{"id":31403,"date":"2025-09-09T15:18:00","date_gmt":"2025-09-09T13:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=31403"},"modified":"2025-12-10T12:33:46","modified_gmt":"2025-12-10T11:33:46","slug":"wochenendbeschaeftigung-vater-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2025\/09\/09\/wochenendbeschaeftigung-vater-sein\/","title":{"rendered":"Wochenendbesch\u00e4ftigung: Vater sein"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Eine weitere <a href=\"https:\/\/www.familien-zeit.ch\/initiativtext\/\">Initiative<\/a> steht bevor. Doch, wie viele politische Vorst\u00f6sse brauchen wir noch, bis wir die Gleichstellung in den eigenen vier W\u00e4nden umsetzen? Alle wollen Gleichstellung \u2013 bis das erste Kind kommt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Kinder. So lautet die durchschnittliche <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/familien\/kinderwunsch-elternschaft.html\">Kinderwunschanzahl junger Menschen in der Schweiz<\/a>. Vergleicht man diese Zahl mit der Geburtenziffer im <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/geburten-todesfaelle\/fruchtbarkeit.html\">Jahr 2023<\/a>, so liegt diese bei nur noch 1,3 Kindern pro Frau. Obwohl <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/familien\/kinderwunsch-elternschaft.html\">Familienzuwachs oft als Steigerung der allgemeinen Zufriedenheit<\/a> angesehen wird, gibt es auch Zweifel.<\/p>\n\n\n\n<p>Rund 40 Prozent aller Schweizer:innen ohne Kinder betrachten die Geburt eines Kindes als Einschr\u00e4nkung der pers\u00f6nlichen Freiheit. Eltern sehen das hingegen mehrheitlich anders. Mehr als ein Drittel aller M\u00fctter widersprechen dieser Aussage, und auch unter V\u00e4tern zeigt sich ein \u00e4hnlicher Trend. Die Wahrnehmung h\u00e4ngt also weniger vom Geschlecht als vielmehr davon ab, ob man selbst Kinder hat oder nicht. Dennoch empfindet etwa jede:r dritte Elternteil einen gewissen Verlust an Freiheit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G1-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-31605\" width=\"600\" height=\"371\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G1-1.png 800w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G1-1-300x185.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G1-1-768x474.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Sind diese Wahrnehmungen auf die Kompromisse in der Kindererziehung zur\u00fcckzuf\u00fchren? Wer spielt mit dem Kind? Wer kocht f\u00fcr das Kind? Wer ist f\u00fcr die Kinderbetreuung zust\u00e4ndig?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gleichberechtigung als Ideal<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man die Schweizer Bev\u00f6lkerung fragt, wie die Aufgaben idealerweise verteilt werden sollten, ist das Ergebnis eindeutig: Eine klare Mehrheit w\u00fcnscht sich eine partnerschaftliche Teilung der Aufgaben. Neun von zehn Personen m\u00f6chten gemeinsam f\u00fcr das Kind sorgen. Insbesondere bei der Freizeitgestaltung mit Kindern, bei Ratschl\u00e4gen und bei Erziehungsfragen herrscht Einigkeit. Letzteres wird sogar von 98 % bef\u00fcrwortet.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch das Ideal der klassischen Rollenverteilung br\u00f6ckelt langsam. Wenn es um die Kinderbetreuung geht, sieht bereits jede:r Dritte die Verantwortung bei den Frauen. Bei Finanzfragen gibt es nur eine knappe Mehrheit. Fast jede:r Zweite sieht hier M\u00e4nner in der Hauptverantwortung. Die Rollenbilder scheinen somit gerade dort aufzubrechen, wo sie sozial und traditionell am st\u00e4rksten verankert sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G2-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-31606\" width=\"600\" height=\"371\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G2-1.png 800w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G2-1-300x185.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G2-1-768x474.