{"id":273,"date":"2014-03-15T13:05:05","date_gmt":"2014-03-15T12:05:05","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=273"},"modified":"2017-02-23T16:48:00","modified_gmt":"2017-02-23T15:48:00","slug":"273","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2014\/03\/15\/273\/","title":{"rendered":"Die SVP gewinnt Abstimmungen &#8211; und alle helfen mit?"},"content":{"rendered":"<p><FONT FACE=\"courier\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Bei Abstimmungssiegen des rechten Lagers zeigt sich: W\u00e4hlerstimmen von allen Seiten werden mobilisiert. Die SVP schafft es, partei\u00fcbergreifende Themen aufzugreifen und sich gegen die Parolen der anderen Parteien durchzusetzen.<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits im Vorfeld zum Abstimmungssonntag im Februar 2014 zeigten <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/abstimmungen\/abstimmungen\/masseneinwanderungs-initiative\/initiative-gegen-masseneinwanderung-es-wird-knapp\" target=\"_blank\">Umfrageergebnisse des gfs.bern<\/a>, dass insbesondere parteiungebundene W\u00e4hler die &#8211; nach wie vor umstrittene &#8211; Masseneinwanderungsinitiative der SVP annehmen w\u00fcrden. Auch innerhalb der Parteien, die eine Nein-Parole herausgaben, erwartete man eine opponierende Minderheit. Das ist kein neues Ph\u00e4nomen.<br \/>\nVor allem in j\u00fcngeren Jahren hat die SVP gezeigt, dass sie, gemeinsam mit anderen, kleineren Rechtsparteien (Lega, SD, EDU, teilweise die damalige FPS), erfolgreich gegen die <a href=\"http:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/portal\/de\/index\/themen\/17\/22\/lexi.Document.21843.xls\" target=\"_blank\">Parolen aller anderen Parteien<\/a> antreten k\u00f6nnen. 2002 konnte sie ihre <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/player\/tv\/tagesschau\/video\/abstimmung-schweiz-goldinitiative--gegenvorschlag?id=25df16c8-9643-4388-b966-184cb36ab7ae\" target=\"_blank\">Goldinitiative<\/a> zwar nicht durchbringen, doch verhinderte das SVP-Lager erfolgreich den Gegenvorschlag.<br \/>\nZwei Jahre sp\u00e4ter entschied das Volk gleich bei drei Vorlagen gem\u00e4ss der Parole der Rechtsparteien: Im Februar wurde die <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/player\/tv\/tagesschau\/video\/ja-zur-verwahrungsinitiative-und-reaktionen-darauf?id=2490fb40-7371-4efa-a3bb-e38dd1bf1be7\" target=\"_blank\">\u00abVolksinitiative zur Verwahrung gef\u00e4hrlicher Straft\u00e4ter\u00bb<\/a> angenommen und im September wurden <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/player\/tv\/tagesschau\/video\/die-zwei-einbuergerungsvorlagen-scheiterten-deutlich?id=e223e041-1b38-4698-a1ad-1c70c6ed27b7\" target=\"_blank\">beide Einb\u00fcrgerungsvorlagen<\/a> verworfen: Sowohl der \u00abBundesbeschluss \u00fcber die ordentliche Einb\u00fcrgerung sowie \u00fcber die erleichterte Einb\u00fcrgerung junger Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder der zweiten Generation\u00bb, als auch jener \u00fcber den \u00abB\u00fcrgerrechtserwerb von Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern der dritten Generation\u00bb.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Bei allen diesen Vorlagen war das SVP-Lager erfolgreich, obwohl die anderen Parteien eine gegens\u00e4tzliche Parole herausgaben.