{"id":3329,"date":"2014-12-07T15:00:34","date_gmt":"2014-12-07T14:00:34","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=3329"},"modified":"2017-02-23T15:45:37","modified_gmt":"2017-02-23T14:45:37","slug":"wie-wahlen-die-eingeburgerten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2014\/12\/07\/wie-wahlen-die-eingeburgerten\/","title":{"rendered":"Sind die Eingeb\u00fcrgerten in der Schweiz wirklich linker?"},"content":{"rendered":"<p><strong>In der Schweiz finden jedes Jahr durchschnittlich 35&#8217;000 Einb\u00fcrgerungen statt. Im Jahre 2013 waren in der Schweiz 745&#8217;000 eingeb\u00fcrgerte Schweizer wohnhaft. Diese k\u00f6nnen alle w\u00e4hlen und abstimmen, nur weiss man erstaunlich wenig dar\u00fcber, wo sie politisch stehen. Stehen sie eher links oder sind sie eher rechts? Diese Untersuchung zeigt: Sie positionieren sich anders als der durchschnittliche Schweizer, aber mit dem Alter n\u00e4hern sie sich an.<\/strong><\/p><p>Mitte November titelten zahlreiche Schweizer Zeitungen \u00abSP bei eingeb\u00fcrgerten Schweizern hoch im Kurs\u00bb (<a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/SP-bei-eingebuergerten-Schweizern-hoch-im-Kurs\/story\/13357319\">TA-Online<\/a>), \u00abEingeb\u00fcrgerte w\u00e4hlen linker als andere Schweizer\u00bb (<a href=\" http:\/\/www.blick.ch\/news\/schweiz\/sp-profitiert-eingebuergerte-waehlen-linker-als-andere-schweizer-id3275945.html\"> Blick.ch<\/a>) und \u00abMigranten in der Schweiz w\u00e4hlen SP \u2013 oder SVP\u00bb (<a href=\" http:\/\/www.20min.ch\/schweiz\/news\/story\/Migranten-in-der-Schweiz-waehlen-SP---oder-SVP-20808879\">20min-Online<\/a>) und bezogen sich dabei auf einen Artikel, welcher in der \u00abSchweiz am Sonntag\u00bb erschienen war (<a href=\"http:\/\/www.schweizamsonntag.ch\/ressort\/politik\/so_waehlen_eingebuergerte_schweizer\/\">\u00abSo w\u00e4hlen eingeb\u00fcrgerte Schweizer\u00bb<\/a> vom 16.11.14). Inhalt des Artikels war eine Untersuchung des Politologen <a href=\" http:\/\/www.wzb.eu\/de\/personen\/oliver-strijbis\">Oliver Strijbis<\/a>, in welcher er unter anderem zum Ergebnis gekommen ist, dass Schweizer mit Migrationshintergrund \u00fcberproportional oft die SP w\u00e4hlen. Nun war in den Zeitungsartikeln und -titeln vielfach die Rede von \u00abeingeb\u00fcrgerten Schweizern\u00bb, Strijbis untersuchte jedoch in erster Linie die \u00abSchweizer mit Migrationshintergrund\u00bb. Dies ist eine wichtige Unterscheidung, denn einen Migrationshintergrund hat in der Schweiz jeder dritte B\u00fcrger im Alter \u00fcber 15 Jahren (siehe <a href=\" http:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/portal\/de\/index\/themen\/01\/07\/blank\/key\/04.html\">BfS<\/a>), von diesen waren im Jahre 2013 jedoch nur 745&#8217;000 eingeb\u00fcrgert. Die Frage der genannten Zeitungsartikel, ob die eingeb\u00fcrgerten Schweizer nun linker sind, bleibt daher weitestgehend unbeantwortet. Die folgende Untersuchung hat diese Thematik weiter aufgegriffen, wobei zus\u00e4tzlich untersucht wurde, ob sich die eingeb\u00fcrgerten Schweizer \u00fcber alle Alterskategorien, Bildungsstufen und Konfessionsgrenzen hinweg gleich positionieren, oder ob es auch hier Unterschiede gibt. Und tats\u00e4chlich: Es gibt sie. L\u00e4ngst nicht jede Gruppe von eingeb\u00fcrgerten Schweizern positioniert sich selbst linker als die geb\u00fcrtigen Schweizer.