{"id":544,"date":"2014-03-14T20:15:38","date_gmt":"2014-03-14T19:15:38","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=544"},"modified":"2017-02-23T16:48:14","modified_gmt":"2017-02-23T15:48:14","slug":"544","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2014\/03\/14\/544\/","title":{"rendered":"Wie Armeefragen die Schweiz chronisch spalten \u2013 trotz scheinbar unstrittiger Abstimmungsergebnisse"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auf den ersten Blick spaltet die Armeefrage die Schweiz nicht. Zu eindeutig spricht sich die Schweizer Stimmbev\u00f6lkerung Abstimmung f\u00fcr Abstimmung f\u00fcr ein starkes Milit\u00e4r aus. Doch ein klares Nein zu armeekritischen Vorlagen bedeutet nicht zwingend, dass milit\u00e4rpolitische Volksbefragungen keine gesellschaftlichen Spannungen auszul\u00f6sen verm\u00f6gen. Ganz im Gegenteil: Persistente Gegens\u00e4tze treiben teilweise massive Keile in die Gesellschaftsstruktur, <strong>wie eine umfangreiche Analyse armeerelevanter Abstimmungen zeigt.<\/strong><br \/>\n<\/strong><\/p><p>Mehr als ein Drittel der Schweizer Bev\u00f6lkerung stimmte 1989 der Armeeabschaffungsinitiative zu. Die Armee war fortan keine \u201eheilige Kuh\u201c der Nation mehr: Unter Federf\u00fchrung der Gruppe f\u00fcr eine Schweiz ohne Armee (GSoA) sind dem Stimmvolk seither in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden armeekritische Abstimmungen vorgelegt worden. S\u00e4mtliche Volksbegehren der Armeegegner erlitten heftige Niederlagen; die Ja-Stimmen Anteile lagen jeweils zwischen 21.9 und 42.8 Prozent. Seit der Jahrtausendwende haben die Initiativen zudem in keinem Kanton ein Volksmehr erzielen k\u00f6nnen, w\u00e4hrend in vorhergehenden Abstimmungen zumindest einige Westschweizer Kantone, das Tessin und in die Basler Halbkantone zugestimmt hatten. Die unmissverst\u00e4ndlichen Voten der Bev\u00f6lkerung lassen den Schluss zu, dass sich die Armee \u2013 trotz ver\u00e4nderter sicherheitspolitischer Bedrohungslage \u2013 nach wie vor in der Mitte der Gesellschaft wiederfindet (vgl. hierzu auch die <a href=\"http:\/\/www.css.ethz.ch\/publications\/Sicherheit\" target=\"_blank\">j\u00e4hrlichen Studien des Center for Security Studies CSS<\/a>). Ungeachtet der deutlichen Abstimmungsergebnisse bem\u00fcht sich die anschliessende Analyse gleichwohl, allf\u00e4llige gesellschaftliche Risse in milit\u00e4rpolitischen Fragen aufzudecken, wobei die Aufmerksamkeit insbesondere den Ver\u00e4nderungen \u00fcber die Jahre gilt.<\/p><p>Nicht selten offenbaren sich bei Volksbefragungen sozialstrukturelle Spaltungen. Die bekanntesten Gr\u00e4ben betreffen einerseits den Gegensatz zwischen Stadt und Land, anderseits den sprachkulturellen Konflikt. Unterscheidet sich das Abstimmungsverhalten von Deutschschweiz und Romandie auch in armeerelevanten Vorlagen? Liegt gar ein tiefgreifender Gegensatz zwischen urban gepr\u00e4gten progressiven St\u00e4dten und konservativen l\u00e4ndlichen Gebieten vor? Falls ja, haben sich die damit einhergehenden Spaltungen in den letzten Jahren kontinuierlich versch\u00e4rft? Oder hat vielmehr eine Ann\u00e4herung zwischen Stadt und Land bzw. deutsch- und franz\u00f6sischsprachiger Schweiz stattgefunden? Diesen Fragen geht die Untersuchung unter Ber\u00fccksichtigung