{"id":5139,"date":"2015-05-12T08:51:06","date_gmt":"2015-05-12T07:51:06","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=5139"},"modified":"2017-02-23T15:02:59","modified_gmt":"2017-02-23T14:02:59","slug":"der-schweizerische-nationalfond-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2015\/05\/12\/der-schweizerische-nationalfond-im-fokus\/","title":{"rendered":"Der Schweizerische Nationalfonds im Fokus"},"content":{"rendered":"<p><code>Der schweizerische Nationalfond (SNF) f\u00f6rdert seit \u00fcber 60 Jahren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Schweiz und im Ausland mit \u00f6ffentlichen Geldern. Die gr\u00f6ssten Betr\u00e4ge gehen dabei an Projekte aus den Naturwissenschaften sowie der Medizin, aber auch immer mehr Antr\u00e4ge aus Geistes- und Sozialwissenschaften werden bewilligt.<\/code><\/p><p>Forschung gilt gemeinhin als zentral f\u00fcr die Entwicklung eines rohstoffarmes Land wie der Schweiz. So steht die Schweizerische Forschung im internationalen Vergleich denn auch hervorragend da. Im Jahr 2012 investierte die Schweiz rund 18.5 Milliarden Franken in Forschung und Entwicklung (F & E), dies entspricht 3,1 Prozent ihres Brutto Inland Produktes (BIP). Damit liegt die Schweiz, hinter S\u00fcdkorea, Israel, Finnland, \u00a0Schweden und Japan, international an sechster Stelle. 12,8 Milliarden Franken entfallen dabei auf den Privaten Sektor und 5,2 Milliarden auf die Forschung an den Hochschulen.\u00a0Dieser Sektor weist mit einer Zunahme von 32 Prozent seit 2008 das gr\u00f6sste Wachstum aus.<\/p><p>61% der totalen Ausgaben f\u00fcr F & E \u00a0wurden privat finanziert, 12% trug das Ausland und der restliche Viertel von insgesamt 4,7 Milliarden Franken stellten der Bund (15%) und die Kantone (10%). Von diesen 4,7 Milliarden\u00a0wurden 4,2 Milliarden zugunsten der Hochschulforschung\u00a0verwendet. Rund ein Viertel seiner Aufwendungen f\u00fcr F & E investiert der Bund in den Schweizerischen Nationalfonds (SNF).<\/p>\n<h4>Der Schweizerische Nationalfonds<\/h4><p>Der Schweizerische Nationalfonds wurde vom Bund als privatrechtliche Stiftung gegr\u00fcndet und ist die wichtigste, durch staatliche Gelder finanzierte F\u00f6rderungsorganisation f\u00fcr F & E. Das Parlament hat dem SNF f\u00fcr die Jahre 2013 &#8211; 2016 Bundesmittel in der H\u00f6he von rund 3720 Millionen Franken zugesprochen. Er f\u00f6rdert damit insbesondere die Grundlagenforschung und den wissenschaftlichen Nachwuchs. Der SNF kennt verschiedene F\u00f6rderungsinstrumente. Das wichtigste Instrument ist die Projektf\u00f6rderung. Hierbei bewerten in einem ersten Schritt externe Gutachter die eingereichten Projekte nach wissenschaftlichen Kriterien, danach entscheidet in einem zweiten Schritt der Forschungsrat des SNF \u00fcber die zu bewilligenden Betr\u00e4ge.\u00a0Daneben verf\u00fcgt der SNF \u00fcber Instrumente zur F\u00f6rderung von Nachwuchsforschern, nationalen Forschungsprogrammen und -schwerpunkten sowie der Forschungsinfrastruktur. Im Gegensatz zu Geldern, welche Bund und Kantone den Institutionen direkt zukommen lassen, spricht der SNF nur f\u00fcr nach wissenschaftlichen Kriterien gepr\u00fcfte Antr\u00e4ge Geld. Hierbei orientiert er sich an wissenschaftlicher Innovation und Wettbewerb.<\/p><p>Seit seiner Einf\u00fchrung im Jahr 1952 hat der SNF f\u00fcr Projekte, Karrierenf\u00f6rderungen, Programme und Infrastruktur in Geistes- und Sozialwissenschaften, den Naturwissenschaften sowie der Biologie und Medizin insgesamt \u00fcber 13,8 Milliarden Franken ausgegeben.\u00a02014 bewilligte der Nationalfonds Forschungsbeitr\u00e4ge von \u00fcber 875 Millionen Franken, so viel wie nie zu vor.<\/p>\n<pre style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Betr\u00e4geProJahrUndDisziplin.