><p><strong>Bildquelle: <\/strong><\/p><p>Depositphotos, Urheberrecht: jutar (Yulia Tarasova), Datei-ID: 73296955, Man making proposal with the ring to his girlfriend. www.depositphotos.com, Stand 15.12.2017<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden\u00a0 Die Zivilstandslandschaft in Z\u00fcrich&nbsp;Im weissen Kleid den Gang zum Altar zu beschreiten, war lange Zeit der Traum vieler Frauen. 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