armeelevanter Initiativen des vergangenen Vierteljahrhunderts nach [1]:<\/p>\n<address>\n<ul>\n<li>1989: F\u00fcr eine Schweiz ohne Armee und eine umfassende \u00a0Friedenspolitik, 64.4% Nein<\/li>\n<li>1993: F\u00fcr eine Schweiz ohne neue Kampfflugzeuge, 57.2% Nein<\/li>\n<li>2000: Sparen beim Milit\u00e4r und der Gesamtverteidigung, 62.4% Nein<\/li>\n<li>2001: F\u00fcr eine glaubw\u00fcrdige Sicherheitspolitik und eine Schweiz ohne Armee,\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 78.1% Nein<\/li>\n<li>2008: Gegen Kampfjetl\u00e4rm in Tourismusgebieten, 68.1% Nein<\/li>\n<li>2013: Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht, 73.2% Nein<\/li>\n<\/ul>\n<\/address>\n<h5>Nationale und kommunale Abstimmungsergebnisse im Vergleich<\/h5><p>Zugunsten einer differenzierten Erforschung derartiger Gesellschaftsstrukturen bietet sich eine Analyse auf Gemeindeebene an [2]. Die Verwendung der Kantonsergebnisse w\u00fcrde der sozialstrukturellen Heterogenit\u00e4t der Kantone (z.B. Bern) kaum gerecht. Damit die milit\u00e4rpolitischen Abstimmungen untereinander vergleichbar sind, stellt die schweizweite Ablehnung gem\u00e4ss offiziellem Abstimmungsergebnis den jeweiligen Referenzpunkt dar. Konkret: Der nationale Nein-Anteil lag bei der letzten Armeevorlage bei 73.2 Prozent. In Winterthur betrug dieser 66.9 Prozent. Die prozentuale Abweichung betr\u00e4gt somit -6.3 Prozent. Diese Berechnung erfolgt entsprechend f\u00fcr s\u00e4mtliche Kommunen bzw. Abstimmungen, wobei vergleichsweise armeefreundlicher stimmende Gemeinden positive Differenzen, d.h. im gesamtschweizerischen Vergleich h\u00f6here Nein-Anteile aufweisen, wohingegen bei relativ armeekritischer stimmende Kommunen negative Differenzen resultieren [3]. Die Gemeinden werden anschliessend gem\u00e4ss ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu Siedlungstypen (Stadt, Agglomeration und Land) und Sprachregionen (D=Deutschschweiz, F=Westschweiz, I=italienische Schweiz, R=r\u00e4toromanische Schweiz) zu Aggregaten zusammengefasst (Mittelwerte der Gemeindeergebnisse). Die Gr\u00f6sse n besagt, wieviele Gemeinden die Aggregate umfassen. Die Untersuchung der gesellschaftlichen Konfliktlinien beruht somit auf sozialstrukturellen Aggregaten.<\/p><p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Plot_final_merge.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-956\" alt=\"Plot_final_merge\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Plot_final_merge.jpg\" width=\"631\" height=\"408\" \/><\/a><em>Grafik 1, 2: Nach Sprachregionen (links) und Siedlungstyen (rechts) aggregierte Gemeinden.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Welche Auff\u00e4lligkeiten lassen sich aus der deskriptiven Darstellung erkennen <em>(Grafik 1, 2)<\/em>? Zun\u00e4chst f\u00e4llt auf, dass die Deutschschweiz deutlich armeefreundlicher stimmt als die Romandie: Zwischen den Polen &#8222;armeekritischer&#8220; und &#8222;-freundlicher&#8220; liegen seit 1993 durchgehend mehr als 10 Prozent Differenz. Bemerkenswert ist auch der Wandel des Tessins zu einem tendenziell armeefreundlicheren Abstimmungsverhalten in den letzten Jahren. Die zeitlich weitaus volatilere Entwicklung von italienischer sowie r\u00e4toromanischer Schweiz gilt es aufgrund der massiv