{"id":20667,"date":"2021-03-01T08:23:06","date_gmt":"2021-03-01T07:23:06","guid":{"rendered":"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=20667"},"modified":"2021-03-01T08:23:08","modified_gmt":"2021-03-01T07:23:08","slug":"nicht-jeder-kann-es-sich-leisten-home-office-zu-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2021\/03\/01\/nicht-jeder-kann-es-sich-leisten-home-office-zu-machen\/","title":{"rendered":"Nicht jeder kann es sich leisten, Home Office zu machen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>\u00abBleiben Sie zuhause\u00bb \u2013 Dies war die Empfehlung des Bundesrates im M\u00e4rz. Doch ein Blick auf die Zahlen verr\u00e4t: l\u00e4ngst nicht alle hatten die M\u00f6glichkeit, von zuhause aus zu arbeiten, und l\u00e4ngst nicht alle blieben einfach zuhause.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weniger Menschen treffen, im Home Office arbeiten und allgemein so oft wie m\u00f6glich zu Hause bleiben. Soweit die Theorie, doch in der Praxis zeigt sich, das Einkommen und das Geschlecht bestimmen mit, wer die Massnahmen befolgt. Die Analyse zeigt, wie Corona die Ungleichheit in der Schweiz enttarnt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.srf.ch\/static\/cms\/images\/1280w\/e9abb2.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"270\"\/><figcaption>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/risiko\/empfehlung-des-bundesrates\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"SRF (opens in a new tab)\">SRF<\/a><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong> Home Office, das neue Normal?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Von zuhause aus arbeiten, dies hat sich in der Schweiz mit der Corona-Krise etabliert. Doch die M\u00f6glichkeit des Home Office, steht nicht jedem offen. Je nach Branche ist es schwierig bis unm\u00f6glich, den Beruf vom Sofa aus auszu\u00fcben.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>  &#8222;Berufe mit Kundenkontakt oder an der frischen Luft sind traditioneller eher auf dem Land anzutreffen, wie die ganze Landwirtschaft oder Gewerbebetriebe wie Schreinereien&#8220; <\/p><cite>Klaus Bonanomi, SRF-Wirtschaftsredaktor, Quelle: <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/wirtschaft\/arbeiten-in-coronazeiten-beim-homeoffice-gibt-es-einen-deutlichen-stadt-land-graben\">SRF<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dabei zeigt sich ein deutlicher <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/wirtschaft\/arbeiten-in-coronazeiten-beim-homeoffice-gibt-es-einen-deutlichen-stadt-land-graben\">Stadt-Land-Graben<\/a>, in st\u00e4dtischen Regionen gibt es viel mehr Menschen, die Home Office machen. Dies geht nat\u00fcrlich damit einher, dass in St\u00e4dten vermehrt Dienstleistungsberufe vertreten sind, welche oftmals von zuhause ausge\u00fcbt werden k\u00f6nnen. Doch neben dem Stadt-Land-Graben zeigt sich beim Home Office auch ein arm-reich-Graben, wie die nachfolgende Grafik zeigt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"538\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot1-1024x538.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23732\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot1-1024x538.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot1-300x158.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot1-768x403.png 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot1.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Je h\u00f6her das Einkommen, desto eher macht man Home Office<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie aus der Grafik ersichtlich wird, steigt mit h\u00f6herem Einkommen die Wahrscheinlichkeit, dass man Home Office macht. Diese Aussage ist \u00fcber alle 5 Wellen zutreffend, obwohl sich zeigt, dass im April deutlich weniger Personen aller Einkommensklassen im Home Office waren. Dies l\u00e4sst sich durch den Teil-Shutdown in der Schweiz erkl\u00e4ren, w\u00e4hrend dem viele \u00fcberhaupt nicht arbeiten gehen konnten. Die Anteile aller Einkommensklassen sind dadurch tiefer als in den restlichen Wellen, da w\u00e4hrend dieser Zeit die Gesch\u00e4fte geschlossen und sehr viele Angestellte auf Kurzarbeit gesetzt waren. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Geschlecht entscheidet mit<\/strong>, wer zuhause arbeitet<\/h3>\n\n\n\n<p>Sieht man sich die Entwicklung nach Geschlechtern getrennt an, zeigt sich ein sehr \u00e4hnliches Bild. Sowohl bei Frauen, als auch bei M\u00e4nnern gibt es mit steigendem Einkommen mehr Befragte, die von zuhause aus arbeiten. Ebenfalls bei beiden Geschlechtern zeigt sich, dass im Mai am meisten Befragte im Home Office waren. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern variieren jedoch nach Einkommen und Befragungszeitraum. Bei den drei oberen Einkommensklassen sowie der untersten gab es mehr M\u00e4nner, die im Fr\u00fchsommer von zuhause aus arbeiteten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"509\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot2-1024x509.