{"id":30339,"date":"2024-09-10T21:52:14","date_gmt":"2024-09-10T19:52:14","guid":{"rendered":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=30339"},"modified":"2024-10-14T21:52:39","modified_gmt":"2024-10-14T19:52:39","slug":"jugend-ohne-klub-schweizer-klubs-schliessen-die-feierlust-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2024\/09\/10\/jugend-ohne-klub-schweizer-klubs-schliessen-die-feierlust-bleibt\/","title":{"rendered":"Jugend ohne Klub: Schweizer Klubs schliessen, die Feierlust bleibt"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Mark Blum <\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Seit Ende der Pandemie haben Z\u00fcrcher Medien vermehrt \u00fcber die abflauende Ausgangskultur und das daraus folgende Klubsterben berichtet. Das Ph\u00e4nomen bahnt sich schon l\u00e4nger an als gedacht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sender-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-31225\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sender-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sender-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sender-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sender-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/sender-1-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild: Linn St\u00e4hlin<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Aus \u00abSender\u00bb wird \u00abEnder\u00bb, berichteten <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/zuercher-club-vor-dem-aus-der-sender-schliesst-892239289725\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/zuercher-club-vor-dem-aus-der-sender-schliesst-892239289725\" target=\"_blank\">Tagi<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.zsonline.ch\/2024\/03\/25\/der-sender-macht-dicht-und-auch-sonst-laeuft-nicht-alles-rund\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.zsonline.ch\/2024\/03\/25\/der-sender-macht-dicht-und-auch-sonst-laeuft-nicht-alles-rund\" target=\"_blank\">ZS<\/a> und <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/tsri.ch\/a\/post-covid-und-zu-viel-ehrenamt-der-alternativen-kulturszene-zuerich-fehlt-geld-umbo-zentralwaescherei-sender-helsinki-rote-fabrik-parkplatz\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/tsri.ch\/a\/post-covid-und-zu-viel-ehrenamt-der-alternativen-kulturszene-zuerich-fehlt-geld-umbo-zentralwaescherei-sender-helsinki-rote-fabrik-parkplatz\" target=\"_blank\">Ts\u00fcri.ch<\/a>, als das Musiklokal an der Langstrasse vergangenen Februar seine Schliessung ank\u00fcndigte. Aufs Neue startete die Suche nach Gr\u00fcnden, weshalb immer mehr Lokale ihre T\u00fcren schliessen m\u00fcssen. Veranstalter*innen sprachen von tieferen Einnahmen an der Bar und das Ausbleiben der j\u00fcngsten Generation von Partyg\u00e4nger*innen, die sich wegen des Lockdowns nie in das Nachtleben einsozialisieren konnten. Danach erhofften sich die Betreiber*innen eine Erholung der Lage. Doch die Daten zeigen, dass Corona diese Tendenz nicht verursachte, sondern h\u00f6chstens beschleunigte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Klubsterben in Zahlen: Seit 2011 hat sich die Anzahl Tanzlokale in der Schweiz beinahe halbiert.<\/h3>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/buffymcduffin.github.io\/JugendOhneKlub\/klubsterben_plotly.html\" onload=\"javascript:(function(o){o.style.height=o.contentWindow.document.body.scrollHeight+&quot;px&quot;;}(this));\" style=\"height:400px;width:100%;border:none;overflow:hidden;\"><\/iframe>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Lesebeispiel: 2013 registrierte der Kanton Z\u00fcrich 91 Tanzlokale. Acht Jahre sp\u00e4ter waren es noch 46.