{"id":2461,"date":"2014-05-13T14:28:56","date_gmt":"2014-05-13T13:28:56","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=2461"},"modified":"2017-02-23T16:50:45","modified_gmt":"2017-02-23T15:50:45","slug":"asyl-in-der-schweiz-wer-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2014\/05\/13\/asyl-in-der-schweiz-wer-bleibt\/","title":{"rendered":"Asyl in Europa: Wer darf bleiben?"},"content":{"rendered":"<p><strong>In Europa werden j\u00e4hrlich <a title=\"Asyl in Europa\" href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/en\/topics\/zahlen-und-fakten\/asyl-in-europa\/\" target=\"_blank\">hunderttausende Asylantr\u00e4ge<\/a> gestellt. Jeder Antrag wird gepr\u00fcft und jede Entscheidung registriert. Der Anteil positiver Entscheide variiert von Land zu Land betr\u00e4chtlich. Erstaunlich, da man annehmen w\u00fcrde, dass der Anteil derer, die Asyl brauchen, konstant ist &#8211; egal ob der Antrag in Italien oder Island gestellt wird. Die Differenzen lassen sich unter anderem auf unterschiedliche Migrationsstr\u00f6me und Bewilligungspraxen zur\u00fcckf\u00fchren.\u00a0 Die Abweichungen vom europ\u00e4ischen Schnitt sind f\u00fcr die Schweiz, Italien und Deutschland teils massiv.<\/strong><\/p><p>Wenn es um Asylantr\u00e4ge in Europa geht, ist die Schweiz <a title=\"Schweiz: Kein Asylhafen Europas\" href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=1254\" target=\"_blank\">nicht \u00fcberfordert<\/a>. Gem\u00e4ss der Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6sse und Wirtschaftskraft des Landes erh\u00e4lt die Schweiz nicht mehr und nicht weniger Asylantr\u00e4ge, als ihr im europ\u00e4ischen Vergleich zusteht. Die Schweiz sieht sich mit keiner Asylflut konfrontiert, auch wenn das Bild in politischen Debatten <a title=\"Hans Fehr\" href=\"http:\/\/politblog.tagesanzeiger.ch\/blog\/index.php\/16325\/asylwesen-ausser-rand-und-band\/?lang=de\" target=\"_blank\">oft bem\u00fcht<\/a> wird. Andere L\u00e4nder (wie Spanien oder Zypern) werden im bestehenden <a title=\"ECRE - Dublin-Verfahren\" href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/fileadmin\/proasyl\/fm_redakteure\/Asyl_in_Europa\/ECRE-Studie_auszugsweise_UEbersetzung_01.pdf\" target=\"_blank\">Asylverfahren <\/a>viel st\u00e4rker gefordert. Aber die Asylantr\u00e4ge erz\u00e4hlen nur einen Teil der Geschichte, gewissermassen den Teil bis zur Grenze. Wer darf rein, wer darf bleiben, wer muss wieder gehen? Diese Fragen konnten mit den Zahlen der Asylantr\u00e4ge nicht beantwortet werden, die europ\u00e4ischen Zahlen zu den erstinstanzlichen Asylentscheiden erlauben eine Ann\u00e4herung .<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/cf.datawrapper.de\/0OmRl\/7\/\" height=\"400\" width=\"700\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p>Die Schweiz steht im europ\u00e4ischen Vergleich weit oben. Zwischen 2008 und 2013 lag die Anerkennungsquote von Fl\u00fcchtlingen nur einmal (2012) unter dem Anteil der summierten Zahlen aller 30 L\u00e4nder. Wurden in der Schweiz zeitweise mehr als 50 Prozent aller Asylentscheide positiv entschieden, hatten es Asylsuchende in Griechenland deutlich schwerer: In den f\u00fcnf Jahren lag die Quote positiver Entscheide nie \u00fcber 5 Prozent. Das Extrem am anderen Ende der Achse ist Malta, wo durchgehend mehr als die H\u00e4lfte (2012 gar mehr als 90 Prozent) der Entscheide positiv ausfielen. Das ist auf den ersten Blick erstaunlich. Kommen in Malta nur Fl\u00fcchtlinge an, die einen triftigen Fluchtgrund haben, w\u00e4hrend in Griechenland lauter Menschen ankommen, die keinen haben? Es sind Extrembeispiele, doch auch der Vergleich anderer L\u00e4nder in der Graphik zeigt, dass der Anteil betr\u00e4chtlich variiert. Wie kann es sein, dass die Anteile so weit auseinander liegen?