{"id":14358,"date":"2017-12-17T15:21:49","date_gmt":"2017-12-17T14:21:49","guid":{"rendered":"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=14358"},"modified":"2018-01-12T12:16:20","modified_gmt":"2018-01-12T11:16:20","slug":"14358","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2017\/12\/17\/14358\/","title":{"rendered":"Vom \u201eAbfalleimer der Stadt\u201c zum urbanen Trendquartier: Die Langstrasse zieht immer mehr Schweizer Familien an"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Wo in\u00a0den 1990er-Jahren illegale Prostitution und Drogenhandel Anwohner und Polizei in Atem hielten, werden heute Klagen \u00fcber Partyl\u00e4rm\u00a0und Gentrifizierung laut. Dennoch hat sich die Lebenssituation im ehemaligen Arbeiterquartier Langstrasse f\u00fcr viele zum Besseren gewandelt. F\u00fcr Familien und Kinder gilt dies aber nur bedingt.<\/strong><\/h3><p><a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/ted\/de\/index\/gsz\/natur-_und_erlebnisraeume\/park-_und_gruenanlagen\/baeckeranlage.html\">B\u00e4ckeranlage<\/a>\u00a0im Langstrassenquartier an einem sch\u00f6nen Sommertag: Kinder tummeln sich \u00fcber die Wiese, junge Eltern geniessen den Flecken Natur mitten in der grauen Stadt. Nur die starke Polizeipr\u00e4senz erinnert noch an die Vergangenheit der Anlage als einer der wichtigsten Drogenumschlagpl\u00e4tze im Z\u00fcrich der 1990er-Jahre. Als Teil des verrufenen Kreis 4 \u2013 auch &#8222;Chreis Cheib&#8220; genannt \u2013 ist das Langstrassenquartier heute als Vergn\u00fcgungsviertel ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigt. Der Kreis sowie das Quartier zogen seit jeher marginalisiert Bev\u00f6lkerungsgruppen an und hier wurde ausgelagert, was man nicht wollte. Bereits 1891, als die Gemeinde Aussersihl, aus der einige Jahre sp\u00e4ter der Kreis 4 hervorgehen sollte, in die Stadt Z\u00fcrich eingeb\u00fcrgert wurde, war die wirtschaftliche Situation des Gebiets \u00e4usserst schwierig und der Zuwanderungsanteil aussergew\u00f6hnlich hoch. Die Gegend um die Kaserne im heutigen <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/PRD\/SSZ\/QS\/Quartierspiegel_042-Langstrasse_2015_output\/web\/html5\/index.html?&locale=DEU\">Langstrassenquartier<\/a> war ausserdem als Vergn\u00fcgungsviertel bekannt, galt aber noch nicht als Rotlichtmilieu. Bis in die 1970er-Jahre war es im <a href=\"https:\/\/www.e-periodica.ch\/cntmng?pid=kas-001:1991:42::563\">traditionellen Arbeiter- und Industriequartier<\/a>, das konsequenterweise auch viele Familien anzog,\u00a0sogar relativ ruhig. Die Situation \u00e4nderte sich aber bis um die Jahrhundertwende dramatisch. Die Lage im Quartier galt aufgrund der soziodemografischen Zusammensetzung und aus Sicherheitsbedenken zwar seit l\u00e4ngerem als prek\u00e4r. Nach der R\u00e4umung des Platzspitzes und der darauffolgenden Immission durch das illegale Rotlichtmilieu und die Drogenszene wurde die Lage aber f\u00fcr viele Bewohner unertr\u00e4glich. Insbesondere Familien und Kinder litten unter den Bedingungen. Das Langstrassenquartier war laut einer Bewohnerin \u201eganz klar kein Wohnquartier. Es war aus meiner Sicht f\u00fcr Eltern mit Kindern sehr unattraktiv. Die Eltern hatten auch Angst, wir mussten Schulwegsicherung machen [\u2026].\u201c Der Stadtrat reagierte 1996 mit dem Projekt <em>Pro Langstrasse-Quartier<\/em> (1996-1998) und liess darauf das <em>Projekt Langstrasse PLUS<\/em> (2001-2011) folgen.