{"id":1830,"date":"2014-05-17T16:13:00","date_gmt":"2014-05-17T15:13:00","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=1830"},"modified":"2017-02-23T16:41:21","modified_gmt":"2017-02-23T15:41:21","slug":"der-wachsende-graben-der-g20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2014\/05\/17\/der-wachsende-graben-der-g20\/","title":{"rendered":"Der wachsende Graben der G20"},"content":{"rendered":"<p><strong>In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Schere zwischen den Schwellen- und Industriel\u00e4ndern der G20-Staaten bez\u00fcglich des Bruttoinlandprodukts pro Kopf stetig weiter aufgetan. Selbst das Wirtschaftswunderland China konnte den Abstand zu den Industrienationen <strong>erst seit der Finanzkrise und auch dann <\/strong>nur minimal verkleinern. Ob sich das Reich der Mitte nachhaltig den Industrienationen angleichen kann, ist jedoch fraglich.<br \/>\n<\/strong><\/p><p>Die guten Nachrichten zuerst: Alle L\u00e4nder der G20 sind in den letzten zwanzig Jahren reicher geworden. Und relativ gesehen haben dabei die Schwellenl\u00e4nder, hier definiert als alle L\u00e4nder, die 1990 ein unterdurchschnittliches BIP pro Kopf hatten, die gr\u00f6ssten Fortschritte gemacht. L\u00e4nder wie Brasilien oder Indien haben deshalb einen gr\u00f6sseren Anteil am weltweiten erwirtschafteten Einkommen. So weit so bekannt. Vergessen geht ob der Wachstumseuphorie jedoch oft, dass sich bez\u00fcglich des pro Kopf Einkommens der Graben stetig vergr\u00f6ssert hat. Eine Chance den Abstand zu verkleinern bietet sich den \u00e4rmeren Volkswirtschaften nur, wenn die reichen Industrienationen von einer Wirtschaftskrise getroffen werden. Doch weder die gewaltigen gesamtwirtschaftlichen Einkommensverluste in Folge der Finanzkrise, noch die schleppende Erholung vieler europ\u00e4ischer Staaten aufgrund der Staatsschuldenkrise haben den Trend nachhaltig gebrochen. Seit 2009 laufen die Kurven wieder auseinander. Damit bleiben die Ungleichheiten nicht nur bestehen, sondern verst\u00e4rken sich zusehends. Denn je tiefer der Graben wird, desto schwieriger wird dessen \u00dcberwindung.<\/p><p><!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" id=\"igraph\" src=\"https:\/\/plot.ly\/~jamshed\/9\" seamless=\"seamless\" scrolling=\"no\" width=\"800\" height=\"550\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Stimmt der aggregierte Trend auch auf L\u00e4nderebene?<\/strong><\/p><p>Der oben dargestellte Trend ist zudem repr\u00e4sentativ f\u00fcr fast alle Schwellenl\u00e4nder. Einzelne L\u00e4nder konnten sich zwar zwischenzeitlich verbessern, sind dann jedoch wieder zur\u00fcckgefallen. Abgesehen von zwei Staaten hatte jedes andere Schwellenland 2012 eine gr\u00f6ssere Differenz zum durchschnittlichen BIP pro Kopf als 1990. Der erste Ausnahmefall ist S\u00fcdkorea, welches als einziges Schwellenland den Sprung in die L\u00e4ndergruppe mit einem \u00fcberdurchschnittlichen BIP pro Kopf schaffte. Das Land hat mit der wirtschaftlichen Aufholjagd jedoch schon <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Economy_of_South_Korea#Rapid_growth_from_1960s_to_1980s\" target=\"_blank\">in den 1960er Jahren begonnen<\/a>. Zu einem Zeitpunkt als die absoluten Unterschiede zwischen den Volkswirtschaften noch kleiner waren.<\/p><p><!