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ungleiche Aufteilung im Familienalltag<\/h2>\n\n\n\n<p>So klar der Wunsch nach Gleichberechtigung auch formuliert wird, sieht die Realit\u00e4t in vielen Schweizer Haushalten oft anders aus. Frauen \u00fcbernehmen h\u00e4ufiger praktische Care-Arbeit als M\u00e4nner. So gab die H\u00e4lfte aller Befragten an, dass im Krankheitsfall prim\u00e4r die Mutter einspringt. In nur vier Prozent der befragten Haushalte \u00fcbernimmt der Vater diese Aufgabe. Zwar sind \u00fcber zwei Drittel der Meinung, dass die Kinderbetreuung gemeinsam verantwortet werden sollte, doch in fast 50 Prozent der F\u00e4lle \u00fcbernehmen Frauen diese Aufgabe. Nur bei der Freizeitgestaltung herrscht mehr Ausgewogenheit. In den meisten Haushalten sind hierf\u00fcr beide verantwortlich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G3-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-31607\" width=\"600\" height=\"371\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G3-1.png 800w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G3-1-300x185.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G3-1-768x474.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Trotz dieses Zahlen ist zu beachten, dass <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/arbeit-erwerb\/erwerbstaetigkeit-arbeitszeit\/vereinbarkeit-unbezahlte-arbeit.html\">M\u00e4nner heute st\u00e4rker in Care-Arbeit involviert<\/a> sind. Allerdings leisten <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/asset\/de\/17124476\">Frauen im Schnitt immer noch mehr unbezahlte Arbeit<\/a> statt bezahlter Erwerbsarbeit. Somit bleibt die Kinderbetreuung im Alltag nach wie vor \u00fcberwiegend weiblich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesellschaftliche Zuschreibung und Wahrnehmung von Kompetenzen<\/h2>\n\n\n\n<p>Diese ungleiche Aufgabenverteilung l\u00e4sst sich nicht nur durch \u00e4ussere Faktoren wie die Arbeitszeit erkl\u00e4ren. Sie kann auch mit gesellschaftlichen Zuschreibungen von Kompetenzen zusammenh\u00e4ngen. Welche Elternteile als &#8222;besser geeignet&#8220; f\u00fcr bestimmt Aufgaben gelten, wurden dabei \u00fcber Selbsteinsch\u00e4tzung erfasst. Die resultierende Aufgabenteilung kann auf freiwilliger Basis, durch stille gesellschaftliche Erwartungen oder pers\u00f6nliche \u00dcberzeugungen entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weder Frauen noch M\u00e4nner halten V\u00e4ter f\u00fcr die geeigneteren Betreuungspersonen. Eine deutliche Mehrheit ist der Ansicht, dass beide Elternteile gleichermassen geeignet sind. Bei genauerer Betrachtung zeigen sich jedoch nach wie vor klassische Geschlechterzuschreibungen.<\/p>\n\n\n\n<p>So h\u00e4lt beispielsweise jeder dritte Mann M\u00fctter f\u00fcr besser geeignet. Sie sehen Frauen offenbar als nat\u00fcrlicher und kompetenter in der F\u00fcrsorge. Auch wenn viele M\u00e4nner die Gleichberechtigung bef\u00fcrworten, scheinen tief verankerte Bilder weiterhin mitzuwirken. Nur ein Prozent der M\u00e4nner weicht beiden Optionen aus und sieht sich selbst bzw. V\u00e4ter in dieser Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch unter Frauen ist die Einsch\u00e4tzung differenziert. Zwar sieht keine der befragten Frauen M\u00e4nner als die Besseren in der Kinderbetreuung, doch rund jede F\u00fcnfte schreibt diese Rolle eher sich selbst bzw. M\u00fcttern zu. Dies ist deutlich weniger als bei den M\u00e4nnern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G41-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-31608\" width=\"600\" height=\"371\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G41-2.png 800w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G41-2-300x185.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G41-2-768x474.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese Vorstellungen werden auch auf alleinerziehende M\u00fctter \u00fcbertragen. Die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung vertraut ihrer Erziehungsf\u00e4higkeit. Trotzdem gibt es deutliche Unterschiede je nach Geschlecht und Elternstatus. Ein Drittel aller M\u00e4nner lehnt es ab. Am gr\u00f6ssten ist das Misstrauen bei V\u00e4tern. Frauen ohne Kinder bef\u00fcrworten dies am h\u00e4ufigsten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Ergebnisse zeigen, dass sich zwar eine Mehrheit f\u00fcr Gleichstellung ausspricht, gleichzeitig aber traditionelle Rollenverst\u00e4ndnisse weiterhin verbreitet sind.