{"id":5748,"date":"2015-11-24T16:19:29","date_gmt":"2015-11-24T15:19:29","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=5748"},"modified":"2017-02-23T14:54:44","modified_gmt":"2017-02-23T13:54:44","slug":"blog-robin-gut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2015\/11\/24\/blog-robin-gut\/","title":{"rendered":"W\u00e4hlen, Abstimmen oder Ignorieren:  Politische Partizipation in der Schweiz neu gemessen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aktive B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sind das Fundament einer Demokratie. In der Schweiz mit ihren direktdemokratischen Instrumenten gibt es vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten der Teilnahme. Genutzt werden diese aber nur selektiv, wodurch die politische Partizipation in der Schweiz im europ\u00e4ischen Vergleich auch unter Einbezug der direkten Demokratie niedrig ist.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_6033\" style=\"width: 1008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Titelbild.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6033\" class=\" wp-image-6033\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Titelbild.jpg\" alt=\"Bachmann(2015\" width=\"998\" height=\"533\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-6033\" class=\"wp-caption-text\">Bachmann (2015)<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den letzten eidgen\u00f6ssischen Wahlen vom Oktober 2015 lag die Wahlbeteiligung bei unter 50%. Ebenso erreichen Abstimmungen selten mehr als 50% Stimmbeteiligung. Auch \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum gesehen ist die demokratische Partizipation im Vergleich mit den Nachbarl\u00e4ndern Frankreich, Italien, Deutschland und \u00d6sterreich eher tief.<\/p>\n<div id=\"attachment_6164\" style=\"width: 2272px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/alle_neu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6164\" class=\"size-full wp-image-6164\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/alle_neu.jpg\" alt=\"Bundesamt f\u00fcr Statistik (2015) und International Institute for Democracy and Electoral Assistance (2015)\" width=\"2262\" height=\"809\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-6164\" class=\"wp-caption-text\">Bundesamt f\u00fcr Statistik (2015) und International Institute for Democracy and Electoral Assistance (2015)<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Diskussion, ob dieser tiefe Wert problematisch ist oder nicht, verweisen hiesige Kommentatoren jeweils auch auf die in der Schweiz m\u00f6glichen alternativen Formen der demokratischen Partizipation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So k\u00f6nnen die Schweizerinnen und Schweizer beispielsweise mehrmals im Jahr ihre Meinung zu Sachfragen in Initiativ- und Referendumsabstimmungen kundtun und so den politischen Prozess beeinflussen. Aufgrund dieser Korrekturm\u00f6glichkeiten durch Abstimmungen ist die tiefe Wahlbeteiligung nicht unbedingt als negativ zu betrachten.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Alternative Partizipationsm\u00f6glichkeiten<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es stellt sich jedoch die Frage, ob Partizipation bei Wahlen der Partizipation bei Abstimmungen aus demokratietheoretischer Sicht gleichzusetzen ist. Die Frage ist also, ob dieselben B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger Wahlen und Abstimmungen fernbleiben, oder ob die Teilnehmenden vielmehr unterschiedliche Gruppen von Stimmberechtigten sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Frage zu beantworten ist nicht ganz einfach, da sowohl f\u00fcr Wahlen, als auch f\u00fcr Abstimmungen das Prinzip der Geheimhaltung gilt. Somit l\u00e4sst sich lediglich \u00fcber repr\u00e4sentative Umfragen im Nachgang zu Wahlen (Selects) und Abstimmungen (Vox) eruieren, wer an einem Urnengang teilgenommen hat und wie die Entscheidung zustande kam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Basierend auf den Selects-Nachwahlumfragen haben Fatke und Freitag (2015) herausgefunden, dass Nichtw\u00e4hlerinnen und Nichtw\u00e4hler keinen homogenen Block bilden, sondern dass es verschiedene Typen gibt. Diese unterscheiden sich stark nach politischem Interesse und Wissen, politischer Zufriedenheit, Bildung und Einkommen.