{"id":19437,"date":"2020-07-09T15:35:15","date_gmt":"2020-07-09T13:35:15","guid":{"rendered":"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=19437"},"modified":"2020-07-09T15:35:16","modified_gmt":"2020-07-09T13:35:16","slug":"so-unterscheiden-sich-maenner-und-frauen-auf-twitter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2020\/07\/09\/so-unterscheiden-sich-maenner-und-frauen-auf-twitter\/","title":{"rendered":"So unterscheiden sich M\u00e4nner und Frauen auf Twitter"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>#wahlen2019 \u2013 der politische Wahlkampf wird zunehmend auf Twitter gef\u00fchrt. Wie aber unterscheidet sich das Verhalten von Frauen und M\u00e4nnern auf Twitter? Die Auswertung zeigt, M\u00e4nner sind aktiver, Frauen liefern die besseren Inhalte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wahlkampf via Twitter &#8211; was besonders der amerikanische Pr\u00e4sident pr\u00e4gt, gewinnt auch in der Schweiz an Bedeutung. Rund 36% der Kandidierenden f\u00fcr die Nationalrats- und St\u00e4nderatswahlen 2019 betreiben einen Twitter Account. Dieser erlaubt es ihnen, politische Botschaften gratis, schnell und ungefiltert unter die Leute zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"align: left; text-align:center;\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet tw-align-center\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Der Zugbegleiter beugt sich nach dem Kontrollieren des GA zu mir und fl\u00fcstert: &#8222;Ich habe Sie heute gew\u00e4hlt. Zwei Mal. Machen Sie weiter so!&#8220; Sei wie der <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/SBB?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#SBB<\/a>-Zugbegleiter: W\u00e4hle jetzt <a href=\"https:\/\/twitter.com\/spschweiz?ref_src=twsrc%5Etfw\">@spschweiz<\/a>! <a href=\"https:\/\/twitter.com\/sbbnews?ref_src=twsrc%5Etfw\">@sbbnews<\/a><\/p>\u2014 Fabian Molina \u270a\ud83c\udf39\ud83c\udf0d (@FabianMolinaNR) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FabianMolinaNR\/status\/1184152693293682689?ref_src=twsrc%5Etfw\">October 15, 2019<\/a><\/blockquote> <script async=\"\" src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<p style=\"font-size:9pt;\">Tweet von Fabian Molina, SP (15.Oktober 2019)<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist Twitter gerecht?<\/h3>\n\n\n\n<p>In den herk\u00f6mmlichen Medien werden Frauen nicht nur seltener gezeigt als M\u00e4nner, sie werden auch oft anders dargestellt (<a href=\"https:\/\/www.bundespublikationen.admin.ch\/cshop_mimes_bbl\/8C\/8CDCD4590EE41ED6AACC82FAA0BB8E0E.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (opens in a new tab)\">EFK<\/a>). Durch die direkte Kommunikation zwischen den Kandidierenden und der Bev\u00f6lkerung, gilt Twitter als gerechter als klassische Medien. Unabh\u00e4ngig von den finanziellen Mitteln, Popularit\u00e4t in den Medien oder politischem Einfluss hat jede*r Kandidierende die M\u00f6glichkeit die Microblogging Website zu nutzen. Dieser Meinung ist auch der SVP Nationalrat Claudio Zanetti.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Es ist nirgends gerechter und sozialer als im Internet, auf Twitter. Das ist ja das Fantastische an diesen neuen Medien.&#8220;<\/p><cite>Claudio Zanetti &#8211; SVP, Quelle: <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/wahlen-2019\/digitaler-wahlkampf-welche-parteien-auf-social-media-nachholbedarf-haben\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (opens in a new tab)\">SRF<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Es stellt sich jedoch die Frage, ob dies wirklich der Fall ist und Twitter die Geschlechterunterschiede beim virtuellen Wahlkampf vermindert. In diesem Artikel gehe ich deshalb der Frage nach, wie sich die Pr\u00e4senz und Nutzung von Twitter w\u00e4hrend dem Wahlkampf 2019 zwischen Frauen und M\u00e4nnern unterscheidet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Am Wahltag und bei Abstimmungen floriert Twitter<\/h3>\n\n\n\n<p>Die untenstehende Grafik zeigt den Anteil Tweets zu den Wahlen 2019 am Gesamtanteil an Tweets zwischen Januar und Oktober 2019. W\u00e4hrend die Beitr\u00e4ge zu den Wahlen generell zunehmen, schien der Wahlkampf ab August richtig Fahrt aufzunehmen. Nicht erstaunlich ist, dass die Hashtags zu den Wahlen 2019 bereits im Mai bei den Volksabstimmungen zur&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.efd.admin.ch\/efd\/de\/home\/dokumentation\/gesetzgebung\/abstimmungen\/staf.html\" target=\"_blank\">Steuerreform und AHV Finanzierung<\/a>&nbsp;sowie