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5475\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Betr\u00e4geProJahrUndDisziplin.png\" alt=\"Betr\u00e4geProJahrUndDisziplin\" width=\"2466\" height=\"2031\" \/><\/a>\r\n(Quelle: SNF, eigene Darstellung)<\/pre><p>Die gr\u00f6ssten Betr\u00e4ge pro Jahr wurden bereits seit der Gr\u00fcndung des SNF\u00a0f\u00fcr die Naturwissenschaften sowie die Biologie und Medizin gesprochen. Die gesprochenen Betr\u00e4ge f\u00fcr die beiden Disziplinen bewegten sich mehr oder weniger im Gleichschritt. So gab der SNF im letzten Jahr 337,4 bzw. 301,6 Millionen f\u00fcr naturwissenschaftliche bzw. biologische und medizinische Forschung aus. Jeweils weniger hohe Betr\u00e4ge wurden in allen Jahren zugunsten der Geistes- und Sozialwissenschaften gesprochen. Im letzten Jahr rund 236 Millionen.<\/p><p>Im Durchschnitt hat sich die Summe der j\u00e4hrlich gesprochenen Beitr\u00e4ge \u00fcber die Jahre erh\u00f6ht. So hat sie sich von rund 354 Millionen im Jahr 2004 auf \u00fcber 875 Millionen im Jahr 2014 mehr als verdoppelt. Auffallend ist, dass die Summen der j\u00e4hrlich gesprochenen Beitr\u00e4ge zum Teil stark variieren. Insbesondere in den Jahren 2001, 2005, 2009 sowie 2014 lassen sich starke Anstiege gegen\u00fcber den Vorjahren beobachten. Dies erkl\u00e4rt sich damit, dass in diesen Jahren jeweils Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS) lanciert wurden. Dabei handelt es sich um mehrj\u00e4hrige Forschungsprojekte, welche durch den SNF gepr\u00fcft und vom Bundesamt f\u00fcr Volkswirtschaft bewilligt werden.<\/p><p>Schaut man sich die durchschnittlich gesprochenen Beitr\u00e4ge pro Antrag an, relativieren sich die stark gestiegenen Ausgaben ein wenig.<\/p>\n<pre><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Durchschnitt.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5517\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Durchschnitt.png\" alt=\"Durchschnitt\" width=\"2455\" height=\"1865\" \/><\/a>\r\n(Quelle: SNF, eigene Darstellung)<\/pre><p>Wie erwartet werden bei den Geistes- und Sozialwissenschaften durchschnittlich die kleinsten Betr\u00e4ge aufgewendet. Die im Durchschnitt teuersten Projekte entfallen auf die Biologie und Medizin. Durchschnittlich leicht g\u00fcnstiger sind Projekte\u00a0aus den Naturwissenschaften. Auffallend jedoch ist, dass die durchschnittlich anfallenden Beitr\u00e4ge pro Antrag in all den Jahren nur leicht gestiegen sind. Auch hier zeigen sich die typischen Ausschl\u00e4ge aufgrund der langfristigen Projekte im Rahmen der Nationalen Forschungsschwerpunkte. Der durchschnittlich Betrag f\u00fcr einen bewilligten Antrag im Jahr 2012 war jedoch etwa gleich hoch wie beispielsweise im Jahr 1992.<\/p>\n<h4>Geistes- und Sozialwissenschaften auf dem Vormarsch<\/h4><p>Wie die folgende Grafik zeigt, ist die absolute Zunahme bei den j\u00e4hrlich bewilligten Betr\u00e4gen zu einem guten Teil auf eine ebenfalls starke Zunahme bei der Anzahl bewilligter Antr\u00e4ge zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<pre><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/AnzahlBewilligterAntr\u00e4geProJahrUndDisziplin.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5479\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/AnzahlBewilligterAntr\u00e4geProJahrUndDisziplin.png\" alt=\"AnzahlBewilligterAntr\u00e4geProJahrUndDisziplin\" width=\"2479\" height=\"2124\" \/><\/a>\r\n(Quelle: SNF, eigene Darstellung)<\/pre><p>Die Anzahl bewilligter Antr\u00e4ge pro Jahr hat in allen Disziplinen stark zugenommen. In den letzten zehn Jahren, in denen sich die Summe der j\u00e4hrlich gesprochenen Beitr\u00e4ge mehr als verdoppelte, nahm auch die Anzahl bewilligter Antr\u00e4ge von 1800 auf \u00fcber 2700 zu. Dies entspricht einer Zunahme von rund 50 Prozent. Die Verteilung hat sich\u00a0in den letzten Jahren jedoch ver\u00e4ndert. W\u00e4hrend die Anzahl bewilligter Antr\u00e4ge aus den Naturwissenschaften und der Biologie und Medizin in den letzten drei Jahren stagnierte oder sogar leicht abnahm, wurden stetig mehr Geistes- und Sozialwissenschaftliche Antr\u00e4ge bewilligt. Mittlerweile machen diese auch Prozentual den gr\u00f6ssten Teil der bewilligten Antr\u00e4ge aus.<\/p>\n<pre><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/AnzahlAntr\u00e4geInProzent.