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23737\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot2-1024x509.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot2-300x149.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot2-768x381.png 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot2.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese erkennbaren Unterschiede lassen sich zum Teil durch die verschiedenen Branchen bzw. Berufe erkl\u00e4ren. So ist in der Gesundheitsbranche allgemein sehr wenig Home Office m\u00f6glich. Gleichzeitig gibt es gerade in dieser Branche sehr viele Arbeitnehmende, oft Frauen, die f\u00fcr einen niedrigen Lohn arbeiten, dazu stieg durch die Corona-Pandemie die Arbeitsbelastung zus\u00e4tzlich. Ebenfalls eine steigende Arbeitsbelastung, wenig Home Office und ein niedriges Einkommensniveau weisen die Paketdienste auf, wobei in dieser Sparte mehr M\u00e4nner arbeiten. In anderen Branchen wurde f\u00fcr einen Grossteil der Mitarbeitenden Home Office erm\u00f6glicht. So zum Beispiel bei Versicherungen, Banken und in der IT-Branche. Meist Branchen, die auch eher mit h\u00f6heren L\u00f6hnen verbunden sind.<\/p>\n\n\n\n<p> Die bisherigen Ergebnisse lassen vermuten, dass h\u00f6here Einkommensgruppen weniger h\u00e4ufig f\u00fcr die Arbeit aus dem Haus gingen. Doch heisst das, weil Reichere eher Home Office machen, dass sie allgemein weniger aus dem Haus gehen? Und wie haben sich die anderen Einkommensklassen in den Fr\u00fchlingsmonaten, also in der ersten Welle verhalten? Haben sie sich an die Empfehlungen des Bundesrates gehalten?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"366\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/sm_income-1024x366.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23734\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/sm_income-1024x366.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/sm_income-300x107.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/sm_income-768x275.png 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/sm_income-1536x550.png 1536w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/sm_income-2048x733.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00c4rmere blieben eher zuhause als Reiche<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In der obigen Grafik sieht man, wie sich verschiedene Einkommensklassen an die Empfehlungen des Bundesrates gehalten haben. Interessanterweise sieht man, dass mit steigendem Einkommen mehr Menschen angaben, f\u00fcr die Arbeit, zum Einkaufen oder f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten aus dem Haus gegangen zu sein.  Auch diese Zahlen k\u00f6nnen zum Teil durch den Teil-Shutdown erkl\u00e4rt werden, weswegen viele weder zuhause noch vor Ort einer Arbeit nachgingen, sondern eben gar nicht.  Eine weitere m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung ist, dass Personen ohne einen Erwerb besonders bei den tiefsten Einkommensgruppen zu finden sind. \u00c4rmere Menschen gaben denn auch eher an, f\u00fcr Arztbesuche das Haus verlassen zu haben oder gar nicht das Haus zu verlassen. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist bei allen Indikatoren sehr klein und im Vergleich zu den Einkommensunterschieden vernachl\u00e4ssigbar.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Fr\u00fchling lockte viele wieder nach draussen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn man sich dieselben Aussagen \u00fcber Zeit anschaut, sieht man, dass die Unterschiede zwischen den Wellen zum Teil sehr gross sind, wobei bez\u00fcglich des Geschlechts erneut nur marginale Unterschiede festzustellen sind. W\u00e4hrend in der ersten Umfrage einige Personen angaben, das Haus f\u00fcr die Arbeit, f\u00fcr Arzt-Besuche, zum Einkaufen oder f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten zu verlassen, taten dies im April deutlich weniger Personen. Bei allen vier Aktivit\u00e4ten ausser Haus l\u00e4sst sich somit der Teil-Shutdown im April an den Zahlen ablesen. Mit dem Fr\u00fchling stieg dann auch wieder die Aktivit\u00e4t, im Mai auf ein \u00e4hnliches Niveau wie im Februar, im Juni stieg sie dann deutlich an. \u00dcber die gesamte Zeit gab es jedoch immer weniger Leute, die angaben, das Haus gar nicht zu verlassen. Der Fr\u00fchling und das sch\u00f6ne Wetter lockte eben doch viele nach draussen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"494\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot4-1024x494.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23735\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot4-1024x494.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot4-300x145.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot4-768x371.png 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Plot4.