<\/p><p><strong>Mythos der rechten Eingeb\u00fcrgerten<\/strong><\/p><p>Seit Jahren h\u00e4lt sich die Vermutung, dass Eingeb\u00fcrgerte vielleicht rechter w\u00e4hlen k\u00f6nnten, weil sie sich umso st\u00e4rker von den ausl\u00e4ndischen B\u00fcrgern abgrenzen wollen. Im erw\u00e4hnten Artikel der \u00abSchweiz am Sonntag\u00bb widerspricht Strijbis jedoch diesem \u00abMythos\u00bb, denn das Gegenteil sei wahr: \u00abViele Migranten werden eher linker, weil sie sich zu einer Outgroup z\u00e4hlen.\u00bb<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/cf.datawrapper.de\/g30Ad\/1\/\" width=\"800\" height=\"500\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p><p>Dies scheint zu stimmen, wie einer ersten Grafik zu entnehmen ist. Im Zuge der Nachbefragung der Wahlstudie Selects wurde in den Wahljahren zwischen 1995 und 2011 gefragt, wie sie sich die Befragten selbst auf einer Links-Rechts Skala von null (\u00ablinks\u00bb) bis zehn (\u00abrechts\u00bb) einordnen w\u00fcrden. Die geb\u00fcrtigen Schweizer positionieren sich demnach im Durchschnitt als \u00abMitte Rechts\u00bb, w\u00e4hrend sich die Eingeb\u00fcrgerten durchschnittlich eher als \u00abMitte Links\u00bb sehen.<\/p><p>Nun l\u00e4sst sich aber aus dieser ersten Grafik kaum mehr herauslesen, als wie sich der eingeb\u00fcrgerte Befragte durchschnittlich politisch positioniert. Dies l\u00e4sst den Fehlschluss zu, dass es sich bei eingeb\u00fcrgerten Schweizern um eine homogene Masse handelt. Dem ist nicht so: In den folgenden zwei Grafiken werden die eingeb\u00fcrgerten Schweizer deshalb nochmals genauer unter die Lupe genommen und in der einen Grafik nach Alter und Bildungsstufe unterteilt und in einer zweiten Grafik nach der Konfession. Dabei wird ein heterogeneres Bild der Selbstpositionierung der eingeb\u00fcrgerten Schweizer gezeichnet, denn nicht alle Eingeb\u00fcrgerten positionieren sich gleich links. Manche positionieren sich gar rechter als die geb\u00fcrtigen Schweizer.<\/p><p><strong>Alte Eingeb\u00fcrgerte mit hohem Abschluss sind am Rechtesten<\/strong><\/p><p>Es ist ein bekanntes und gut dokumentiertes Ph\u00e4nomen der Wahlforschung: \u00c4ltere Menschen w\u00e4hlen im Durchschnitt konservativer als die j\u00fcngeren Mitmenschen. Sie bevorzugen eher den Status-Quo und stehen Ver\u00e4nderungen meist skeptisch gegen\u00fcber. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich in der folgenden Grafik ein \u00abRechtsrutsch\u00bb mit dem Alter feststellen l\u00e4sst, sei es nun bei den geb\u00fcrtigen oder eingeb\u00fcrgerten Schweizer. Trotzdem positionieren sich die Eingeb\u00fcrgerten auch nach Alter und Bildungsstufe unterteilt meist linker als ihre geb\u00fcrtigen Schweizer Pendants. Es gibt jedoch einzelne Ausnahmen.