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es folgte die Annahme dreier Volksinitiativen: 2008 jene <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/player\/tv\/tagesschau\/video\/abstimmungen-unverjaehrbarkeit?id=a999a28b-5f06-47f9-be00-df6767bd4221\" target=\"_blank\">\u00abf\u00fcr die Unverj\u00e4hrbarkeit pornografischer Straftaten an Kindern\u00bb<\/a>, 2009 <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/player\/tv\/tagesschau\/video\/minarett-initiative?id=4fe7d056-3970-4d93-a7f7-95e0c132744c\" target=\"_blank\">\u00abGegen den Bau von Minaretten\u00bb<\/a> und 2010 <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/player\/tv\/tagesschau\/video\/abstimmungsresultate?id=73a1e5ad-cf10-4ad6-bf57-ea9308210a9a\" target=\"_blank\">\u00abF\u00fcr die Ausschaffung krimineller Ausl\u00e4nder\u00bb<\/a>. Bei allen diesen Vorlagen war das SVP-Lager erfolgreich, obwohl die anderen Parteien eine gegens\u00e4tzliche Parole herausgaben. Die SVP erreicht aber bei Nationalratswahlen keinen W\u00e4hleranteil, der darauf schliessen liesse, dass Stimmen ausschliesslich von Rechts ausreichen w\u00fcrden, um eine Vorlage f\u00fcr sich zu entscheiden. Woher kommen die anderen Stimmen? Bei welchen Parteien kann die SVP W\u00e4hler mobilisieren, sie davon \u00fcberzeugen, entgegen der Parole der Partei zu stimmen, mit der sie sich eigentlich identifizieren?<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify; font-family: Courier;\"><strong><br \/>\nWie setzen sich die Abstimmungssiege der SVP zusammen?<br \/>\n<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenden wir uns zun\u00e4chst der Frage zu, wie der Abstimmungssieg der rechten Parteien \u00fcberhaupt zustandekam: Wie setzt sich der Entscheid zusammen? Aus welchen Parteien kamen wieviele Prozent der Stimmen der siegreichen Seite?<\/p>\n<p style=\"border-style: solid; border-color: #000000; text-align: center;\"><strong>Wie setzt sich der Abstimmungssieg der SVP zusammen?<br \/>\n<\/strong><span style=\"font-size: medium;\">Prozentualer Anteil nach Parteiidentifikation<\/span><br \/><span style=\"font-size: small;\">(eigene Darstellung mit <a href=\"https:\/\/infogr.am\/\" target=\"_blank\">infogr.am<\/a>)<\/span><br \/>\n<!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/e.infogr.am\/wie-setzt-sich-das-ja-zusammen\" width=\"550\" height=\"544\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" 0=\"style=&quot;border:none;&quot;&gt;&lt;\/iframe&gt;&lt;div\" 1=\"style=&quot;width:450px;border-top:1px\" 2=\"solid\" 3=\"#acacac;padding-top:0px;font-family:Courier;font-size:10px;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a\" style=\"color:#acacac;text-decoration:none;\" href=\"\/\/infogr.am\" 4=\"target=&quot;_blank&quot;&gt;Create\" 5=\"Infographics&lt;\/a&gt;&lt;\/div&gt;\" class=\"iframe-class\"><\/iframe>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Basierend auf den\u00a0standardisierten Nachabstimmungsumfragen <a href=\"http:\/\/www2.unil.ch\/daris\/spip.php?rubrique140&lang=de\" target=\"_blank\">VoxIt<\/a> zeigt obenstehende Grafik pro Vorlage den Anteil der Stimmen, die aus dem Lager der jeweiligen Partei kamen, am gesamten Entscheid zugunsten der SVP. Ber\u00fccksichtigt wurden stets auch die vielen Befragten, die mit keiner oder mit kleineren Parteien sympathisieren, oder auch solche, die angaben, sich eher mit Personen als mit Parteien zu identifizieren.<br \/>\nEs zeigt sich bei allen Vorlagen, dass insbesondere parteiungebundene W\u00e4hler von der SVP in grossem Masse mobilisiert werden k\u00f6nnen. Zu diesem Schluss kam,\u00a0im Rahmen des Abstimmungssonntag vom 9. Februar 2014,<a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/29489952\/print.html\" target=\"_blank\"> auch der Politologe Laurent Bernhard<\/a>, der festhielt, dass die hohe Stimmbeteiligung zu einer ungew\u00f6hnlich grossen Mobilisierung von parteiungebundenen W\u00e4hlern gef\u00fchrt hat und diese tendenziell im Sinne der SVP gestimmt haben.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u201e[Die hohe Stimmbeteiligung] hat zu einer ungew\u00f6hnlich grossen Mobilisierung von parteiungebundenen W\u00e4hlern gef\u00fchrt, die tendenziell Ja gestimmt haben.