{"id":4159,"date":"2015-03-29T20:27:19","date_gmt":"2015-03-29T19:27:19","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=4159"},"modified":"2017-02-23T15:10:45","modified_gmt":"2017-02-23T14:10:45","slug":"wer-die-meinungsfuhrer-auf-twitter-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2015\/03\/29\/wer-die-meinungsfuhrer-auf-twitter-sind\/","title":{"rendered":"Twitter nutzen &#8211; Abstimmung gewinnen!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eine Auswertung der Twitter-Diskussionen zu eidgen\u00f6ssischen Vorlagen macht deutlich: Die digitale Pr\u00e4senz von Politikern und Parteien spielt f\u00fcr das Abstimmungsresultat eine wichtige Rolle. In den meisten F\u00e4llen gewinnt dasjenige Lager den Abstimmungskampf, welches auf Twitter das Thema beherrscht.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf Twitter k\u00e4mpfen politische Akteure nicht nur bei Wahlen um die Gunst ihrer (potenziellen) Anh\u00e4ngerschaft, das Absetzen von Tweets eignet sich auch bei Abstimmungen zur Mobilisierung von Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrgern. Diese sollen bei wichtigen Urneng\u00e4ngen zur Teilnahme bewegt werden und ihre Stimme m\u00f6glichst im Sinne der mobilisierenden Partei abgeben.<\/p><p><strong>Meinungsf\u00fchrerschaft in Abstimmungsk\u00e4mpfen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inwieweit die Parteien und Politiker Einfluss auf Diskussionen in Abstimmungsk\u00e4mpfen nehmen, kann anhand ihrer relativen Beherrschung des Twitter-Diskurses quantifiziert werden. F\u00fcr s\u00e4mtliche eidgen\u00f6ssischen Abstimmungen des letzten und dieses Jahres wurden die \u00fcber den Kurznachrichtendienst gef\u00fchrten Diskussionen ausgewertet. Dabei wurden in den sechs Wochen vor dem Abstimmungsdatum die Tweets politischer Meinungsf\u00fchrer zum Thema gemessen. Die folgende Grafik zeigt auf, \u00fcber welche Anteile an der Twitter-Diskussion [in Prozenten] die Parteien bei den entsprechenden Abstimmungen verf\u00fcgten. Welche Partei in der Diskussion den Ton angab, erf\u00e4hrt man durch Anklicken der gew\u00fcnschten Vorlage.<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" style=\"border: none;\" src=\"\/\/e.infogr.am\/anteil_tweets_pro_vorlage\" width=\"510\" height=\"800\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Abstimmungskampf zur <a href=\"https:\/\/www.ch.ch\/de\/gegen-masseneinwanderung\">Masseneinwanderungsinitiative <\/a>dominierte ganz klar die SVP, welche Urheberin der Initiative war. Fast 52% der abgesetzten Tweets stammten von SVP-Vertreterinnen und -Vertretern. Wesentlich deutlicher war die Beherrschung der Twitter-Diskussionen dieses Jahr, als es um die CVP-<a href=\"https:\/\/www.ch.ch\/de\/volksinitiative-familien-starken-steuerfreie-kinder-und-ausb\">Familieninitiative <\/a>und die <a href=\"https:\/\/www.ch.ch\/de\/volksinitiative-energie-statt-mehrwertsteuer\">Energieinitiative <\/a>der Gr\u00fcnliberalen ging. Bei diesen Vorlagen herrschte zwischen den Parteien bez\u00fcglich Pr\u00e4senz auf Twitter ein krasses Ungleichgewicht. Zwei Drittel der Tweets im Kampf um die Familieninitative stammten von deren Urheberin, der CVP, w\u00e4hrend die GLP den Twitter-Diskurs \u00fcber ihre Vorlage zu stolzen 76% beherrschte. Daneben gab es auch Vorlagen, bei denen die Initianten von anderen Meinungsf\u00fchrern im sozialen Netzwerk \u00fcbertrumpft wurden. So geschehen in der Diskussion \u00fcber eine <a href=\"https:\/\/www.ch.ch\/de\/initiative-fur-eine-offentliche-krankenkasse\">\u00f6ffentliche Krankenkasse, <\/a>die nicht von SP- und Gr\u00fcnen-Vertretern, sondern ausgesprochenen Gegnern (FDP) dominiert wurde.