der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/abstimmungen\/20190519\/umsetzung-einer-aenderung-der-eu-waffenrichtlinie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (opens in a new tab)\">EU Waffenrichtlinie<\/a>&nbsp;h\u00e4ufiger eingesetzt wurden. Sachabstimmungen werden von den Parteien und Kandidierenden genutzt, um ihre politischen Positionen zu verbreiten. Am h\u00e4ufigsten twitterten die Kandidierenden am Wahltag, dem 20. Oktober 2019. Die Hashtags wurden dabei haupts\u00e4chlich eingesetzt, um die Wahlresultate zu kommunizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Sieht man sich die Grafik getrennt nach Geschlecht an, scheinen die M\u00e4nner aktiver gewesen zu sein als die weiblichen Kandidatinnen, besonders w\u00e4hrend der Hauptsaison des Wahlkampfes. So wurden 77% der Wahl-Tweets zwischen August und Mitte Oktober von M\u00e4nnern, und bloss 23% von Frauen gepostet. Auch scheint es, als w\u00fcrden M\u00e4nner h\u00e4ufiger auf Ereignisse reagieren. So tweeteten sie nicht bloss am Wahltag \u00f6fter, sondern bereits w\u00e4hrend den Abstimmungen im Mai und im Februar. Woran liegt das? Nathalie Giger, Assistenzprofessorin f\u00fcr Politikwissenschaft an der Universit\u00e4t Genf, f\u00fchrt dies darauf zur\u00fcck, dass Frauen bisher &#8222;generell weniger professionell mit Twitter umgehen, d.h. auch weniger Hashtags in ihren Tweets verwenden&#8220;. Die professionelle Nutzung von Social Media ist in der Schweiz insgesamt noch nicht ausgepr\u00e4gt und viele Politiker*innen betreiben ihre Accounts selber. Es ist jedoch m\u00f6glich, dass dies bei Frauen verst\u00e4rkt der Fall ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Anteil Tweets zu den Wahlen 2019<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"w3-bar w3-black\">\n  <button class=\"w3-bar-item w3-button active\" onclick=\"openCity('Total')\">Total<\/button>\n  <button class=\"w3-bar-item w3-button\" onclick=\"openCity('Gender')\">Frauen und M\u00e4nner<\/button>\n<\/div>\n\n<div id=\"Total\" class=\"w3-container city\">\n<br>\n  <p>359\u2019920 Tweets, 29\u2019406 User<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"569\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/eins_eins-1024x569.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-19472\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/eins_eins-1024x569.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/eins_eins-300x167.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/eins_eins-768x427.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div id=\"Gender\" class=\"w3-container city\" style=\"display:none\">\n<br>\n  <p>165\u2019952 Tweets, 1233 User*<\/p> \n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"569\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/eins_zwei-1024x569.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-19473\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/eins_zwei-1024x569.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/eins_zwei-300x167.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/eins_zwei-768x427.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<script>\nfunction openCity(cityName) {\n  var i;\n  var x = document.getElementsByClassName(\"city\");\n  for (i = 0; i < x.length; i++) {\n    x[i].style.display = \"none\";  \n  }\n  document.getElementById(cityName).style.display = \"block\";  \n}\n<\/script>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mehr m\u00e4nnliche User - aber auch mehr Kandidaten<\/h3>\n\n\n\n<p>Von den rund 4600 Kandidierenden f\u00fcr die Nationalrats- und St\u00e4nderatswahlen sind rund 36% auf Twitter. Davon sind 64% M\u00e4nner, diese sind demnach deutlich \u00fcbervertreten. Weiter erstaunlich ist dies jedoch nicht, da auch im \u2019Frauenjahr\u2019 2019 bloss&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/parlamentswahlen-in-der-schweiz_viele-kandidaten--viele-frauen--ein-blick-auf-die-listen-des-nationalrats\/45208716\" target=\"_blank\">40,4% Frauen<\/a>&nbsp;f\u00fcr den National- und St\u00e4nderat kandidierten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Geschlechterverh\u00e4ltnis der Kandidierenden auf Twitter<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Wahlen 2019, 1220 User<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery aligncenter columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"341\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/zwei-2-1024x341.png\" alt=\"\" data-id=\"19470\" data-link=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?attachment_id=19470\" class=\"wp-image-19470\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/zwei-2-1024x341.