{"id":22618,"date":"2021-01-25T16:21:09","date_gmt":"2021-01-25T15:21:09","guid":{"rendered":"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=22618"},"modified":"2021-01-25T16:21:11","modified_gmt":"2021-01-25T15:21:11","slug":"wer-hat-angst-vor-corona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2021\/01\/25\/wer-hat-angst-vor-corona\/","title":{"rendered":"Wer hat Angst vor Corona?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Trifft uns die Krise wirklich alle gleich? Eine Datenanalyse zeigt, wie unterschiedlich stark einzelne Branchen betroffen sind. Sichtbar wird der Druck aber nicht nur in den Finanzen, sondern auch in den \u00c4ngsten und Sorgen der Betroffenen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00abWenn in so manchen politischen Verlautbarungen \u00fcber die Zeit nach Corona die Worte Kunst und Kultur nicht einmal vorkommen, dann macht mir das grosse Sorgen: f\u00fcr die Gesellschaft, in der wir leben wollen, f\u00fcr uns alle.\u00bb So bringt der M\u00fcnchner Klarinettist und Komponist J\u00f6rg Widmann seine Sorgen als Musiker gegen\u00fcber der NZZ zum Ausdruck. \u00abKunst und Kultur sind vielleicht nicht systemrelevant, aber sie sind lebensrelevant!\u00bb Damit bringt der ehemalige &#8222;Creative Chair&#8220;<em> <\/em>und Dirigent der Z\u00fcrcher Tonhalle den Frust und die Sorgen einer ganzen Branche auf den Punkt. <\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Frust ist auch der Unklarheit geschuldet. Der Bundesrat hat bei den Bestimmungen f\u00fcr Kulturveranstaltungen lange gez\u00f6gert. Ohne schweizweit einheitliche Regelungen herrschte lange Unsicherheit bei vielen Kulturschaffenden. Laut dem St. Galler Tagblatt wandte sich Christoph Trummer von \u00abSonart\u00bb, dem Schweizer Verband der Musikschaffenden, noch Ende Oktober mit Ratlosigkeit an seine Kollegen: &nbsp;\u00abWir k\u00f6nnen euch momentan keine Empfehlung geben, ob und wie ihr Erwerbsersatz beantragen sollt\u00bb. Der Beschluss zum Veranstaltungsverbot und zur erweiterten Ausfallentsch\u00e4digung hat nun endlich Klarheit geschaffen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Krise trifft nicht alle gleich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Existenzielle \u00c4ngste geh\u00f6ren dabei nicht nur im Kultursektor seit Monaten zum st\u00e4ndigen Begleiter. Umfragen zeigen, wie gross die Unterschiede zwischen verschiedenen Berufen sein k\u00f6nnen. Die Covid-19 Pandemie trifft nicht alle gleich. Die folgende Grafik verdeutlicht, wie unterschiedlich sich die finanziellen Folgen der Krise manifestieren. Der Grossteil der erfassten Berufskategorien war bis November gl\u00fccklicherweise nur mit minimalen oder zumindest tempor\u00e4ren Lohneinbussen konfrontiert. Knapp ein Viertel der Berufsklassen bekam aber auch im November noch stark die Folgen der Krise zu sp\u00fcren. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"819\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_einbussen-1024x819.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-22701\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_einbussen-1024x819.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_einbussen-300x240.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_einbussen-768x614.png 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_einbussen-1536x1229.png 1536w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_einbussen-2048x1638.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Diese Unterschiede werden nicht nur in den finanziellen Einbussen, sondern auch den pers\u00f6nlichen \u00c4ngsten und Sorgen sichtbar. Eine Auswertung der Umfragewerte zeigt, wie klar sich die \u00c4ngste innerhalb der schwer betroffenen Berufskategorien von den nur tempor\u00e4r oder kaum Betroffenen abheben. Dass dabei die \u00c4ngste der vergleichsweise weniger stark betroffenen Berufe beinahe identisch aussehen f\u00e4llt besonders auf. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"717\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_furchtMax_betroffenheit-1024x717.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-22709\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_furchtMax_betroffenheit-1024x717.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_furchtMax_betroffenheit-300x210.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_furchtMax_betroffenheit-768x538.png 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_furchtMax_betroffenheit-1536x1075.png 1536w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_furchtMax_betroffenheit-2048x1434.