{"id":4806,"date":"2015-05-17T11:30:17","date_gmt":"2015-05-17T10:30:17","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=4806"},"modified":"2017-02-23T14:58:16","modified_gmt":"2017-02-23T13:58:16","slug":"klima-kyoto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2015\/05\/17\/klima-kyoto\/","title":{"rendered":"Von Kyoto nach Paris &#8211; Ist trotz der Dunstwolke eine L\u00f6sung sichtbar?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ende November dieses Jahres treffen sich in Paris die L\u00e4nder dieser Welt, um einen Nachfolger\u00a0f\u00fcr das Kyoto-Protokoll auszuarbeiten. Die UN-Klimakonferenz COP21 steht vor der grossen Aufgabe ein neues Abkommen f\u00fcr einen griffigen Klimaschutz zu verabschieden. Doch\u00a0welche L\u00e4nder haben die Kyoto-Ziele umgesetzt und was sind die Herausforderungen, die sich in Paris stellen?<\/strong><\/p><p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/o-PARIS-POLLUTION-facebook.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4811 size-full\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/o-PARIS-POLLUTION-facebook.jpg\" alt=\"FRANCE-PARIS-ENVIRONMENT-TRANSPORT-POLLUTION\" width=\"2000\" height=\"1000\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; font-size: 12px;\">Paris verschwindet in der Emissionswolke\u00a0(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/2014\/03\/13\/paris-pollution-_n_4957647.html\" target=\"_blank\">Huffington Post<\/a>)<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit der ersten UN-Klimakonferenz 1995 in Berlin setzt sich die UN zum Ziel, die\u00a0Treibhausgasemissionen und den damit zusammenh\u00e4ngenden Klimawandel zu stoppen. Mit der Verabschiedung des Kyoto-Protokolls im Jahr 1997 und dessen Ratifizierung im Jahr 2005 stand in den letzten Jahren ein internationales Instrument f\u00fcr diesen Kampf zur Verf\u00fcgung. Zurzeit haben <a href=\"http:\/\/unfccc.int\/kyoto_protocol\/status_of_ratification\/items\/2613.php\" target=\"_blank\">191 L\u00e4nder<\/a> dieses Protokoll unterschrieben.<\/p>\n<div style=\"border: 1px solid black; padding: 5px; font-size: 12px; font-family: verdanan;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/unfccc.int\/kyoto_protocol\/status_of_ratification\/items\/2613.php\" target=\"_blank\">Kyoto-Protokoll<\/a>:<br \/>\nDas Kyoto-Protokoll wurde in Kyoto (Japan) im Jahr 1997 ausgearbeitet und trat 2005 in Kraft. Es animiert\u00a0Industriel\u00e4nder den Treibhausgasausstoss zu stabilisieren. Durch den Beitritt verpflichtet sich ein Land die Emissionen in der ersten Periode 2008 bis 2012 zu reduzieren. Diese L\u00e4nder wurden im Anhang des Protokolls aufgef\u00fchrt und werden darum Annex B L\u00e4nder genannt. Das Jahr 1990 gilt hierbei als Referenzjahr. Das Kyoto-Protokoll spricht bewusst nur die <a href=\"http:\/\/unfccc.int\/parties_and_observers\/parties\/annex_i\/items\/2774.php\" target=\"_blank\">Industriel\u00e4nder<\/a>\u00a0(<a href=\"http:\/\/unfccc.int\/parties_and_observers\/parties\/annex_i\/items\/2774.php\" target=\"_blank\">Annex B L\u00e4nder<\/a>) an, da diese den gr\u00f6ssten Anteil an den Emissionen aufbringen. Im Jahr 2012 wurde in Doha die zweite Umsetzungsperiode 2013-2020 definiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Umsetzungsmethoden:<br \/>\nNeben den ganzen technischen Mitteln, F\u00f6rderung erneuerbarer Energien, Senkung des Verbrauchs etc. verfolgt das Abkommen noch einen marktorientierten Ansatz. Durch den\u00a0Handel mit Emissionszertifikaten k\u00f6nnen sich L\u00e4nder oder Unternehmen einen h\u00f6heren Treibhausgasausstoss von anderen L\u00e4ndern oder Unternehmen abkaufen. Die H\u00f6he des globalen Ausstosses ist jedoch definiert und darf diese nicht \u00fcberschreiten.\u00a0Dieses Verfahren wird auf die Tatsache abgest\u00fctzt, dass die Klimaerw\u00e4rmung ein globales Problem ist und die Einsparungen geographisch unabh\u00e4ngig sein sollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Annex B L\u00e4nder:<br \/>\nZu diesen L\u00e4ndern geh\u00f6ren alle Staaten, welche sich f\u00fcr die Periode 2008-2012 verpflichtet haben, im Rahmen des Kyoto-Protokolls Emissionsreduktionsziele umzusetzen. Dazu geh\u00f6ren die <a href=\"http:\/\/unfccc.int\/parties_and_observers\/parties\/annex_i\/items\/2774.php\" target=\"_blank\">Annex 1 L\u00e4nder <\/a>ohne T\u00fcrkei und Weissrussland jedoch mit Kroatien, Slowenien, Monaco und Liechtenstein.