\u201c<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings <a href=\"http:\/\/www.gfsbern.ch\/portals\/0\/vox-analysen\/2004-09-26_VoxD.pdf\" target=\"_blank\">zeigt sich auch<\/a>, dass traditionellere Gegens\u00e4tze (z.B. Links-Rechts) die massgebliche Konfliktlinie darstellen k\u00f6nnen. So bei den Einb\u00fcrgerungsvorlagen 2004, als es vor allem Stimmende, die sich politisch rechts einstuften, waren, welche die beiden Bundesbeschl\u00fcsse deutlich verwarfen. Dies manifestiert sich in der Zusammensetzung des Entscheids nach Parteiidentifikation: SP, Gr\u00fcne, CVP und FDP machen nur einen marginalen Teil aus bei diesen beiden Vorlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vier Jahre sp\u00e4ter <a href=\"http:\/\/www.gfsbern.ch\/portals\/0\/vox-analysen\/2009-11-29_VoxD.pdf\" target=\"_blank\">stellte das gfs.bern fest<\/a>: &#8222;[Die politische Mitte] nahm das Minarettverbot im Verh\u00e4ltnis zwei zu eins an und verhielt sich damit grunds\u00e4tzlich anders als bei fr\u00fcheren ausl\u00e4nderpolitischen Abstimmungen.&#8220; Die SVP vermochte nun also insbesondere auch in der Mitte vermehrt zu mobilisieren, wobei sich SP-Anh\u00e4nger aber nicht verstecken m\u00fcssen, machen sie doch auch immerhin 8% des JA aus &#8211; Effekte wie die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Soziale_Erw%C3%BCnschtheit\" target=\"_blank\"><em>Soziale Erw\u00fcnschtheit<\/em><\/a> lassen hier die Frage offen, ob gerade aus dem linken Lager nicht noch mehr Stimmen gem\u00e4ss SVP-Parole abgegeben wurden.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify; font-family: Courier;\"><strong><br \/>\nWieviele gingen fremd?<br \/>\n<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bleiben wir aber bei den gemessenen Daten und fragen: Wieviele gingen fremd? Dieser Aspekt wird im nachfolgenden <em>Sankey-Diagramm\u00a0<\/em>betrachtet: F\u00fcr jede Partei, und nach Vorlage, wird hier angezeigt, wieviele Prozent gem\u00e4ss der SVP-Parole gestimmt haben. Beim\u00a0<em>mouseover<\/em> wird der entsprechende Wert angezeigt und kann so einerseits pro Partei \u00fcber die Vorlagen hinweg verglichen werden, andererseits kann auf Vorlagenseite betrachtet werden, von welcher Partei wieviele Prozent (relativ zur Gesamtzahl der Stimmenden dieser Partei) mobilisiert wurden.<\/p>\n<p style=\"border-style: solid; border-color: #000000; font-family: Courier; text-align: center;\"><strong>Wieviele gingen fremd?<br \/>\n<\/strong>Prozentualer Anteil der Stimmen gem\u00e4ss SVP-Parole an der Gesamtzahl der Stimmen einer Parteiidentifikation<br \/><span style=\"font-size: small;\">(eigene Darstellung in R basierend auf <a href=\"http:\/\/bost.ocks.org\/mike\/sankey\/\" target=\"_blank\">Mike Bostock<\/a>)<\/span><br \/>\n<!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/chgosankey2.html\" width=\"550\" height=\"730\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend sich noch einmal die oben angesprochene gesteigerte Mobilisierung bei ausl\u00e4nderkritischen Vorlagen in der politischen Mitte zeigt, wird auch klar, dass es Materien gibt, bei denen die politische Affiliation entweder keine Rolle spielt, oder aber die SVP tats\u00e4chlich eine Problematik aufgreift, die der (gesamten?) Bev\u00f6lkerung wichtig ist: Bei der Unverj\u00e4hrbarkeitsinitiative stimmten von fast jeder Partei \u00fcber 50 Prozent ihrer Anh\u00e4nger f\u00fcr die Initiative &#8211; trotz gegenl\u00e4ufiger Parole. Lediglich bei den Gr\u00fcnen bleibt der Wert unter der H\u00e4lfte, steht aber bei trotzdem beachtlichen 43.24%.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Von den Mitte-Parteien stimmten bei jeder untersuchten Vorlage \u00fcber 25% ihrer W\u00e4hler gem\u00e4ss SVP-Parole.