{"id":17321,"date":"2019-06-16T18:38:45","date_gmt":"2019-06-16T16:38:45","guid":{"rendered":"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=17321"},"modified":"2019-08-20T10:34:41","modified_gmt":"2019-08-20T08:34:41","slug":"blog-2-migrationsrhetorik-in-der-schweizer-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2019\/06\/16\/blog-2-migrationsrhetorik-in-der-schweizer-politik\/","title":{"rendered":"Volksinitiativen wecken Emotionen im Parlament &#8211; polarisieren aber nicht immer"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\"><p><strong>Bei Debatten zu Volksinitiativen bedienen sich Schweizer Parlamentarier*innen einer emotionaleren Sprache als im \u00fcblichen Parlamentsbetrieb. Daf\u00fcr scheint der Druck den die Initiativen auf den Parlamentsbetrieb aus\u00fcben verantwortlich. Eine Textanalyse von Parlamentsreden gibt Aufschluss.<\/strong><\/p><p>Patrik Aus der Au, 16.06.2019<\/p><p>Die Volksinitiative <a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/abstimmungen\/20181125\/selbstbestimmungsinitiative.html\">&#8222;Schweizer Recht statt fremde Richter&#8220;<\/a>, auch als Selbstbestimmungsinitiative bekannt, wurde Ende des letzten Jahres vom Volk deutlich verworfen. Im Parlament sorgte das Volksbegehren jedoch f\u00fcr hitzige Diskussionen. Die Vorlage h\u00e4tte folgenschwere Auswirkungen auf die Schweizer Rolle in internationalen Vertr\u00e4gen gehabt. Im Vorfeld der Abstimmung haben<a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/selbstbestimmungs-initiative-das-protokoll-der-debatte-im-staenderat-zum-nachlesen\">&nbsp;St\u00e4nderat<\/a> und Nationalrat empfohlen die Initiative abzulehnen. Bei der Debatte&nbsp;<span style=\"font-family: 'Open Sans', Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-weight: 400;\">in der grossen Kammer<\/span><span style=\"font-size: 16px;\"> mangelte es nicht an <\/span><a style=\"font-size: 16px;\" href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/hitzige-debatte-mit-showeinlagen\/story\/18607219\">theatralischen Untermalungen der Reden<\/a><span style=\"font-size: 16px;\">. Nationalrat Thomas Aeschi (Schweizerische Volkspartei) lenkte mit einem Eurohandschuh die Schweizer Marionette und Sozialdemokratin Martina Munz warnte vor einer &#8222;Volksdiktatur&#8220;.<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: 16px;\">Mit 185 Wortmeldungen in zwei St\u00e4nde- und Nationalratssitzungen geh\u00f6rt die Debatte \u00fcber die Selbstbestimmungsinitiative zu den gr\u00f6sseren Parlamentsdebatten. Die Debattengr\u00f6sse ergibt sich aus der Anzahl Wortmeldungen von Parlamentarier*innen mit einem Umfang von mindestens 15 W\u00f6rtern (ca. zwei S\u00e4tze). Auch hinsichtlich der Emotionalit\u00e4t weist die Debatte zur Selbstbestimmungsinitiative im Vergleich zu den meisten untersuchten Debatten einen hohen Wert auf. Unter Emotionalit\u00e4t wird der Anteil der wertenden, das heisst der negativ und positiv konnotierten, W\u00f6rter einer Rede verstanden. Bei der Selbstbestimmungs-Debatte hat durchschnittlich j<\/span><span style=\"font-size: 16px;\">edes achte von den Parlamentarier*innen verwendete Wort eine positiv oder negativ wertende Tonalit\u00e4t (12% aller W\u00f6rter). Im Vergleich mit einigen anderen Debatten, die sich mit Volksinitiativen befassen, liegt sie mit diesem Wert jedoch deutlich hinten. Die Eigenschaft mit der sich