<\/p><p>Zwei Faktoren m\u00fcssen genauer betrachtet werden: Erstens ist der Fl\u00fcchtlingsstrom in den verschiedenen L\u00e4ndern h\u00f6chst unterschiedlich. Es ist nicht so, dass in allen L\u00e4ndern der Anteil Asylantr\u00e4ge nach Herkunftsland auch nur ann\u00e4hernd gleich w\u00e4re. Die L\u00e4nder Europas weisen spezifische Migrationsstr\u00f6me vor. Zweitens ist die Bewilligungspraxis unterschiedlich. Betrachtet man den Anteil positiver Entscheide nach Her- und Ankunftsland gibt es betr\u00e4chtliche Differenzen. Dabei ist die Spannbreite bei den Asylentscheiden weit gr\u00f6sser als bei den Asylantr\u00e4gen. Illustriert werden die Daten f\u00fcr diejenigen Herkunftsl\u00e4nder, aus denen in den vergangenen f\u00fcnf Jahren mehr als 5000 Personen in der Schweiz Asyl beantragten. Zus\u00e4tzlich zu den Schweizer Zahlen werden auch diejenigen der Nachbarl\u00e4nder Italien und Deutschland entlang der Nord-S\u00fcd-Achse dargestellt. Die Differenz wird im Vergleich zu den summierten Zahlen aller L\u00e4nder berechnet. Ein positiver Wert bedeutet, dass ein Land einen h\u00f6heren Anteil hatte als der Anteil an der Summe aller 30 L\u00e4nder. Ein negativer Wert entspricht dem Gegenteil.<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/cf.datawrapper.de\/Ytkty\/5\/\" height=\"400\" width=\"700\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p>Die Zahlen zum Anteil der Asylantr\u00e4ge nach Herkunftsland zeigen verschiedenes. Grunds\u00e4tzlich kann festgestellt werden, dass die Anteile stark variieren. So ist der Anteil an Asylantr\u00e4gen aus Nigeria in Italien im Vergleich zum Anteil in allen L\u00e4ndern um fast 13 Prozentpunkte h\u00f6her, w\u00e4hrend der Anteil an Asylantr\u00e4gen aus Serbien in Italien im europ\u00e4ischen Vergleich um 4 Prozentpunkte tiefer liegt. Offenkundig ist, dass der Anteil von Asylantr\u00e4gen aus afrikanischen L\u00e4ndern in Italien und der Schweiz viel h\u00f6her ist als in Deutschland. Angesichts des Dublin-Verfahrens wenig erstaunlich. Wer von Afrika kommend zuerst in Italien Land betritt und dort registriert wird, wird im Falle einer Weiterreise zur\u00fcck nach Italien geschafft und kann entsprechend kaum in Deutschland Asyl beantragen. Da in Italien <a title=\"Bericht Schweizerische Fl\u00fcchtlingshilfe\" href=\"http:\/\/www.fluechtlingshilfe.ch\/news\/italienbericht\/1310-sfh-bericht-italien-aufnahmebedingungen.pdf\" target=\"_blank\">nicht immer alle Asylsuchenden registriert<\/a> werden und diese danach teilweise weiter Richtung Norden reisen, weist auch die Schweiz einen hohen Anteil Asylsuchender aus Afrika vor.\u00a0 Deutschland weist derweil gerade bei Asylantr\u00e4gen aus Syrien und Afghanistan h\u00f6here Anteile vor. Das hat wenig mit geographischen Gegebenheiten, viel aber mit politischen <a title=\"Syrien-Fl\u00fcchtlinge in Deutschland\" href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/syrien-fluechtlinge112.html\" target=\"_blank\">Zielsetzungen der Bundesregierung<\/a> zu tun. Fl\u00fcchtlinge aus <a title=\"GfbV - 30 Jahre Tamilen in der Schweiz\" href=\"http:\/\/www.gfbv.ch\/de\/kampagnen___projekte\/sri_lanka__kriegsverbrecher_mussen_strafrechtlich_verfolgt_werden.cfm?517\/1\/30-Jahre-Tamilen-in-der-Schweiz-Schutz-der-Menschen-statt-Wegweisungen\" target=\"_blank\">Sri Lanka<\/a> stellen in der Schweiz \u00f6fter Asylantr\u00e4ge als in den anderen L\u00e4ndern, w\u00e4hrend Fl\u00fcchtlinge aus Serbien (oftmals <a title=\"Pro Asyl - Roma - Fl\u00fcchtlinge aus Serbien\" href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/fileadmin\/proasyl\/Serbien_kein_sicherer_Herkunftsstaat.pdf\" target=\"_blank\">Roma<\/a>) oft in Deutschland Asyl beantragen.