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/diffpp.mov\" width=\"900\" height=\"350\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p>Das zweite Land ist China, welches sich ab 2007 dem durchschnittlichen BIP pro Kpf ann\u00e4hert. Die Finanzkrise k\u00f6nnte f\u00fcr das Reich der Mitte somit der Startschuss f\u00fcr die Aufholjagd gewesen sein. Ich werde sp\u00e4ter noch darauf eingehen. Zuerst m\u00f6chte ich jedoch die Frage kl\u00e4ren, wieso es den Schwellenl\u00e4ndern trotz der h\u00f6heren Wachstumsraten so schwer f\u00e4llt, mit den Einkommenszuw\u00e4chsen in den Industrienationen mitzuhalten.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Nationales Wirtschaftswachstum darf nicht mit dem pro Kopf Wachstum verwechselt werden<\/strong><\/p><p>Ein Gedankenspiel hilft den darunterliegenden Mechanismus zu verdeutlichen. Davor ist es jedoch wichtig den Unterschied zwischen Strom- und Stockgr\u00f6ssen zu verstehen. Stromgr\u00f6ssen sind relative Zuw\u00e4chse und werden am h\u00e4ufigsten in Prozenten ausgedr\u00fcckt. Stockgr\u00f6ssen sind absolute Gr\u00f6ssen. Es hat sich eingeb\u00fcrgert die wirtschaftliche Entwicklung in Str\u00f6mgr\u00f6ssen zu berichten. Ver\u00e4nderungen des volkswirtschaftlichen Einkommens werden normalerweise in Prozenten angegeben. Dahinter k\u00f6nnen sich jedoch massive Unterschiede bei den Stockgr\u00f6ssen, also den absoluten Zuw\u00e4chsen verbergen. Weil das BIP pro Kopf in China einen Viertel der US-BIPs betr\u00e4gt, muss das Wirtschaftswachstum viermal so gross sein, damit die Stockgr\u00f6ssen identisch sind. Im Umkehrschluss bedeutet das aber nat\u00fcrlich auch, dass bei einem Prozent Minuswachstum der Einkommensr\u00fcckgang in den USA viermal so hoch ist wie in China.<\/p><p><!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" id=\"igraph\" src=\"https:\/\/plot.ly\/~jamshed\/21\" seamless=\"seamless\" scrolling=\"no\" width=\"800\" height=\"550\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p>Ein gerne verwendetes Beispiel, um die Unterschiede zwischen Stock- und Stromgr\u00f6ssen zu illustrieren ist dasjenige des Marktes f\u00fcr 1$ T-Shirts. Erh\u00f6ht sich das volkswirtschaftliche pro Kopf Einkommen in den USA und China um einen Dollar, steigt das gesamtwirtschaftliche BIP oder eben der potenzielle Markt f\u00fcr 1$ T-Shirts in China aufgrund der Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6sse um mehr als eine Milliarde. In den USA betr\u00e4gt der Zuwachs dagegen nur etwas mehr als 300 Millionen Dollar. Zudem bedeutet dieser eine Dollar mehr f\u00fcr China ein viermal so hohes Wirtschaftswachstum wie f\u00fcr die USA. Die absolute Differenz beim pro Kopf Einkommen ist jedoch gleich geblieben. Es sind diese Mechanismen, welche dazu gef\u00fchrt haben, dass die chinesische Volkswirtschaft zwar zur zweitgr\u00f6ssten der Welt aufgestiegen ist, das pro Kopf Einkommen jedoch weiterhin zu den tiefsten der G20 geh\u00f6rt. <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/blogs\/graphicdetail\/2014\/05\/chinese-and-american-gdp-forecasts\" target=\"_blank\">Vorhersagen<\/a>, wann es denn so weit sei, dass sich der Bev\u00f6lkerungsreichtum Chinas auch in dessen volkswirtschaftlicher St\u00e4rke wiederspiegelt beziehen sich deshalb meistens auf das total erwirtschaftete BIP und nicht auf pro Kopf-Gr\u00f6ssen.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Ist die Finanzkrise die Trendwende f\u00fcr China?<\/strong><\/p><p>Wie schwierig es aufgrund des beschriebenen Mechanismus f\u00fcr ein Schwellenland ist, mit den absoluten Einkommenszuw\u00e4chsen pro Kopf in den Industrienationen mitzuhalten, kann ebenfalls am Beispiel Chinas beschrieben werden. Es ist aufgrund seiner Wachstumsdynamik in den letzten 10 Jahren der einzige Aspirant, welcher den Abstand zu den Industrienationen nachhaltig verringern k\u00f6nnte. Schafft es China nicht, sieht es f\u00fcr die restlichen Schwellenl\u00e4nder noch bitterer aus.