{"id":30380,"date":"2024-09-13T22:02:47","date_gmt":"2024-09-13T20:02:47","guid":{"rendered":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=30380"},"modified":"2024-10-14T22:03:11","modified_gmt":"2024-10-14T20:03:11","slug":"stronggen-z-das-einkommen-steigt-doch-die-finanzielle-zufriedenheit-sinkt-strong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2024\/09\/13\/stronggen-z-das-einkommen-steigt-doch-die-finanzielle-zufriedenheit-sinkt-strong\/","title":{"rendered":"Gen Z: Die finanzielle Zufriedenheit sinkt Jahr um Jahr"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die Generation Z sieht ihre finanzielle Situation immer pessimistischer. W\u00e4hrend die Preise durch die Inflation weiter ansteigen, bleiben die L\u00f6hne hinter den steigenden Lebenshaltungskosten zur\u00fcck. Der Einstieg ins Berufsleben gestaltet sich so schwer<\/em> &#8211; <em>statt sparen zu k\u00f6nnen, k\u00e4mpfen viele junge Menschen mit einem knappen Budget. Die Covid-19 Pandemie hatte hierbei besonders Auswirkungen auf die Gen Z.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die finanzielle Situation geh\u00f6rt wohl zu den momentan aktuellsten Themen der Schweizerinnen und Schweizer. Die Krankenkassenpr\u00e4mien, Mieten, Lebensmittelpreise und die Kosten von Wohneigentum steigen rasant an, doch die Lohnerh\u00f6hungen bleiben oft unter der Inflation zur\u00fcck. W\u00e4hrend alle Generationen von der Kostensteigerung betroffen sind, ist es insbesondere die Generation Z welche auch gef\u00fchlt am meisten darunter leidet. Gem\u00e4ss Daten von 2022 sch\u00e4tzt diese junge Generation ihre finanzielle Situation schlechter ein, als alle anderen Generationen und dar\u00fcber hinaus kam es auch zu einer Verschlechterung \u00fcber die Zeit. Jedoch zeigt sich auch, dass die Gen Z nicht die erste Generation ist, der es in jungen Jahren schlechter geht als zuvor.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schweizer Haushaltspanel<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Schweizer Haushaltspanel geh\u00f6rt zu einer der wichtigsten Erhebungen der Schweiz, wenn es darum geht, sich ein Bild der aktuellen Probleme und Zufriedenheiten der Schweizer Bev\u00f6lkerung zu verschaffen. Die Studie wird j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrt und im Folgenden werden die Daten der Erhebungen von 2000 bis 2022 verglichen. Es zeigt sich, in den letzten gut 20 Jahren stieg die finanzielle Zufriedenheit der Schweizer*innen leicht an, besonders ab 2006. F\u00fcr die Generation Z scheint dieser Trend jedoch nicht l\u00e4nger an G\u00fcltigkeit zu besitzen. Seit ihrem Eintritt ins Berufsleben sinkt die Zufriedenheit mit der finanziellen Situation Jahr f\u00fcr Jahr.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Grosse Unterschiede in der finanziellen Zufriedenheit<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"512\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/plot_fin_sat_des_gen_z_rest-1024x512.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-30711\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/plot_fin_sat_des_gen_z_rest-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/plot_fin_sat_des_gen_z_rest-300x150.jpg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/plot_fin_sat_des_gen_z_rest-768x384.jpg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/plot_fin_sat_des_gen_z_rest-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/plot_fin_sat_des_gen_z_rest-2048x1024.