<\/p><p><script id=\"infogram_0_politische-selbstpositionierung-nach-alter-und-bildung-2011\" src=\"\/\/e.infogr.am\/js\/embed.js?ljo\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<div style=\"width: 100%; border-top: 1px solid #acacac; padding-top: 3px; font-family: Arial; font-size: 10px; text-align: center;\"><a style=\"color: #acacac; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/infogr.am\/politische-selbstpositionierung-nach-alter-und-bildung-2011\" target=\"_blank\">Politische Selbstpositionierung nach Alter und Bildung, 2011<\/a> |<a style=\"color: #acacac; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/infogr.am\" target=\"_blank\">Create infographics<\/a><\/div>\n<div class=\"meinetextbox_title\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\n<blockquote>\n<div class=\"meinetextbox_title\" style=\"text-align: left;\"><strong>Kategorisierung nach Bildungstufen<\/strong><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Befragten wurden je nach angegebenem h\u00f6chsten Bildungsabschluss in eine der drei Kategorien eingeteilt. Im Folgenden eine Auflistung, welcher Bildungsabschluss welcher Kategorie angeh\u00f6rt (Abschl\u00fcsse mit zu kleiner Fallzahl wurden nicht ber\u00fccksichtigt).<\/p><p><b> Primarstufe: <\/b> Primarschule, Obligatorische Oberstufe<\/p><p><b> Sekundarstufe: <\/b> Gymnasium, Fachmittelschule, Berufliche Grundbildung (Lehre)<\/p><p><b> Terti\u00e4rstufe: <\/b> Universit\u00e4t, Fachhochschule, H\u00f6here Berufsbildung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<\/blockquote><p>Die Befragten, welche als h\u00f6chste Ausbildung die Primarstufe angegeben haben, positionierten sich ein wenig rechter als der Schweizer Durchschnitt. Bei den 35-49j\u00e4hrigen Schweizern sieht man zudem ein \u00fcberraschendes Bild: Die Eingeb\u00fcrgerten positionieren sich hier durchschnittlich rechter (5.07) als die geb\u00fcrtigen Schweizer (4.78). Eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr k\u00f6nnte sein, dass Schweizer mit niedrigem Bildungsniveau ohnehin unter einem starken Konkurrenzdruck vonseiten der Migranten sp\u00fcren und die Eingeb\u00fcrgerten sich zus\u00e4tzlich abzugrenzen versuchen. Der ungew\u00f6hnliche Wert k\u00f6nnte aber auch Ergebnis einer Verzerrung sein, welche von einer zu niedrigen Fallzahl bei den Eingeb\u00fcrgerten herr\u00fchrt. Dasselbe k\u00f6nnte f\u00fcr den Wert der 24-34j\u00e4hrigen eingeb\u00fcrgerten Schweizer gelten, welche mit 4.13 eine ausserordentlich linke Selbstpositionierung angaben, jedoch bei einer Fallzahl von nur 16. Um sicherere Ergebnisse zu erzielen, m\u00fcsste hier weitere Forschung mit einer deutlich h\u00f6heren Fallzahl betrieben werden.<\/p><p>Bei den Befragten mit der Sekundarstufe als h\u00f6chste Bildung l\u00e4sst sich beobachten, dass sich die Eingeb\u00fcrgerten in jungen Jahren noch deutlich linker positionieren als die geb\u00fcrtigen Schweizer, jedoch mit dem Alter eine stetige Ann\u00e4herung geschieht. Ein Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte sein, dass sich die eingeb\u00fcrgerten Schweizer mit den Jahren st\u00e4rker integrieren und so die politischen Haltungen immer kongruenter werden.<\/p><p>Es ist ein bekanntes Bild, dass B\u00fcrger mit terti\u00e4rer Bildung als h\u00f6chster Bildungsstufe h\u00e4ufig ein liberaleres Weltbild als ihre Mitb\u00fcrger haben. Nicht \u00fcberraschend, dass sie sich \u00fcber alle Altersklassen hinweg linker positionieren als ihre gleichaltrigen Pendants. \u00dcberraschend hingegen ist, wie sich die eingeb\u00fcrgerten ab dem 50. Lebensjahr deutlich rechter positionieren als die geb\u00fcrtigen Schweizer. Dieses Ergebnis w\u00fcrde die Hypothese widerlegen, wonach die Eingeb\u00fcrgerten sich grunds\u00e4tzlich linker positionieren als