<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/cf.datawrapper.de\/0Esjz\/3\/\" height=\"400\" width=\"600\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p>Die unterschiedlichen Migrationsstr\u00f6me sind zur Interpretation der Anteile positiver Asylentscheide in den verschiedenen L\u00e4ndern notwendig. Denn je nach Herkunftsland ist der Anteil positiver Entscheide gesamteurop\u00e4isch h\u00f6chst unterschiedlich. Schon nur bei den ber\u00fccksichtigten acht Herkunftsl\u00e4ndern schwankt der Anteil positiver Entscheide zwischen 75 (Syrien) und 5 Prozent (Serbien). Wenn also jedes Land Europas dieselbe Quote f\u00fcr jedes Herkunftsland anwenden w\u00fcrde, w\u00e4re der Gesamtanteil der positiven Entscheide weiterhin unterschiedlich. Schlicht, weil jedes Land mit einem unterschiedlichen Migrationsstrom konfrontiert ist.<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/cf.datawrapper.de\/YDfTo\/4\/\" height=\"400\" width=\"700\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p>Nicht nur die Migrationsstr\u00f6me, auch die Bewilligungspraktiken von Asylgesuchen sind unterschiedlich. Betrachtet man die Differenz zu den gesamteurop\u00e4ischen Werten f\u00fcr die selben drei L\u00e4nder, zeigt sich, dass die Spanne der Abweichung gr\u00f6sser ist als bei den Migrationsstr\u00f6men. Die durchschnittliche Abweichung vom gesamteurop\u00e4ischen Anteil betr\u00e4gt bei den Asylantr\u00e4gen 3.4 Prozentpunkte, bei den Asylentscheiden fast 15 Prozentpunkte. W\u00e4hrend der Anteil positiver Entscheide bei Gesuchen aus Sri Lanka in Europa bei rund 27% liegt, ist der Wert f\u00fcr sri-lankesische Gesuche in der Schweiz um nochmals 45 Prozentpunkte h\u00f6her. Von den acht ber\u00fccksichtigten Herkunftsl\u00e4nder weisen nur Afghanistan, Tunesien und Syrien keine einzige Abweichung von 20 Prozentpunkten vor. Bei allen anderen Herkunftsl\u00e4ndern gibt es mindestens einen Fall, wo die Abweichung im Ankunftsland 20 Punkte oder mehr betr\u00e4gt.<\/p><p>Dieser Wert erstaunt. Kaum vorstellbar ist, dass die Zusammensetzung des Migrationsstroms aus Afghanistan nach Italien derart anders ist als derjenige nach Deutschland. Dennoch unterscheidet sich der Anteil positiver Entscheide um rund 38 Prozentpunkte. \u00a0Zwei Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze sind denkbar. Es kann sein, dass der Migrationsstrom in die L\u00e4nder gleich ist, bei der Registrierung aber selektiert wird. Das heisst, dass F\u00e4lle, die auf den ersten Blick wenig Chance auf Asyl haben, gar nicht erst erfasst werden und gleich die Weiterreise empfohlen wird. Angesichts von Meldungen von <a title=\"SRF - Keine R\u00fcckf\u00fchrung nach Italien\" href=\"http:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/rueckfuehrungen-nach-italien-bald-nicht-mehr-moeglich\" target=\"_blank\">\u00fcberlasteten Asylzentren <\/a>in Italien ist es denkbar, dass infolge des strapazierten Asylwesens kurzerhand die Segeln gestrichen werden und F\u00e4lle selektiv behandelt werden. Der zweite Erkl\u00e4rungsansatz h\u00e4ngt damit zusammen, dass die europ\u00e4ischen L\u00e4nder ganz grunds\u00e4tzlich weit davon entfernt sind, einheitliche