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5511\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/AnzahlAntr\u00e4geInProzent.png\" alt=\"AnzahlAntr\u00e4geInProzent\" width=\"2395\" height=\"1874\" \/><\/a>\r\n(Quelle: SNF, Eigene Darstellung)<\/pre><p>Machten die bewilligten Antr\u00e4ge aus den Geistes- und Sozialwissenschaften bis ins Jahr 2000 den geringsten Anteil aus, werden seit 2003 am meisten Antr\u00e4ge aus diesem Gebiet bewilligt. Leider enthalten die Daten keine Angaben \u00fcber die Anzahl der gestellten Antr\u00e4ge pro Disziplin. Aus diesen Daten lassen sich deshalb keine Schl\u00fcsse \u00fcber allf\u00e4llige &#8218;Erfolgsquoten&#8216; ziehen. Solche Quoten k\u00f6nnten Aufschluss dar\u00fcber geben, ob nach wissenschaftlichen Kriterien gen\u00fcgende Antr\u00e4ge aus der Biologie und Medizin aus finanziellen Gr\u00fcnden und zu Gunsten von g\u00fcnstigeren Antr\u00e4gen aus Geistes- und Sozialwissenschaften abgelehnt werden oder ob weniger Antr\u00e4ge aus diesen Disziplinen eingereicht wurden. So l\u00e4sst sich dar\u00fcber nur spekulieren.<\/p>\n<h4>Universit\u00e4ten vs. Fachhochschulen<\/h4><p>Laut Auftrag des Bundes sollen Universit\u00e4ten und Fachhochschulen in der Forschung vermehrt kooperieren. Davon ist bei der Vergabe der SNF Beitr\u00e4ge noch wenig zu sehen. Das meiste Geld und die meisten Antr\u00e4ge werden noch immer im Bereich der Hochschulen gesprochen.<\/p>\n<pre><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Universit\u00e4tVSHochschule.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5530\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Universit\u00e4tVSHochschule.png\" alt=\"Universit\u00e4tVSHochschule\" width=\"2469\" height=\"2154\" \/><\/a>\r\n(Quelle: SNF, eigene Darstellung)<\/pre><p>Nach wie vor betrifft nur ein verschwindend geringer Teil aller vom SNF gesprochener Beitr\u00e4ge Projekte an Fachhochschulen. Forschungsf\u00f6rderung durch den SNF an den Fachhochschulen ist damit weiterhin praktisch inexistent. Die Daten weisen darauf hin, dass durch diese einseitige Finanzierung bis heute ein ungleicher Wettbewerb zwischen der universit\u00e4ren Forschung und derjenigen an den Fachhochschulen herrscht, auch wenn letztere vermehrt von privater Forschungsf\u00f6rderung profitieren sollte. Der Verdacht bleibt bestehen, dass noch immer prim\u00e4r die Institutionen und nicht die Qualit\u00e4t der Forschung im Vordergrund stehen. Eine echte Gleichstellung mit der M\u00f6glichkeit eines Ausbaus der Forschungskapazit\u00e4ten an Fachhochschulen bedingt m\u00f6glicherweise eine Restrukturierung der Forschungsfinanzierung.<\/p><p>Es hat sich gezeigt, dass Beitr\u00e4ge f\u00fcr im Durchschnitt g\u00fcnstigere, jedoch in ihrem volkswirtschaftlichen Nutzen schwieriger zu messende Projekte aus Geistes- und Sozialwissenschaften zunehmen. In den Daten weist hingegen wenig darauf hin, dass dies auf Kosten der Forschung in den Naturwissenschaften und der Biologie und Medizin geschieht. \u00dcberhaupt sollte, nach Meinung des Autors, die Forschung nicht auf direkt messbaren volkswirtschaftlichen Nutzen reduziert werden. Viel mehr k\u00f6nnen Forschungsergebnisse aus Geistes- und Sozialwissenschaften dazu beitragen, die technologischen Entwicklungen an die gesellschaftlichen Bed\u00fcrfnisse anzupassen. Damit die Grundlagenforschung diesen hohen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgen kann, ist sie weiterhin auf kontinuierliche Beitr\u00e4ge des SNF angewiesen.<\/p><p><!--more--><\/p><p>Nicolas Bernet | 06-607-477 | nicolas.bernet@uzh.ch<br \/>\nSeminar Policy-Analyse: Politischer Datenjournalismus<br \/>\nDr. Sarah B\u00fctikofer, Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Michael Hermann und Dr. des. Bruno Wueest.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der schweizerische Nationalfond (SNF) f\u00f6rdert seit \u00fcber 60 Jahren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Schweiz und im Ausland mit \u00f6ffentlichen Geldern. 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