<\/p>\n<blockquote>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Die Problematik von Nachwahl- und Nachabstimmungsbefragungen<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Selects- und die Vox-Umfragen sind nur bedingt f\u00fcr die Erkl\u00e4rung der Beteiligung an Wahlen und Abstimmungen geeignet. Zwar basieren sie auf einer repr\u00e4sentativen Stichprobe der Schweizer Bev\u00f6lkerung,\u00a0 die Gruppe der an Wahlen und Abstimmungen Teilnehmenden wird jedoch systematisch \u00fcbersch\u00e4tzt .<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So gaben die Teilnehmenden der Vox Umfragen (FORS 2014) f\u00fcr die Abstimmungen von 2007 bis 2011 zu 72.5% an, teilgenommen zu haben. Der tats\u00e4chliche Wert lag jedoch bei lediglich 44.4% (Bundesamt f\u00fcr Statistik 2015).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dasselbe gilt f\u00fcr Wahlen. Bei den Wahlen 2011 gaben 74.3% der Teilnehmenden der Selects Umfrage (Lutz 2012) an, gew\u00e4hlt zu haben. Der tats\u00e4chliche Wert lag jedoch bei 48.5% (Bundesamt f\u00fcr Statistik 2015).<\/p>\n<\/blockquote>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Verwendung von Gemeindedaten<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Problematik stellt sich bei der Verwendung der Gesamtdaten auf Gemeindeebene nicht. Analysiert man die Wahl- und Abstimmungsdaten auf Gemeindeebene, stellt sich heraus, dass es bei der Beteiligung einerseits sprachliche, religi\u00f6se und geografische Unterschiede gibt. Andererseits l\u00e4sst sich auch eine Entwicklung \u00fcber die Zeit von 1987 bis 2011 feststellen. Die Gruppen der W\u00e4hlenden und diejenigen der Abstimmenden sind also nicht deckungsgleich. Dadurch l\u00e4sst sich eine h\u00f6here demokratische Partizipationsrate ableiten, als man normalerweise wahrnimmt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Unbest\u00e4ndige Sprachgruppen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den drei Sprachgruppen zeigt sich, dass die Stimm- und Wahlbeteiligung Ver\u00e4nderungen unterworfen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So sind die franz\u00f6sischsprachigen Gemeinden heute auf Platz eins bez\u00fcglich der Stimmbeteiligung, w\u00e4hrend sie vor 25 Jahren noch die niedrigste Stimmbeteiligung aufwiesen. Die Wahlbeteiligung der franz\u00f6sischsprachigen Gemeinden liegt hingegen oft unter dem nationalen Schnitt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die deutschsprachigen Gemeinden sind sowohl bei den Abstimmungen, als auch bei den Wahlen im Mittelfeld. Ihre Beteiligung hat sich \u00fcber die Jahre nicht gross ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die italienischsprachigen Gemeinden zeigen zwar eine hohe Wahlbeteiligung, bilden jedoch bez\u00fcglich Stimmbeteiligung das Schlusslicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allgemein l\u00e4sst sich erkennen, dass die Stimmbeteiligung in den letzten 30 Jahren keinen Schwankungen \u00fcber 10% unterworfen war. Anders sieht dies bei der Wahlbeteiligung aus, wo eine Angleichung zwischen den verschiedenen Sprachgruppen stattgefunden hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_6161\" style=\"width: 1948px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sprache_neu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6161\" class=\"size-full wp-image-6161\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sprache_neu.jpg\" alt=\"BFS (2015)\" width=\"1938\" height=\"881\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-6161\" class=\"wp-caption-text\">BFS (2015)<\/p>\n<\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Konstante Konfessionen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den beiden gr\u00f6ssten Konfessionen zeigt sich dagegen ein konstantes Bild. Protestantische und katholische Gemeinden weisen ungef\u00e4hr die gleiche Stimmbeteiligung auf (mit einer leicht h\u00f6heren Beteiligung der protestantischen Gemeinden). Diese hat sich in den letzten 25 Jahren auch nur marginal ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wahlbeteiligung ist in katholischen Gemeinden konstant h\u00f6her. Hier haben sich die Gemeinden jedoch angeglichen, von einem Unterschied von ca. 5% in den 1980er Jahren hin zu einem Unterschied von noch ca. 3% in den letzten Jahren.