<\/p><p><em><strong>Langstrassenquartier erreicht 2016 Tiefstwerte in Familien- und Kinderfreundlichkeit<\/strong><\/em><\/p><p>Das \u00e4mter\u00fcbergreifende Projekt mit der Steigerung der Lebensqualit\u00e4t als Hauptziel beruhte auf einem 4-S\u00e4ulen-Modell. Die Sicherheit im \u00f6ffentlichen Raum sollte wiederhergestellt, das Leben im Quartier aufgewertet, die Nutzung von Liegenschaften durch das Sexgewerbe und das Gastgewerbe besser reguliert und ein \u201eurbanes, durchmischtes, stabiles Wohnquartier\u201c geschaffen werden. Auch wenn die Polizeipr\u00e4senz im Langstrassenquartier noch immer aussergew\u00f6hnlich hoch ist, gilt es heute tats\u00e4chlich als relativ sicher. Ehemalige Drogenumschlagpl\u00e4tze wie die B\u00e4ckeranlage, die 2001 gar zwischenzeitlich geschlossen werden musste, wurden durch die \u00d6ffentlichkeit wiedererobert und die Tourismusindustrie bewirbt die Gegend als <a href=\"https:\/\/www.myswitzerland.com\/de-ch\/lebendige-langstrasse.html\">\u201eeine[s] der beliebtesten Viertel der Stadt \u201c<\/a>. Wirft man aber einen Blick auf die generelle Familien- und Kinderfreundlichkeit des Quartiers, f\u00e4llt die Bilanz\u00a0weniger positiv aus.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-14732\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kuf2016-2-692x1024.png\" alt=\"\" width=\"692\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kuf2016-2-692x1024.png 692w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kuf2016-2-203x300.png 203w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kuf2016-2-768x1137.png 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kuf2016-2.png 1708w\" sizes=\"auto, (max-width: 692px) 100vw, 692px\" \/><br \/>\nEin Vergleich des Familien- und Kinderanteils im Quartier und in allen anderen Z\u00fcrcher Quartieren zeigt, dass das Langstrassenquartier bez\u00fcglich Familien- und Kinderfreundlichkeit 2016 absolute Tiefstwerte erreicht. Mit einem Familienanteil von knapp 19 Prozent liegt es deutlich unter dem st\u00e4dtischen Durchschnitt von \u00fcber 40 Prozent und rangiert nach dem Quartier Hochschule an zweitletzter Stelle. Zudem weist das Langstrassenquartier mit 7.1 Prozent den tiefsten Kinderanteil aller Z\u00fcrcher Quartiere auf und unterbietet den st\u00e4dtischen Durchschnitt von 16.5 Prozent auch hier klar. Trotzdem kann nicht von einem Stillstand die Rede sein. Die Familien- und Kinderfreundlichkeit des Quartiers hat sich seit 1993 durchaus ver\u00e4ndert. Allerdings nicht so wie erwartet.<\/p><p><em><strong>Weniger Kinder trotz Attraktivit\u00e4tsgewinn und verbesserter Sicherheitslage<\/strong><\/em><\/p><p>Denn trotz gesteigerter Sicherheit ist der Kinderanteil im Quartier nicht gestiegen. Er ist im Gegenteil seit den 1990er-Jahren von fast 15 auf heute unter 10 Prozent zur\u00fcckgegangen, w\u00e4hrend er in den \u00fcbrigen Z\u00fcrcher Quartieren bei leicht \u00fcber 15 Prozent stabil geblieben ist. Derselbe Negativtrend l\u00e4sst sich auch beim Elternanteil an der Gesamtbev\u00f6lkerung beobachten \u2013\u00a0allerdings nur bis 2012. Dies h\u00e4ngt gr\u00f6sstenteils mit einer ver\u00e4nderten Messmethode zusammen. Ein anderer Erkl\u00e4rungsfaktor sind aber bauliche und soziodemografische Entwicklungen. Denn zwischen 2012 und 2013 gab es in ganz Z\u00fcrich ausgel\u00f6st durch den <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/PRD\/SSZ\/Analysen\/A_001_2014_output\/web\/flipviewerxpress.html\">\u00fcberproportional starken Bau von Familienwohnungen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/statistik\/publikationen-angebote\/publikationen\/webartikel\/2016-03-02_Dem-Baby-Boom-auf-der-Spur.html\">steigenden Geburtenzahlen<\/a>\u00a0eine relativ starke Zunahme an Familien, wobei diese Entwicklung im Langstrassenquartier bereits wieder r\u00fcckl\u00e4ufig zu sein scheint scheint.