{"id":20385,"date":"2021-01-26T10:43:26","date_gmt":"2021-01-26T09:43:26","guid":{"rendered":"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=20385"},"modified":"2021-01-27T18:29:29","modified_gmt":"2021-01-27T17:29:29","slug":"warum-die-schweiz-corona-nicht-unter-kontrolle-bekommt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2021\/01\/26\/warum-die-schweiz-corona-nicht-unter-kontrolle-bekommt\/","title":{"rendered":"Warum die Schweiz Corona nicht unter Kontrolle bekommt"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align: justify\"> <strong> Der Erfolg der Coronastrategie eines jeden Landes steht und f\u00e4llt mit den Testkapazit\u00e4ten. Nur wenn bekannt ist, wer sich infiziert hat, kann die Pandemie effektiv einged\u00e4mmt werden. Der internationale Vergleich zeigt: Die Schweiz testet in der zweiten Welle wenig. Zu wenig.  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2021-01-25-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23271\" width=\"871\" height=\"542\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2021-01-25-2.png 966w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2021-01-25-2-300x187.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2021-01-25-2-768x479.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 871px) 100vw, 871px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\"> Dieses Bild zeigt einen fast allt\u00e4glichen Vorgang: Die neuseel\u00e4ndische Premierministerin Jacinda Ardern trifft sich mit ihrem Kabinett. Ungewohnt ist das Bild dennoch: Keine Masken, kein Mindestabstand, keine Trennw\u00e4nde aus Plexiglas. Es wirkt wie aus der Zeit gefallen, dabei entstand das Bild am 6. November 2020. In einer Zeit, in der die Schweiz, wie viele andere L\u00e4nder, mitten in der zweiten Welle der Coronapandemie steckt. Was hat Neuseeland besser gemacht als die Schweiz? <\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Der Erfolg der Pandemiebek\u00e4mpfung h\u00e4ngt von den Testzahlen ab. Daraus ergibt sich eine Datengrundlage f\u00fcr alle weiteren Ma\u00dfnahmen, beispielsweise Contact Tracing, Schulschlie\u00dfungen oder sogar nationale Lockdowns. Der Schweizer Weg stellt einen Kontrast zur Strategie anderer L\u00e4nder dar. Das gilt sowohl bei Staaten, die im Bezug auf die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen mit der Schweiz wenig gemeinsam haben, als auch bei der Schweiz sehr \u00e4hnlichen Staaten. Die Schweiz hat es trotz einer guten Ausgangslage zu Beginn der zweiten Welle vers\u00e4umt, eine Datengrundlage f\u00fcr die erfolgreiche Bek\u00e4mpfung der Pandemie zu schaffen. Coronatests fanden in vielen anderen L\u00e4ndern in einem deutlich gr\u00f6\u00dferen Ma\u00df als in der Schweiz statt und halfen dort, das Ausma\u00df der Pandemie zu \u00fcberblicken. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Unterschiedliche Systeme: Die Schweiz als Corona &#8211; Au\u00dfenseiter<\/h2>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\"> Die Pandemie verlief nicht in allen Staaten gleich. Die Corona Weltmeister sind mittlerweile hinl\u00e4nglich bekannt. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel S\u00fcdkorea, Taiwan, Singapur und auch China, sofern man den chinesischen Daten trauen darf. Ebenso Neuseeland, wie Jacinda Arderns Instagram Beitrag verdeutlicht. Die Schweiz, auch das ist bekannt, z\u00e4hlt nicht dazu.  <\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\"> Um verschiedene L\u00e4nder miteinander zu vergleichen, ist die Positivrate eine weitverbreitete Gro\u00dfe. Dabei wird der Anteil der Neuinfektionen an den insgesamt Getesteten berechnet. Eine Positivrate von 50% bedeutet beispielsweise, dass einer von zwei Tests positiv ist. Die Positivrate spiegelt allerdings nur dann den tats\u00e4chlichen Anteil der Infizierten in der Gesamtbev\u00f6lkerung wider, wenn sich nicht nur diejenigen testen lassen, die Symptome aufweisen oder Kontakt mit infizierten Menschen hatten. Um das Ausma\u00df der Pandemie zu kennen, sollte am besten zuf\u00e4llig, zumindest aber unabh\u00e4ngig vom erwarteten Testergebnis getestet werden. Dennoch gilt: Je geringer die Positivrate, desto besser hat ein Land die Pandemie unter Kontrolle und desto n\u00e4her kommt die Positivrate dem tats\u00e4chlichen Infektionsgeschehen. Im Umkehrschluss: Wer zu wenig testet, verliert den \u00dcberblick \u00fcber die Entwicklung und kann die Infektionswelle nicht mehr gezielt bremsen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt den einzelnen Staaten daher, den  Grenzwert einer Positivrate von 5% nicht zu \u00fcberschreiten. Maximal einer von 20 Tests sollte positiv sein. <\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" scrolling=\"no\" src=\"\/\/plotly.com\/~florian.eblenkamp\/3.embed\" width=\"800\" height=\"350\" frameborder=\"0\"><\/iframe>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\"> Der L\u00e4ndervergleich in der obigen Grafik zeigt, dass Russland, S\u00fcdkorea, Taiwan und sogar die USA einen besseren Job gemacht haben als die Schweiz. Bei vergleichbarer Ausgangssituation im August wird deutlich, dass S\u00fcdkorea und Taiwan nur einen leichten Anstieg zu verzeichnen hatten. Auch Russland und die USA befinden sich weit unterhalb der Spitzenmarke aus der Schweiz, wo schon im Oktober der empfohlene Wert von 5% \u00fcberschritten wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">\u00c4hnliche Systeme: Die Schweiz wieder als Corona &#8211; Au\u00dfenseiter<\/h2>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\"> Diese Daten deuten an, wie stark die Diskrepanz zwischen der Schweiz und anderen Staaten ist. Ein Vergleich mit Russland hat allerdings schon ob der Gr\u00f6\u00dfe und Besiedelungsdichte seine Grenzen und die Coronapolitik der USA schien nicht immer durch das Bestreben nach Informationen geleitet. In S\u00fcdkorea und Taiwan mag der Erfolg auch mit autokratisch anmutenden Lockdown Gesetzen zusammenh\u00e4ngen, deren rechtliche Voraussetzungen in der Schweiz nicht gegeben sind. Beispielsweise ist es in Korea kein Problem f\u00fcr die Regierung, die  personalisierten Ergebnisse der Coronatests zentralisiert zu speichern, was in der Schweiz nicht m\u00f6glich ist. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Schweiz in diesem Vergleich nicht besonders gut abschneidet. Wenn politische und rechtliche Strukturen tats\u00e4chlich einen Einfluss auf den Erfolg der Pandemiebek\u00e4mpfung haben, m\u00fcsste ein Vergleich der Schweiz mit \u00e4hnlichen L\u00e4ndern ein positiveres Zeugnis f\u00fcr den \u201eSchweizer Weg\u201c ausstellen. Die n\u00e4chste Grafik kontrastiert die Schweiz mit Belgien, Irland, Neuseeland und Norwegen. Diese L\u00e4nder sind politisch miteinander vergleichbar und sind alle von den Vereinten Nationen in der Spitzengruppe der weltweit lebenswertesten L\u00e4nder gelistet. Relativiert das die Sicht auf die hiesige Coronastrategie?<\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" scrolling=\"no\" src=\"\/\/plotly.com\/~florian.eblenkamp\/5.embed\" width=\"800\" height=\"350\" frameborder=\"0\"><\/iframe>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\"> Die kurze Antwort ist: nein. Der Vergleich mit \u00e4hnlichen Staaten best\u00e4tigt dieses Bild, auch wenn der Verlauf der Positivrate in Belgien und der Schweiz recht \u00e4hnlich scheint. Doch dazu sp\u00e4ter mehr. In Irland, Norwegen, und ganz besonders Neuseeland konnte der Ausbruch der zweiten Welle verhindert werden, nicht nur Jacinda Arderns Instagram Account zeugt davon. Diese L\u00e4nder sind nicht autokratisch und halten sich an