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interessanterweise ist es gerade diese Vorlage, bei der im SVP-Lager die gr\u00f6sste Uneinigkeit herrscht, stimmten doch lediglich rund 60 Prozent daf\u00fcr. Bei den anderen untersuchten Vorlagen liegt der Anteil der parolenkonform Abstimmenden \u00fcber 80 Prozent. Dieser geringere Anteil zeigt sich auch in der ersten Analyse oben: Bei der Unverj\u00e4hrbarkeitsinitiative machen die Stimmen aus dem SVP-Lager lediglich rund 20 Prozent der JA-Stimmen aus. In etwa denselben Beitrag leisten die W\u00e4hler von Seiten der SP und Gr\u00fcnen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify; font-family: Courier;\"><strong><br \/>\nDie SVP ist den anderen Parteien voraus<br \/>\n<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Analyse zeigt, dass von allen Seiten Stimmen ins SVP-Lager gehen. Weniger \u00fcberraschend zeigt sich sodann, dass die Mitte-Parteien stets einen Beitrag von \u00fcber 25% ihrer W\u00e4hler leisten, w\u00e4hrend bei den SP- oder Gr\u00fcne-Anh\u00e4nger gr\u00f6ssere Schwankungen auszumachen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Mobilisierung fremdparteilicher Stimmen l\u00e4sst sich nicht pauschalisieren. Jede Vorlage wird von der Stimmb\u00fcrgerschaft aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden als wichtig erachtet. Erkl\u00e4rungen entlang der traditionellen Konfliktlinien Stadt-Land oder gar dem R\u00f6stigraben greifen zu kurz. Zu beachten sind in einem weiteren Schritt auch die in den Vox-Nachabstimmungsbefragungen ebenfalls erhobenen Motive des Stimmentscheids, oder auch soziodemographische Zusammenstellungen der <em>Fremdg\u00e4nger.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die verwendeten <a href=\"http:\/\/www2.unil.ch\/daris\/spip.php?rubrique140&lang=de\" target=\"_blank\">Daten<\/a> k\u00f6nnen nicht f\u00fcr bare M\u00fcnze genommen werden: Sie k\u00f6nnen eine gewisse Verzerrung beinhalten, denn auch wenn die Schweizer Bev\u00f6lkerung unter dem Strich gut widergespiegelt wird, so stimmt beispielsweise die gemessene Stimmbeteiligung selten genau mit der tats\u00e4chlichen \u00fcberein.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das SVP-Lager erh\u00e4lt Stimmen von allen politischen Seiten und holt insbesondere auch Parteiungebundene ab<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz alledem kann geschlossen werden, dass die SVP keine Alleing\u00e4ngerin ist. Das SVP-Lager schafft es, Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrger f\u00fcr ihre Anliegen zu gewinnen, obwohl diese sich eigentlich mit einer anderen Partei identifizieren. Die Vermutung, dass diese eigentlich auch andere Wertvorstellungen haben sollten, liegt nahe.<br \/>Die SVP scheint den anderen Parteien etwas vorauszuhaben in Sachen Mobilisierung. Sie spricht \u00c4ngste an, die zun\u00e4chst zwar vielleicht nur vermutet, mit der richtigen Strategie aber auch gesch\u00fcrt werden. Der konkrete Inhalt einer Vorlage muss dabei nicht unbedingt zentral sein. Vielmehr werden mutmassliche Missst\u00e4nde auf (stark vereinfachte) Gr\u00fcnde zur\u00fcckgef\u00fchrt, zug\u00e4nglicher gemacht und von Parteiidentifikationen losgel\u00f6st: Die Stimmenden sehen sich vermutlich nicht als Unterst\u00fctzer der SVP, koppeln diese vielmehr ab von der Vorlage und dr\u00fccken ihre wahrgenommene Betroffenheit des <em>Problems<\/em> im entsprechenden Votum an der Urne aus.<\/p><p>Von <a href=\"https:\/\/twitter.com\/chris_gdmn\" target=\"_blank\">Chris Goodman<\/a><br \/><a href=\"mailto:christopher.goodman@uzh.ch\">christopher.goodman@uzh.ch<\/a><br \/>\n<\/FONT><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Abstimmungssiegen des rechten Lagers zeigt sich: W\u00e4hlerstimmen von allen Seiten werden mobilisiert. Die SVP schafft es, partei\u00fcbergreifende Themen aufzugreifen und sich gegen die Parolen der anderen Parteien durchzusetzen. 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