<\/p>\n<div id=\"attachment_6160\" style=\"width: 1948px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Konfession_neu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6160\" class=\"size-full wp-image-6160\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Konfession_neu.jpg\" alt=\"BFS (2015)\" width=\"1938\" height=\"882\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-6160\" class=\"wp-caption-text\">BFS (2015)<\/p>\n<\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Best\u00e4ndiger Zentrum-Peripherie Gegensatz<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterscheidet man zwischen Zentrums- und Peripheriegemeinden, sehen wir eine grosse Konstanz. Stimm- und Wahlbeteiligung \u00fcber die Zeit ver\u00e4ndern sich in etwa gleich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Stimmbeteiligung zeigt sich, dass die Zentrumsgemeinden eine konstant h\u00f6here Beteiligung aufweisen, welche 2011 etwa 4% \u00fcber jener der Peripheriegemeinden war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Wahlbeteiligung manifestiert sich ein umgekehrter Trend. War der Unterschied fr\u00fcher ungef\u00e4hr bei 5% (mit einer h\u00f6heren Wahlbeteiligung der Peripheriegemeinden), so liegt er heute nur noch bei ca. 3% und war zwischendurch sogar inexistent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es zeigt sich, dass B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Peripheriegemeinden h\u00e4ufiger w\u00e4hlen, daf\u00fcr aber weniger h\u00e4ufig an Abstimmungen teilnehmen als solche in Zentrumsgemeinden.<\/p>\n<div id=\"attachment_6166\" style=\"width: 2008px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ZP_neu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6166\" class=\"size-full wp-image-6166\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ZP_neu.jpg\" alt=\"BFS (2015)\" width=\"1998\" height=\"881\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-6166\" class=\"wp-caption-text\">BFS (2015)<\/p>\n<\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Keine erh\u00f6hte Partizipation<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass keine erheblichen Unterschiede in der Beteiligung der einzelnen Gemeindetypen vorliegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Abstimmungen ist die Beteiligung bei franz\u00f6sischsprachigen, Zentrums- und protestantischen Gemeinden am h\u00f6chsten. Die Religion hat jedoch fast keinen Einfluss. Am tiefsten ist die Stimmbeteiligung bei italienischsprachigen oder Peripheriegemeinden. Die Unterschiede sind jedoch selten gr\u00f6sser als 5%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Wahlen ist die Beteiligung bei italienischsprachigen, katholischen, oder Peripheriegemeinden am h\u00f6chsten. Hier gab es fr\u00fcher erhebliche Unterschiede, vor allem bei den Sprachgruppen. Diese haben sich jedoch inzwischen auch angeglichen und \u00fcbersteigen nie 8%.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Weshalb diese Unterschiede?<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00f6gliche Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Differenzen k\u00f6nnten die verschiedene politische Mentalit\u00e4t in den Landesteilen oder die unterschiedliche Wahrnehmung der Bundespolitik und ihrer Wichtigkeit sein. Die Mechanismen hinter diesen Unterschieden m\u00fcssten aber sicherlich noch genauer untersucht werden.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Der Einfluss von direktdemokratischen Instrumenten<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">L\u00e4sst sich also aufgrund des Miteinbezugs der Initiativen und Referenden von einer insgesamt h\u00f6heren politischen Partizipation in der Schweiz sprechen? Einerseits nehmen unterschiedliche Typen von Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrgern an politischen Entscheidungen teil und gewisse Abstimmungen wie die Initiative \u00abGegen Masseneinwanderung\u00bb vom Februar 2014 locken auch sonst abstinente Stimmb\u00fcrger an die Urne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andererseits \u00fcbersteigt \u00fcber die Zeit gesehen der Anteil der Stimmenden nur selten den Anteil der W\u00e4hlenden. Positive Abweichung der Anteile Stimmenden gegen\u00fcber den W\u00e4hlenden gibt es lediglich f\u00fcr die Perioden 2011, 2005 und 1995.