demokratische, moderne Standards des Datenschutzes. Dennoch haben sie es geschafft, einen erneuten Ausbruch des Virus zu verhindern. Um das zu verstehen, lohnt sich ein detaillierterer Blick auf die Daten. Wie bereits erw\u00e4hnt, setzt sich die Positivrate aus den Neuinfektionen und den insgesamt durchgef\u00fchrten Tests zusammen. Die untere Grafik schl\u00fcsselt diese Pandemie Parameter f\u00fcr vier vergleichbare L\u00e4nder auf. <\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" scrolling=\"yes\" src=\"\/\/plotly.com\/~florian.eblenkamp\/1.embed\" width=\"800\" height=\"350\" frameborder=\"0\"><\/iframe>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\"> Die fettgezogene Linie zeigt dabei die positiven F\u00e4lle, die gepunktete h\u00f6her liegende Linie gibt Auskunft \u00fcber die Gesamtzahl an Tests pro Tag, jeweils als Inzidenz pro 100.000 Einwohner. Neuseeland ist, wie erwartet nach dem einleitenden Bild von Jacinda Ardern, allen hier gezeigten Staaten voraus. Die Linie mit den Neuinfektionen bleibt konstant flach \u2013 es gab in Neuseeland nach der ersten Welle quasi keine Corona F\u00e4lle mehr. Umso erstaunlicher ist es, dass die Testzahlen dennoch bereits im August in die H\u00f6he schnellen. H\u00f6her noch als zu irgendeinem Zeitpunkt in Irland, wo es ebenfalls relativ wenig positive Tests gab und vor allem aber auch h\u00f6her als jemals in der Schweiz. Zur Erinnerung: Die helvetischen Coronainzidenzen z\u00e4hlen mit zu den h\u00f6chsten weltweit. Grund zu testen g\u00e4be es hier also viel eher als in Neuseeland. Dort spiegelt die Positivrate viel besser das tats\u00e4chliche Infektionsgeschehen wider: Unter den Getesteten befanden sich, im Gegensatz zur Schweiz, viele Personen, die weder Symptome hatten noch in Kontakt mit Infizierten gekommen waren. Die Positivrate wurde somit deutlich aussagekr\u00e4ftiger als in der Schweiz. <\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align: justify\"> Der Vergleich zu Belgien ist besonders interessant, denn die Positivrate schien dort relativ \u00e4hnlich zu sein. Es zeigt sich aber jetzt, dass es sich dabei nur um eine Momentaufnahme handelte. Belgien hatte kurzzeitig h\u00f6here Fallzahlen als die Schweiz, aber dennoch fast durchg\u00e4ngig auch h\u00f6here Testzahlen. Die Testkapazit\u00e4ten wurden dann noch schneller ausgebaut, w\u00e4hrend sie in der Schweiz kurzzeitig sogar verringert wurden. Dementsprechend hatten die belgischen Gesundheits\u00e4mter einen besseren \u00dcberblick \u00fcber die Lage, w\u00e4hrend die Schweiz weiter im Dunkeln tappte. <\/p>\n\n\n\n<p><p style=\"text-align: justify\">Der Vergleich veranschaulicht die Vers\u00e4umnisse der Schweizer Coronapolitik: Obwohl die Fallzahlen sehr \u00e4hnlich zu Belgien sind, finden die Tests nur auf dem Niveau von Irland statt. Basierend auf dieser Analyse ist es nicht gewagt zu prophezeien, dass zuerst der irische Premier Micheal Martin und dann der belgische Premierminister Alexander de Croo Fotos aus dem Kabinett ohne Masken und Abstandsregelungen auf Instagram teilen werden. In der Schweiz wird es noch eine ganze Zeit l\u00e4nger dauern.<\/p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-text-align-left has-small-font-size has-very-light-gray-background-color\"><strong>Datenquelle:<\/strong> <br>COVID-19 Data Repository by the Center for Systems Science and Engineering at Johns Hopkins University. Retrieved trough: https:\/\/raw.githubusercontent.com\/owid\/covid-19-data\/master\/public\/data\/owid-covid-data.csv<br><br>Reference to Johns Hopkins University Covid-19 Dashboard: <br>Dong E, Du H, Gardner L. An interactive web-based dashboard to track COVID-19 in real time. Lancet Inf Dis. 20(5):533-534. doi: 10.1016\/S1473-3099(20)30120-1&#8243;  <br><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-text-align-left