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/zwei-2-300x100.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/zwei-2-768x256.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Den gr\u00f6ssten Anteil Kandidierende mit Twitter Profil hat die glp mit 41%. Diese teilen sich auf in 14% Frauen und 27% M\u00e4nner. \u00c4hnlich sieht es bei der FDP aus. Die 37% Kandidierenden mit einem Twitterprofil bestehen aus 11% Frauen und 26% M\u00e4nner. Am wenigsten auf Twitter vertreten ist die SVP. Bloss etwa 19% der Kandidierenden haben einen Account und bloss 5% der SVP-Kandiderenden auf Twitter sind Frauen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Anteil Kandidierende auf Twitter<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Wahlen 2019, 3384 Kandidierende<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"455\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/ant-1024x455.png\" alt=\"\" data-id=\"19448\" data-link=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?attachment_id=19448\" class=\"wp-image-19448\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/ant-1024x455.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/ant-300x133.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/ant-768x341.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Welche Kandidierenden haben jedoch tats\u00e4chlich Erfolg auf Twitter? Um die einflussreichsten User unter den Kandidierenden zu identifizieren wird eine Kombination aus zwei Indikatoren verwendet - die Reaktionen der anderen Benutzer sowie die Anzahl Follower. Als Reaktionen gelten dabei die Likes plus die Retweets, welche die Kandidierenden erhalten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Popularit\u00e4t der Kandidierenden auf Twitter<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>165\u2019952 Tweets, 1233 Users<br><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/vier-1024x683.png\" alt=\"\" data-id=\"19449\" data-link=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?attachment_id=19449\" class=\"wp-image-19449\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/vier-1024x683.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/vier-300x200.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/vier-768x512.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Kandidierende welche viele Follower haben (mehr als 15\u2019000) oder viele Reaktionen ausl\u00f6sen (mehr als 70\u2019000) wurden gekennzeichnet. Zehn Kandidaten erf\u00fcllen mindestens eines dieser Kriterien, darunter vier Frauen und sechs M\u00e4nner. Gr\u00f6ssere Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind auf den ersten Blick jedoch nicht erkennbar.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">FDP Frauen haben mehr Follower als die M\u00e4nner<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie bereits der Zeitverlauf zeigt, twittern die m\u00e4nnlichen Kandidierenden generell etwas h\u00e4ufiger. W\u00e4hrend Frauen etwa zwei Beitr\u00e4ge pro Tag posten, sind es bei den M\u00e4nnern drei. Dies schl\u00e4gt sich auch in der Follower-Zahl nieder. So haben die Kandidaten im Schnitt 1739 Follower, die Kandidatinnen mit 1524 Followern rund 200 weniger.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6sste Differenz besteht bei den Kandidierenden der SVP. Die M\u00e4nner haben im Schnitt 2000 Follower mehr als die Frauen. Auch bei den linken Parteien bestehen gr\u00f6ssere Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Einzige Ausnahme ist die FDP. Die FPD-Frauen haben fast 600 Follower mehr als die M\u00e4nner. Grund daf\u00fcr sind einige Top-Kandidatinnen auf Twitter. So hat beispielsweise Christa Markwalder mit 14\u2019690 Follower die weitaus gr\u00f6sste Gefolgschaft der FDP-Kandidierenden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Durchschnittliche Anzahl Follower pro Partei<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>1009 User<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"512\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/sechs-1024x512.png\" alt=\"\" data-id=\"19450\" data-link=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?attachment_id=19450\" class=\"wp-image-19450\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/sechs-1024x512.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/sechs-300x150.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/sechs-768x384.