<\/p><p><strong>CVP und FDP am &#8222;twitterfreudigsten&#8220;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus der n\u00e4chsten Grafik wird ersichtlich, dass sich die beiden Mitteparteien CVP und FDP am h\u00e4ufigsten an Twitter-Diskussionen beteiligten. An dritter Stelle folgt die GLP, deren grosses Engagement f\u00fcr eine Energie- statt Mehrwertsteuer auch ihre durchschnittliche Aktivit\u00e4t im sozialen Medium positiv beeinflusste. Gemessen an ihrem W\u00e4hleranteil von lediglich 5.4% mischen die Gr\u00fcnliberalen bei der Meinungsbildung und Mobilisierung via Twitter \u00fcberdurchschnittlich stark mit. <a href=\"http:\/\/blog.tagesanzeiger.ch\/datenblog\/index.php\/5932\/die-schweizer-tweetokratie\">Obwohl die SP von allen Parteien die gr\u00f6sste Twitter-Pr\u00e4senz aufweist, <\/a>beteiligt sie sich im Vergleich zu ihrem W\u00e4hleranteil unterdurchschnittlich oft an Diskussionen zu Abstimmungsvorlagen.<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" style=\"border: none;\" src=\"\/\/e.infogr.am\/durchschnittlicher_anteil_tweets\" width=\"510\" height=\"650\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"> <\/iframe><\/p><p><strong>Aktiv auf Twitter &#8211; erfolgreich bei Abstimmungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Abstimmungsk\u00e4mpfen agieren die Parteien selten autonom. Vielmehr schliessen sie sich zu partei\u00fcbergreifenden Abstimmungskomitees zusammen, die oft gemeinsam eine JA- oder NEIN-Kampagne fahren. So lassen sich die Parteien zu jeder der analysierten Vorlagen in Lager aufteilen: Eines der Bef\u00fcrworter, eines der Gegner und eines der Unabh\u00e4ngigen (bei F\u00e4llen, in denen Parteien Stimmfreigabe beschliessen). Addiert man f\u00fcr jedes Lager die Anteile der einzelnen Parteien an der Twitter-Diskussion, kann aufgezeigt werden, welche Seite im untersuchten sozialen Netzwerk eine \u00dcbermacht einnahm. Ein Vergleich der prozentualen Anteile Tweets mit den an der Urne erzielten Abstimmungsergebnissen f\u00f6rdert Interessantes zutage: Je mehr die Bef\u00fcrworter einer Vorlage die Diskussion auf Twitter beherrschen, desto h\u00f6her f\u00e4llt der JA-Stimmenanteil zu dieser Vorlage am Abstimmungssonntag aus.<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/plot.ly\/~l_lauener\/98.embed?width=1300&height=500\" width=\"1300\" height=\"500\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" seamless=\"seamless\"><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gleiche gilt auch umgekehrt: Je h\u00f6her der Anteil Tweets von Gegnern einer Vorlage, desto wuchtiger wird diese an der Urne verworfen. 2014 korrelierte die Diskussionsbeherrschung auf Twitter mit den Abstimmungsresultaten sehr stark. In neun von zw\u00f6lf F\u00e4llen gewannen die dominanten Diskutanten die Abstimmung auch an der Urne. H\u00e4ufig lagen die verglichenen Werte \u00e4usserst nahe beeinander: Die Bef\u00fcrworter der Masseinwanderungsinitiative beispielsweise beherrschten den Abstimmungskampf auf Twitter zu 51.7% und gewannen die Initiative mit einem Volksmehr von 50.3%.<\/p><p><strong>&#8230;und dieses Jahr?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der M\u00e4rz-Abstimmung dieses Jahres war dagegen kein Zusammenhang zwischen Twitter-Dominanz und Abstimmungsergebnis auszumachen. Die CVP und GLP, welche auf dem sozialen Medium einen intensiven Abstimmungskampf f\u00fchrten, verloren die Volksbefragung relativ deutlich. Die CVP wurde von ihrer Verb\u00fcndeten, der SVP, kaum unterst\u00fctzt. Letztere verfasste n\u00e4mlich nur 3% der Tweets zur Familieninitiative. \u00c4hnlich erging es der GLP: Ihre Mitstreiterin, die Gr\u00fcne Partei, war in der Twitter-Diskussion zur Energieinitiative mit einem Anteil von 5% praktisch irrelevant. Diese krasse Einseitigkeit des auf Twitter gef\u00fchrten Abstimmungskampfes k\u00f6nnte ein Indiz daf\u00fcr sein, dass sich die NEIN-Lager ihrer Abstimmungssiege bereits sicher waren und daher auch das Twitter-Feld weniger aktiv nutzten. Die fehlende Emotionalit\u00e4t im Abstimmungskampf sowie die wahrgenommene <a href=\"http:\/\/www.gfsbern.ch\/de-ch\/Detail\/vorabstimmungsanalyse-zur-eidg-abstimmung-vom-8-maerz-2015-5879\">Aussichtslosigkeit<\/a> <a href=\"http:\/\/www.20min.ch\/schweiz\/news\/story\/27106193\">beider Anliegen<\/a> unterst\u00fctzen diese These.