{"id":5074,"date":"2015-05-11T09:29:12","date_gmt":"2015-05-11T08:29:12","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=5074"},"modified":"2017-02-23T15:07:40","modified_gmt":"2017-02-23T14:07:40","slug":"die-bundesverwaltung-wachst-am-starksten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2015\/05\/11\/die-bundesverwaltung-wachst-am-starksten\/","title":{"rendered":"Die Bundesverwaltung wuchs am st\u00e4rksten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die allgemeine \u00f6ffentliche Verwaltung in der Schweiz wuchs in den vergangenen Jahren \u00fcberproportional. Steckt hinter diesem Wachstum eine rasant expandierende B\u00fcrokratie oder ein reales Bed\u00fcrfnis nach staatlichen Dienstleistungen?<\/strong><\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-5296\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/verwaltung-1024x372.jpg\" alt=\"Verwaltung\" width=\"768\" height=\"279\" \/><\/p><p>&nbsp;<\/p><p>Im Februar 2015 pr\u00e4sentierte der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse an der Jahresmedienkonferenz ein kontroverses <a href=\"http:\/\/www.economiesuisse.ch\/de\/SiteCollectionDocuments\/Dossier_Jahresmedienkonferenz_2015.pdf\" target=\"_blank\">Forderungspapier<\/a>. Unter dem Schock der Aufhebung des Euromindestkurses identifizierte der Wirtschaftsdachverband f\u00fcnf Handlungsfelder, in welchen die Politik aktiv werden m\u00fcsse, sofern die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz gesichert werden wolle. Unter anderem verlangten sie angesichts der wirtschaftlichen Lage eine Effizienzsteigerung der \u00f6ffentlichen Verwaltung. Sie kritisierten, dass im Vergleich zum wirtschaftlichen Wachstum \u00fcberdurchschnittlich viele Verwaltungsstellen geschaffen wurden. Zur Umsetzung einer Effizienzsteigerung forderten sie drastische Massnahmen: \u201eIn der \u00f6ffentlichen Verwaltung sollte per sofort ein globaler Personalstopp gelten.\u201c<\/p><p>Doch sind die Vorw\u00fcrfe der Economiesuisse berechtigt? Wie stark wuchs die Besch\u00e4ftigung in der allgemeinen Verwaltung in der Schweiz in den vergangenen Jahren? Auskunft geben die Daten der Besch\u00e4ftigungsstatistik BESTA des Bundesamts f\u00fcr Statistik.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/cf.datawrapper.de\/EWF0U\/2\/\" width=\"748\" height=\"800\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p><p>Ein Blick auf die Grafik zeigt, dass die Besch\u00e4ftigung in privaten Wirtschaftsbereichen wie dem Handel, der Herstellung von Waren oder der Gastronomie seit 1991 sank. Deutlich sichtbar ist auch das starke Personalwachstum der staatlichen und staatsnahen Sektoren wie dem Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen. Das gleiche Bild ist in der \u00f6ffentlichen Verwaltung zu sehen: 1991 besch\u00e4ftigte die Verwaltung bei Bund, Kantonen und Gemeinden Personal um Umfang von 133\u2018000 Vollzeitstellen. Bis 2014 stieg diese Zahl auf mehr als 187\u2018000 Vollzeit\u00e4quivalente.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/cf.datawrapper.de\/GBc92\/1\/\" width=\"700\" height=\"600\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p><p>Die Entwicklung der Anzahl Vollzeit\u00e4quivalente zeigt seit 1991 ein Wachstum von 33 Prozent in der allgemeinen Verwaltung auf. Die Besch\u00e4ftigung in der Gesamtwirtschaft wuchs im gleichen Zeitraum um 12 Prozent. Die Kritik von Economiesuisse scheint auf den ersten Blick berechtigt, wird aber relativiert, wenn man ber\u00fccksichtigt, dass die Besch\u00e4ftigung im gesamten Dienstleistungssektor \u2013 welchem auch die Verwaltung angeh\u00f6rt \u2013 mit 23 Prozent deutlich st\u00e4rker stieg\u00a0als in der Gesamtwirtschaft.