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Durchschnitt der Bev\u00f6lkerung mit einem Wert von 7 von 10 relativ zufrieden mit der finanziellen Situation ist, gibt es \u00fcber die gesamte Bev\u00f6lkerung hinweg doch starke Unterschiede. So gaben knapp 20% der Befragten einen Wert von 5 oder tiefer bei der Zufriedenheit an. Auf der obigen Grafik ist zu sehen, dass die Gen Z im Schnitt unzufriedener mit ihren Finanzen ist, als der Rest der Bev\u00f6lkerung. Teilweise l\u00e4sst sich dieser Unterschied sicher auf die Erwerbssituation zur\u00fcckf\u00fchren, so ist ein Teil der Gen Z noch in der Ausbildung und steht somit noch nicht voll im Berufsleben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Millenniums ging es auch mal schlecht &#8211; dennoch gibt es Unterschiede zu heute<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"512\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fin_sat_years_gen-2-1024x512.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-30448\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fin_sat_years_gen-2-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fin_sat_years_gen-2-300x150.jpg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fin_sat_years_gen-2-768x384.jpg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fin_sat_years_gen-2-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fin_sat_years_gen-2-2048x1024.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Als die Millennials damals in den fr\u00fchen 2000er Jahren in den Arbeitsmarkt eintraten, sah die Situation auch alles andere als rosig aus. Die finanzielle Zufriedenheit sank mehrere Jahre in Folge und erst ab 2010 zeigte der Trend wieder aufw\u00e4rts. Handelt es sich beim aktuellen Trend der Gen Z also bloss um eine normale Entwicklung der jeweils j\u00fcngsten Generation im Arbeitsmarkt? W\u00e4hrend ein Teil der Entwicklung sicher auf das Alter an sich zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, scheint doch mehr daran zu sein. In den 2000er waren n\u00e4mlich nicht nur die Millennials betroffen, sondern auch weitere Generationen, insbesondere die Baby Boomers. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies l\u00e4sst sich beim aktuellen Trend so nur f\u00fcr das Jahr 2022 beobachten, nicht aber f\u00fcr die Jahre der Covid-19 Pandemie. Die j\u00fcngste Generation schien also mehr unter den Folgen der Pandemie gelitten zu haben als die \u00e4lteren Generationen. Diesen starken Verlust an finanzieller Zufriedenheit wieder aufzuholen d\u00fcrfte sehr lange dauern. Bei den Millenials stieg die Zufriedenheit in den Jahren nach dem Tiefpunkt zwar wieder an, jedoch ist sie selbst heute noch nicht auf einem h\u00f6heren Niveau als beim Eintritt ins Arbeitsleben der Generation. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kantonale Unterschiede<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"512\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fin_sat_every_cantons-4-1024x512.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-30734\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fin_sat_every_cantons-4-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fin_sat_every_cantons-4-300x150.jpg 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fin_sat_every_cantons-4-768x384.jpg 768w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fin_sat_every_cantons-4-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fin_sat_every_cantons-4-2048x1024.