has-small-font-size has-very-light-gray-background-color\"><strong>Validit\u00e4t<\/strong>: <br>Die Validit\u00e4t der Daten gilt als sicher. Sie stammen von der Johns Hopkins University und werden seit Beginn der Pandemie t\u00e4glich geupdatet. Weltweit werden diese Daten von verschiedenen Institutionen, darunter f\u00fchrende Medien genutzt. Der Vergleich der Schweiz mit anderen L\u00e4ndern erfolgt zun\u00e4chst nach dem Most&#8211;Different Systems Schema in der ersten Grafik, dann nach dem Most&#8211;Similar&#8211;Systems Schema in der zweiten Grafik. Im Gegensatz zu klassischen Anwendungen der vergleichenden Politikwissenschaft wird hier jedoch versucht, im Ausschlussverfahren auf die M\u00e4ngel des Schweizer Weges hinzuweisen. Die \u00fcberschaubar erfolgreiche Corona Bek\u00e4mpfung hat nach dieser Analyse nichts mit politischen Systemen, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen oder rechtlichen Einschr\u00e4nkungen zu tun, da andere L\u00e4nder mit vergleichbaren Strukturen deutlich erfolgreicher waren. Eine Limitation der Methodik ist, dass die Unteschiede zwischen den L\u00e4ndern nicht quantifiziert werden. Zwar werden die unterschiedlichen Teststrategien mit Zahlen hinterlegt, die Analyse selbst ist jedoch eher qualitativ. Potential f\u00fcr weitergehende Analysen gibt es insbesondere im Bereich der Test-Policies, d.h. unter welchen Vorraussetzungen sich Menschen in der Schweiz testen lassen durften und welche Konsequenzen\/Anreize eine solche Testung hatte. Ein weiterer unbeachteter Aspekt dieser Analyse sind die politischen Entscheidungen. Theoretisch k\u00f6nnten sich die politischen Entscheidungstr\u00e4ger nat\u00fcrlich auch bei besserer Informationslage aus politischen Gr\u00fcnden gegen strengere Infektionsschutzma\u00dfnahmen aussprechen. <br>Der R&#8211;Code zu den Auswertungen ist auf  <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/github.com\/floeblenkamp\/Datajournalism\" target=\"_blank\">Github<\/a> verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-text-align-left has-small-font-size has-very-light-gray-background-color\"><strong>Formelles:<\/strong> <br>Titel: Warum die Schweiz Corona nicht unter Kontrolle bekommt <br>Autor: Florian Eblenkamp, Matr. Nr. 20-708-145 <br>Email: florian.eblenkamp@uzh.ch <br>Datum d. Abgabe: 3. Januar 2021 <br>Kurs: Vorbereitung zum Forschungsseminar Politischer Datenjournalismus <br>Dozierende: Alexandra Kohler, Fabrizio Gilardi, Bruno W\u00fcest<br>Anzahl Worte: 1086<br><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/SelbststaendigkeitserklaerungIPZ_FE.pdf\" target=\"_blank\">Selbstst\u00e4ndigkeitserkl\u00e4rung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Erfolg der Coronastrategie eines jeden Landes steht und f\u00e4llt mit den Testkapazit\u00e4ten. Nur wenn bekannt ist, wer sich infiziert hat, kann die Pandemie effektiv einged\u00e4mmt werden. Der internationale Vergleich zeigt: Die Schweiz testet in der zweiten Welle wenig. Zu wenig. Dieses Bild zeigt einen fast allt\u00e4glichen Vorgang: Die neuseel\u00e4ndische Premierministerin Jacinda Ardern trifft sich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":141,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[380,379,385,187,210,387],"class_list":["post-20385","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-coronavirus","tag-covid-19","tag-pandemie","tag-politik","tag-schweiz","tag-switzerland"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/141"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20385"}],"version-history":[{"count":134,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23295,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20385\/revisions\/23295"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}