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G42-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-31609\" width=\"600\" height=\"371\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G42-1.png 800w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G42-1-300x185.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G42-1-768x474.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wiederholung oder Wandel?<\/h2>\n\n\n\n<p>Unsere eigenen Erfahrungen k\u00f6nnen unsere Vorstellungen von Rollenverteilungen pr\u00e4gen. Die Mehrheit der Befragten gab an, dass in ihrer Kindheit haupts\u00e4chlich die Mutter f\u00fcr die Erziehung und Betreuung zust\u00e4ndig war. V\u00e4ter waren hingegen nur in Einzelf\u00e4llen st\u00e4rker beteiligt. Dies k\u00f6nnte ein Hinweis auf die lange Tradition der geschlechtsspezifischen Aufgabenteilung im famili\u00e4ren Bereich sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute zeigt sich ein etwas ausgeglicheneres Bild. Zwar l\u00e4sst sich noch nicht von einer partnerschaftlichen Verteilung sprechen, doch die Zahlen deuten auf eine reale Verschiebung hin. So sagt fast die H\u00e4lfte der V\u00e4ter mit Kindern, dass sie sich gleichermassen an der Betreuung beteiligen. Unter den M\u00fcttern mit Kindern geben hingegen zwei Drittel an, die Hauptverantwortung selbst zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Zahlen bedeuten jedoch nicht, dass sich V\u00e4ter grunds\u00e4tzlich weniger engagieren wollen. Vielmehr kann die Sozialisation die Wahrnehmung von Verantwortung und Kompetenz beeinflussen. Die Frage ist also: Warum bewerten M\u00e4nner und Frauen ihre Beteiligung an der Kinderbetreuung unterschiedlich? Liegt es an den steigenden Anspr\u00fcchen von M\u00fcttern an M\u00e4nner? Oder waren die Erwartungen an M\u00e4nner im Familienalltag fr\u00fcher viel geringer?<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G5-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-31610\" width=\"600\" height=\"371\" srcset=\"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G5-1.png 800w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G5-1-300x185.png 300w, https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/G5-1-768x474.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Deutlich wird, dass es in der Schweiz einen Gap zwischen dem Ideal einer partnerschaftlichen Elternschaft und der gelebten Realit\u00e4t gibt. Zwar ist eine gleichstellungsorientierte Einstellung bei beiden Geschlechtern verbreitet, jedoch koexistiert diese mit traditionellen Rollenbildern, sozialen Pr\u00e4gungen und stereotypischen Zuschreibungen. Klar ist, dass Kinderbetreuung nach wie vor stark mit Frauen assoziiert wird. Auch wenn sich Rollenbilder verschieben, bleibt die Care-Arbeit oft weiblich gepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table has-small-font-size\"><table class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td><strong>Quellen<\/strong><br>Bundesamt f\u00fcr Statistik. (2021). <em>Frauen leisteten 50\u202f% mehr Haus- und Familienarbeit als M\u00e4nner im Jahr 2020 \u2013 aber M\u00e4nner legen zu<\/em>. <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/asset\/de\/17124476\">https:\/\/www.bfs.admin.ch\/asset\/de\/17124476<\/a> (zuletzt abgerufen am 30.06.2024)<br><br>Bundesamt f\u00fcr Statistik. (n.d.). <em>Geburtenh\u00e4ufigkeit<\/em>. <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/geburten-todesfaelle\/fruchtbarkeit.html\">https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/geburten-todesfaelle\/fruchtbarkeit.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 30.06.2024)<br><br>Bundesamt f\u00fcr Statistik. (n.d.). <em>Kinderwunsch, Elternschaft<\/em>. <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/familien\/kinderwunsch-elternschaft.html\">https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung\/familien\/kinderwunsch-elternschaft.