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-14458\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kue9316-1-1005x1024.png\" alt=\"\" width=\"780\" height=\"795\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kue9316-1-1005x1024.png 1005w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kue9316-1-295x300.png 295w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kue9316-1-768x782.png 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kue9316-1-60x60.png 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/>Ist das Ziel, ein auch f\u00fcr Familien und Kinder lebenswerteres Quartier zu schaffen, also gescheitert? So einfach ist das nicht.<\/p><p><em><strong>Immer mehr Schweizer Eltern, immer kleinere Familien<\/strong><\/em><\/p><p>Die Eltern des Langstrassenquartiers haben n\u00e4mlich immer weniger Kinder. In den anderen Quartieren der Stadt ist die Kinderanzahl dagegen relativ stabil geblieben.\u00a0Noch in den 1990er-Jahren variierten die Werte sowohl f\u00fcr Z\u00fcrich als auch f\u00fcr das Langstrassenquartier\u00a0zwischen 1.6 und 1.8 Kindern pro Elternteil. Seither sind sie f\u00fcr Letzteres bis 2016 auf knapp 1.4 Kinder gesunken, w\u00e4hrend jene von Z\u00fcrich heute bei etwas mehr als 1.6 liegen. Daf\u00fcr gibt es zwei Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze. Einerseits haben Eltern fast aller Staatsangeh\u00f6rigkeiten heute weniger Kinder als noch 1993. Eine Ausnahme sind die Schweizer Eltern, deren Kinderbestand leicht steigend ist und 2016 denjenigen aller Nicht-Schweizer mit 1.47 Kindern pro Elternteil gegen\u00fcber 1.43 sogar \u00fcbertroffen hat. Die Schweizer bilden mit ungef\u00e4hr 60 Prozent die gr\u00f6sste Personengruppe im Langstrassenquartier und anders als in der gesamten Stadt Z\u00fcrich nimmt ihr Anteil im Quartier stetig zu. Nach der Jahrhundertwende ist auch die Anzahl Schweizer Eltern stark gestiegen. Somit sind heute die meisten Eltern schweizerischer Staatsangeh\u00f6rigkeit\u00a0und ihr Anteil an der Schweizer Gesamtbev\u00f6lkerung im Quartier ist zunehmend. Anders sieht das Bild bei den Eltern nicht-schweizerischer Staatsangeh\u00f6rigkeit aus. Die Anzahl ehemals kinderreicher Familien aus S\u00fcd- und Osteuropa, Asien sowie der T\u00fcrkei ist tendenziell ebenso abnehmend wie die Anzahl ihrer Kinder.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-14733\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/g3-2-614x1024.png\" alt=\"\" width=\"614\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/g3-2-614x1024.png 614w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/g3-2-180x300.png 180w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/g3-2-768x1281.png 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/g3-2.png 1841w\" sizes=\"auto, (max-width: 614px) 100vw, 614px\" \/><\/p><p><em><strong>Langstrassenquartier insbesondere bei jungen Familien beliebt<\/strong><\/em><\/p><p>Die abnehmende Anzahl Kinder und Eltern und der sinkende Kinderanteil von Eltern l\u00e4sst sich schliesslich auch damit erkl\u00e4ren, dass das Langstrassenquartier f\u00fcr Familien mit sehr jungen Kindern zwar seit Mitte 2005 wieder beliebter wird, f\u00fcr solche mit Kindern im schulf\u00e4higen Alter aber an Attraktivit\u00e4t zu einzub\u00fcssen scheint. Es ist also insbesondere f\u00fcr junge Personen und Familien interessant, verliert aber mit deren zunehmenden Alter\u00a0seinen