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der lateinischen Schweiz geht es finanziell schlechter als der Deutschschweiz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Unterschiede zwischen den Generationen sind deutlich, aber auch kantonal gibt es sp\u00fcrbare Differenzen, was die finanzielle Zufriedenheit anbelangt. So geht es den Menschen in der Innerschweiz finanziell gef\u00fchlt am besten, w\u00e4hrend das Jura, das Tessin und allgemein die lateinische Schweiz am Ende der Rangliste fungieren. Dies d\u00fcrfte auch einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr den R\u00f6stigraben bei aktuellen Abstimmungen sein. So erhielt die Pr\u00e4mieninitiative der SP in der lateinischen Schweiz deutlich mehr Ja-Stimmen verglichen mit der Deutschschweiz.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Kosten steigen stark &#8211; L\u00f6hne jedoch nur wenig<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"738\" height=\"665\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/bfs_lohnentwicklung.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-30403\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/bfs_lohnentwicklung.png 738w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/bfs_lohnentwicklung-300x270.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 738px) 100vw, 738px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Grafik vom Bundesamt f\u00fcr Statistik zeigt die sinkenden Reall\u00f6hne seit 2021 auf. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<style>\n.expandable-section .expandable-header {\n    cursor: pointer;\n    padding: 5px 10px;\n    background-color: #f2f2f2; \/* Light grey background *\/\n    color: #333; \/* Darker text for better contrast *\/\n    border: 1px solid #dcdcdc;\n    border-radius: 5px;\n    box-shadow: 0 2px 5px rgba(0,0,0,0.1); \/* Soft shadow for depth *\/\n}\n\n.expandable-section .expandable-header h2 {\n    margin: 0;\n    font-size: 18px; \/* Adjust the font size as necessary *\/\n}\n\n.expandable-section .expandable-header:hover {\n    background-color: #e6e6e6;\n}\n\n.expandable-content {\n    padding: 10px;\n    background-color: #fafafa;\n    border: 1px solid #ccc;\n    border-top: none;\n    display: none;\n    box-shadow: inset 0 2px 5px rgba(0,0,0,0.05);\n}\n<\/style>\n\n<div class=\"expandable-section\">\n    <div class=\"expandable-header\" onclick=\"toggleVisibility('tech-details')\">\n        <h2>Was ist der Unterschied zwischen Nominal- und Reall\u00f6hnen?<\/h2>\n    <\/div>\n    <div class=\"expandable-content\" id=\"tech-details\" style=\"display:none;\">\n        <p>\n            Nominallohn: Der Lohn, welcher auf dem Lohnausweis steht. Reallohn: Ber\u00fccksichtigt die Kaufkraft des Lohnes. z.B. bei einem gleichbleibendem Lohn von 5&#8217;000Fr. pro Monat kann immer weniger gekauft werden, wenn die Kosten jedes Jahr steigen -&gt; der Reallohn sinkt dadurch.\n        <\/p>\n        <p>\n            Wenn der Lohn im Arbeitsvertrag (Nominallohn) weniger stark steigt wie die aktuelle Inflation, so sinkt der Reallohn. Trotz Lohnerh\u00f6hung kann weniger gekauft werden.\n        <\/p>\n    <\/div>\n<\/div>\n<script>\nfunction toggleVisibility(id) {\n    var element = document.getElementById(id);\n    if (element.style.display === 'block') {\n        element.style.display = 'none';\n    } else {\n        element.style.display = 'block';\n    }\n}\n<\/script>\n\n\n<script>\nfunction toggleVisibility(id) {\n    var element = document.getElementById(id);\n    if (element.style.display === 'block') {\n        element.style.display = 'none';\n    } else {\n        element.style.display = 'block';\n    }\n}\n<\/script>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Seit dem Ende der Covid-19 Pandemie sind die L\u00f6hne in der Schweiz zwar um jeweils 2% pro Jahr angestiegen, doch dies reicht nicht aus um die Teuerung auszugleichen. Im Schnitt sind die Reall\u00f6hne in den letzten Jahren jedes Jahr gesunken, es bleibt vielen Familien am Ende des Monats also