<\/p><p>Der Stellenr\u00fcckgang im Jahr 2007 kann auf\u00a0einen Personalabbau im Milit\u00e4rdepartement, Externalisierungen staatlicher Aktivit\u00e4ten und Budgetk\u00fcrzungen zur\u00fcckgef\u00fchrt werden. Der Ausreisser im Jahr 2000 ist\u00a0eine Folge der Massnahmen zum Schutz vor dem Millenium-Bug.<b><span lang=\"en\" xml:lang=\"en\">\u00a0<\/span><\/b>Zu diesem Schluss kommt Christophe Koller,\u00a0Verwaltungsspezialist\u00a0bei der Universit\u00e4t Lausanne in seinem &#8222;Profil\u00a0des Personals der \u00f6ffentlichen Hand&#8220; (ver\u00f6ffentlicht im <a href=\"http:\/\/www.nzz-libro.ch\/handbuch-der-oeffentlichen-verwaltung-in-der-schweiz.html\" target=\"_blank\">&#8222;Handbuch der \u00f6ffentlichen Verwaltung in der Schweiz&#8220;<\/a>). Koller ist verantwortlich f\u00fcr die Datenbank <a href=\"http:\/\/www.badac.ch\" target=\"_blank\">BADAC<\/a> \u00fcber die Verwaltungen der Schweizer Kantone und St\u00e4dte.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Verwaltungswachstum als Folge des wirtschaftlichen Erfolgs?<\/strong><\/p><p>Doch wie ist diese Entwicklung allgemein zu interpretieren? \u201eInsgesamt ist es so, dass wirtschaftliches Wachstum auch zunehmende Anforderungen an den Staat mitbringt\u201c, kommentiert\u00a0Fritz Sager, Professor der Politikwissenschaft am <a href=\"http:\/\/www.kpm.unibe.ch\/content\/index_ger.html\" target=\"_blank\">Kompetenzzentrum f\u00fcr Public Management der Universit\u00e4t Bern<\/a> auf Anfrage. Zum gleichen Schluss kommt die <a href=\"http:\/\/www.kof.ethz.ch\/static_media\/bulletin\/80\/kof_bulletin_2014_12_de.pdf\" target=\"_blank\">Konjunkturforschungsstelle KOF<\/a>: das allgemeine Wachstum der Staats- und staatsnahen Sektoren in der Schweiz ist gr\u00f6sstenteils eine Folge des wirtschaftlichen Erfolgs.<\/p><p>Die wachsende Population, die demografische Alterung und das zunehmende Verm\u00f6gen d\u00fcrften den Hauptteil der Expansion im Gesundheitsbereich erkl\u00e4ren. Das Bev\u00f6lkerungswachstum und der Wandel hin zu einer Wissens\u00f6konomie sind Gr\u00fcnde f\u00fcr das starke Wachstum des Bildungswesens. Aber inwiefern k\u00f6nnen diese strukturellen Erkl\u00e4rungen auch f\u00fcr die Expansion der \u00f6ffentlichen Verwaltung herangezogen werden?<\/p><p>Die Beantwortung dieser Frage ist schwierig. Daten zur \u00f6ffentlichen Verwaltung in der Schweiz werden in unterschiedlichen Statistiken gemessen. Ein aufschlussreicher Vergleich wird dadurch beinahe unm\u00f6glich. Eine M\u00f6glichkeit, das Wachstum der Verwaltung zu analysieren, ist, die institutionellen Ebenen zu unterscheiden. Vergleicht man die allgemeinen Verwaltungsausgaben und die Gesamtausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden, ergibt sich folgendes Bild:<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/cf.datawrapper.de\/9BRh4\/1\/\" width=\"748\" height=\"800\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/cf.datawrapper.de\/uuGl7\/1\/\" width=\"680\" height=\"600\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/cf.datawrapper.de\/WWsgs\/1\/\" width=\"680\" height=\"600\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p><p>Ein