diese Debatte im Vergleich zu anderen jedoch absetzt und sich allenfalls auch ihre Hitzigkeit erkl\u00e4rt l\u00e4sst, ist ihre Polarisierung. <\/span><span style=\"font-size: 16px;\">Diese Dimension der Debattensprache bezieht sich auf die Streuung der Grundtonalit\u00e4t aller Reden einer Debatte. Die Grundtonalit\u00e4t ergibt sich aus dem Verh\u00e4ltnis zwischen negativen und positiven Begriffen. Dabei ist die Debatte zur Selbstbestimmungsinitiative die am st\u00e4rksten polarisierte unter den Debatten zu Volksinitiativen.<\/span><\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/plot.ly\/~pausde\/3.embed\" width=\"900\" height=\"600\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"><span data-mce-type=\"bookmark\" style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" class=\"mce_SELRES_start\">\ufeff<\/span><\/iframe><\/p><p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><strong>\u00dcber Volksinitiativen wurde emotionaler&nbsp;<\/strong><b>debattiert<\/b><\/p><p>Eine Analyse der 200 gr\u00f6ssten Debatten im Schweizer National- und St\u00e4nderat zwischen der Wintersession 2013 und der Fr\u00fchlingssession 2019 zeigt, dass durch Volksinitiativen (VI) ausgel\u00f6ste Debatten von einer emotionaleren Sprache gepr\u00e4gt sind als andere Parlamentsdebatten. Die <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20130079\">Volksinitiative &#8222;F\u00fcr eine \u00f6ffentliche Krankenkasse&#8220;<\/a>&nbsp;l\u00f6ste w\u00e4hrend der Wintersession 2013 und derFr\u00fchlingssession 2014 in beiden Kammern eine Debatte aus die stark von emotionaler Sprache gepr\u00e4gt war. Gegenstand war das Vorhaben die privaten Krankenkassen im Bereich der Grundversicherung durch eine \u00f6ffentliche zu ersetzen. Die Analyse zeigt, dass 13 Prozent aller in den Reden verwendeten W\u00f6rter eine emotionale Tonalit\u00e4t aufweisen. Damit befindet sich die Debatte unter den zehn emotionalsten der untersuchten Debatten. Folgendes Zitat von Nationalr\u00e4tin Anita Fetz illustriert die Wortwahl dieser Debatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>&#8222;Das ist Provisionsagitation auf Kosten der Bev\u00f6lkerung. Aber auch ein Verbot dieser Telefonbel\u00e4stigung haben Sie abgelehnt. Es ist \u00e4rgerlich, aber es ist so.&#8220;<\/em><\/p><p><span style=\"font-family: verdana; font-size: small;\">Anita Fetz, Sozialdemokratische Fraktion im St\u00e4nderat, zur VI &#8220; F\u00fcr eine \u00f6ffentliche Krankenkasse&#8220; (2013)<\/span><\/p>\n<h3>Sachlichkeit pr\u00e4gt das \u00fcbliche Parlamentsgesch\u00e4ft<\/h3><p>Im Bezug auf politische Debatten wird Emotionalit\u00e4t oft der Sachlichkeit gegen\u00fcber gestellt. Demnach scheinen Volksinitiativen Politiker*innen dazu zu bringen eine Debatte emotionaler zu f\u00fchren anstatt n\u00fcchternes Sachverst\u00e4ndnis zu wahren. Sachlichkeit w\u00fcrde sich in der Sprache also durch Verwendung akkurater, aber nicht wertender Begriffe zeigen. Die Analyseergebnisse zeigen, dass sich viele der sachlicheren Debatte auf das \u00fcbliche Parlamentsgesch\u00e4ft beziehen. Eine der sachlichsten Parlamentsdebatten besch\u00e4ftigte sich mit der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20130060\">\u00c4nderung des Medizinalberufegesetzes<\/a> (2014\/2015). Die Gesetzesrevision hatte zum Ziel die medizinische Grundversorgung und die Stellung der Hausarztmedizin zu st\u00e4rkten. Die Debatte verlief hinsichtlich ihrer Sprache sachlicher als die meisten anderen (&lt;10% emotionale Begriffe). Laut des Verhandlungsberichts verlief das Gesch\u00e4ft konstruktiv und wichtige Kompromisse konnten in kleineren Streitpunkten erreicht werden. Eine sachliche Wortwahl in dieser Debatte pflegte der ehemaliger&nbsp;Pr\u00e4sident der Kommission f\u00fcr soziale Sicherheit und Gesundheit Urs Schwaller.