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Offenbar schlagen die Lohneinbussen erst bei den \u00c4ngsten der schwer Betroffenen so richtig ins Gewicht. So f\u00fcrchten sich die nur tempor\u00e4r und kaum betroffenen Berufsklassen scheinbar in gleichem Ausmass \u00fcber finanzielle Einbussen, den Verlust des Arbeitsplatzes und eine m\u00f6gliche Covid-19 Erkrankung. Der Verlust pers\u00f6nlicher Freiheiten steht bei beiden an oberster Stelle der \u00c4ngste. Bei den schwer betroffenen Berufen ist hingegen die Angst vor finanziellen Einbussen klar am st\u00e4rksten pr\u00e4sent, und dies durchgehend durch alle Befragungen. Muss man sich die Angst vor Freiheitsverlusten leisten k\u00f6nnen? In der letzten Umfrage haben sich diese Sorgen der schwer Betroffenen zwar angen\u00e4hert, die Angst vor finanziellen Verlusten ist aber weiterhin viel verbreiteter als bei den Angeh\u00f6rigen der tempor\u00e4r und nur kaum betroffenen Berufe. Auch die Angst um die Anstellung ist bei den schwer betroffenen Berufen markant gr\u00f6sser. <\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt legt die Auswertung nahe, dass existenzielle \u00c4ngste weniger Raum f\u00fcr Sorgen um die Gesundheit und Freiheitsverlust lassen. So hat sich einzig die Gruppe der schwer betroffenen Berufe konstant mehr um finanzielle Einbussen als eine Covid-19 Erkrankung gesorgt. Ist es also ein Privileg, um die eigene Gesundheit besorgt zu sein?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nicht alle k\u00f6nnen ins Homeoffice<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Analyse zeigt, dass auch innerhalb der schwer betroffenen Berufskategorien Unterschiede bestehen, auch wenn diese eher klein sind. So ist die Angst vor einer Entlassung im Tourismus und Gastgewerbe markant gr\u00f6sser als in den Berufen zu Gestaltung und Kommunikation oder bei Kunst- und Kulturschaffenden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"717\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_furchtMax_arbtyp_filtered-1024x717.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-22712\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_furchtMax_arbtyp_filtered-1024x717.png 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_furchtMax_arbtyp_filtered-300x210.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_furchtMax_arbtyp_filtered-768x538.png 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_furchtMax_arbtyp_filtered-1536x1075.png 1536w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/plot_furchtMax_arbtyp_filtered-2048x1434.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Macht die M\u00f6glichkeit zum Homeoffice den Unterschied? W\u00e4hrend Kunstschaffende auf innovative Kan\u00e4le wie Streamingplattformen ausweichen k\u00f6nnen, bleibt Beizern nur der Minimalbetrieb als Take-Away und Lieferservice. Erneut wird deutlich, wie ohne die M\u00f6glichkeit auf Homeoffice die Angst vor einer Covid-19 Erkrankung den existenziellen \u00c4ngsten Platz machen muss. Sowohl im Gastgewerbe als auch im Kultursektor sind gesundheitliche Sorgen auff\u00e4llig wenig verbreitet. Wird also eine m\u00f6gliche Ansteckung eher in Kauf genommen, wenn es im Beruf kaum Alternativen zum Menschenkontakt gibt?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unsichere Aussichten f\u00fcr Schwerbetroffene<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie berechtigt ist denn die Angst vor dem Jobverlust \u00fcberhaupt? F\u00fcr die Gastrobranche hat die <a href=\"https:\/\/kof.ethz.ch\/news-und-veranstaltungen\/medien\/medienmitteilungen\/2020\/11\/konkurse-im-kanton-zuerich-und-der-nordwestschweiz-nehmen-stark-zu.html\">Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH<\/a> tats\u00e4chlich beunruhigende Nachrichten. Laut einer Analyse weist das Gastgewerbe den tiefsten Besch\u00e4ftigungsindikator aller Branchen aus. Dies weist darauf hin, dass Unternehmer der Gastrobranche in den kommenden Monaten am st\u00e4rksten mit einem Stellenabbau rechnen. Die KOF bringt aber auch gute Nachrichten, denn bisher liegt die Anzahl der Konkurse im Gastgewerbe dank der St\u00fctzmassnahmen, trotz der starken Betroffenheit der Branche, nicht \u00fcber dem Trend der letzten Jahre. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Kultursektor sorgt sich Jazzschlagzeuger und Bassist Florian Kolb vor allem um die Veranstalter und Orte, die Nischenprojekten und Experimenten eine B\u00fchne geben. \u00abMusikunterricht wird es auf die eine oder andere Art immer geben, aber die wenigen Orte des Jazzbereichs werden im neuen Jahr sicherlich noch weniger.\u00bb Davon lasse er sich aber nicht l\u00e4hmen. \u00abMan tut sich halt zusammen und beginnt selbst mit dem Planen. Damit das alles nicht komplett zum Stillstand kommt.