{"id":2640,"date":"2014-05-16T10:15:50","date_gmt":"2014-05-16T09:15:50","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=2640"},"modified":"2017-02-23T15:49:19","modified_gmt":"2017-02-23T14:49:19","slug":"rudolf-strahm-liegt-falsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2014\/05\/16\/rudolf-strahm-liegt-falsch\/","title":{"rendered":"Wieso Strahm zur H\u00e4lfte falsch liegt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die <em>Generation 50+<\/em>\u00a0ist zufriedener mit der Wirtschaftsalge als fr\u00fcher. Das widerspricht Rudolf Strahms Interpretation der Vox-Analyse zur<\/strong><strong>\u00a0Masseneinwanderungsinitiative komplett. Strahms Aussage \u00fcber die \u00fcberraschend hohe Zustimmung f\u00fcr die Initiative bei Personen mit einer h\u00f6heren Berufsbildung ist jedoch plausibel. Das zeigt meine Analyse der Daten des European Social Surveys sowie der Vox-Umfragen zwischen 2000 und 2012.\u00a0<\/strong><\/p><p><a href=\"http:\/\/www.rudolfstrahm.ch\/\" target=\"_blank\">Rudolf Strahms<\/a> Urteil ist klar: \u00abDie Initiative gegen Masseneinwanderung wurde eindeutig durch die 50 bis 59-J\u00e4hrigen entschieden!\u00bb Eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr reicht der ehemalige SP-Nationalrat in seiner <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/Stilles-Drama-in-den-VoxDaten\/story\/30216773\" target=\"_blank\">Kolumne<\/a> im\u00a0\u00abTages-Anzeiger\u00bb gleich nach. B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger \u00fcber 50 Jahre w\u00fcrden besonders unter der Personenfreiz\u00fcgigkeit leiden. Er nennt sie \u00abOpfer des Verdr\u00e4ngungseffekts im Arbeitsmarkt\u00bb. Deshalb\u00a0h\u00e4tten sie \u00fcberdurchschnittlich stark der Masseneinwanderungsinitiative zugestimmt. So seine Auslegung der detaillierten Vox-Analyse, die ihm vorliegt.<\/p><p>Neben der <em>Generation 50+<\/em> identifiziert Strahm noch eine weitere Gruppe, die \u00fcberraschend deutlich f\u00fcr die Initiative gestimmt habe, n\u00e4mlich jene Stimmenden mit einer h\u00f6heren Berufsbildung, \u00abdas R\u00fcckgrat der KMU-Wirtschaft\u00bb. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr seien \u00e4hnlich wie bei der <em>Generation\u00a0<\/em><em>50+<\/em>:\u00a0<span style=\"line-height: 1.5;\">\u00ab(\u2026) i<\/span><span style=\"line-height: 1.5;\">m Zeichen der Personenfreiz\u00fcgigkeit werden ihnen zu Tausenden Fachleute mit akademischen Titeln, deutsche &#8218;Bachelors&#8216;, &#8218;Masters&#8216; und &#8218;Doktoren&#8216;, vor die Nase gesetzt, nur weil in der Schweiz die Titel\u00e4quivalenz fehlt.<\/span><span style=\"line-height: 1.5;\">\u00bb<\/span><\/p><p><span style=\"line-height: 1.5;\"><b>Wertewandel bei Bildungsstufen<\/b><\/span><\/p><p><span style=\"line-height: 1.5;\">Dass gerade Personen mit einer h\u00f6heren Berufsbildung seit Einf\u00fchrung der Personenfreiz\u00fcgigkeit kritischer gegen\u00fcber Migranten wurden, konnte ich anhand der Vox-Umfragen(2000-2012) in meinem <\/span><a style=\"line-height: 1.5;\" href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=381\" target=\"_blank\">ersten Blog-Beitrag<\/a><span style=\"line-height: 1.5;\">\u00a0zeigen. Dort veranschaulichte ich, dass sich in den vergangenen Jahren die Haltung von Personen mit einem Mittelschulabschluss oder einer h\u00f6heren Berufsbildung jener mit einer Beurfs- oder obligatorischen Schulausbildung drastisch ann\u00e4herten.