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>&#8222;Gem\u00e4ss Buchstabe f verlangt er bei den Ausbildungszielen f\u00fcr die Pharmazeutinnen und Pharmazeuten neu, dass sie Kompetenzen bez\u00fcglich der Impfungen haben. Fakt ist, dass dieses Wissen und K\u00f6nnen heute zum Beispiel bei der Pharmazie Basel und bei den pharmazeutischen Ausbildungsg\u00e4ngen in der Romandie schon gelehrt wird.&#8220;<\/em><\/p><p><span style=\"font-family: verdana; font-size: small;\">Urs Schwaller, Fraktion CVP-EVP im St\u00e4nderat zur &#8222;\u00c4nderung des Medizinalberufegesetzt&#8220; (2014)<\/span><\/p>\n<h3>Externer Druck emotionalisiert<\/h3><p>Volksinitiativen verk\u00f6rpern Anliegen des Volkes, die im Parlament nicht das gew\u00fcnschte Geh\u00f6r finden. Deren Einreichung ist ein Anzeichen, dass das Parlament als Vertretung des Volks potentiell versagt hat, vor allem wenn die Initiative gegen die Empfehlung des Parlaments angenommen wird. Somit sind sie ein Anstoss von Aussen der das Parlament unter Druck dazu zwingt sich mit der Thematik zu befassen, Stellung zu beziehen (Abstimmungsempfehlung) und L\u00f6sungen zu finden (M\u00f6glichkeit des Gegenvorschlags). Grunds\u00e4tzlich sind sie eine &#8222;St\u00f6rung&#8220; des \u00fcblichen Parlamentsbetriebs (Kley, 2015). Dieser Druck von verschiedenen Seiten auf die Parlamentarier*innen verst\u00e4rkt emotionale Reaktionen und somit auch eine emotionalere Sprachwahl in den Parlamentsreden (Rheault et al., 2016). Eine emotionale Forderung des Volkes kann sich somit \u00fcber die Institution der Volksinitiative auf die Emotionalit\u00e4t im Parlamentsbetrieb \u00fcbertragen.<\/p>\n<h3>Emotionale Debatten sind nicht automatisch polarisiert<\/h3><p>Die Analyse zeigt auch, dass die Reden innerhalb einer Debatten zu Volksinitiativen im Vergleich zu anderen Debatten hinsichtlich ihrer Tonalit\u00e4t weniger stark polarisieren. Bei Debatten zu Volksinitiativen f\u00e4llt auf, dass trotz durchschnittlich hoher Emotionalit\u00e4t, die Polarisierung der Reden nur schwach ist. Die Reden sind zwar emotional unterscheiden sich aber in der Auspr\u00e4gung der Tonalit\u00e4t nicht stark. Die Debatte zur Volksinitiative &#8222;F\u00fcr eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Gr\u00fcne Wirtschaft)&#8220; weist im Verh\u00e4ltnis zu denen anderer Initiativen eine durchschnittliche Polarisierung auf. Im Gesamtvergleich ist diese jedoch schwach. Die schwache Polarisierung der \u00fcber f\u00fcnf Sessionen zwischen 2014 und 2015 gef\u00fchrten Debatte zeigt sich im Vergleich mit anderen Debatten in der folgenden Grafik. Anhand der oberen Grafik sieht man, dass es viele stark polarisierte Debatten gab. Ein Beispiel daf\u00fcr ist die Debatte zur &#8222;Sanierung des Gotthard-Strassentunnels&#8220; aus dem Jahr 2014. Die Emotionalit\u00e4t der Debatte ist durchschnittlich, jedoch ihr Polarisierungswert liegt unter den h\u00f6chsten aller untersuchten Debatten.