immer weniger \u00fcbrig um unvorhergesehene Ausgaben zu decken oder zu Sparen. Die Kosten f\u00fcr allt\u00e4gliche G\u00fcter wie Lebensmittel und Kleider, sowie f\u00fcr Fixkosten (Miete, Krankenkasse, \u00d6V und weitere) stiegen jedes Jahr an. Junge Leute sind oftmals st\u00e4rker von solchen Teuerungen betroffen da ihr Einkommen noch tiefer ist und weniger Erspartes auf der Bank liegt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wohnraum wird zum Luxusgut<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch die Preise f\u00fcr Wohnraum sind in den letzten Jahren markant angestiegen. Sowohl Mietwohnungen als auch Wohneigentum wurde merklich teurer. Viele Menschen k\u00f6nnen es sich schlicht nicht mehr leisten, ihren Traum vom eigenen Haus zu erf\u00fcllen und selbst bei den Mieten m\u00fcssen viele auf die Agglomeration ausweichen, da die Kernst\u00e4dte zu teuer geworden sind. Junge Menschen d\u00fcrften hier von noch st\u00e4rker betroffen sein als \u00e4ltere. So kommen viele langj\u00e4hrige Mieter in den Genuss von tiefen Mietpreisen, welche sich seit dem Einzug nur wenig ver\u00e4ndert haben. Beim Auszug der Mieter kommt es dann oftmals zu Sanierungen, welche eine grosse Mieterh\u00f6hung mit sich bringen und nicht mehr in das Budget von jungen Leuten in der Ausbildung passt. Auch der knappe Wohnraum ist ein Problem, von dem die Generation Z stark betroffen ist. Je kleiner das Budget, desto weniger w\u00e4hlerisch k\u00f6nnen junge Menschen sein. Kosteng\u00fcnstige WGs werden rar und es bleibt oft nichts anderes \u00fcbrig, als noch l\u00e4nger im Elternhaus wohnhaft zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zukunft ist ungewiss<\/h2>\n\n\n\n<p>Aktuell gibt es wenig Hoffnung auf einen Trendumkehr bei der Gen Z, die Inflation ist noch immer vorhanden und die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen sowie beim Wohnungsmarkt \u00fcbertreffen jedes Jahr neue Rekorde. Es bleibt zu hoffen, dass die steigenden L\u00f6hne, welche mit mehr Arbeitserfahrung auf die Generation Z zukommen werden, die h\u00f6heren Kosten vermehrt ausgleichen k\u00f6nnen. In den n\u00e4chsten Jahren wird besonders der Wegfall der Baby Boomer Generation aus dem Arbeitsmarkt neue Perspektiven f\u00fcr j\u00fcngere Generationen er\u00f6ffnen. In den 2030er Jahren wird dann bereits die Gen X ihr Pensionsalter erreichen und die Gen Alpha steht mitten im Berufsleben. Es bleibt abzuwarten, ob der Trend dann wieder ganz \u00e4hnlich aussieht wie heute und vor 20 Jahren bei den Millennials.<\/p>\n\n\n\n<style>\n.info-box {\n    padding: 5px 15px;\n    background-color: #f2f2f2;\n    border: 1px solid #ccc;\n    border-radius: 5px;\n    margin: 5px 0;\n    font-family:\n    color: #333;\n    box-shadow: 0 2px 4px rgba(0,0,0,0.1);\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"info-box\">\n    <h2> Informationen zum Blogbeitrag<\/h2>\n    <p>  <b>Autor:<\/b> Marc Stadler <\/p>\n    <p>  <b>E-Mail:<\/b> marc.stadler2@uzh.ch <\/p>\n    <p>  <b>Lehrveranstaltung:<\/b> Forschungsseminar \u201ePolitischer Datenjournalismus\u201c (FS2024) <\/p>\n    <p>  <b>Dozierende:<\/b> Lucas Leemann, Karsten Donnay, Jacqueline B\u00fcchi, Reto Mitteregger <\/p>\n    <p>  <b>Abgabedatum:<\/b> 30.06.2024 (<i>\u00fcberarbeitete Version: 03.09.2024<\/i>) <\/p>\n    <p>  <b>Anzahl Worte:<\/b> 960 (excl. Lead, Anh\u00e4nge und Literaturverzeichnis) <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<style>\n.info-box2 {\n    padding: 15px;\n    background-color: #f2f2f2;\n    border: 1px solid #ccc;\n    border-radius: 5px;\n    margin: 20px 0;\n    font-family:\n    color: #333;\n    box-shadow: 0 2px 4px