<\/p><p><strong>Die &#8222;Renner&#8220; und &#8222;Penner&#8220; auf Twitter<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass unter den Meinungsf\u00fchrern auf Twitter nicht alle Abstimmungsthemen gleichermassen beliebt waren, zeigt ein Vergleich der absoluten Anzahl Tweets zu den untersuchten Vorlagen. Daraus kann die Wichtigkeit bzw. Irrelevanz, die ihnen vom auf Twitter aktiven politischen Etablissement beigemessen wurde, illustriert werden. Die untenstehende Grafik gibt Aufschluss dar\u00fcber, welche Themen die &#8222;Renner&#8220; und &#8222;Penner&#8220; unter den Twitter-Diskutanten waren.<\/p>\n<div><a style=\"display: block; text-align: center;\" title=\"Anzahl Tweets im Abstimmungskampf\" href=\"https:\/\/plot.ly\/~l_lauener\/102\/\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" style=\"max-width: 100%; width: 1368px;\" src=\"https:\/\/plot.ly\/~l_lauener\/102.png\" alt=\"Anzahl Tweets im Abstimmungskampf\" width=\"1368\" \/><\/a><br \/>\n<script src=\"https:\/\/plot.ly\/embed.js\" async=\"\" data-plotly=\"l_lauener:102\"><\/script><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem letzten Platz mit lediglich 78 Tweets im Abstimmungskampf befindet sich das Thema der <a href=\"https:\/\/www.ch.ch\/de\/bundesbeschluss-uber-die-medizinische-grundversorgung\/\">medizinischen Grundversorgung<\/a>. \u00dcber einen entsprechenden Bundesbeschluss befanden die Stimmb\u00fcrger und Stimmb\u00fcrgerinnen im Mai letzten Jahres, wohlgemerkt gleichzeitig, wie sie zu weit umstritteneren Sachfragen (<a href=\"https:\/\/www.ch.ch\/de\/initiative-padophile-sollen-nicht-mehr-mit-kindern-arbeiten\">P\u00e4dophileninitiative<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.ch.ch\/de\/initiative-fur-den-schutz-fairer-lohne\/\">Mindestlohninitiative<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.ch.ch\/de\/fonds-zur-beschaffung-des-kampfflugzeugs-gripen\">Gripen<\/a>) Stellung beziehen mussten. Die Stimmbeteiligung bei der medizinischen Grundversorgung belief sich dennoch auf \u00fcberdurchschnittlich hohe 55.8%. Dies ist aber nicht weiter verwunderlich, da die anderen drei Vorlagen als &#8222;Zugpferde&#8220; fungierten und deshalb die Stimmbev\u00f6lkerung \u00fcberdurchschnittlich stark an die Urnen zu locken vermochten.<\/p><p><strong>Ecopop meistdiskutiertes Thema auf Twitter<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gr\u00f6sste Resonanz unter den Meinungsf\u00fchrern auf Twitter erfuhr die <a href=\"https:\/\/www.ch.ch\/de\/ecopop\">Ecopop-Initiative<\/a>, obwohl sie unter den Parteien &#8211; zumindest auf nationaler Ebene &#8211; unumstritten war. Lediglich die Tessiner Rechtspartei Lega beschloss Stimmfreigabe, w\u00e4hrend alle anderen Parteien ein Nein empfahlen. Die intensive Twitternutzung zu diesem emotional aufgeladenen Migrationsthema k\u00f6nnte darauf hindeuten, dass gewisse Parteien ihrer Anh\u00e4ngerschaft stark misstrauten und offenbar im Vorfeld der wuchtigen Ablehnung der Ecopop-Initiative viel \u00dcberzeugungsarbeit via soziale Netzwerke zu leisten versuchten. Im Falle der SVP, die sich mit 23.4% der Tweets am st\u00e4rksten an der Twitter-Diskussion (vgl. erste Grafik) beteiligte, scheint dies nicht gelungen zu sein: So zeigt die <a href=\"http:\/\/www.gfsbern.ch\/de-ch\/Detail\/vox-117-5825\">VOX-Analyse <\/a>zu besagter Abstimmung, dass trotz NEIN-Parole der SVP deren Sympathisanten und Sympathisantinnen mehrheitlich f\u00fcr das Ecopop-Anliegen votierten.<\/p>\n<div style=\"border: 1px solid black; padding: 3px;\"><p><strong>Daten und Methodik<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der verwendete Datensatz stammt von Bruno W\u00fcest (Assistent am <a href=\"http:\/\/www.ipz.uzh.ch\/index.html\">Institut f\u00fcr Politikwissenschaft<\/a> der Universit\u00e4t Z\u00fcrich) und enth\u00e4lt alle auf Bundesebene agierenden Politiker sowie zahlreiche Kantonal- und Lokalpolitiker, die sich eindeutig einer Partei zuordnen lassen. Zudem sind alle Twitter-Accounts der Nationalparteien und weitere von Jungparteien, Kantonal- und Lokalsektionen im Datensatz vorhanden. Insgesamt umfasst dieser 1645 Twitter-Accounts (Stand Februar 2015). Davon wurden nur diejenigen in die Analyse miteinbezogen, die mindestens einen Tweet ver\u00f6ffentlicht