<\/em> <br>Hervorgehoben sind die klubdichte Kantonen Z\u00fcrich, Genf und Bern, die den h\u00f6chsten R\u00fcckgang erlebten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"has-text-align-right\">Quelle: BFS: Statistik der Unternehmensstruktur (<a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/industrie-dienstleistungen\/unternehmen-beschaeftigte\/wirtschaftsstruktur-unternehmen.assetdetail.26665324.html\">STATENT<\/a>)<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Nach einem regelrechten <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/zuerich-die-party-stadt-293240927955\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/zuerich-die-party-stadt-293240927955\" target=\"_blank\">Klub-Boom in den Nullerjahren<\/a> begannen die Klubs in der Schweiz seit 2013 wieder zu verschwinden. Besonders in Kantonen mit hoher Klubdichte ist diese Entwicklung ersichtlich. Um zu verstehen, wie die Klub-Blase platzen konnte, lohnt sich vorerst ein Blick in die Demografie der Klubg\u00e4nger*innen. Wer geht wie oft in den Klub und wer nicht oder nicht mehr?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>H\u00e4ufigkeit von Klubbesuchen nach Alter und Befragungsjahr<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/buffymcduffin.github.io\/JugendOhneKlub\/carousel.html\" onload=\"javascript:(function(o){o.style.height=o.contentWindow.document.body.scrollHeight+&quot;px&quot;;}(this));\" style=\"height:500px;width:100%;border:none;overflow:hidden;scrolling=\" no\";\"=\"\"><\/iframe>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Lesebeispiel: 2007 gaben 34.5% der Befragten zwischen 15 und 24 an, mindestens einmal in der Woche einen Klub zu besuchen. 2022 waren es noch 8.7%<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"has-text-align-right\">Quelle: <a href=\"https:\/\/forscenter.ch\/projects\/swiss-household-panel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schweizerischer Haushaltspanel<\/a>, Wellen 2-24<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Das Schweizerische Haushaltspanel erm\u00f6glicht die Analyse von individuellem Ausgehverhalten nach Alter und Befragungsjahr. Grunds\u00e4tzlich gehen Menschen mit dem Alter immer seltener tanzen. Die Mehrheit aller Personen, die einmal im Monat oder h\u00e4ufiger in Klub gehen, sind unter 30 Jahre alt. Allerdings machen die L\u00e4ngschnittsdaten der Befragung auch erkennbar, dass seit 2008 die H\u00e4ufigkeit von Klubbesuchen unter den j\u00fcngeren Befragten stetig abnimmt. <\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Dieser R\u00fcckgang alleine erkl\u00e4rt das Klubsterben noch nicht. Wo weniger Klubs sind, k\u00f6nnen Menschen auch weniger tanzen gehen. Wir gehen deshalb nochmal einen Schritt zur\u00fcck und fragen uns: Gehen junge Menschen nur nicht mehr in Klubs, oder gehen sie allgemein seltener aus?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>H\u00e4ufigkeit von Bar- und Restaurantbesuche nach Alter und Befragungsjahr<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/buffymcduffin.github.io\/JugendOhneKlub\/carousel_out\" onload=\"javascript:(function(o){o.style.height=o.contentWindow.document.body.scrollHeight+&quot;px&quot;;}(this));\" style=\"height:400px;width:100%;border:none;overflow:hidden;\"><\/iframe>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Lesebeispiel: 2010 gaben 64.1% der Befragten zwischen 15 und 24 an, mindestens einmal in der Woche eine Bar oder Restaurant zu besuchen. 2022 waren es noch 38%<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Quelle: <a href=\"https:\/\/forscenter.ch\/projects\/swiss-household-panel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schweizerischer Haushaltspanel<\/a>, Wellen 2-24<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Auch hier zeigt das Schweizerische Haushaltspanel eine Abnahme im Ausgehverhalten unter jungen Menschen: Im Jahr 2000 ging die grosse Mehrheit der Befragten unter 25 mindestens einmal w\u00f6chentlich aus. Im Laufe der 2010er Jahre findet allerdings eine eindeutige Abnahme der H\u00e4ufigkeit statt. Wohlbemerkt sehen wir in den Befragungsjahren 2019 und 2022 einen R\u00fcckgang unter allen Altersgruppen aufgrund der Pandemie, aber der Abw\u00e4rtstrend war schon in den Jahren zuvor erkennbar und verst\u00e4rkt sich bei den j\u00fcngeren Kohorten. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dem Mythos \u00abGesunde Generation Z\u00bb auf der Spur<\/h3>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Wir halten fest: Seit Jahren gehen junge Menschen immer weniger h\u00e4ufig aus. Nun stellt sich die Frage, woran das liegt. Handelt es sich hier um eine rein \u00f6konomische Entwicklung, oder um eine kulturelle? Ist die Generation Z einfach gesundheitsbewusster? Um diese Frage nachzugehen, werfen wir zun\u00e4chst einen Blick auf den Alkoholkonsum. Diese Daten wurden in der schweizerischen Gesundheitsbefragung erfasst.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>H\u00e4ufigkeit von Alkoholkonsum nach Befragungsjahr und Alterskohort (mit 95% VI)<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/buffymcduffin.github.io\/JugendOhneKlub\/alk_konsum\" onload=\"javascript:(function(o){o.style.height=o.contentWindow.document.body.scrollHeight+&quot;px&quot;;}(this));\" style=\"height:400px;width:100%;border:none;overflow:hidden;\"><\/iframe>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Quelle: BFS, Schweizerische Gesundheitsbefragung (<a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/gesundheit\/determinanten\/alkohol.assetdetail.28725089.html\">SGB 2022<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Tats\u00e4chlich nimmt Abstinenz in der j\u00fcngsten Kohorte im Zeitfenster zwischen 2012 und 2017 um 5.7 Prozentpunkte zu. Ausserdem nimmt regelm\u00e4ssiger Alkoholkonsum zwischen den letzten Befragungswellen ab, w\u00e4hrend die Angabe, \u00abweniger als einmal die Woche\u00bb Alkohol zu trinken, im Anteil steigt. <\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Ein Einblick dar\u00fcber, wie das Trinkverhalten an einem bestimmten Abend aussieht, liefern die erhobenen Daten zu Rauschtrinken. Unter Rauschtrinken wird der Konsum von f\u00fcnf oder mehr alkoholische Getr\u00e4nke an einem gegebenen Abend verstanden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>H\u00e4ufigkeit von Rauschtrinken nach Befragungsjahr und Alterskohort (mit 95% VI)<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/buffymcduffin.github.io\/JugendOhneKlub\/rauschtrinken\" onload=\"javascript:(function(o){o.style.height=o.contentWindow.document.body.scrollHeight+&quot;px&quot;;}(this));\" style=\"height:400px;width:100%;border:none;overflow:hidden;\"><\/iframe>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Quelle: BFS, Schweizerische Gesundheitsbefragung (<a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/gesundheit\/determinanten\/alkohol.assetdetail.28725072.html\">SGB 2022<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Bei allen Kohorten nimmt zwischen 2007 und 2017 der Anteil Befragungspersonen ab, die angeben, sich nie einen Rausch anzutrinken. Dies relativiert die Aussage, dass junge Menschen weniger konsumieren. Die Auff\u00e4cherung nach Alter ergibt, dass seit Corona bei der Altersgruppe der 25-34 J\u00e4hrigen tats\u00e4chlich eine Tendenz zu gem\u00e4ssigteren Konsum zu beobachten ist, allerdings h\u00e4lt sich die Verteilung in der Altersgruppe der 15-24 J\u00e4hrige stabil und weist sogar ein verbreiteteres Rauschtrinkverhalten auf als die Befragungswelle 2007. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Nachtleben ist der Konsum nicht nur auf den Alkohol beschr\u00e4nkt und umfasst noch viele weitere Substanzen. In der n\u00e4chsten Grafik ist die Entwicklung des Konsumverhaltens von jeglichen Substanzen (Cannabis, Kokain, Ecstasy sowie andere Drogen, z. B. Heroin, Speed, LSD, Amphetamine und halluzinogene Pilze) dargestellt. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Drogenkonsum nach Alter, Befragungsjahr und Substanz (mit 95% VI)<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<iframe src=\"https:\/\/buffymcduffin.github.io\/JugendOhneKlub\/drogenkonsum\" onload=\"javascript:(function(o){o.style.height=o.contentWindow.document.body.scrollHeight+&quot;px&quot;;}(this));\" style=\"height:600px;width:100%;border:none;overflow:hidden;\"><\/iframe>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Quelle: BFS, Schweizerische Gesundheitsbefragung (<a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/gesundheit\/determinanten\/illegale-drogen.html\">SGB 2022<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Wir beobachten einen generelle Zunahme an Menschen in jeder Alterskohorte, die mit den erfragten Substanzen Erfahrungen gemacht haben. Konsument*innen von Kokain und Ecstasy bilden weiterhin einen sehr kleinen Anteil der Bev\u00f6lkerung, aber trotzdem ist ein Zuwachs im letzten Jahrzehnt ersichtlich, der besonders bei der Kohorten der 25-34-J\u00e4hrigen ausgepr\u00e4gt ist.