rgba(0,0,0,0.1);\n}\n<\/style>\n\n<div class=\"info-box2\">\n    <h2> Daten<\/h2>\n    <p>  Die Daten stammen aus einer Panelstudie von FORS, dem Swiss Household Panel (SHP). F\u00fcr diesen Artikel wurden die Daten von 2000 bis 2022 verwendet. Neuere Daten sind aktuell (Juni 2024) noch nicht erh\u00e4ltlich. Da es sich um eine deskriptive Analyse handelt, wurden keine Gewichte verwendet. Die Kontrollvariablen wurden alle direkt aus der Studie \u00fcbernommen. Die Generationen wurden auf Grund des Geburtsjahres der Befragten konstruiert. Wer an den Daten interessiert ist, kann sie mit einem Datenvertrag bei FORS online beziehen. <\/p>\n   <h2> Validit\u00e4t <\/h2>\n   <p> Ich habe mehrere logistische Regressionen gerechnet und einen signifikanten negativen Effekt der Zeit auf die finanzielle Zufriedenheit der Gen Z feststellen k\u00f6nnen. Es wurde auf das Bildungsniveau, das Geschlecht und auf das Alter der befragten Personen kontrolliert. Unterschiede zwischen den Kantonen sind f\u00fcr die Gesamtpopulation signifikant, jedoch nicht f\u00fcr die Kantone mit kleiner Einwohner*innenzahl. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<style>\n.info-box3 {\n    padding: 15px;\n    border: 1px solid #ccc;\n    border-radius: 5px;\n    margin: 20px 0;\n    font-family:\n    color: #333;\n    box-shadow: 0 2px 4px rgba(0,0,0,0.1);\n}\n<\/style>\n<div class=\"info-box3\">\n    <h2> Referenzen<\/h2>\n    <p>  SRF sda\/nuea;kesm (2024): Auch 2023 bleibt wegen Inflation weniger im Portemonnaie (https:\/\/www.srf.ch\/news\/wirtschaft\/schweizerischer-lohnindex-auch-2023-bleibt-wegen-inflation-weniger-im-portemonnaie[20.06.2024]) <\/p>\n    <p>  Bundesamt f\u00fcr Statistik BfS (2024): Schweizerischer Lohnindex (https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/arbeit-erwerb\/loehne-erwerbseinkommen-arbeitskosten\/lohnindex.html[20.06.2024]) <\/p>\n    <p>  Stitzel Harry (2024): Die grosse Debatte um den Mietzins (https:\/\/www.srf.ch\/news\/wirtschaft\/knapper-wohnraum-hohe-mieten-die-grosse-debatte-um-den-mietzins[20.06.2024]) <\/p>\n    <p>  Sch\u00f6nenberger Ruben (2024): Nein zur Pr\u00e4mieninitiative: Ein tiefer R\u00f6stigraben und die Reichen \u00fcberstimmen die Armen (https:\/\/www.aargauerzeitung.ch\/schweiz\/datenanalyse-nein-zur-praemieninitiative-ein-tiefer-roestigraben-und-die-reichen-ueberstimmen-die-armen-ld.2629504?reduced=true[20.06.2024]) <\/p>\n    <p>  Forster Marc (2024): Analysten erwarten weiter steigende Preise f\u00fcr Wohneigentum (https:\/\/www.fuw.ch\/immobilienmarkt-schweiz-analysten-erwarten-weiter-steigende-preise-fuer-wohneigentum-809485606040[20.06.2024]) <\/p>\n    <p> Bundesamt f\u00fcr Statistik BfS (2024): Grafik zur Entwicklung der Nominal- und Reall\u00f6hne in der Schweiz (https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/aktuell\/neue-veroeffentlichungen.assetdetail.31606853.html[30.06.2024]) <\/p>\n    <p> SRF (2024): Sinkende Teuerung \u2013 f\u00fcr viele ein schwacher Trost (https:\/\/www.srf.ch\/news\/wirtschaft\/inflation-in-der-schweiz-sinkende-teuerung-fuer-viele-ein-schwacher-trost[30.06.2024])\n<\/p><\/div>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Interessierte: Hier l\u00e4sst sich der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/code_data_article_stadler_marc.html\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/code_data_article_stadler_marc.html\" target=\"_blank\">Code <\/a>f\u00fcr die Analysen in diesem Blogbeitrag herunterladen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Generation Z sieht ihre finanzielle Situation immer pessimistischer. 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