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beitr\u00e4ge von Frauen werden deutlich \u00f6fter geteilt<\/h3>\n\n\n\n<p>Der zweite Popularit\u00e4ts-Indikator sind die Reaktionen, welche die Kandidierenden erhalten. Bei den Anzahl Likes liegen die M\u00e4nner vorne, diese erhalten im Schnitt fast 900 Likes, w\u00e4hrend die Beitr\u00e4ge von Frauen bloss etwa 500 Likes bekommen. Die W\u00e4hrung f\u00fcr Aufmerksamkeit auf Twitter sind jedoch Retweets. Durch geteilte Beitr\u00e4ge k\u00f6nnen auch User ohne grosses Follower-Netzwerk eine hohe Reichweite erzielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl weniger weibliche Kandidierende auf Twitter sind, diese weniger aktiv sind und generell auch weniger Follower haben, wurden die Beitr\u00e4ge von Frauen erstaunlicherweise im Schnitt doppelt so oft geteilt wie die Beitr\u00e4ge von M\u00e4nnern. Sind die Tweet-Inhalte von Frauen demnach besser? Grunds\u00e4tzlich kann man davon ausgehen, dass das Teilen von Beitr\u00e4gen etwas \u00fcber die Qualit\u00e4t und die Relevanz des Beitrags aussagt - schliesslich erscheint der geteilte Beitrag danach im eigenen Feed. Die Tweets der Frauen scheinen also erfolgreicher zu sein als die der M\u00e4nner.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"align: left; text-align:center;\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet tw-align-center\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Ich durfte heute zusammen mit anderen Gemeinder\u00e4t*innen den legitim gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten von Katalonien <a href=\"https:\/\/twitter.com\/KRLS?ref_src=twsrc%5Etfw\">@KRLS<\/a> kennenlernen. Es geht nicht nur um das Thema Unabh\u00e4ngigkeit sondern auch um die Umsetzung der Menschenrechte und darum, dass Minderheiten respektiert &amp; angeh\u00f6rt werden. <a href=\"https:\/\/t.co\/uFv0bnJLNA\">pic.twitter.com\/uFv0bnJLNA<\/a><\/p>\u2014 Elena Marti (@EleMaZH) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/EleMaZH\/status\/1100875891658362883?ref_src=twsrc%5Etfw\">February 27, 2019<\/a><\/blockquote> <script async=\"\" src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<p style=\"font-size:9pt;\">Der Tweet von Elena Marti, Gr\u00fcne (27.Februar 2019) wurde inzwischen fast 1000 mal geteilt. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Linke Frauen vorne<\/h3>\n\n\n\n<p>Besonders Beitr\u00e4ge von Kandidierenden der Gr\u00fcnen und SP werden h\u00e4ufig geteilt. Tweets von weiblichen Kandidierenden wurden im Schnitt \u00fcber 30 mal retweetet. Viel Aufmerksamkeit erhielten die Posts von bisherigen Nationalr\u00e4tinnen wie Regula Rytz (Gr\u00fcne) oder Jacqueline Badran (SP), aber auch Beitr\u00e4ge von j\u00fcngeren Politikerinnen wie Tamara Funiciello (SP) und Elena Marti (Gr\u00fcne) erreichten ein grosses Netzwerk. Hinten liegen die Kandidierenden der CVP und SVP. Bei der SVP wurden die Tweets der M\u00e4nner im Schnitt acht mal, die der Frauen sechsmal geteilt. Am wenigsten Aufmerksamkeit bekamen die Posts der CVP-Kandidatinnen. Diese wurden meist bloss einmal retweetet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Anzahl Retweets pro Beitrag<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>1009 User<br><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"512\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/acht-1024x512.png\" alt=\"\" data-id=\"19451\" data-link=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?attachment_id=19451\" class=\"wp-image-19451\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/acht-1024x512.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/acht-300x150.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/acht-768x384.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">M\u00e4nner werden von anderen M\u00e4nnern h\u00e4ufiger getagged<\/h3>\n\n\n\n<p>Schliesslich bietet Twitter noch die M\u00f6glichkeit andere User in einem Beitrag zu erw\u00e4hnen - das heisst zu \u2019taggen\u2019. Auch hier liegen die M\u00e4nner vorne. Die Kandidaten wurden im Schnitt in 61 Tweets erw\u00e4hnt, die Kandidatinnen in 43. Es ist hier jedoch anzumerken, dass Nennungen sowohl in einem positiven als auch in einem negativen Zusammenhang m\u00f6glich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein deutliches Muster ist erkennbar, wenn man sich ansieht wer wen erw\u00e4hnt. M\u00e4nner taggen andere M\u00e4nner deutlich h\u00e4ufiger als Frauen. Am deutlichsten tritt dieses Ph\u00e4nomen bei der glp auf. In 81% der Tweets von Kandidaten wurden andere M\u00e4nner verlinkt, Frauen bloss in 19%. Den besten Ausgleich erreichen die SVP-M\u00e4nner, diese nannten Frauen in 33% der Tweets mit Erw\u00e4hnungen, M\u00e4nner in 67%. Aber auch die weiblichen Kandidatinnen erw\u00e4hnen vermehrt M\u00e4nner. Einzig die Gr\u00fcnen Kandidatinnen erreichen den perfekten Ausgleich - M\u00e4nner und Frauen wurden in Tweets gleichermassen erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wer erw\u00e4hnt wen?