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits in den sechziger Jahren\u00a0bemerkten die Wissenschaftler einen Anstieg der CO2 Konzentration in der Atmosph\u00e4re. Durch das\u00a0Bev\u00f6lkerungswachstum, die Globalisierung und den steigenden Wohlstand stieg der Treibhausgasausstoss weiter an. Der\u00a0Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) stellte fest, dass die durchschnittliche globale Temperatur zwischen 1880 und 2012 um 0.85 \u00b0C anstieg\u00a0und dass der Meeresspiegel zwischen 1901 und 2010 um 19 cm anstieg.<\/p><p><strong>Entwicklung seit dem Kyoto-Protokoll<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz der\u00a0Konzentration auf die Industriel\u00e4nder und die freiwillige Umsetzung nahm der Treibhausgasausstoss zu. Das Kyoto-Protokoll kennt keine Sanktionen bei einer Nichteinhaltung\u00a0der definierten Ziele. Die Konzentration auf diese L\u00e4nder macht jedoch Sinn. Die 15 gr\u00f6ssten Treibhausgasemittenten der Annex B L\u00e4nder\u00a0stiessen im Jahr 1990 rund 91 Prozent der Emissionen aller Annex B L\u00e4nder aus. Dies zeigt, wo die Staatengemeinschaft den Hebel ansetzen musste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die n\u00e4chste Grafik zeigt die Entwicklung seit dem Jahr 1990 bis zum Jahr 2012 und die Periode von 2008 bis 2012 (zwei Layer).<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/philippmoehr.cartodb.com\/viz\/17f301c0-f74b-11e4-949f-0e018d66dc29\/embed_map\" width=\"100%\" height=\"520\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; font-size: 12px;\">(Eigene Darstellung; Quelle: U.S. Energy Information Administration)<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Daten der US Energy Information Administration\u00a0umfassen die CO2 Emissionen eines Landes. Man erkennt auf den ersten Blick, dass vor allem die asiatischen L\u00e4nder einen starken Anstieg zu verzeichnen haben. Dazu stieg der Ausstoss auch in afrikanischen und s\u00fcdamerikanischen L\u00e4ndern an. Erwartungsgem\u00e4ss liegen China und die erd\u00f6lproduzierenden Golfstaaten Qatar und Oman im vorderen Teil der Rangliste. Daneben wuchs der CO2 Ausstoss auch in den meisten Schwellenl\u00e4ndern. Die bev\u00f6lkerungsreichen L\u00e4nder wie Indien, Indonesien, Bangladesch, Vietnam und die Philippinen verzeichnen\u00a0ebenfalls einen hohen Anstieg. Der gr\u00f6sste Teil von Europa konnte diesen jedoch reduzieren. Wenn man den Layer &#8222;2008 bis 2012&#8220; betrachtet, sieht man, dass auch in dieser kurzen Zeit der CO2 Ausstoss zur\u00fcck ging.<\/p><p><strong>Kyoto Reduktionsziele 2008-2012<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Untersucht man die <a href=\"http:\/\/unfccc.int\/parties_and_observers\/parties\/annex_i\/items\/2774.php\" target=\"_blank\">Annex B L\u00e4nder<\/a> auf ihre Einhaltung der <a href=\"http:\/\/unfccc.int\/kyoto_protocol\/items\/3145.php\" target=\"_blank\">Reduktionsziele<\/a>, sieht man jedoch, dass der CO2 Ausstoss wie oben gezeigt, meistens zur\u00fcck ging. F\u00fcr praktisch alle diese L\u00e4nder wurden Reduktionsziele ausgearbeitet. Nur drei L\u00e4nder durften ihren Ausstoss vergr\u00f6ssern. Die USA haben das Abkommen nie ratifiziert und Kanada trat aus dem Kyoto-Protokoll aus. F\u00fcr die meisten L\u00e4nder lag das Ziel bei einer Reduktion von acht Prozent. Das heisst, dass der mittlere Ausstoss in den Jahren 2008-2012 um acht Prozent tiefer liegen muss als jener aus dem Jahr 1990. F\u00fcr einige L\u00e4nder wurde ein anderes Richtjahr gew\u00e4hlt.