<\/span><\/p><p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/schweiz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-704\" alt=\"schweiz\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/schweiz-1024x765.jpg\" width=\"604\" height=\"451\" \/><\/a><\/p><p>Diese Beobachtungen st\u00fctzen Strahms Aussagen bez\u00fcglich den Stimmenden mit einer h\u00f6heren Berufsbildung.\u00a0<span style=\"line-height: 1.5;\">Die Korrelation zwischen steigender Einwanderung (vor allem auch von besser ausgebildeten) und Wertewandel ist auff\u00e4llig. Es muss aber festgehalten werden, dass dies noch nicht zwingend heisst, dass es auch eine Kausalit\u00e4t gibt, auch wenn die Erkl\u00e4rung plausibel erscheint. Das heisst, es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch andere Gr\u00fcnde f\u00fcr die Ver\u00e4nderung verantwortlich sind. Trotzdem unterst\u00fctzt der Blog-Beitrag Strahms Befund.<\/span><\/p><p><strong>Kein Alterseffekt in den Vox-Daten<\/strong><\/p><p><span style=\"line-height: 1.5;\"><span style=\"line-height: 1.5;\">Analog teste ich nun Strahms Aussagen \u00fcber die <em>Generation 50+<\/em>. Sollte er recht haben, w\u00e4re zu erwarten, dass die Analyse der Altersgruppen ein \u00e4hnliches Bild hervorbringen w\u00fcrde. Das heisst, dass seit 2000 die Haltung der <em>Generation 50+ <\/em>(blaue Linie in der Grafik)\u00a0gegen\u00fcber der Chancengleichheit f\u00fcr Ausl\u00e4nder kritischer wurde und sie sich vermehrt eine Schweiz w\u00fcnschten, wo Schweizerinnen und Schweizer bevorzugt w\u00fcrden. Doch die Auswertung der Vox-Umfragen zeigt ein ganz anderes Bild.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/vox_chancengleichheit_strahm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2713 aligncenter\" alt=\"vox_chancengleichheit_strahm\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/vox_chancengleichheit_strahm-1024x765.jpg\" width=\"604\" height=\"451\" \/><\/a><\/p><p><span style=\"line-height: 1.5;\">Im Jahr 2000 waren die 50 bis 59- und 60 bis 69-J\u00e4hrigen noch kritischer gegen\u00fcber der Chancengleichheit f\u00fcr Ausl\u00e4nder als die J\u00fcngeren. Ab 2004 kann man diese Aussage nicht mehr so klar machen. Denn die\u00a0<\/span>farbigen Fl\u00e4chen beginnen sich zu \u00fcberschneiden. Diese widerspiegeln die Unsicherheit (in s\u00e4mtlichen Grafiken das 95% Konfidenzintervall) der Durchschnittssch\u00e4tzungen. \u00dcberlappen sie, kann statistisch keine eindeutige Unterscheidung mehr gemacht werden. Die Haltung der Jungen hat sich also jener der \u00e4lteren angeglichen. Die Generationenunterschiede sind verschwunden.<\/p><p><span style=\"line-height: 1.5;\">Der Grund f\u00fcr Strahms Fehlinterpretation der Vox-Analyse erkl\u00e4rt Politikwissenschaftler und Zust\u00e4ndiger f\u00fcr die Vox-Analyse Pascal Sciarini im <\/span><a style=\"line-height: 1.5;\" href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/Inhaltlich-irrt-Herr-Strahm-in-drei-Bereichen\/story\/18239654\" target=\"_blank\">\u00abTages-Anzeiger\u00bb<\/a><span style=\"line-height: 1.5;\"> damit, dass es innerhalb der Altersgruppe 50 bis 59 eine \u00dcbervertretung gewisser Berufe und Anstellungsverh\u00e4ltnissen gab: \u00abUnter Einbezug der sozioprofessionellen Kategorie unterscheiden sich die 50- bis 59-J\u00e4hrigen nicht mehr von den \u00fcbrigen Altersgruppen.\u00bb\u00a0Strahms These scheint also widerlegt. Zumindest bez\u00fcglich der Ver\u00e4nderung der Werte.<\/span><\/p><p><span style=\"line-height: 1.5;\"><b>Zufriedenheit der Generatino 50+ nimmt zu<\/b><\/span><\/p><p><span style=\"line-height: 1.5;\">Doch der ehemalige Preis\u00fcberwacher und \u00d6konom Strahm h\u00e4lt wenig von \u00abkonstruierten Wertmustern.