\u00a0 Die Grafik unten stellt das Wachstum, welches China ben\u00f6tigt h\u00e4tte, um mit den Industrienationen mitzuhalten, dem realisierten Wachstum gegen\u00fcber.<\/p><p><!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" id=\"igraph\" src=\"https:\/\/plot.ly\/~jamshed\/11\" seamless=\"seamless\" scrolling=\"no\" width=\"800\" height=\"550\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p>Es wird deutlich, dass es neben dem exponentiellen Wirtschaftswachstum Chinas in den Anfangsjahren des neuen Jahrtausends zus\u00e4tzlich auch noch zwei (oder je nach Auslegung sogar drei) Wirtschaftskrisen (dotcom-, Finanz- und Schuldenkrise) brauchte, damit der durchschnittliche Einkommensunterschied zu den Industrienationen schrumpft. Ob sich dieser Trend halten kann, wenn die europ\u00e4ischen Krisenl\u00e4nder wieder auf den Wachstumspfad zur\u00fcckkehren ist\u00a0 fraglich. Zumindest der Internationale W\u00e4hrungsfonds geht bei seinen Sch\u00e4tzungen vom April diesen Jahres nicht davon aus. Dabei nimmt er an, dass China das aktuelle Wachstumsniveau halten kann. Was gut m\u00f6glich, aber keineswegs <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/wirtschafts-und-finanzportal\/china-zwischen-strukturwandel-und-wachstumsfoerderung-1.18293261\" target=\"_blank\">klar<\/a> ist. In der untenstehenden Grafik werden der \u00dcbersichtlichkeit halber die erwarteten Einkommenszuw\u00e4chse der europ\u00e4ischen G20-Mitglieder basierend auf den IMF Prognosen mit denjenigen Chinas verglichen (eine Grafik mit allen Industrienationen findet sich <a href=\"https:\/\/plot.ly\/~jamshed\/22\" target=\"_blank\">hier<\/a>). Abgesehen von Italien werden alle anderen L\u00e4nder China wieder \u00fcberrunden. Angesichts dessen ist es fraglich, ob nicht von einem Abstieg Italiens anstatt von einem Aufstieg Chinas gesprochen werden sollte.<\/p><p><!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" id=\"igraph\" src=\"https:\/\/plot.ly\/~jamshed\/20\" seamless=\"seamless\" scrolling=\"no\" width=\"800\" height=\"550\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Eine Wende ist nur in Krisenzeiten m\u00f6glich<br \/>\n<\/strong><\/p><p>Der Aufbau einer Mittelschicht in vielen Schwellenl\u00e4ndern und die Fortschschritte bei der Modernisierug der Wirtschaftsstrukturen sind unbestritten und sollten als Erfolg gefeiert werden. Die vielfach ge\u00e4usserte Annahme, dass sich der Erfolg der asiatischen Tigerstaaten wiederholen l\u00e4sst, ist mittelfristig jedoch falsch. Eine Trendwende ist nur in Krisenzeiten m\u00f6glich. Es h\u00e4ngt deshalb viel davon ab, welche L\u00e4nder in Zukunft wie stark in eine Rezension schlittern. Aufgrund der steigenden Stockgr\u00f6ssen, welche sich hinter den Stromgr\u00f6ssen verbergen, werden die Auswirkungen von Krisen auf das gesamtwirtschafliche Einkommen pro Kopf zudem immer heftiger.<\/p><p>Vor dem Hintergrund der dargestellten Zahlen wird auch verst\u00e4ndlich, weshalb sich die Schwellenl\u00e4nder bei internationalen Projekten, wie zum Beispiel dem Klimaschutz, nicht finanziell beteiligen wollen.\u00a0 Angesichts der sich verst\u00e4rkenden Kluft sollte f\u00fcr diese Position zumindest Verst\u00e4ndnis aufgebracht werden.