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<table class=\"table table-striped table-hover table-condensed table-responsive\" style=\"font-size: 13px; margin-left: auto; margin-right: auto;\">\n<thead>\n<tr>\n<th style=\"text-align: left;\">Partei<\/th>\n<th style=\"text-align: right;\">M\u00e4nner \u2192 M\u00e4nner<\/th>\n<th style=\"text-align: right;\">M\u00e4nner \u2192 Frauen<\/th>\n<th style=\"text-align: right;\">Frauen \u2192 M\u00e4nner<\/th>\n<th style=\"text-align: right;\">Frauen \u2192 Frauen<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\">glp<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">81<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">19<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">69<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">31<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\">FDP<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">77<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">23<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">57<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">43<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\">CVP<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">70<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">30<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">55<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">45<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\">Gr\u00fcne<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">70<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">30<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">50<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">50<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\">SP<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">69<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">31<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">51<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">49<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\">SVP<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">67<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">33<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">71<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">29<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<tfoot>\n<tr>\n<td style=\"padding: 0; border: 0;\" colspan=\"100%\"><span style=\"font-style: italic;\">Lesehilfe: <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"padding: 0; border: 0;\" colspan=\"100%\">Beispiel glp: In 81% der Tweets der glp-Kandidaten wurden andere M\u00e4nner erw\u00e4hnt, in 19% Frauen. In 69% der Tweets von glp-Kandidatinnen wurden M\u00e4nner erw\u00e4hnt, in 31% Frauen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tfoot>\n<\/table>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unterschiede und M\u00f6glichkeiten<\/h3>\n\n\n\n<p>Frauen sind anders - die Kandidatinnen der Wahlen 2019 posten weniger Beitr\u00e4ge und reagieren nicht so stark auf \u00e4ussere Ereignisse wie M\u00e4nner. Zudem haben sie eine kleinere Gefolgschaft und werden nicht so h\u00e4ufig in Beitr\u00e4gen erw\u00e4hnt wie die Kandidaten. Frauen scheinen Twitter nicht nur anders zu nutzen als M\u00e4nner, sie sind auf den ersten Blick auch deutlich weniger erfolgreich auf der Plattform.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00e4nner sind auch anders - sie nutzen die Mircoblogging Seite aktiver als ihre weiblichen Kolleginnen und unterst\u00fctzen sich durch Nennungen gegenseitig.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch sind die Unterschiede innerhalb der Gruppen gross. So geh\u00f6ren einige Tweets von Frauen zu den erfolgreichsten Beitr\u00e4gen w\u00e4hrend der Wahlen. Auch werden Beitr\u00e4ge von Frauen viel \u00f6fter geteilt als Beitr\u00e4ge von M\u00e4nnern. Die Kandidatinnen scheinen die geringere Follower-Zahl also damit wettzumachen, dass die Tweets durch teilen einem gr\u00f6sseren Publikum zukommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist Twitter also fairer als die klassischen Medien? Die vorliegenden Ergebnisse geben einen ersten Eindruck dar\u00fcber, dass die Kommunikation bei Wahlk\u00e4mpfen auch online sehr vielschichtig und von den Geschlechtern unterschiedlich gepr\u00e4gt ist. Wirklich fairer scheint Twitter nicht zu sein, so bestehen die geschlechterspezifischen Unterschiede auch auf der online Plattform.