{"id":4856,"date":"2015-05-02T09:22:51","date_gmt":"2015-05-02T08:22:51","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=4856"},"modified":"2017-02-23T15:10:05","modified_gmt":"2017-02-23T14:10:05","slug":"fussballl-entwurf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2015\/05\/02\/fussballl-entwurf\/","title":{"rendered":"Das Hooligan-Konkordat und dessen schwierig zu messende Fr\u00fcchte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Jahr 2007 traten alle 26 Kantone dem sogenannten Hooligan-Konkordat bei. Das Ziel: Die Fan-Gewalt an Sportanl\u00e4ssen einzud\u00e4mmen. Im Jahr 2012 wurde das Konkordat weiter versch\u00e4rft, um der Fan-Gewalt noch mehr Gegensteuer zu geben. Was haben alle diese Massnahmen gebracht? Hat sich die Situation seit dem Jahr 2007 verbessert? Schwierig einzusch\u00e4tzen: Es fehlt an verl\u00e4sslichen Daten.<br \/>\n<\/strong><\/p><p>Mit der Einf\u00fchrung des Hooligan-Konkordats im Jahr 2007 setzten alle Kantone gemeinsam ein Zeichen: Fan-Gewalt an Sportanl\u00e4ssen wird nicht mehr toleriert und muss bestraft werden. Das Konkordat beinhaltet diverse Mittel, um dieses Ziel zu erreichen: Rayonverbote, Meldeauflagen, Ausreisebeschr\u00e4nkungen, Polizeigewahrsam sowie die Schaffung der Hooligan-Datenbank &#8222;Hoogan&#8220;.<\/p><p>Die Mitglieder des Konkordats kamen in den Jahren darauf zum Schluss, dass die Fan-Gewalt nicht gen\u00fcgend einged\u00e4mmt werden konnte. Deshalb wurde das Hooligan-Konkordat zu Beginn des Jahres 2012 versch\u00e4rft. Neu k\u00f6nnen die Beh\u00f6rden etwa den Einsatz privater Sicherheitskr\u00e4fte verf\u00fcgen, bei der Stadionordnung mitsprechen, den Alkoholverkauf regeln und die An- und R\u00fcckreise der G\u00e4stefans koordinieren. Diesem versch\u00e4rften Hooligan Konkordat sind bisher 15 Kantone beigetreten.<\/p><p>Nun stellt sich die Frage: Wie kamen die Konkordats-Mitglieder zur Feststellung, dass die erste Form des Hooligan-Konkordats nicht gen\u00fcgte? Und wie kommen Politiker heute zum Schluss, dass das zweite Konkordat nochmals versch\u00e4rft werden soll? Oder besser gefragt: Anhand welcher Indikatoren entscheiden Politiker \u00fcber weitere Massnahmen zur Eind\u00e4mmung der Fan-Gewalt im Schweizer Fussball? Denn: Nur anhand einer pr\u00e4zisen Evaluation, anhand von genauen Anhaltspunkten kann ein solch weitreichendes Problem seri\u00f6s und pragmatisch angepackt werden.<\/p><p><strong>Fussball-Saison 2014\/15<br \/>\n<\/strong><\/p><p>In der Berichterstattung zum Fussball-Wochenende liest man zum einen Worte wie &#8222;Tor&#8220;, &#8222;Taktik&#8220; und &#8222;Tabellenmittelfeld&#8220;. Aber auch: &#8222;Knallk\u00f6rper&#8220;, &#8222;Krawalle&#8220; und &#8222;hohe Kosten&#8220;. Und kaum ein Leser ist davon noch \u00fcberrascht. Fan-Ausschreitungen geh\u00f6ren im Schweizer Fussball zum Spieltag. Deutlich wird das, in der folgenden Timeline. Darin werden alle Fan-Ausschreitungen in der Schweizer Super League (Saison 2014\/15) gelistet, welche von mindestens zwei Schweizer Tageszeitungen aufgenommen wurden:<\/p>\n<div id=\"timeline-embed\"><\/div><p>    <script type=\"text\/javascript\">\/\/ <![CDATA[\n        var timeline_config = {\n            width: \"100%\",\n            height: \"650\",\n            source: \"https:\/\/docs.google.com\/spreadsheet\/pub?key=0AsB7wdPToTRBdFluOHZ1b2RaUEVUeEdqa1dybVFwaFE&output=html\",\n            embed_id: \"timeline-embed\",\n            start_at_end: false,\n            start_at_slide: \"0\",\n            start_zoom_adjust: \"\",\n            initial_zoom:\"2\",\n            hash_bookmark: false,\n            font: \"Bevan-PotanoSans\",\n            debug: false,\n            lang: \"de\",\n\t\t\tmaptype: \"toner\",\n\t\t\tscript_path: \"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/plugins\/knight-lab-timelinejs\/v3\/js\/\"\n        }\n\/\/ ]]><\/script><\/p><p>Die Auswertung dieser Timeline zeigt, dass bei 11 von den (bis jetzt) 30 gespielten Fussball-Runden, keine Fan-Zwischenf\u00e4lle von den Zeitungen aufgegriffen wurden. Bei den \u00fcbrigen 19 Spielrunden gab es immer mindestens einen gr\u00f6sseren Zwischenfall, bei dem Fan-Gewalt im Spiel war. Das Ausmass geht dabei von koordinierten Pyro-Choreografien in den Fussballstadien \u00fcber Spielabbr\u00fcche wegen Knallpetarden bis hin zu Strassenk\u00e4mpfen, wobei mehrere hundert Polizisten im Einsatz standen.<\/p><p>Unterscheidet man die Timeline nach den Fan-Gruppen, f\u00e4llt auf: Die Fans des FC Z\u00fcrich und des FC St. Gallen sorgen in der laufenden Fussball-Saison 2014\/15 f\u00fcr die meisten Probleme.\u00a0 Auf der anderen Seite fielen die Fans des FC Vaduz und des FC Sion in den Zeitungen nicht negativ auf.<\/p><p>Dieser erste \u00dcberblick zur Fan-Gewalt im Schweizer Fussball zeigt: Bei zwei von drei Fussball-Wochenenden gibt es Ausschreitungen, Fans von acht der zehn Super League Clubs wurden in dieser Saison wegen Ausschreitungen in den Zeitungen negativ erw\u00e4hnt und das Ausmass der Zwischenf\u00e4lle variiert vom Abbrennen illegaler Pyros bis hin zu Strassenk\u00e4mpfen mit der Polizei.<\/p><p><strong>Offizielle Fan-Gewalt<\/strong><\/p><p>Nat\u00fcrlich ist diese Timeline nicht vollst\u00e4ndig: Zwischenf\u00e4lle mit Fan-Gewalt, welche abseits der Journalisten stattfanden, sind darin nicht enthalten. Und Zwischenf\u00e4lle die vor den Augen der Medienschaffenden passieren, werden nicht immer zwingend aufgenommen. Das liegt im Ermessen des Journalisten. Trotzdem bietet die Timeline einen guten Gesamteindruck, wie weit Fan-Gewalt im Schweizer Fussball verbreitet ist.<\/p><p>Sie reicht jedoch nicht aus, um die Wirkung des Hooligan-Konkordats zu messen. Denn: Ein politischer Beschluss muss mit offiziellen Zahlen evaluiert werden. Deshalb betrachten wir nun die Daten des Bundesamts f\u00fcr Statistik (BFS). Dieses erhebt seit dem Jahr 2009 &#8222;Gewaltstraftaten in Sportanlagen&#8220;. Die Zahlen f\u00fcr das Jahr 2014 werden hier erstmals \u00fcberhaupt gezeigt:<\/p><p><script id=\"infogram_0_gewaltstraftaten_in_sportanlagen\" src=\"\/\/e.infogr.am\/js\/embed.js?ekv\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<div style=\"width: 100%; border-top: 1px solid #acacac; padding-top: 3px; font-family: Arial; font-size: 10px; text-align: center;\"><a style=\"color: #acacac; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/infogr.am\/gewaltstraftaten_in_sportanlagen\" target=\"_blank\">Gewaltstraftaten in Sportanlagen<\/a> | <a style=\"color: #acacac; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/infogr.am\" target=\"_blank\">Create infographics<\/a><\/div><p>Bei der Grafik f\u00e4llt auf, dass die totale Anzahl der Gewaltstraftaten in Sportanlagen von Jahr zu Jahr <em>stark<\/em> schwankt: Im Jahr 2011 waren es beispielsweise 379. Ein Jahr danach (2012) noch 228 Gewaltstraftaten in Sportanlagen. Wenn man hingegen die Hauptkategorien der Fan-Gewalt betrachtet (&#8222;Einfache K\u00f6rperverletzung&#8220;, &#8222;T\u00e4tlichkeiten&#8220; und &#8222;Drohung\/Gewalt gegen Beamte&#8220;), stellt man eine gewisse Stabilit\u00e4t respektive kleine R\u00fcckl\u00e4ufigkeit der Gewaltstraftaten fest.<\/p><p>Die starken Schwankungen werden durch andere, nicht dargestellte Kategorien verursacht: Im Jahr 2011 gab es beispielsweise 64 F\u00e4lle von &#8222;Raufhandel&#8220; in der Statistik. Im Jahr 2012 waren es noch 5. Bei der Kategorie &#8222;Total Schwere Gewalt&#8220; waren es im Jahr 2011 noch 13 F\u00e4lle, 2012 nur noch einer. Unter anderem dadurch, kommt die hohe Gesamtzahl von 379 Gewaltstraftaten im Jahr 2011 zustande. Trotzdem muss es in Tat und Wahrheit nicht sein, dass es im Jahr 2011 wirklich mehr Gewaltstraftaten gab als im Jahr 2012. Darauf macht das Bundesamt f\u00fcr Statistik, welches die Daten publiziert, aufmerksam.<\/p><p><strong>Datenerhebung Gewaltstraftaten<\/strong><\/p><p>Das Problem liegt in der Erhebungsmethode der F\u00e4lle von Gewaltstraftaten in Sportanlagen. Die Polizei muss nur bei besonders schweren Vergehen (Art. 111-113, 116, 122 und 140 StGB), die \u00d6rtlichkeit der Straftat aufnehmen. Bei kleineren Zwischenf\u00e4llen (wie eben &#8222;Einfache K\u00f6rperverletzung&#8220;, &#8222;T\u00e4tlichkeiten&#8220; und &#8222;Drohung\/Gewalt gegen Beamte&#8220;) ist sie dazu nicht verpflichtet.<\/p><p>Somit kann es sein, dass ein Polizist bei einer Zuwiderhandlung eines Fans, die \u00d6rtlichkeit (Stadion) nicht notiert. Damit ist der Fall nicht in der offiziellen Statistik drin. Oder es kann sein, dass ein Polizist eine Straftat in der N\u00e4he eines Stadions notiert, diese aber keinen Zusammenhang mit dem Sportanlass hat. Ausserdem betont das Bundesamt f\u00fcr Statistik, dass die Erhebung der \u00d6rtlichkeit stark von den Weisungen in den einzelnen Polizeikorps abh\u00e4ngt: manche machen es zur Pflicht, manche lassen es ganz sein &#8211; oder etwas dazwischen.<\/p><p>Aus all diesen Gr\u00fcnden, sind diese Zahlen mit Vorsicht zu geniessen. Dazu kommt: In der Statistik &#8222;Gewaltstraftaten in Sportanlagen&#8220; wird die Fan-Gewalt von Fussball- aber auch beispielsweise Eishockey-Fans erhoben. Es wird nicht zwischen den einzelnen Sportarten unterschieden. Klar: Die meisten Zwischenf\u00e4lle mit Fan-Gewalt finden im Fussball statt. Trotzdem ist es offensichtlich problematisch, diese Zahlen f\u00fcr die Evaluation des Fussball-Hooligan-Konkordats zu verwenden.