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf den ruhigen Sommer folgte im Herbst  dann die Ern\u00fcchterung. die Fallzahlen stiegen, die Belastung der Spit\u00e4ler nahm zu, der Bundesrat empfahl Home Office. Und wieder sind es Versicherungen, Banken und IT, welche vermehrt Home Office anbieten, w\u00e4hrend die Paketboten und das Pflegepersonal vor Ort arbeiten. Und doch ist es anders als im Fr\u00fchling, bei vielen war die Belastung zuhause h\u00f6her durch die geschlossenen Schulen, und den damit verbundenen Betreuungsaufgaben. Da seit dem Herbst die Schulen wieder offen sind, ist es f\u00fcr diejenigen, welche sich Home Office leisten k\u00f6nnen, gleich ein bisschen angenehmer.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-very-light-gray-background-color has-background\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationen zum Blogbeitrag<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Name: Camilla Herrmann<br>Matrikelnummer: 12-751-319<br>E-Mail: camilla.herrmann@uzh.ch<\/p>\n\n\n\n<p>Seminar: Politischer Datenjournalismus (HS 2020)<br>Leitung: Fabrizio Gilardi, Alexandra Kohler, Bruno W\u00fcest<br>Abgabedatum: 03. Januar 2021<\/p>\n\n\n\n<p>Anzahl W\u00f6rter: 960<\/p>\n\n\n\n<p> <a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Selbststaendigkeitserklaerung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (opens in a new tab)\">Selbst\u00e4ndigkeitserkl\u00e4rung<\/a> <\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div id=\"htmlwidget-0585aeff1191f584b71d\" style=\"width:672px;height:6px;\" class=\"bsselect html-widget\" width=\"672\" height=\"6\"><\/div>\n<script type=\"application\/json\" data-for=\"htmlwidget-0585aeff1191f584b71d\">{\"x\":[],\"evals\":[],\"jsHooks\":[]}<\/script>\n<details>\n<style>\nsummary{font-size:20px; background-color:#edeef0;}\n        <\/style>\n<p><\/p><summary><a name=\"method\"><\/a>Methode<\/summary><p><\/p>\n<style>\ndiv.blue { background-color:#edeef0; border-radius: 5px; padding: 20px;}\n<\/style>\n<div class=\"blue\">\n<h3>\nQuellen\n<\/h3>\n<p>F\u00fcr die Analyse wurden die Daten des Corona-Monitors der Forschungsstelle <a href=\"https:\/\/sotomo.ch\/site\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sotomo<\/a> verwendet. Die Umfragedaten wurden in 5 Wellen zwischen M\u00e4rz und Oktober gesammelt:<\/p>\n\n<ol><li>Welle: 30&#8217;460 Personen  zwischen 21. und 22.M\u00e4rz 2020 befragt<\/li><li>Welle: 29&#8217;891 Personen zwischen 3. und 6. April 2020 befragt<\/li><li>Welle: 32&#8217;485 Personen  zwischen 2. und 3. Mai 2020 befragt <\/li><li>Welle: 31&#8217;011 Personen  zwischen 6. und 7. Juni 2020 befragt <\/li><li>Welle: 34&#8217;872 Personen  zwischen 23. Oktober und 2. November 2020 befragt <\/li><\/ol>\n<p>Insgesamt enth\u00e4lt der Datensatz Umfragewerte von 158\u2019719  Personen in der ganzen Schweiz. Davon haben 96&#8217;213 Angaben zu Geschlecht und Haushaltseinkommen gemacht, sowie dazu, ob sie zurzeit im Home Office arbeiten. 111&#8217;771 Personen haben in den ersten vier Wellen beantwortet, welches Geschlecht sie haben und f\u00fcr welche Aktivit\u00e4ten sie das Haus verlassen haben. Die Daten wurden jeweils repr\u00e4sentativ gewichtet und sind somit f\u00fcr die Schweizer Bev\u00f6lkerung ab 15 Jahren aussagekr\u00e4ftig. Die 1. Welle wurde knapp eine Woche nachdem der Bundesrat am 16. M\u00e4rz die ausserordentliche Lage ausgerufen hat, erhoben.<\/p>\n<h3>\nAnalyse\n<\/h3>\nIm Blogbeitrag sollten Unterschiede zwischen Einkommensklassen sowie zwischen M\u00e4nnern und Frauen analysiert werden. Dazu wurden nur die Observationen verwendet, welche Angaben zu Geschlecht und Haushaltseinkommen gemacht haben. F\u00fcr den ersten Teil der Analyse wurde das Item \u00abArbeiten Sie aufgrund der Corona-Krise von zuhause aus bzw. im Home Office?\u00bb verwendet, weshalb nur Observationen mit Angaben zu diesem verwendet wurden. F\u00fcr den zweiten Teil der Analyse wurde das Item \u00abWof\u00fcr haben Sie in den letzten sieben Tagen Ihre Wohnung \/ Ihr Haus verlassen?\u00bb verwendet, welches in der 5. Welle nicht abgefragt wurde. Deshalb wurden f\u00fcr die letzten beiden Grafiken nur die ersten 4 Wellen des Corona-Monitors verwendet.\n<br>\n<br>\nDen Code zur Analyse und den Grafiken finden Sie <a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Blogbeitrag_Herrmann_Code.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier.<\/a>\n<p><\/p>\n \n<p><\/p><\/div><\/details>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abBleiben Sie zuhause\u00bb \u2013 Dies war die Empfehlung des Bundesrates im M\u00e4rz. Doch ein Blick auf die Zahlen verr\u00e4t: l\u00e4ngst nicht alle hatten die M\u00f6glichkeit, von zuhause aus zu arbeiten, und l\u00e4ngst nicht alle blieben einfach zuhause.Weniger Menschen treffen, im Home Office arbeiten und allgemein so oft wie m\u00f6glich zu Hause bleiben. 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