<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/plot.ly\/~pausde\/4.embed\" width=\"900\" height=\"600\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"><span data-mce-type=\"bookmark\" style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" class=\"mce_SELRES_start\">\ufeff<\/span><\/iframe><\/p>\n<h3>Polarisierung durch diskursive Kompromisse<\/h3><p>Es scheint, dass die Tonalit\u00e4t ausgepr\u00e4gter und klarer ist, wenn es etwas auszuhandeln gilt. Eine Debatte zu einer bereits breit anerkannten und gemeinsam ausgearbeiteten Gesetzes\u00e4nderung wird weniger eine klare Positionierung fordern. Auch bei den meisten Volksinitiative scheint es wenig Anreiz zu geben die Sprache der Rede zu richten. Da der Initiativtext vom Parlament nicht ge\u00e4ndert werden darf bleibt den Parlamentarier*innen wenig Konkretisierungsspielraum. Gilt es aber einen Kompromiss auszuhandeln im Rahmen von Gesch\u00e4ften wo die Interessen sehr unterschiedlich sind, bedarf es eines gezielten Einsatzes von gerichteten Reden und Standpunkten. Im Falle einer Initiative spielt dieser Aspekt mit, wenn ein Gegenvorschlag ausgearbeitet wird oder Wahlen bevor stehen.<\/p>\n<h3>Der sachliche Diskurs \u00fcberwiegt<\/h3><p>Was in der \u00d6ffentlichkeit als hitzige Diskussion wahrgenommen wird, scheint also eine Kombination dieser zwei Dimension der Sprache zu sein. Sind Emotionalit\u00e4t und Polarisierung hoch kann dies zu einer hitzigen Debatte f\u00fchren, wie im Falle der Selbstbestimmungsinitiative. Ist die Aufmerksamkeit und der Druck der \u00d6ffentlichkeit weniger stark, scheinen die Debatten sachlicher gef\u00fchrt zu werden. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht auch sehr polarisierend sein k\u00f6nnen. Bei Volksinitiativen tendieren Parlamentarier*innen emotionalere aber von der Tonalit\u00e4t ausgeglichenere Reden zu halten, was die Debatte weniger polarisiert. Dabei scheint der Hauptgrund daf\u00fcr das Wesen einer Initiative und deren Wirkung auf den Parlamentsbetrieb zu sein. Denn als externer &#8222;R\u00fcffel&#8220; des Volkes ans Parlament lassen die Initiativen den Parlamentarier*innen oft wenig Spielraum f\u00fcr Verhandlungen. Im Bezug auf die \u00fcblichen Parlamentsgesch\u00e4fte scheint der sachliche und ausgeglichene Diskurs in den Debatten jedoch immer noch zu \u00fcberwiegen.<\/p>\n<p style=\"border: 1px; border-style: outset; border-color: #2E86C1; padding: 1em; background-color: #ebf5fb;\"><strong>Datenquelle und Methode<\/strong><br \/>\nDie verwendeten Daten entstammen dem Parlamentsreden Datensatz zur Verf\u00fcgung gestellt durch Benjamin Schlegel. Dieser umfasst alle Wortmeldungen im Schweizer Parlament von der Wintersession 2013 bis zur Fr\u00fchlingssession 2019 (inkl. Sondersessionen). F\u00fcr die Auswertungen wurden ausschliesslich die Reden der 200 gr\u00f6ssten Debatten dieses Datensatzes verwendet. Von diesen wurden ausschliesslich deutschsprachige und solche mit mehr als 15 W\u00f6rter ber\u00fccksichtigt. Als Debatte werden alle Ratssitzungen zu einem bestimmten Gesch\u00e4ft (Titel) verstanden (\u00fcber verschiedene Sessionen und in verschiedenen R\u00e4ten).