<\/p><p><strong>Offizielle Hooligan-Gewalt<\/strong><\/p><p>Bleibt also die M\u00f6glichkeit, das Konkordat anhand der Hooligan-Datenbank &#8222;Hoogan&#8220; zu evaluieren. In dieser Datenbank werden alle Fussball Super League Hooligans registriert, welche beispielsweise mit einem Rayonverbot belegt wurden. Dabei werden wiederum Fussball- und Eishockey-Hooligans zusammen ausgewiesen. Die Anteile sind hier jedoch klar: In den vergangenen Jahren waren immer 70% bis 71% der registrierten Personen <em>Fussball<\/em>-Hooligans:\u00a0<script id=\"infogram_0_hooligan_datenbank_hoogan\" src=\"\/\/e.infogr.am\/js\/embed.js?csq\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<div style=\"width: 100%; border-top: 1px solid #acacac; padding-top: 3px; font-family: Arial; font-size: 10px; text-align: center;\"><a style=\"color: #acacac; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/infogr.am\/hooligan_datenbank_hoogan\" target=\"_blank\">Hooligan Datenbank &#8222;Hoogan&#8220;<\/a> | <a style=\"color: #acacac; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/infogr.am\" target=\"_blank\">Create infographics<\/a><\/div><p>Bei der Grafik f\u00e4llt auf, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Hooligans in der Datenbank registriert wurden. Doch auch diese Zahlen sind mit Vorsicht zu geniessen. Nehmen wir beispielsweise das Jahr 2013. Ende Januar waren damals 1294 Hooligans (Fussball und Eishockey, 70% davon Fussball (919)) registriert.<\/p><p>Wenn man die Daten jedoch genau anschaut, sind zu diesem Zeitpunkt nur 519 Hooligans mit aktuellen Massnahmen belegt. Denn: Wenn ein Hooligan sein dreij\u00e4hriges Stadionverbot in der Datenbank verb\u00fcsst hat, bleibt er automatisch weitere drei Jahre, also insgesamt sechs Jahre, in der Datenbank &#8222;Hoogan&#8220; drin. Weil Hooligans also immer noch f\u00fcr drei weitere Jahre in der Datenbank registriert bleiben, ist die ausgewiesene Zahl in den Medienmitteilungen zu &#8222;Hoogan&#8220; jeweils zu hoch.<\/p><p><strong>Stadion-Besuche<\/strong><\/p><p>Und wie sehen eigentlich die Fusball-Fans, die &#8222;normalen&#8220; Fans, das Problem &#8222;Gewalt im Fussball&#8220;? Eigentlich sollte der Zuschaueraufmarsch in den Super-League-Stadien ein guter Indikator sein, ob sich die Leute von Fan-Gewalt abschrecken lassen &#8211; oder nicht:<\/p><p><script id=\"infogram_0_zuschauerzahlen_fussball_super_league\" src=\"\/\/e.infogr.am\/js\/embed.js?42k\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<div style=\"width: 100%; border-top: 1px solid #acacac; padding-top: 3px; font-family: Arial; font-size: 10px; text-align: center;\"><a style=\"color: #acacac; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/infogr.am\/zuschauerzahlen_fussball_super_league\" target=\"_blank\">Zuschauerstatistik Fussball-Stadien <\/a> | <a style=\"color: #acacac; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/infogr.am\" target=\"_blank\">Create infographics<\/a><\/div><p>Die Grafik zeigt: Aus den Zuschauerzahlen der Super League k\u00f6nnen keine direkten Schl\u00fcsse zum Thema &#8222;Gewalt im Fussball&#8220; gezogen werden. Die Stadionbesuche sind in den vergangenen Jahren ziemlich konstant geblieben. Ausserdem spielen wohl Faktoren wie &#8222;Erfolg der Mannschaft&#8220;, &#8222;Eintritts-Preise&#8220;, &#8222;Wetter&#8220;, etc. eine gr\u00f6ssere Rolle, ob ein Spiel gut besucht ist &#8211; oder nicht.