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:18px\">Generell scheint das Konsumverhalten &#8211; trotz h\u00f6herer Abstinenzrate &#8211; auch bei der j\u00fcngsten Kohorte nicht unbedingt zur\u00fcckgegegangen zu sein. Substanzkonsum nimmt in der Tendenz zu und Menschen trinken sich h\u00e4ufiger einen Rausch an. Das spricht daf\u00fcr, dass bei der Generation Z eine genauso wilde Party-Kultur vorhanden ist wie bei vorherigen Generationen. Nur findet der Alkoholkonsum weniger regelm\u00e4ssig statt, und weniger in Bars und Klubs. Hier k\u00f6nnte Geld eine Rolle spielen: Das Klubsterben f\u00e4llt zeitlich zusammen mit der Entwicklung der Krankenkassenpr\u00e4mien. Steigende Lebenskosten aufgrund der wachsende Schere zwischen Krankenkassenpr\u00e4mien und L\u00f6hnen, wie im <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.derbund.ch\/in-20-jahren-haben-sich-die-praemien-verdoppelt-873609182392\" target=\"_blank\">Bund<\/a> ausf\u00fchrlich aufbereitet, trifft vor allem Menschen mit tiefem Einkommen. M\u00f6glicherweise ist das Klubsterben ein Symptom des schrumpfenden verf\u00fcgbaren Einkommens junger Erwachsener. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\"><strong>Informationen zum Blogbeitrag:<\/strong><br>Verfasser: Mark Blum<br>Kontakt: mark.blum@uzh.ch<br>Seminar: Politischer Datenjournalismus (FS 2024)<br>Dozierende: Lucas Leeman, Karsten Donnay, Jacqueline B\u00fcchi, Reto Mitteregger<br>Abgabedatum: 24.06.2023 (<em>\u00fcberarbeitete Fassung: 12.08.2024<\/em>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\"><strong>Validit\u00e4t<\/strong><br>Die verwendeten Daten stammen aus dem Schweizerischen Haushaltspanel, der BFS Statistik der Unternehmerverkehr sowie der Schweizerischen Gesundheitsbefragung. Die individuellen Daten vom BFS sind nicht \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich, sind aber in Tabellen mit 95% Vertrauensintervalle aufgef\u00fchrt. Diese Tabellen wurden visuell aufbereitet und sind unter der jeweiligen Grafik verlinkt. Die Daten aus dem Schweizerischen Haushaltspanel wurden gefiltert nach Alter (Personen zwischen 15 und 80). Der prozentuale Anteil der Antwortkategorien wurden nach Alter und Befragungsjahr errechnet. Den verwendeten Code findest du <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/FINAL_CODE.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/FINAL_CODE.pdf\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mark Blum Seit Ende der Pandemie haben Z\u00fcrcher Medien vermehrt \u00fcber die abflauende Ausgangskultur und das daraus folgende Klubsterben berichtet. Das Ph\u00e4nomen bahnt sich schon l\u00e4nger an als gedacht. Aus \u00abSender\u00bb wird \u00abEnder\u00bb, berichteten Tagi, ZS und Ts\u00fcri.ch, als das Musiklokal an der Langstrasse vergangenen Februar seine Schliessung ank\u00fcndigte. Aufs Neue startete die Suche nach [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":208,"featured_media":31227,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-30339","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30339","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/208"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30339"}],"version-history":[{"count":58,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30339\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31372,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30339\/revisions\/31372"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31227"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30339"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30339"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30339"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}