die geb\u00fcrtigen Schweizer. Eine plausible Erkl\u00e4rung daf\u00fcr l\u00e4sst sich jedoch nicht bieten, ausser dass es sich um ein Problem der Aggregation der Terti\u00e4rstufe handeln k\u00f6nnte: Absolventen einer h\u00f6heren Fachschule positionieren sich im Durchschnitt deutlich rechter als Absolventen einer Fachhochschule oder einer Universit\u00e4t. Da die Gruppe mit einem Abschluss an einer h\u00f6heren Fachschule bei den eingeb\u00fcrgerten Schweizern \u00fcberproportional h\u00e4ufig vertreten ist, kann es zu Verzerrungen kommen. Die Ergebnisse sind daher mit Vorsicht zu geniessen.<\/p><p><strong>Eingeb\u00fcrgert oder nicht: Katholiken sind rechter<\/strong><\/p><p>Teilt man die befragten Schweizer nach Konfessionen auf, so werden die Erwartungen erf\u00fcllt: Konfessionslose positionieren sich durchschnittlich linker als die gl\u00e4ubigen Mitb\u00fcrger, w\u00e4hrend sich bei den religi\u00f6sen B\u00fcrgern die Katholiken deutlich am rechtesten positionieren.<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/cf.datawrapper.de\/M29YK\/3\/\" width=\"650\" height=\"500\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p><p>Interessant ist, dass sich \u00fcber alle Kategorien hinweg die Eingeb\u00fcrgerten linker positionieren als die geb\u00fcrtigen Schweizer, ausser bei den Katholiken, bei welchen es kaum einen Unterschied macht, ob der Befragte eingeb\u00fcrgert ist oder nicht. Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte sein, dass der Katholizismus weltweit als \u00e4hnlich konservativ gilt und sich daher keine grossen Unterschiede ausmachen lassen.<\/p><p><strong>Eingeb\u00fcrgerte sind nicht immer linker<\/strong><\/p><p>Will man die eingangs gestellte Frage beantworten, ob eingeb\u00fcrgerte Schweizer linker sind als geb\u00fcrtige Schweizer, so scheint die beste Antwort ein Ja mit Vorbehalten, denn: Abgesehen von eventuellen Problemen bez\u00fcglich einer schwierigen Aggregation oder zu niedrigen Fallzahlen l\u00e4sst sich trotzdem die Aussage treffen, dass eingeb\u00fcrgerte Schweizer mit dem Alter konservativer werden und sich in ihrer Positionierung den geb\u00fcrtigen Schweizern deutlich ann\u00e4hern, zumal sich die katholischen eingeb\u00fcrgerten Schweizern grunds\u00e4tzlich schon kaum unterscheiden von den geb\u00fcrtigen Schweizer Katholiken. Es l\u00e4sst sich festhalten: Je j\u00fcnger die Eingeb\u00fcrgerten, desto linker, je \u00e4lter, desto angepasster.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/><p>&nbsp;<\/p><p>Autor: Marco B\u00fcsch | 09-728-213 | marco.buesch@uzh.ch<br \/>\nF\u00fcr: Seminar Policy-Analyse: Politischer Datenjournalismus (HS 2014)<br \/>\nDozenten: Dr. Sarah B\u00fctikofer, Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Michael Hermann und Dr. des. Bruno Wueest.<br \/>\nAbgabedatum: 07.12.2014<br \/>\nW\u00f6rter: 1035<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Schweiz finden jedes Jahr durchschnittlich 35&#8217;000 Einb\u00fcrgerungen statt. Im Jahre 2013 waren in der Schweiz 745&#8217;000 eingeb\u00fcrgerte Schweizer wohnhaft. Diese k\u00f6nnen alle w\u00e4hlen und abstimmen, nur weiss man erstaunlich wenig dar\u00fcber, wo sie politisch stehen. Stehen sie eher links oder sind sie eher rechts? 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