<\/p><p><strong>Erfolg des Hooligan-Konkordats<br \/>\n<\/strong><\/p><p>Die oben ausgef\u00fchrten Zahlen und Gedanken lassen folgende Schl\u00fcsse zu:<\/p><p>1. Grunds\u00e4tzlich ist das Ausmass der Fan-Gewalt in der Schweizer Fussball-Liga in den vergangenen Jahren wohl ziemlich konstant geblieben. Es gibt einige Anhaltspunkte, die daf\u00fcr sprechen, dass die Fan-Gewalt leicht abgenommen hat.<\/p><p>2. Die Datenlage f\u00fcr diese Aussagen ist jedoch \u00e4usserst d\u00fcrftig. Sowohl die BFS-Daten zu &#8222;Gewaltstraftaten in Sportanlagen&#8220; wie auch die \u00fcbrigen Zahlen lassen keine pr\u00e4zisen Schl\u00fcsse \u00fcber das Ausmass und die Entwicklung der Fan-Gewalt in der Schweizer Fussball-Liga zu. Grund daf\u00fcr ist beispielsweise die unkoordinierte, nicht systematische Erhebung der F\u00e4lle von Gewaltstraftaten durch die Polizei. Ausserdem fehlt in der Statistik zu den &#8222;Gewaltstraftaten in Sportanlagen&#8220; die Aufschl\u00fcsselung zwischen Fussball- und beispielsweise Eishockey-Fans.<\/p><p>3. Falls die Evaluation des Hooligan-Konkordats durch die Beh\u00f6rden\/Politiker auf den gleichen, frei verf\u00fcgbaren Daten wie dieser Blogbeitrag basiert, ist eine seri\u00f6se Evaluation <em>nicht<\/em> m\u00f6glich. Daf\u00fcr ist die Datenqualit\u00e4t zu schwach. M\u00f6glich ist, dass die Beh\u00f6rden\/Politiker \u00fcber weitere, f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit nicht zug\u00e4ngliche Daten verf\u00fcgen. Nur so w\u00e4ren die Fr\u00fcchte des Hooligan-Konkordats ad\u00e4quat messbar.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/><p><strong><em>Anmerkung des Autors: Dieser Blogbeitrag soll auf keinen Fall das Thema Fan-Gewalt im Schweizer Fussball verharmlosen. Jeder Zwischenfall mit Fan-Gewalt ist einer zu viel. Der Beitrag ist wenn schon ein Votum, bessere Daten zur Fan-Problematik im Schweizer Fussball zu erheben.<br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<hr \/><p>Kontakt:\u00a0 <a href=\"mailto:fabio.nay@hispeed.ch\">fabio.nay@hispeed.ch<\/a><\/p>\n<hr \/><p>Daten: Alle verwendeten Daten sind \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich oder auf Anfrage erh\u00e4ltlich (&#8222;Gewaltstraftaten in Sportanlagen&#8220;, &#8222;Hoogan&#8220;, &#8222;Zuschauerstatistiken&#8220;). Zeitungs-Recherche zur Fan-Gewalt in der Fussball-Saison 2014\/15 wurde mit der &#8222;Schweizerischen Mediendatenbank&#8220; (SMD) durchgef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2007 traten alle 26 Kantone dem sogenannten Hooligan-Konkordat bei. Das Ziel: Die Fan-Gewalt an Sportanl\u00e4ssen einzud\u00e4mmen. Im Jahr 2012 wurde das Konkordat weiter versch\u00e4rft, um der Fan-Gewalt noch mehr Gegensteuer zu geben. Was haben alle diese Massnahmen gebracht? Hat sich die Situation seit dem Jahr 2007 verbessert? 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