Regelungen f\u00fcr die Gew\u00e4hrung von Asyl zu haben. So wird beispielsweise der Familiennachzug von Land zu Land verschieden geregelt &#8211; es gibt &#8222;<a title=\"BFM - Familiennachzug\" href=\"https:\/\/www.bfm.admin.ch\/\/content\/dam\/data\/migration\/asyl_schutz_vor_verfolgung\/asylverfahren\/handbuch_asylverfahren\/handbuch_deutsch\/kap_d_6-0408.pdf\" target=\"_blank\">kein allgemeines Recht auf Einreise bzw. Anwesenheit<\/a>&#8220; infolge des Artikel 8 EMRK, welcher f\u00fcr die juristische Gew\u00e4hrung des Nachzugs relevant ist. Dabei ist der Familiennachzug gerade in der Schweiz ein wichtiger Faktor. 2013 wurden <a title=\"BFM - Kommentierte Asylstatistik 2013\" href=\"https:\/\/www.bfm.admin.ch\/content\/dam\/data\/migration\/statistik\/asylstatistik\/jahr\/2013\/stat-jahr-2013-kommentar-d.pdf\" target=\"_blank\">zwei Drittel der Asylgew\u00e4hrungen <\/a>aufgrund von Familiennachzug gew\u00e4hrt.<\/p><p>In einem Klima im Asylwesen, das stark vom <a title=\"Mario Gattiker - Verfahren und Effizienz\" href=\"http:\/\/www.unhcr.ch\/fileadmin\/user_upload\/unhcr_ch\/Events\/asylsymposium2013\/Asylsymposium_2013_ReferatMarioGattiker_d.pdf\" target=\"_blank\">Effizienz-Gedanken<\/a> gepr\u00e4gt ist, scheint es nur nachvollziehbar, dass auf eine (teilweise) <a title=\"Rosa Luxemburg Stiftung - Refugees welcome?\" href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/rls_uploads\/pdfs\/Argumente\/lux_argu_Fluechtlinge.pdf\" target=\"_blank\">\u00dcberlastung<\/a> reagiert wird, indem F\u00e4lle <a title=\"Italien - 500 Euro f\u00fcr Weiterreise\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2013-05\/fluechtlinge-asyl-italien-notlage\" target=\"_blank\">selektiv behandelt<\/a> werden. Die verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4nder nehmen M\u00f6glichkeiten der Reduktion der Asylantr\u00e4ge und -entscheide ins Visier und &#8222;<a title=\"Mario Gattiker - Spielraum\" href=\"https:\/\/www.bfm.admin.ch\/\/bfm\/de\/home\/dokumentation\/interviews\/2013\/2013-09-22.html\" target=\"_blank\">nutzen [ihren] Spielraum aus<\/a>&#8222;. Dabei geht es selten um die Fl\u00fcchtlinge und oftmals um innenpolitische Debatten &#8211; wie sonst lassen sich die derart unterschiedlichen Zahlen der Asylentscheide interpretieren? Haben von den 7&#8217;200 Afghanen, \u00fcber deren Asylgesuch in Italien entschieden wurde, fast 6&#8217;000 einen Asylgrund, w\u00e4hrend von den fast 24&#8217;00 Afghanen in Deutschland nur 10&#8217;000 einen haben? Das Asylwesen Europas muss gest\u00e4rkt werden, die Verteilung der Asylsuchenden fair geregelt werden. Regelungen \u00fcber Asylentscheide m\u00fcssen einheitlich sein. Europa muss auf mehr <a title=\"Kaspar Surber - Mehr \u00d6ffnung\" href=\"http:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/festung-europa-wir-wuerden-besser-ueber-eine-oeffnung-nachdenken\" target=\"_blank\">\u00d6ffnung <\/a>statt auf den Ausbau der <a title=\"Charta von Lampedusa\" href=\"http:\/\/www.lacartadilampedusa.org\/PART2.html\" target=\"_blank\">Festung <\/a>setzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Europa werden j\u00e4hrlich hunderttausende Asylantr\u00e4ge gestellt. Jeder Antrag wird gepr\u00fcft und jede Entscheidung registriert. Der Anteil positiver Entscheide variiert von Land zu Land betr\u00e4chtlich. Erstaunlich, da man annehmen w\u00fcrde, dass der Anteil derer, die Asyl brauchen, konstant ist &#8211; egal ob der Antrag in Italien oder Island gestellt wird. 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