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-normal-font-size has-cyan-bluish-gray-background-color\"><strong>Quellen<\/strong><br><br>KOF Konjunkturforschungsstelle (2020): Konkurse im Kanton Z\u00fcrich und der Nordwestschweiz nehmen stark zu. (https:\/\/kof.ethz.ch\/news-und-veranstaltungen\/medien\/medienmitteilungen\/2020\/11\/konkurse-im-kanton-zuerich-und-der-nordwestschweiz-nehmen-stark-zu.html [03.01.2020]).<br><br>K\u00fcnzli, Stefan (2020): Ver\u00e4rgert, verwirrt, verunsichert: Schweizer Kulturschaffende bangen um ihre Existenz. (https:\/\/www.tagblatt.ch\/newsticker\/kultur\/schweizer-kulturschaffende-schlagen-alarm-ld.1271661 [03.01.2021]).<br><br>Serrao, Marc-Felix &amp; Lemcke, Anja (2020): \u00abKunst und Kultur sind vielleicht nicht systemrelevant, aber sie sind lebensrelevant\u00bb \u2013 Folge drei des Corona-Fragebogens der NZZ. (https:\/\/www.nzz.ch\/panorama\/corona-joerg-widmann-ueber-sein-leben-in-der-pandemie-ld.1556051 [03.01.2021]).<br><br>Die verarbeiteten Daten aus dem <a href=\"https:\/\/sotomo.ch\/site\/corona-krise-monitoring-der-bevoelkerung-30-10-20\/\">Corona-Monitor Datensatz<\/a> wurden freundlicherweise von sotomo zur Verf\u00fcgung gestellt.<br><br><strong>Methodik<\/strong><br><br>Die Analyse erfolgte in drei Schritten:<br>Zuerst wurden die Umfragedaten auf die relevanten Teilnehmer beschr\u00e4nkt. Deren Aussagen zu den erwarteten Lohneinbussen wurden pro Umfragewelle und Berufskategorie aggregiert und anschliessend visualisiert. <br>Anschliessend wurden die Berufskategorien auf Basis dieser Resultate in drei Kategorien eingeteilt: schwer betroffen, tempor\u00e4r betroffen und kaum betroffen. Diese Codierung erfolgte folgendermassen: Kaum betroffene Berufskategorien haben den Grenzwert von 90% erwartetem Lohn nie unterschritten. Tempor\u00e4r Betroffene haben den Grenzwert von 90% erwartetem Lohn zwar unterschritten, in der letzten Umfrage aber wieder \u00fcberschritten. Schwer betroffene Berufskategorien unterschreiten den Grenzwert von 90% erwartetem Lohn in jeder Umfrage.<br>Anhand dieser Kategorisierung wurden die gr\u00f6ssten \u00c4ngste pro Betroffenheitsgrad und Umfragewelle aggregiert und visualisiert. <br>Im dritten und letzten Schritt wurden die gr\u00f6ssten \u00c4ngste f\u00fcr drei schwer betroffene Berufskategorien erneut aggregiert und dargestellt, um zwischen einzelnen schwer betroffenen Berufen Vergleiche anzustellen. <br><br>Die Daten aus dem Corona-Monitor von sotomo werden als verl\u00e4sslich eingestuft. F\u00fcr die gr\u00f6sstm\u00f6gliche Validit\u00e4t der Analyse wurden die einzelnen Interviews nach den von sotomo berechneten Werten gewichtet. Da der Berufskategorie &#8222;Sport, Wellness&#8220; vergleichsweise wenig Umfrageteilnehmer angeh\u00f6ren, wurden f\u00fcr diese Kategorie nicht f\u00fcr weitere Vergleiche genutzt.<br><br>Der <a href=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Dokumentation-Wer-hat-Angst-vor-Corona-.html\">verwendete Code f\u00fcr diese Analyse kann hier<\/a> eingesehen werden. Die <a href=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Selbststaendigkeitserklaerung_Oliver_Guggenbuehl.pdf\">Selbstst\u00e4ndigkeitserkl\u00e4rung befindet sich hier<\/a>. <br><br><strong>Titelinformationen<\/strong><br><br>Titel: Wer hat Angst vor Corona?<br>Name: Oliver Guggenb\u00fchl<br>E-Mail: oliver.guggenbuehl@uzh.ch<br>Matrikel-Nr: 11-722-980<br>Abgabedatum: 03.01.2021<br>Kurs: Vorbereitung zum Forschungsseminar Politischer Datenjournalismus<br>Dozenten: Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Bruno W\u00fcest, Alexandra Kohler<br>Anzahl Worte: 775<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trifft uns die Krise wirklich alle gleich? Eine Datenanalyse zeigt, wie unterschiedlich stark einzelne Branchen betroffen sind. Sichtbar wird der Druck aber nicht nur in den Finanzen, sondern auch in den \u00c4ngsten und Sorgen der Betroffenen. \u00abWenn in so manchen politischen Verlautbarungen \u00fcber die Zeit nach Corona die Worte Kunst und Kultur nicht einmal vorkommen, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":161,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[407,408,380],"class_list":["post-22618","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-angst","tag-betroffenheit","tag-coronavirus"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22618","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/161"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22618"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22618\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23279,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22618\/revisions\/23279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22618"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22618"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22618"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}