Reiz. Das Langstrassenquartier hat sich w\u00e4hrend der Projektperiode von <em>Langstrasse PLUS<\/em>\u00a0und dar\u00fcber hinaus stark ver\u00e4ndert hat. Neue Restaurants und Unterhaltungsst\u00e4tten spriessen wie Pilze aus dem Boden, der <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/gentrifizierung-in-zuerich-der-auslaenderanteil-in-zuercher-kreisen-gleicht-sich-an-ld.604774\">Anteil Schweizer Bewohnerinnen und Bewohner mit und ohne Kinder<\/a> nimmt ebenso zu wie die <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/gentrifizierung-in-zuerich-der-auslaenderanteil-in-zuercher-kreisen-gleicht-sich-an-ld.604774\">Anzahl der Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Kreativschaffende und der Anteil Einwohner mit tiefem Bildungsniveau sowie wenig Lohn ist drastisch zur\u00fcckgegangen<\/a>. Die <a href=\"http:\/\/www.news.uzh.ch\/dam\/jcr:ffffffff-d5cc-9ac4-0000-00002a1f4363\/LSP_Schlussbericht_web.pdf\">Gentrifizierung<\/a> hat Einzug gehalten, das Quartier ist f\u00fcr bestimmte Bev\u00f6lkerungsgruppen lebenswerterer geworden. F\u00fcr Familien und Kinder gilt dies aber nur bedingt. Denn Prostitution und Drogenhandel sind nicht verschwunden. Partyl\u00e4rm bereitet den Anwohnerinnen und Anwohnern Kopfzerbrechen und die Anzahl Gr\u00fcnfl\u00e4chen ist verschwindend klein. Es ist Nacht geworden auf der B\u00e4ckeranlage. Die Familien haben dem Partyvolk Platz gemacht.<\/p><p><em>Chantal Marquart<\/em><\/p><p><strong>Informationen zum Blogbeitrag<\/strong><\/p>\n<h6>Verfasserin: Chantal Marquart | Matrikelnummer: 13-763-13 | chantalmirja.marquart@uzh.ch<\/h6>\n<h6>Abgabedatum: 17.12.2017<\/h6>\n<h6>Dozierende: Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Bruno W\u00fcest, Alexandra Kohler<\/h6><p>Wortzahl: 869<\/p><p><strong>Information zu den Daten<\/strong><\/p>\n<h4>Dieser Blogbeitrag beruht auf anonymisierten den\u00a0Personendaten der Einwohner\/innen der Stadt Z\u00fcrich, die das\u00a0Statistischen Amt der Stadt Z\u00fcrich den Teilnehmenden des Forschungsseminars Politischer Datenjournalismus der Universit\u00e4t Z\u00fcrich freundlicherweise zur Verf\u00fcgung gestellt hat. Der Datensatz beinhaltet Variablen zu\u00a0soziodemografischen Merkmalen, Zuz\u00fcgen, Umz\u00fcgen, Wegz\u00fcgen, Wohnungen und Geb\u00e4uden und reicht in den meisten F\u00e4llen von\u00a01993 bis zum Jahre 2016.<\/h4><p>Dieser Blogbeitrag beruht insbesondere auf den Variablen Haushaltstyp, Anzahl Kinder und Alter. Mit der Variable Haushaltstyp, die erst seit 2013 erfasst wird, k\u00f6nnen\u00a0Familien analysiert werden. Als Familie wurden in diesem Beitrag folgende Haushaltstypen bezeichnet:\u00a0Ehepaar mit Kinder, Ein-Elternhaushalt, Eingetragenes Paar mit Kinder, Familien-Verbund, Generationenhaushalt, Paar mit Kind(ern), Patchwork-Haushalt, Wohngemeinschaft mit Kindern. Die Variable Anzahl Kinder gibt an, \u00a0wie viele im gleichen Haushalt lebende Kinder unter 18 Jahren eine Person hat. Darum wurden in diesem Beitrag dadurch Eltern identifiziert. Das Alter der Einwohner\/innen der Stadt Z\u00fcrich wird in F\u00fcnfjahresschritten angegeben. Als Kinder wurden alle Individuen im\u00a0Alter von 0-19 Jahren\u00a0bezeichnet.<\/p><p><strong>Quellen<\/strong><\/p><p>K\u00fcnzle, Daniel (1991): City, Millionenvorstadt und Arbeiterquartier: demographische und baulich-soziale Entwicklung in Z\u00fcrich 1830-1914, in:\u00a0<span style=\"font-size: 16px\">Unsere Kunstdenkm\u00e4ler. Mitteilungsblatt f\u00fcr die Mitglieder der Gesellschaft f\u00fcr Schweizerische Kunstgeschichte 42. (https:\/\/www.e-periodica.ch\/cntmng?pid=kas-001:1991:42::563 [Stand: 31.12.2017]).