Vergleich zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden zeigt, dass sich die Ausgaben f\u00fcr die allgemeine \u00f6ffentliche Verwaltung beim Bund seit 1990 verdreifachten. Bei den Kantonen stiegen sie im gleichen Zeitraum um 130\u00a0Prozent\u00a0und bei den Gemeinden um 40 Prozent. Aus der letzten Grafik geht hervor, dass die Ausgaben f\u00fcr die Bundesverwaltung im Vergleich zu den gesamten Bundesausgaben \u00fcberdurchschnittlich stark anstiegen, w\u00e4hrend der Anteil der Verwaltungsausgaben bei Kantonen und Gemeinden ungef\u00e4hr konstant blieb.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Aufgabentransfer durch Verwaltungsreformen<\/strong><\/p><p>Die\u00a0Economiesuisse sieht den &#8222;zunehmenden Regulierungseifer&#8220; als eine\u00a0der Hauptursachen f\u00fcr das\u00a0starke Wachstum der Verwaltungsausgaben des Bundes.\u00a0F\u00fcr Christophe Koller hat diese Entwicklung wenig mit einem angeblichen Regulierungseifer zu tun, wie er auf Anfrage best\u00e4tigt. \u201eVielmehr widerspiegelt sie die Folgen der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung, der bilateralen Abkommen mit der EU und der starken Immigration.\u201c<\/p><p>Deutlich sichtbar sind die Folgen der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA). Die NFA war ein grosses Reformvorhaben, das am 1. Januar 2008 in Kraft trat. Eines ihrer Ziele war eine verbesserte Zusammenarbeit unter den Kantonen wie auch zwischen dem Bund und den Kantonen. Verschiedene Aufgaben in den Bereichen Bildung, Verkehr und Umwelt, die zuvor von Bund und Kantonen gemeinsam ausgef\u00fchrt\u00a0wurden, sind durch die NFA kantonalisiert worden. \u201eDies entlastet den Bund, der sich vermehrt auf seine Kernkompetenzen konzentrieren kann\u201c, <a href=\"http:\/\/www.efv.admin.ch\/d\/downloads\/publikationen\/broschueren\/NFA-Broschuere_d.pdf\" target=\"_blank\">verk\u00fcndete\u00a0der damalige Finanzminister Hans-Rudolf Merz<\/a>. Die Entlastung der Bundesverwaltung und die St\u00e4rkung der Kantone wird in der Grafik ab 2008 deutlich.<\/p><p>Das geringste Ausgabenwachstum f\u00fcr die Verwaltung scheinen die Gemeinden aufzuweisen. Sie haben die Ausgaben f\u00fcr die Verwaltung in den vergangenen Jahren mehrheitlich konstant gehalten. Gem\u00e4ss aktuellen Zahlen der Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) wurde in den letzten zehn Jahren im Grossteil aller Gemeinden Personal reduziert. Alleine Berner und Z\u00fcrcher Gemeinden haben seit 2001 Personal im Umfang von 14&#8217;000 Vollzeitstellen abgebaut. Der Trend zur Kantonalisierung zeigt sich auch hier: \u201eGenerell findet ein Aufgabentransfer von unten nach oben statt. Gemeinden sind von ihren Aufgaben \u00fcberfordert und delegieren sie an die n\u00e4chsth\u00f6here Ebene. Oft werden sie wie im Falle der KESB und RAV regionalisiert\u201c, erkl\u00e4rt\u00a0Fritz Sager.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><\/p><p>Die Analyse ergibt, dass es sich beim Verwaltungswachstum keinesfalls nur um eine unbegr\u00fcndet ausufernde B\u00fcrokratie handelt. Besonders das Wachstum im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen wird angetrieben durch den Erfolg der Schweizer Wirtschaft. Auch die Besch\u00e4ftigung in der allgemeinen \u00f6ffentlichen Verwaltung stieg betr\u00e4chtlich, doch der Vergleich mit dem terti\u00e4ren Sektor und die wachsenden Anforderungen an den Staat\u00a0relativieren\u00a0das Bild. Verwaltungsreformen wie die NFA\u00a0f\u00fchrten zwar zu einer Umstrukturierung der Aufgabenbereiche innerhalb der verschiedenen institutionellen Ebenen. Dennoch darf angesichts der Zahlen bezweifelt werden, ob\u00a0sie l\u00e4ngerfristig auch\u00a0zu &#8222;mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit in Regierung und Verwaltung beitragen&#8220;, wie dies von Merz 2007 angepriesen wurde.