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.defacto.expert\/2019\/10\/17\/der-multimediale-wahlkampf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (opens in a new tab)\">W\u00e4hrend in den herk\u00f6mmlichen Medien besonders den Parteipr\u00e4sident\/innen eine Plattform gegeben wird<\/a>, bietet Twitter jedoch auch anderen Personen - wie beispielsweise den Pr\u00e4sident\/innen von Jungparteien - die M\u00f6glichkeit Aufmerksamkeit zu generieren. Zudem gibt es einige Topkandidatinnen auf Twitter, welche mit ihren Posts ein grosses Netzwerk erreichen k\u00f6nnen. Durch die richtige Nutzung und die gesellschaftliche Weiterentwicklung k\u00f6nnte die geschlechterspezifische Diskriminierung in den Medien auf Twitter demnach vermindert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><style>\ndiv.blue { background-color:#edeef0; border-radius: 5px; padding: 20px;}<br \/>\n<\/style><\/p>\n<div class=\"blue\">\n<h3> Informationen zum Blogbeitrag <\/h3>\n<p>Name: Virginia Wenger<br>Matrikelnummer: 15-102-239<br>E-Mail: virginia.wenger@uzh.ch<\/p>\n<p>Seminar: Politischer Datenjournalismus (HS 2020)<br>Leitung: Theresa Gessler, Fabrizio Gilardi, Alexandra Kohler<br>Abgabedatum: 14. Juni 2020<\/p>\n<p>Anzahl W\u00f6rter: 1394<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/selbststaendigkeitserklaerung-11\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Selbst\u00e4ndigkeitserkl\u00e4rung<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n<div id=\"htmlwidget-0585aeff1191f584b71d\" style=\"width:672px;height:6px;\" class=\"bsselect html-widget\" width=\"672\" height=\"6\"><\/div>\n<script type=\"application\/json\" data-for=\"htmlwidget-0585aeff1191f584b71d\">{\"x\":[],\"evals\":[],\"jsHooks\":[]}<\/script>\n<details>\n<style> \nsummary{font-size:20px; background-color:#edeef0;} \n        <\/style>\n<p><summary><a name=\"method\"><\/a>Methode<\/summary><\/p>\n<style>\ndiv.blue { background-color:#edeef0; border-radius: 5px; padding: 20px;}\n<\/style>\n<div class=\"blue\">\n<h3>\nQuellen\n<\/h3>\n<p>F\u00fcr die Analyse wurden die Daten des <a href=\"https:\/\/digdemlab.io\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Digital Democracy Lab<\/a> verwendet. Die Daten enthalten den Twitter-Stream von mehreren Parteien, Organisationen, Politikern sowie spezifischen Hashtags zu den Nationalrats- und St\u00e4nderatswahlen 2019. Die Daten wurden zwischen Januar und Oktober 2019 gesammelt. Insgesamt enth\u00e4lt der Datensatz 29495 Twitter-Accounts. Davon ist in 1220 Accounts das Geschlecht und die Partei angegeben (d.h. Ausschluss von Parteien, Interessengruppen, Personen welche das Geschlecht nicht angeben bzw. Menschen welche sich in den Kategorien \u00abFrau\u00bb oder \u00abMann\u00bb nicht repr\u00e4sentiert sehen). Zudem wurden \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Daten vom <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bundesamt f\u00fcr Statistik<\/a> verwendet, welche alle Kandidierenden f\u00fcr den National- und St\u00e4nderat inklusive amtlichen Angaben enthalten.<\/p>\n\n<h3>\nAnalyse\n<\/h3>\nIm Artikel sollten Unterschiede zwischen M\u00e4nnern und Frauen in der politischen Diskussion auf Twitter analysiert werden. Daher wurden bloss Accounts verwendet, bei welchen das Geschlecht angegeben wurde. F\u00fcr die Auswertung der Daten nach Partei wurden die Kandidierenden der Jungparteien ihren Mutterparteien zugeordnet. Kandidierende der ALG und BastA! wurden den Gr\u00fcnen zugeteilt, die Mitglieder der LDP der FDP, Mitglieder der EVP wurden der CVP und der EDU und Lega der SVP zugeordnet. Die parteispezifischen Werte wurden bloss f\u00fcr die sechs gr\u00f6ssten Parteien berechnet. In die Auswertung f\u00fcr die Tabelle mit den Nennungen, wurden bloss Beitr\u00e4ge, welche mindestens eine Nennung enthalten, miteinbezogen. \n<br>\n<br>\nDen Code zur Analyse und den Grafiken finden Sie <a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/code\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier.<\/a>\n<\/p>\n\n<p><\/details><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>#wahlen2019 \u2013 der politische Wahlkampf wird zunehmend auf Twitter gef\u00fchrt. Wie aber unterscheidet sich das Verhalten von Frauen und M\u00e4nnern auf Twitter? Die Auswertung zeigt, M\u00e4nner sind aktiver, Frauen liefern die besseren Inhalte.Wahlkampf via Twitter &#8211; was besonders der amerikanische Pr\u00e4sident pr\u00e4gt, gewinnt auch in der Schweiz an Bedeutung. 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