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 30.06.2024)<br><br>Bundesamt f\u00fcr Statistik. (n.d.). <em>Vereinbarkeit von Beruf und Familie, unbezahlte Arbeit<\/em>. <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/arbeit-erwerb\/erwerbstaetigkeit-arbeitszeit\/vereinbarkeit-unbezahlte-arbeit.html\">https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/arbeit-erwerb\/erwerbstaetigkeit-arbeitszeit\/vereinbarkeit-unbezahlte-arbeit.html<\/a> (zuletzt abgerufen am 30.06.2024)<br><br>Familien-Zeit.ch. (n.d.). <em>Argumente &amp; Initiativtext<\/em>. <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.familien-zeit.ch\/initiativtext\/\">https:\/\/www.familien-zeit.ch\/initiativtext\/<\/a> (zuletzt abgerufen am 30.06.2024)<br><br>Ernst St\u00e4hli, Mich\u00e8le, Marl\u00e8ne Sapin, Alexandre Pollien, Michael Ochsner und Karin Nisple (2023): <em>MOSAiCH 2022 on Family and Changing Gender Roles and related topics. Survey Documentation.<\/em> Lausanne: FORS \u2013 Swiss Centre of Expertise in the Social Sciences.<br><br>Ernst St\u00e4hli, Mich\u00e8le, Marl\u00e8ne Sapin, Alexandre Pollien, Michael Ochsner und Karin Nisple (2023): <em>MOSAiCH 2022. Measurement and Observation of Social Attitudes in Switzerland. Study on Family and Changing Gender Roles and related topics (1.0.0)<\/em> [Datensatz].<br>Lausanne: FORS \u2013 Swiss Centre of Expertise in the Social Sciences.<br><br>SHP Group (2025): <em>Living in Switzerland Waves 1\u201325 + Long file + Covid 19 data (Version 9.0)<\/em> [Datensatz]. Lausanne: FORS. <a class=\"\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.48573\/swnc-bn46\">https:\/\/doi.org\/10.48573\/swnc-bn46<\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table has-small-font-size\"><table class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td><strong>Validit\u00e4t<\/strong><br>Dieser Blogartikel basiert auf zwei Datens\u00e4tzen: MOSAiCH aus dem Jahr 2022 und dem Swiss Household Panel (SHP), Version 9.0.<br>Bei dieser Analyse handelt es sich um eine deskriptive Auswertung. Das Ziel ist es, geschlechtsspezifische Wahrnehmungen und tats\u00e4chlich beobachtbare Ungleichheiten in der Kinderbetreuung sichtbar zu machen. Um diese Unterschiede hervorzuheben, wurden ausschliesslich bin\u00e4re Geschlechtskategorien (Frauen und M\u00e4nner) ber\u00fccksichtigt. Zudem fokussiert sich die Analyse auf heteronormative Paar- und Familienkonstellationen. Insbesondere bei der Analyse mit dem SHP wurde versucht, nur Paare mit Kindern zu identifizieren, bei denen die Eltern nicht in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung stehen. Dies konnte anhand der Individualdaten abgeleitet werden.<br>Obwohl beide Datens\u00e4tze repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Schweizer Wohnbev\u00f6lkerung sind, ist die externe Validit\u00e4t der Ergebnisse eingeschr\u00e4nkt. Dies liegt daran, dass nicht alle relevanten soziodemografischen Einflussfaktoren ber\u00fccksichtigt wurden. Variablen wie Bildungsstand, Einkommen oder Alter, die wesentlich zur Erkl\u00e4rung der beobachteten Muster beitragen k\u00f6nnten, wurden nicht einbezogen. Zus\u00e4tzlich wurde in dieser Analyse keine Gewichtung verwendet.<br>Um Unterschiede zwischen den Gruppen deutlicher sichtbar zu machen, wurden inhaltlich verwandte Antwortoptionen wie <em>\u201eM\u00fctter sind viel besser geeignet\u201c<\/em> und <em>\u201eM\u00fctter sind etwas besser geeignet\u201c<\/em> zu einer gemeinsamen Kategorie zusammengefasst.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table has-small-font-size\"><table class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\"><tbody><tr><td><strong>Information<\/strong><br>Verfasserin: Sai Gaayaththiri Rasamanickam<br>Kontakt: saigaayaththiri.rasamanickam@uzh.ch<br>Seminar: Forschungsseminar Politischer Datenjournalismus (FS 2025)<br>Verantwortliche: Karsten Donnay, Anielle Peterhans<br>Abgabedatum: 30.06.2025<br>Anzahl Worte: 877 (excl. Lead)<br><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine weitere Initiative steht bevor. 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