<br \/>\nDie Reden wurden mithilfe des <a href=\"https:\/\/quanteda.io\/\">R-Packages \u201equanteda\u201c <\/a>verwertet. Das sample wurde zu einen Corpus verarbeitet dem alle ben\u00f6tigten Variablen aus dem Datensatz zugewiesen wurden. F\u00fcr die weitere Anwendung der Analysen wurden Metadaten zur Anzahl W\u00f6rter, Tokens, etc. gesammelt und dem Corpus angeh\u00e4ngt. Mit einer Sentiment Analyse basierend auf <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.7910\/DVN\/BKBXWD\">Rauh&#8217;s German Political Sentiment Dictionary<\/a> wurde f\u00fcr jede Rede die Anzahl negativer und positiver Begriffe bestimmt. Der logarithmierte Quotient dieser beiden Werte ist die Tonalit\u00e4t einer Rede.<br \/>\nDie Analyse untersucht zwei Eigenschaften (Dimensionen) der gew\u00e4hlten Debatten: die Emotionalit\u00e4t und die Polarisierung. Die Emotionalit\u00e4t einer Rede berechnet sich durch die Summe der negativ und positiv Begriffen geteilt durch die Gesamtzahl der W\u00f6rter. Der Mittelwert der Emotionalit\u00e4t aller Reden ergibt die Emotionalit\u00e4t einer Debatte. Die Polarit\u00e4t einer Debatte errechnet sich aus der Varianz der Tonalit\u00e4t aller Reden. F\u00fcr die Auswahl der Beispieldebatten wurden die Ergebnisse manuell durchsucht.<br \/>\nAlle statistischen Auswertungen und Visualisierungen dieses Blogbeitrags wurden mittels des Statistikprogramms R und Plotly Chart Studio realisiert.<br \/>\nDie Dokumentation der Analyse kann unter folgendem Link als&nbsp;<a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/DDJ_Blog2_AusderAu_2019.pdf\">R-Skript<\/a> heruntergeladen werden.<\/p>\n<p style=\"border: 1px; border-style: outset; border-color: #2E86C1; padding: 1em; background-color: #ebf5fb;\"><strong>Informationen zum Beitrag<\/strong><br \/>\nBlogbeitrag im Rahmen des Forschungsseminars \u00abPolitischer Datenjournalismus\u00bb (FS 2019). Eingereicht am 16.06.2019<br \/>\nDozierende: Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Theresa Gessler, Alexandra Kohler<br \/>\nTitel: &#8222;Volksinitiativen wecken Emotionen im Parlament &#8211; polarisieren aber selten&#8220;<br \/>\nVerfasser: Patrik Aus der Au | 11-606-480 | patrik.ausderau@uzh.ch<br \/>\nW\u00f6rter: 1045<br \/>\n<a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SelbststaendigkeitserklaerungBlogbeitrag2AusderAu.pdf\">Selbstst\u00e4ndigkeitserkl\u00e4rung<\/a><\/p>\n<h3>Quellen<\/h3><p><span style=\"font-family: verdana; font-size: small;\">Kley A, (2015): Volksinitiativen: Das Parlament als Vermittler zwischen Volk, Regierung und Gerichten?. Parlament Parlement Parlamento 18(01): Bern.&nbsp;(<a href=\"https:\/\/www.ius.uzh.ch\/dam\/jcr:280d9a16-d251-4ec9-a116-5080cfefbbc6\/Kley_Volksinitiativen_2015_1.pdf\">https:\/\/www.ius.uzh.ch\/dam\/jcr:280d9a16-d251-4ec9-a116-5080cfefbbc6\/Kley_Volksinitiativen_2015_1.pdf<\/a>&nbsp;[14.06.19])<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana; font-size: small;\">Rheault L, Beelen K, Cochrane C, Hirst G (2016):Measuring Emotion in Parliamentary Debates with Automated Textual Analysis.PLoS ONE 11(12): e0168843. (<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1371\/journal.pone.0168843\">https:\/\/doi.org\/10.1371\/journal.pone.0168843<\/a>&nbsp;[14.06.19])<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Debatten zu Volksinitiativen bedienen sich Schweizer Parlamentarier*innen einer emotionaleren Sprache als im \u00fcblichen Parlamentsbetrieb. Daf\u00fcr scheint der Druck den die Initiativen auf den Parlamentsbetrieb aus\u00fcben verantwortlich. 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