<\/p>\n<table width=\"681\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"147\">Reduktionsziel (Prozent)<\/td>\n<td width=\"534\">Annex B L\u00e4nder<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>-8<\/td>\n<td width=\"534\">Belgien, Bulgarien, D\u00e4nemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, \u00d6sterreich, Portugal, Rum\u00e4nien, Schweden, Schweiz, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechien<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>-7<\/td>\n<td>Vereinigte Staaten von Amerika<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>-6<\/td>\n<td>Japan, Kanada, Polen, Ungarn<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>-5<\/td>\n<td>Kroatien<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>0<\/td>\n<td>Neuseeland, Russland, Ukraine<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>+1<\/td>\n<td>Norwegen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>+8<\/td>\n<td>Australien<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>+10<\/td>\n<td>Island<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify; font-size: 12px;\">(Eigene Tabelle; Quelle: UNFCCC)<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Umsetzung der Reduktionsziele zeigt sich folgendes Bild: Nur gerade einmal sieben L\u00e4nder (gr\u00fcn eingef\u00e4rbt) konnten die gesteckten Ziele erreichen. Die meisten L\u00e4nder verpassten ihre Ziele klar. Am st\u00e4rksten verfehlten Irland und Spanien die Reduktionsziele. Die Schweiz stiess in dieser Periode im Schnitt 9.83 Prozent mehr CO2 aus als geplant.<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/plot.ly\/~pmoehr\/245.embed?width=800&height=600\" width=\"800\" height=\"600\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" seamless=\"seamless\"><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; font-size: 12px;\">((Eigene Darstellung; Quelle:\u00a0U.S. Energy Information Administration)<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die USA zeigt mit 17.77 Prozent Verfehlung einen \u00fcberraschend kleinen Wert auf. Der tats\u00e4chliche Ausstoss ist\u00a0aber immer noch der zweith\u00f6chste der Welt. Irland, Spanien, Griechenland und Portugal, alles stark betroffene L\u00e4nder der Wirtschaftskrise, die in dieser Periode herrschte, schafften es auch nicht, ihre Ziele umzusetzen. Dies \u00fcberrascht nicht, da offenbar kein Geld vorhanden war, um zum Beispiel erneuerbare Energien zu f\u00f6rdern.<\/p><p><strong>Paris 2015<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Weltgemeinschaft trifft sich diesen Sp\u00e4therbst in Paris, um \u00fcber ein neues Kyoto Abkommen zu diskutieren. Wie an allen bisherigen Klimakonferenzen wiegen die Erwartungen der breiten \u00d6ffentlichkeit schwer auf den Schultern der Delegationen. Doch wie verhalten sich die einzelnen L\u00e4nder bei den Verhandlungen? Welche Strategien verfolgen sie, um das Optimum f\u00fcr ihr Anliegen herauszuholen? Stefanie Bailer und Florian Weiler untersuchten anhand der\u00a0Klimaverhandlung in Kopenhagen 2009 den Einfluss von strukturellen, \u00f6konomischen und innenpolitischen Faktoren der L\u00e4nder auf ihre Verhandlungspositionen. Bez\u00fcglich den zwei betrachteten Themen &#8222;Emissionsreduktion&#8220; und &#8222;Finanzierung&#8220; kommen sie zu folgenden Schlussfolgerungen: Durch den grossen Druck der L\u00f6sungsfindung versuchten die Staaten alles, um eine Einigung zu erzielen. Trotz der\u00a0unkooperativen Haltung von China und Indien wurde eine Einigung (Copenhagen Accord) durch die unterschiedliche Themengewichtung von Schl\u00fcsselstaaten m\u00f6glich. Entwickelte L\u00e4nder hatten es leichter, den Entwicklungsl\u00e4ndern Geld zu bezahlen, als selber Einsparungen vorzunehmen. Strukturelle Faktoren erschweren\u00a0noch immer die Positionierung der einzelnen Staaten bei den Verhandlungen. Demokratisch gew\u00e4hlte Regierungen tendieren jedoch eher dazu, sich kooperativer zu verhalten. Sie f\u00fcrchten eine allf\u00e4llige Abwahl, wenn sie der Bev\u00f6lkerung das \u00f6ffentliche Gut &#8222;Umweltschutz&#8220; nicht anbieten k\u00f6nnen. Der fortlaufende Demokratisierungsprozess k\u00f6nnte also eine positive Entwicklung bez\u00fcglich des kollektiven Verhandlungserfolg bewirken. Er wird\u00a0jedoch auch durch die gleichen Faktoren &#8222;Verletzbarkeit&#8220; und &#8222;\u00f6konomische Kraft&#8220; beeinflusst wie bei nicht-demokratische Staaten. Jedoch zwingt der \u00f6ffentliche Druck demokratische L\u00e4nder dazu, den Willen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Einigung zu zeigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben dem n\u00f6tigen Willen der Staatengemeinschaft k\u00f6nnte in Paris auch das \u00f6ffentliche Interesse eine Rolle spielen. Setzen sich vor allem demokratische Staaten nicht f\u00fcr griffige Reduktionsziele ein, braucht es den notwendigen Druck und Einsatz der \u00d6ffentlichkeit oder von Nichtregierungsorganisationen (NRO). Im Vorfeld der Klimakonferenz geben bereits die <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/amerika\/Kanadas-enttaeuschende-Klimaziele\/story\/22459742\" target=\"_blank\">ersten L\u00e4nder ihr Klimaziele bekannt.