\u00a0<\/span><\/p>\n<h6>Kolly, Marie-Jos\u00e9, Anja Lemcke und Balz Rittmeyer (2017):<\/h6>\n<h6 class=\"title__name\">Hipster machen sich in den Arbeiterquartieren breit.\u00a0<em>NZZ<\/em>, 02.06.2017.<\/h6><p>(https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/gentrifizierung-in-zuerich-der-auslaenderanteil-in-zuercher-kreisen-gleicht-sich-an-ld.604774 [Stand: 17.12.2017]).<\/p><p>MySwitzerland.com: Lebendige Langstrasse. (https:\/\/www.myswitzerland.com\/en-ch\/lively-langstrasse.html [Stand: 17.12.2017]).<\/p><p>Rohrer, J\u00fcrg und Michael R\u00fcegg (2017): Gutausgebildete verdr\u00e4ngen in Z\u00fcrich die B\u00fcezer.\u00a0<em>Tages Anzeiger<\/em>, 22.03.2017. (https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/zuerich\/stadt\/Die-Zuercher-werden-immer-reicher-und-gebildeter\/story\/30641093 [Stand: 17.12.2017]).<\/p><p>Stadt Z\u00fcrich (2015): Quartierspiegel Langstrasse. (https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/PRD\/SSZ\/QS\/Quartierspiegel_042-Langstrasse_2015_output\/web\/html5\/index.html?&locale=DEU [Stand: 17.12.2017]).<\/p><p>Stadt Z\u00fcrich Polizeidepartement (2011): Projekt Langstrasse PLUS. R\u00fcckblick 2001-2010.<\/p><p>Stadt Z\u00fcrich Pr\u00e4sidialdepartement (2014): Analyse Neubausiedlungen 2009-2012. Fokus gemeinn\u00fctziger und privater Wohnungsbau in der Stadt Z\u00fcrich. (https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/epaper\/PRD\/SSZ\/Analysen\/A_001_2014_output\/web\/flipviewerxpress.html [Stand: 17.12.2017]).<\/p><p>Stadt Z\u00fcrich Pr\u00e4sidialdepartement (2016): Dem Baby-Boom auf der Spur: Warum leben in Z\u00fcrich immer mehr kleine Kinder? (https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/statistik\/publikationen-angebote\/publikationen\/webartikel\/2016-03-02_Dem-Baby-Boom-auf-der-Spur.html [Stand: 17.12.2017]).<\/p><p>Stadt Z\u00fcrich. Tiefbau- und Entsorgungsdepartement: B\u00e4ckeranlage. (https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/ted\/de\/index\/gsz\/natur-_und_erlebnisraeume\/park-_und_gruenanlagen\/baeckeranlage.html [Stand: 31.12.2017]).<\/p><p>Stadt Z\u00fcrich und Geographisches Institut Universit\u00e4t Z\u00fcrich (2008): Das Langstrassenquartier. Ver\u00e4nderungen, Einfl\u00fcsse, Einsch\u00e4tzungen 1990-2007. (http:\/\/www.news.uzh.ch\/dam\/jcr:ffffffff-d5cc-9ac4-0000-00002a1f4363\/LSP_Schlussbericht_web.pdf [Stand: 17.12.2017]).<\/p><p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo in\u00a0den 1990er-Jahren illegale Prostitution und Drogenhandel Anwohner und Polizei in Atem hielten, werden heute Klagen \u00fcber Partyl\u00e4rm\u00a0und Gentrifizierung laut. Dennoch hat sich die Lebenssituation im ehemaligen Arbeiterquartier Langstrasse f\u00fcr viele zum Besseren gewandelt. F\u00fcr Familien und Kinder gilt dies aber nur bedingt.B\u00e4ckeranlage\u00a0im Langstrassenquartier an einem sch\u00f6nen Sommertag: Kinder tummeln sich \u00fcber die Wiese, junge [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":93,"featured_media":14848,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-14358","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/93"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14358"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14358\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14760,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14358\/revisions\/14760"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14848"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}