tieferen Fallzahlen jedoch vorsichtig zu interpretieren. Desweiteren nahm die Polarisierung 2000 massiv ab und hat sich seither bei etwas mehr als 10 Prozent eingependelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Auch die Typisierung nach Siedlungsformen bringt sichtbare Kontraste hervor: Die urbanen Kernst\u00e4dte stimmen seit jeher tendenziell armeekritischer, demgegen\u00fcber sich l\u00e4ndliche Gebiete Abstimmung f\u00fcr Abstimmung als Verfechter einer starken Armee hervorgetan haben. Zwischen den beiden Polen liegen seit 1993 mehr als 10 Prozent Unterschied. Das Abstimmungsverhalten der Agglomeration enspricht dahingegen weitgehend dem nationalen Durchschnitt.<\/p>\n<h5>Akzentuierte Konfliktlinien durch Schichtung<\/h5><p>Gesellschaftliche Spaltung treten selten losgel\u00f6st von anderen Konfliktlinien auf. Eine kombinierte Ber\u00fccksichtigung beider Gegens\u00e4tze <em>(Grafik 3)<\/em> scheint deshalb sinnvoll. Die Schichtung der Spaltungen deutet wiederum auf scharfe Kontraste innerhalb der Sprachregionen und Siedlungstypen hin. In gewissen Konstellationen pr\u00e4sentieren sich die Kl\u00fcfte nun gar in prononcierterer Weise: Besonders auff\u00e4llig offenbart sich die gesellschaftstrukturelle Polarisierung im Jahr 2000 , als sich das Abstimmungsergebnis welscher St\u00e4dten und l\u00e4ndlicher Deutschschweiz um beinahe 30 Prozent unterschied [4].<\/p><p><!--more--><\/p>\n<address><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Plot_final_all.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-999\" alt=\"Plot_final_all\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Plot_final_all.jpg\" width=\"493\" height=\"554\" \/><\/a>Grafik 3: Kombination von sprachlicher und raumtypischer Konfliklinie.<\/address><p>Die sozialstrukturellen Differenzen haben sich seiher etwas gelegt, die vorherrschenden Gegens\u00e4tze halten sich allerdings nach wie vor hartn\u00e4ckig \u2013\u00a0 wenngleich auf leicht tieferem Niveau. Von einer umfassenden Ann\u00e4herung kann nicht die Rede sein. Dies trifft sowohl auf die einzelnen Spaltungen f\u00fcr sich, als auch die geschichteten Gegens\u00e4tze zu.<\/p>\n<h5>Festgefahrene Antagonismen<\/h5><p>Ob und inwiefern sich der Zuspruch zur Armee in den vergangenen Jahrzehnten ver\u00e4ndert hat vermag die durchgef\u00fchrte Analyse nicht zu beantworten. Die wiederholt wuchtig abgelehnten GSoA-Initiativen deuten darauf hin, dass die Armee in der Schweizer Bev\u00f6lkerung ungebrochenen R\u00fcckhalt geniesst. Die nuancierte Betrachtung der Abstimmungsergebnisse nach Siedlungstypen und Sprachregionen der Gemeinden l\u00e4sst hingegen \u2013 trotz der auf den ersten Blick deutlich verworfenen Volksbegehren \u2013 in s\u00e4mtlichen armeerelevanten Volksbegehren persistente, teilweise tiefe politische Risse zutage treten. Im Speziellen sind dies die Antagonismen zwischen urbanen und ruralen Gegenden sowie der sprachkulturelle \u201eR\u00f6stigraben\u201c. Die Klarheit der nationalen Abstimmungsergebnisse darf deshalb keineswegs \u00fcber die vorherrschenden Spaltungen hinwegt\u00e4uschen.