<\/a> Diese werden von internationalen Organisationen bereits kommentiert und geben einen Hinweis auf eine m\u00f6gliche Zielsetzung in Paris.<\/p><p><strong>\u00ab[&#8230;] der Schl\u00fcssel ist es jetzt, die beiden gr\u00f6\u00dften CO2 Emitter, China und die USA, in ein m\u00f6gliches Nachfolge-Protokoll einzubinden.\u00bb (Florian Weiler)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Florian Weiler (Postdoctoral Researcher, University of Bamberg) gibt es folgende Punkte, welche\u00a0f\u00fcr einen Erfolg in Paris zu ber\u00fccksichtigen sind: Der Einbezug von grossen Industriel\u00e4ndern (USA) in ein internationales Abkommen kommt nur dann zu Stande, wenn sich China auch an\u00a0bindende Reduktionsziele h\u00e4lt. Da praktisch jedes noch so kleine Land ein internationales Ankommen zum Scheitern bringen kann, k\u00f6nnen solche Verhandlungen immer unwichtiger werden und durch Abkommen der grossen CO2-Produzenten ersetzt werden. Eine solche Entwicklung tr\u00e4fe vor allem kleine und verletzliche L\u00e4nder. Dieser Trend zeigte sich schon in den letzten Jahren, da bereits wichtige Staaten nicht an Verhandlungen teilgenommen haben. Florian Weiler w\u00fcrde darum schon eine Weiterf\u00fchrung der internationalen Verhandlungen als Erfolg betrachten. Kann man sich sogar auf Reduktionsziele f\u00fcr Schwellenl\u00e4nder einigen, dann w\u00e4re das eine \u00dcberraschung.<\/p>\n<hr \/><p>Autor: Philipp M\u00f6hr \/ philipp.moehr@uzh.ch \/ 10-711-158 \/ Abgabedatum 17.05.2015<br \/>\nBlog: Im Rahmen des Forschungsseminars Policy Analyse: Politischer Datenjournalismus<br \/>\nDozenten: Dr. Sarah B\u00fctikofer, Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Michael Hermann und Dr. des. Bruno W\u00fcest<br \/>\nW\u00f6rter: 1058 (exkl. Infobox und Infos)<\/p><p>Quellen:<br \/>\n&#8211; Bailer, Stefanie und Weiler, Florian (2014):\u00a0A Political Economy of Positions in Climate Change Negotiations: Economic, Structural, Domestic, and Strategic Explanations. <em>The Review of International Organizations<\/em> (10), 43-66.<br \/>\n<span style=\"line-height: 1.5;\">&#8211; United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC)<br \/>\n<\/span><span style=\"line-height: 1.5;\">&#8211; COP21 Paris 2015, UN Climate Change Conference<br \/>\n<\/span><span style=\"line-height: 1.5;\">&#8211; Admin.ch<br \/>\n<\/span><span style=\"line-height: 1.5;\">&#8211; U.S. Energy Information Administration<br \/>\n<\/span><span style=\"line-height: 1.5;\">&#8211;\u00a0Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)<\/span><\/p><p>Methoden: In der ersten Grafik werden einfache prozentuale Anstiege des CO2 Ausstosses f\u00fcr die jeweilige Periode dargestellt. Die zweite Grafik befasst sich mit der Umsetzung der Emissionsziele. Dazu wird der Mittelwert der Umsetzungsperiode 2008-2012 berechnet. Anhand des Bezugwertes\u00a0aus dem Jahr 1990 und dem Reduktionsziel wird der Zielwert f\u00fcr die Umsetzungsperiode berechnet. Danach wird die prozentuale Abweichung dieses Zielwerts vom Mittelwert kalkuliert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende November dieses Jahres treffen sich in Paris die L\u00e4nder dieser Welt, um einen Nachfolger\u00a0f\u00fcr das Kyoto-Protokoll auszuarbeiten. Die UN-Klimakonferenz COP21 steht vor der grossen Aufgabe ein neues Abkommen f\u00fcr einen griffigen Klimaschutz zu verabschieden. Doch\u00a0welche L\u00e4nder haben die Kyoto-Ziele umgesetzt und was sind die Herausforderungen, die sich in Paris stellen? 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