<\/p>\n<div id=\"attachment_6159\" style=\"width: 1729px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Abweichung_neu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6159\" class=\"size-full wp-image-6159\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Abweichung_neu.jpg\" alt=\"BFS (2015)\" width=\"1719\" height=\"858\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-6159\" class=\"wp-caption-text\">BFS (2015)<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie man sieht, fallen diese Abweichungen aber gering aus und \u00fcbersteigen nie 5%. Die Gruppen der Abstimmenden und der W\u00e4hlenden sind also weitgehend deckungsgleich oder es kann zumindest basierend auf Gemeindedaten kein signifikanter Unterschied eruiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Ausnahme von 1995 ist nahezu kein langfristiger Unterschied zwischen W\u00e4hlenden und Abstimmenden auszumachen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Die politische Partizipation bleibt tief<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Basierend auf Gemeindedaten m\u00fcssen wir also davon ausgehen, dass diese Gruppen weitgehend identisch sind. Wer abstimmen geht, geht auch w\u00e4hlen. Und wer nicht an Abstimmungen teilnimmt, wird sich mit gr\u00f6sster Wahrscheinlichkeit auch nicht f\u00fcr Wahlen interessieren. Die Schweiz hat also, auch unter Einbezug der direktdemokratischen Instrumente, eine im europ\u00e4ischen Vergleich niedrige demokratische Partizipationsrate.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Literatur<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bachmann, Heinz (2015): Unsere Demokratie. Ist sie krank oder nur scheininvalid? Stiftung Lilienberg Unternehmerforum. (http:\/\/www.lilienberg.ch\/publikationen\/gastautoren\/unsere-demokratie-krank-oder-nur-scheininvalid&#8211;6.html [Stand: 25.11.2015]).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bundesamt f\u00fcr Statistik (2015): Politik: Wahlen und Abstimmungen. (http:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/portal\/de\/index\/themen\/17.html [Stand: 24.11.15]).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fatke, Matthias und Freitag, Markus (2015): Wollen sie nicht, k\u00f6nnen sie nicht oder werden sie nicht gefragt? Nichtw\u00e4hlertypen in der Schweiz. In: Freitag, Markus und Vatter, Adrian (Hrsg.): <em>Wahlen und W\u00e4hlerschaft in der Schweiz. <\/em>Z\u00fcrich. Verlag Neue Z\u00fcrcher Zeitung: 95\u2013120.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">FORS (2014): Vox und VoxIt. Lausanne. (http:\/\/forscenter.ch\/de\/daris-daten-und-forschungsinformationsservice\/datenservice\/datenzugang\/spezialprojekte\/vox-voxit\/ [Stand: 26.10.2015]).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">International Institute for Democracy and Electoral Assistance (2015): Voter Turnout. (http:\/\/www.idea.int\/vt\/ [Stand: 01.12.2015]).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lutz, Georg (2012): Eidgen\u00f6ssische Wahlen 2011. Wahlteilnahme und Wahlentscheid. (http:\/\/forscenter.ch\/de\/our-surveys\/selects\/1994-2\/selects-2011-2\/ [Stand: 26.10.2015]).<\/p>\n<h3>Disclaimer<\/h3><p>Blogbeitrag 1 HS 2015: W\u00e4hlen, Abstimmen oder Ignorieren: Politische Partizipation in der Schweiz neu gemessen<\/p><p>Autor: Robin Gut \/ robin.gut@uzh.ch \/ 09-720-095<\/p><p>Dieser Blogbeitrag ist im Rahmen eines Forschungsseminars am Institut f\u00fcr Politikwissenschaft der Universit\u00e4t Z\u00fcrich im Herbstsemester 2015 entstanden: Politischer Datenjournalismus bei Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Michael Hermann und Dr. des. Bruno W\u00fcest.<\/p><p>Abgabedatum: 06.12.2015<\/p><p>Anzahl W\u00f6rter ohne Lead und Literaturverzeichnis: ca. 1&#8217;000 W\u00f6rter<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktive B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sind das Fundament einer Demokratie. In der Schweiz mit ihren direktdemokratischen Instrumenten gibt es vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten der Teilnahme. 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