hatten und somit als &#8222;aktiv bewirtschaftete Accounts&#8220; waren. Zum Zeitpunkt der Auswertungen f\u00fcr diesen Blogbeitrag (M\u00e4rz 2015) traf dies auf 1242 Accounts zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Tweets dieser 1242 Meinungsf\u00fchrer der Schweizer Politik wurden jeweils im Vorfeld der jeweiligen Abstimmungstermine auf Schlagworte (&#8222;Keywords&#8220;), die auf eine \u00c4usserung hinsichtlich des Abstimmungsthemas hindeuten, gefiltert. Die pro Abstimmung definierten Keywords finden sich im angeh\u00e4ngten R-Skript. Als Zeitraum des Abstimmungskampfes galten dabei die sechs Wochen vor dem Abstimmungstermin. Der Abstimmungssonntag wurde nicht in die Untersuchung einbezogen, da die Meinungsbildung an selbigem als abgeschlossen betrachtet werden kann und die Keywords dann \u00fcberwiegend in Kommentaren und Einsch\u00e4tzungen des Abstimmungsresultats auftauchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pro Vorlage wurden sodann die absoluten (Anzahl Tweets zum Abstimmungsthema) und relativen (im Vergleich zu den anderen Parteien) H\u00e4ufigkeiten der Twitter-Aktivit\u00e4ten der Parteien erhoben. Damit liess sich die erste Grafik zur Pr\u00e4senz im Abstimmungskampf auf Twitter pro Partei erstellen. F\u00fcr die durchschnittliche Pr\u00e4senz wurden alle Anteile zusammengez\u00e4hlt und durch die untersuchten 14 Vorlagen geteilt, da eine Gewichtung der Vorlagen normativ nicht m\u00f6glich ist. Anhand der <a href=\"http:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/portal\/de\/index\/themen\/17\/03.html\">nationalen Parteiparolen<\/a> liessen sich f\u00fcr die zweite Grafik die Lager der Bef\u00fcrworter bilden. Hierbei z\u00e4hlten nur diejenigen Parteien zu den Bef\u00fcrwortern, bei welchen sowohl die nationale Mutterpartei als auch eine Mehrheit der Kantonalsektionen die JA-Parole gefasst hatten. Aufgrund der im Datensatz fehlenden Kodierung der Accounts nach Wirkungsort der Politiker und Parteien konnten allenfalls abweichende Kantonal- und Jungparteien f\u00fcr die Definition der Lager nicht ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<\/div><p>&nbsp;<\/p><p>Autor: Lukas Lauener | lukas.lauener@uzh.ch | <a href=\"https:\/\/twitter.com\/l_lauener\">@l_lauener<\/a><br \/>\nVeranstaltung: Seminar Policy-Analyse: Politischer Datenjournalismus (Fr\u00fchjahrssemester 2015)<br \/>\nDozierende: Dr. Sarah B\u00fctikofer, Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Michael Hermann und Dr. des. Bruno W\u00fcest<br \/>\nAbgabedatum: 29.03.2015<br \/>\nW\u00f6rter: 987 (exkl. Beschreibung zu Daten und Methodik)<\/p><p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/R-Skript_Blog2.txt\">R-Skript_Blog2<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Auswertung der Twitter-Diskussionen zu eidgen\u00f6ssischen Vorlagen macht deutlich: Die digitale Pr\u00e4senz von Politikern und Parteien spielt f\u00fcr das Abstimmungsresultat eine wichtige Rolle. In den meisten F\u00e4llen gewinnt dasjenige Lager den Abstimmungskampf, welches auf Twitter das Thema beherrscht. Auf Twitter k\u00e4mpfen politische Akteure nicht nur bei Wahlen um die Gunst ihrer (potenziellen) Anh\u00e4ngerschaft, das Absetzen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":12160,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[297],"tags":[18,43,153,180,255,256],"class_list":["post-4159","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized","tag-abstimmungskampf","tag-bundespolitiker","tag-meinungsfuhrer","tag-parteien","tag-tweets","tag-twitter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4159","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4159"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4159\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11366,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4159\/revisions\/11366"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12160"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4159"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4159"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}