\u00bb\u00a0F\u00fcr ihn sind die pers\u00f6nliche Betroffenheit und das existenzielle Interesse der Stimmenden die wichtigeren Erkl\u00e4rungsfaktoren, so zumindest der Eindruck aufgrund seiner Aussagen im\u00a0<\/span><a style=\"line-height: 1.5;\" href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/Weshalb-Politologen-uneinig-sind\/story\/29998082\" target=\"_blank\">\u00abTages-Anzeiger\u00bb<\/a><span style=\"line-height: 1.5;\"> und in der Sendung <\/span><a style=\"line-height: 1.5;\" href=\"http:\/\/www.srf.ch\/player\/tv\/videoembed?id=e2f63ba2-585c-4787-8228-5ae50cbc45d3&width=624&height=351&mode=inline&autoplay=true\" target=\"_blank\">\u00abSternstunde Philosophie\u00bb<\/a><span style=\"line-height: 1.5;\">.<\/span><\/p><p>Das Problem: Anhand der Vox-Daten kann nicht beurteilt werden, ob die 50 bis 59-J\u00e4hrigen in der Schweiz \u00abOpfer des Verdr\u00e4ngungseffekts im Arbeitsmarkt\u00bb sind.\u00a0Auch der Blick auf die Arbeitsmarktzahlen bringt keine abschliessende Antwort. Vox-Analyst Sciarini sagt gegen\u00fcber dem <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/Inhaltlich-irrt-Herr-Strahm-in-drei-Bereichen\/story\/18239654\" target=\"_blank\">\u00abTages-Anzeiger\u00bb<\/a>\u00a0, dass die Arbeitslosenquote\u00a0der 50 bis 59-J\u00e4hrigen nicht h\u00f6her ist als die der 40 bis 49-J\u00e4hrigen (2.9\u20133.0 Prozent). <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/Weshalb-Politologen-uneinig-sind\/story\/29998082\">Strahm kontert<\/a>, dass es aber in den h\u00f6heren Altersklassen\u00a0mehr Ausgesteuerte und Fr\u00fchpensionierte habe, die der Quote entgingen.<\/p><p>Um die Frage der Betroffenheit zu kl\u00e4ren, bietet sich eine\u00a0Analyse der Umfragedaten des <a href=\"http:\/\/www.europeansocialsurvey.org\/about\/\" target=\"_blank\">European Social Survey<\/a> (ESS) an. Der ESS hat sechs Datens\u00e4tze, die auf repr\u00e4sentativen Umfragen basieren, ver\u00f6ffentlicht. Der erste, ESS 02, wurde in den Jahren 2001-2003 erhoben. Der aktuellste, ESS 12, in den Jahren 2011-2013. Jeweils wurde nach der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage und dem Nutzen von Einwanderern f\u00fcr die Wirtschaft gefragt. Auch wenn nach der Beurteilung der gesamtschweizerischen Wirtschaftslage gefragt wird, darf angenommen werden, dass dieser Eindruck eine entscheidende Rolle f\u00fcr Wahlen und Abstimmungen spielt sowie die individuelle Lage widerspiegeln kann.\u00a0Die Politikwissenschaft nennt diese Ph\u00e4nomen <a href=\"http:\/\/www.pratiquesciencessociales.net\/exposes\/S4.%20Economic%20voting%20An%20introduction%20(Lewis-Beck%20Paldam%202000).pdf\" target=\"_blank\">economic voting <\/a>und brachte dazu eine <a href=\"http:\/\/scholar.google.ch\/scholar?hl=de&q=economic+voting&btnG=&lr=\" target=\"_blank\">F\u00fclle von Literatur <\/a>hervor. Die Grundidee dahinter ist, dass die Wirtschaftslage in einem Land und deren Beurteilung durch die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger Wahl- und Stimmentscheide beeinflussen. L\u00e4uft es gut, belohnen die B\u00fcrger regierende Parteien\/Ideen mit Stimmen. L\u00e4uft es schlecht, straft man diese an der Urne ab.<\/p><p>Strahm folgt mit seiner Argumentation genau dieser Logik: Die <em>Generation 50+ <\/em>leidet wirtschaftlich unter der Einwanderung und hat deshalb die Masseneinwanderungsinitiative angenommen.\u00a0W\u00fcrde seine Annahme zutreffen, m\u00fcsste sich die Betroffenheit der\u00a0<em>Generation 50+<\/em>\u00a0(blaue Linie in Grafik) in der Beurteilung der wirtschaftlichen Situation widerspiegeln. Dies ist aber nicht der Fall.