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"border: 1px solid black; padding: 3px;\"><p><em><strong>Definition &#8222;\u00d6ffentliche Verwaltung&#8220;<\/strong><\/em><\/p><p><em>Die Grafiken zur Besch\u00e4ftigung wurde mit Daten aus der <a href=\"http:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/portal\/de\/index\/themen\/03\/02\/blank\/data\/02.html\" target=\"_blank\">Besch\u00e4ftigungsstatistik BESTA<\/a> erstellt. Dort umfasst die <a href=\"http:\/\/www.kubb2008.bfs.admin.ch\/Default?lang=de-CH&code=O\" target=\"_blank\">Kategorie O84 \u201e\u00d6ffentliche Verwaltung\u201c<\/a> allgemeine \u201eT\u00e4tigkeiten staatlicher Natur, die normalerweise von der \u00f6ffentlichen Verwaltung ausgef\u00fchrt werden.\u201c Dazu geh\u00f6ren das Erlassen und die juristische Auslegung von Gesetzen, die Verwaltung von Programmen, Gesetzgebungst\u00e4tigkeiten, Steuerverwaltung, Verteidigung, \u00f6ffentliche Sicherheit und Ordnung, Einwanderungsdienste, ausw\u00e4rtige Angelegenheiten, die Verwaltung von Regierungsprogrammen, die gesetzliche Sozialversicherung sowie die Verwaltung des Bildungssystems. Nicht aber die eigentliche Erziehungs- und Unterrichtst\u00e4tigkeiten oder T\u00e4tigkeiten im Gesundheits- und Sozialwesen.<\/em><\/p><p><em>Die Daten f\u00fcr die Grafiken zu den Ausgaben stammen aus der <a href=\"http:\/\/www.efv.admin.ch\/d\/dokumentation\/finanzstatistik\/index.php\" target=\"_blank\">\u00f6ffentlichen Finanzrechnung<\/a> (GFS-Modell). Die j\u00e4hrlichen Ausgaben nach Funktionen erlauben einen Vergleich der Ausgaben f\u00fcr die allgemeine \u00f6ffentliche Verwaltung. Die Kategorie 701 \u201eAllgemeine \u00f6ffentliche Verwaltung\u201c umfasst die Legislative, Exekutive, Finanz- und Steuerverwaltung, ausw\u00e4rtige Angelegenheiten, wirtschaftliche Auslandhilfe, allgemeine Dienste, Forschung und Entwicklung im Bereich der \u00f6ffentlichen Verwaltung sowie Schulden- und Zinsendienste. Nicht miteinbezogen sind Verteidigung, \u00f6ffentliche Ordnung und Sicherheit sowie das Gesundheits- und Sozialwesen.<\/em><\/div><p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/><p><small><br \/>\nAutor: <a href=\"mailto:pascal.burkhard@uzh.ch\">Pascal Burkhard<\/a><br \/>\nBlog im Rahmen des Forschungsseminars &#8222;Policy Analyse: Politischer Datenjournalismus&#8220; (FS15)<br \/>\nDozent: Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Michael Hermann, Dr. des. Bruno W\u00fcest, Dr. Sarah B\u00fctikofer<br \/>\nWorte: 988<br \/>\n<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die allgemeine \u00f6ffentliche Verwaltung in der Schweiz wuchs in den vergangenen Jahren \u00fcberproportional. Steckt hinter diesem Wachstum eine rasant expandierende B\u00fcrokratie oder ein reales Bed\u00fcrfnis nach staatlichen Dienstleistungen?&nbsp;Im Februar 2015 pr\u00e4sentierte der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse an der Jahresmedienkonferenz ein kontroverses Forderungspapier. 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