<\/p><p>Der Abstimmungskampf zur n\u00e4chsten milit\u00e4rpolitischen Volksbefragung ist bereits lanciert (\u201eBundesgesetz \u00fcber den Fonds zur Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen\u201c). Ob das von Armeekritikern getragene fakultative Referendum am 18. Mai das erforderliche Volksmehr erreichen wird, scheint ungewiss. Dass sich jedoch wiederum Kl\u00fcfte zwischen Stadt und Land und den Sprachregionen auftun werden, scheint unzweifelhaft. Basierend auf den Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte d\u00fcrften die gesellschaftlichen Spaltungen in milit\u00e4rpolitischen Fragen in absehbarer Zeit kaum verschwinden, obwohl die Gr\u00e4ben in den vergangenen Jahren zumindest etwas zugesch\u00fcttet worden sind. Noch einige Male werden also im Kampf um die &#8222;heilige Kuh&#8220; offensichtlich unverr\u00fcckbare Konfliktlinien antagonistisch aufeinanderprallen.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">[1] \u201eArmeerelevant\u201c bedeutet, dass die Argumentation der Stimmenden gem\u00e4ss <a href=\"http:\/\/www.gfsbern.ch\/Publikationen\/VOXAnalysen\/nachDatum\/tabid\/379\/language\/de-CH\/Default.aspx\">VOX-Umfrage<\/a> u.a. die grunds\u00e4tzliche Haltung zur Armee beinhaltete. Bei der Initiative \u201eF\u00fcr den Schutz vor Waffengewalt\u201c (2011) lag dieses Motiv z.B. nicht vor. Es gilt zu beachten, dass die Analysen demnach auf Initiativen beruhen, die im Wesentlichen auf die Armeeabschaffung (in den Jahren 1989, 2001, 2013) und die milit\u00e4rische Aus- bzw. Abr\u00fcstung (1993, 2000, 2008) hinzielen. Ob es legitim ist, diese sich in distinkter Weise unterscheidenden Initiativen zueinander in Bezug zu setzen, darf infrage gestellt werden. Zugunsten einer m\u00f6glichst umfangreichen zeitlichen Analyse scheint dies jedoch gerechtfertigt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">[2] Die Abstimmungsdaten zu den Gemeinden stammen vom <a href=\"http:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/portal\/de\/index\/infothek\/lexikon\/lex\/0.html\" target=\"_blank\">Bundesamt f\u00fcr Statistik BfS<\/a>. Der analysefertig aufbereitete <a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/datensatz.csv\">Datensatz<\/a> steht zum Download bereit.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">[3] &#8222;Armeefreundlicher&#8220; bezieht sich somit stets auf den schweizerischen Durchschnitt. In den meisten F\u00e4llen liegt der durchschnittliche Nein-Anteil der Gemeinden bzw. Aggregate trotzdem bei \u00fcber 50 Prozent.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">[4] Relativierend gilt es anzumerken, dass die urbane Westschweiz ein \u00e4usserst homogenes Aggregat aus bloss f\u00fcnf St\u00e4dten darstellt, sodass der Mittelwert das Ergebnis wohl verzerrt.<\/p>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address>1. Blogbeitrag von Jonas R\u00e4ber (s09611864, jonas.raeber@uzh.ch) im Rahmen des Forschungsseminars Politischer Datenjournalismus an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den ersten Blick spaltet die Armeefrage die Schweiz nicht. Zu eindeutig spricht sich die Schweizer Stimmbev\u00f6lkerung Abstimmung f\u00fcr Abstimmung f\u00fcr ein starkes Milit\u00e4r aus. Doch ein klares Nein zu armeekritischen Vorlagen bedeutet nicht zwingend, dass milit\u00e4rpolitische Volksbefragungen keine gesellschaftlichen Spannungen auszul\u00f6sen verm\u00f6gen. 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