<\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" id=\"image66\" style=\"height: 501px; width: 604px;\" alt=\"Wirtschaftslage\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ess_eco_strahm.jpg\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><input id=\"Button1\" onclick=\"Show6()\" type=\"button\" value=\"Wirtschaftslage\" \/> <input id=\"Button2\" onclick=\"Show7()\" type=\"button\" value=\"Einfluss Zuwanderer\" \/><\/p><p><script type=\"text\/javascript\" language=\"javascript\">\/\/ <![CDATA[\nfunction Show6() { document.getElementById(\"image66\").src =\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ess_eco_strahm.jpg\"; } function Show7() { document.getElementById(\"image66\").src =\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ess_imi_strahm.jpg\"; }\n\/\/ ]]><\/script><\/p><p>Seit der ersten Befragung gibt es keine Anzeichen daf\u00fcr, dass die <em>Generation 50+<\/em> mit der Wirtschaftslage in der Schweiz unzufriedener wird. Im Gegenteil: Die Zufriedenheit nimmt zu. Auch die Rolle der Ausl\u00e4nder in der Wirtschaft, wird von der <em>Generation 50+<\/em> nicht anders wahrgenommen als noch zu Beginn des Jahrtausends. Weiter bringen die Daten auch keine Generationenunterschiede hervor.<\/p><p><strong>Wertewandel bei Bildungsniveaus: Ja \u2013 Generationen-Effekt: Nein<\/strong><\/p><p>Das eindeutige Urteil von Rudolf Strahm muss ich also verwerfen. Er mag bei der Lekt\u00fcre der Vox-Analyse richtig bemerkt haben, dass die Stimmenden mit einer h\u00f6heren Berufsbildung auff\u00e4llig oft f\u00fcr die Initiative gestimmt haben. Doch dass die <em>Generation 50+<\/em> mit der wirtschaftlichen Lage in der Schweiz unzufriedener sei als der Rest, da sie\u00a0\u00abOpfer des Verdr\u00e4ngungseffekts im Arbeitsmarkt\u00bb ist, l\u00e4sst sich weder aufgrund der Vox-Daten bez\u00fcglich der Haltung gegen\u00fcber Ausl\u00e4ndern noch aufgrund der ESS-Befragung best\u00e4tigen.<\/p>\n<address>Von\u00a0Patrice Siegrist<br \/>\n<em>07-920-150<br \/>\n<\/em><em>patrice.siegrist@uzh.ch<\/em><\/address><p><em>Blogbeitrag im Rahmen des Forschungsseminars: Politischer Datenjournalismus<br \/>\n<\/em><em>Prof. Dr. Fabrizio Gilardi,\u00a0Dr. Michael Hermann,\u00a0Dr. des. Bruno W\u00fcest<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Generation 50+\u00a0ist zufriedener mit der Wirtschaftsalge als fr\u00fcher. Das widerspricht Rudolf Strahms Interpretation der Vox-Analyse zur\u00a0Masseneinwanderungsinitiative komplett. Strahms Aussage \u00fcber die \u00fcberraschend hohe Zustimmung f\u00fcr die Initiative bei Personen mit einer h\u00f6heren Berufsbildung ist jedoch plausibel. Das zeigt meine Analyse der Daten des European Social Surveys sowie der Vox-Umfragen zwischen 2000 und 2012.\u00a0Rudolf Strahms [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":12182,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[298],"tags":[11,21,23,38,59,67,72,149,152,182,188,203,204,223,238,240,269],"class_list":["post-2640","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-17-mai-2014","tag-50-bis-59","tag-alter","tag-arbeitslosigkeit","tag-bildung","tag-economic-voting","tag-ess","tag-european-social-survey","tag-masseneinwanderungsinitiative","tag-mei","tag-pascal-sciarini","tag-politikwissenschaft","tag-rudolf","tag-rudolf-strham","tag-sp","tag-stimmentscheid","tag-strahm","tag-vox"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2640"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2640\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11432,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2640\/revisions\/11432"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12182"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}