<\/p>\n<hr \/>\n<hr \/><p>Methodisches und Datengrundlage:<\/p>\n<hr \/><p>F\u00fcr diesen Beitrag wurden die folgenden Mitgleidstaaten der G20 als Schwellenland klassifiziert: Brasilien, China, Indonesien, India, Mexiko, Russland, S\u00fcdafrika, S\u00fcd Korea, T\u00fcrkei.<br \/>\nAls Industriestaaten wurden die folgenden L\u00e4nder klassifiziert: Australien, Grossbritannien, Italien, Deutschland, USA, Japan, Frankreich, Kanada, Saudi Arabien.<br \/>\nAufgrund l\u00fcckenhafter Zeitreihen konnte Argentinien nicht ber\u00fccksichtigt werden. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten Argentiniens den dargestellten Trend noch verst\u00e4rkt h\u00e4tten.<\/p><p>Die Daten bis 2012 stammen von der Weltbank. Sch\u00e4tzungen ab 2013 stammen vom Internationalen W\u00e4hrungsfond. Die beiden Institutionen fixieren die Preise zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Zudem berechnen sie die Kaufkraftparit\u00e4t unterschiedlich. Die Zahlen k\u00f6nnen deshalb nicht kombiniert werden. Die Relationen zwischen den Staaten sind jedoch weitgehend konsistent. Beide Datens\u00e4tze wurden im Mai 2014 abgerufen.<\/p><p>IMF: <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/weo\/2014\/01\/weodata\/download.aspx\" target=\"_blank\">Originaldaten<\/a>, <a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/weoreptc.csv\" target=\"_blank\">aufbereite Daten<\/a> | Weltbank: <a href=\"http:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/NY.GDP.PCAP.PP.KD\" target=\"_blank\">Originaldaten<\/a>, <a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/wdi.csv\" target=\"_blank\">aufbereitete Daten<\/a> | <a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/skript_blogIII.txt\" target=\"_blank\">R Skript<\/a><\/p>\n<hr \/><p>Von Basil Schl\u00e4pfer \/ basil.schaepfer at uzh.ch \/ 07-719-495<br \/>\nDieser Blogbeitrag ist im Rahmen eines Forschungsseminars am Institut f\u00fcr Politikwissenschaft der Universit\u00e4t Z\u00fcrich im Fr\u00fchjahrssemster 2014 entstanden: Politischer Datenjournalismus bei Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Michael Hermann und Dr. des. Bruno W\u00fcest. \/\/ L\u00e4nge des Beitrags (ohne Lead und Methodikabsatz): 972 W\u00f6rter<\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Schere zwischen den Schwellen- und Industriel\u00e4ndern der G20-Staaten bez\u00fcglich des Bruttoinlandprodukts pro Kopf stetig weiter aufgetan. Selbst das Wirtschaftswunderland China konnte den Abstand zu den Industrienationen erst seit der Finanzkrise und auch dann nur minimal verkleinern. Ob sich das Reich der Mitte nachhaltig den Industrienationen angleichen kann, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":12217,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[298],"tags":[42,70,84,94,95,211,239,242,278],"class_list":["post-1830","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-17-mai-2014","tag-bric","tag-europaische-schuldenkrise","tag-finanzkrise","tag-g20","tag-gap","tag-schwellenlander","tag-stockgrossen","tag-stromgrossen","tag-wirtschaftswachstum"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1830","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1830"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1830\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11436,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1830\/revisions\/11436"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1830"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1830"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1830"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}