{"id":5934,"date":"2015-12-06T19:45:47","date_gmt":"2015-12-06T18:45:47","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=5934"},"modified":"2017-02-23T14:49:41","modified_gmt":"2017-02-23T13:49:41","slug":"genfer-mit-offener-grenze-zunehmend-unzufrieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2015\/12\/06\/genfer-mit-offener-grenze-zunehmend-unzufrieden\/","title":{"rendered":"Genfer mit offener Grenze zunehmend unzufrieden"},"content":{"rendered":"<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\"><b>Neueste Berechnungen zeigen ein ungewohntes Bild der sonst so europafreundlichen Westschweizer. Zum ersten Mal scheint die Identifikation mit Europa in der Romandie sp\u00fcrbar nachzulassen. Beispielhaft sichtbar wird diese Entwicklung in der Grossstadt Genf.<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\">In Europafragen kommt Bewegung in den R\u00f6stigraben. Mittlerweile geht man nicht mehr bedingungslos von einer pro-europ\u00e4ischen Haltung der Westschweizer und einer europakritischen Position der Deutschschweizer aus. In welcher der beiden grossen Sprachregionen sehen sich die Menschen heute am ehesten noch als Europ\u00e4er? Eine ganz besondere Entwicklung zeigt aktuell die Region Genf. <\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_5949\" style=\"width: 998px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Genf_jet_deau.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5949\" class=\"wp-image-5949 size-full\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Genf_jet_deau.jpg\" alt=\"Genf wird seinem Ruf als weltoffene Grossstadt nicht immer gerecht.\" width=\"988\" height=\"549\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-5949\" class=\"wp-caption-text\">Genf wird seinem Ruf als weltoffene Grossstadt nicht immer gerecht.<\/p>\n<\/div><p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\"><b>Aufstieg des Mouvement citoyens genevois<br \/>\n<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\">Seit jeher lebt Genf von der Arbeitskraft und Wertsch\u00f6pfung seiner \u00fcber 60.000, mehrheitlich franz\u00f6sischen Grenzg\u00e4nger. Deren Pr\u00e4senz auf dem kantonalen Arbeitsmarkt bildet bei einer relativ hohen Arbeitslosigkeit von 5,5% (BFS 2015) ein beachtenswertes Konfliktpotential. Dieses wird insbesondere vom, in den letzten Jahren immer erfolgreicheren, Mouvement citoyens genevois (MCG) zum Stimmenfang genutzt. Mit Kampagnen wie: \u00ab<strong>R\u00e9servons les emplois aux Genevois, Frontaliers assez ! Le 11 octobre, votez MCG<\/strong>\u00ab macht die Lokalpartei auf die ihrer Meinung nach zu hohe Zahl an Personen aufmerksam, die t\u00e4glich zum Arbeiten in die Rh\u00f4ne-Stadt kommen. Die Lokalpartei fordert, die Schengen-Regelungen mit dem Ziel weniger Grenzg\u00e4nger neu auszulegen. Damit richtet sie sich gegen den europ\u00e4ischen Gedanken der Reisefreiheit und Zusammenarbeit. Diese Neuerungen waren aber erst durch die Bilateralen Vertr\u00e4ge und Schengen erleichtert worden. Vorlagen also, die in der Westschweiz seinerzeit eine grosse Zustimmung erhalten hatten. Genf wollte von den Vorteilen der neuen Kooperation profitieren, scheint aber die Nebenwirkungen zu verdr\u00e4ngen. Dies l\u00e4sst darauf schliessen, dass die Genfer Schengen zwar mit 62,2% zustimmten, vom Druck auf ihren Arbeitsmarkt aber \u00fcberrascht wurden und nun anderweitig versuchen die Grenze ein St\u00fcck weit wieder zu schliessen.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\">Da ist es keine \u00dcberraschung, wenn durch hohe Arbeitslosenzahlen MCG Appelle auf fruchtbaren Boden fallen. Jedoch macht die Partei nicht nur Stimmung gegen die franz\u00f6sischen Nachbarn. Auch f\u00fcr die innerhalb der Stadt gestiegene Kriminalit\u00e4t, welche im Landesvergleich mit 12,8% aller in der Schweiz begangenen Straftaten (BFS 2015) ausgesprochen hoch ist, werden die offenen Grenzen Europas und neue Regeln der Freiz\u00fcgigkeit verantwortlich gemacht. Dass es sich hierbei um eine Situation handelt, die der Genfer Bev\u00f6lkerung wichtig ist, zeigen die Resultate der Grossratswahlen und des rasanten Aufstiegs des MCG, welches seinen W\u00e4hleranteil seit der Schengen-Abstimmung im Jahr 2005 auf aktuell \u00fcber 19% steigern konnte:<\/span><\/p><p><script id=\"infogram_0_bfdf-340519142091\" title=\"Mouvement citoyens genevois\" src=\"\/\/e.infogr.am\/js\/embed.js?c83\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<div style=\"width: 100%; padding: 8px 0; font-family: Calibri Light,sans-serif; font-size: 13px; line-height: 15px; text-align: center;\"><a style=\"color: #989898; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/infogr.am\/bfdf-340519142091\" target=\"_blank\">Mouvement citoyens genevois<\/a> <a style=\"color: #989898; text-decoration: none;\" href=\"http:\/\/charts.infogr.am\/column-chart?utm_source=embed_bottom&utm_medium=seo&utm_campaign=column_chart\" target=\"_blank\">Create column charts<\/a><\/div><p><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\"><strong>Zahl ausl\u00e4ndischer Arbeitnehmer und MCG Erfolg eng verbunden<\/p><p><\/strong> <\/span> <span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\">F\u00fcr die hohe Arbeitslosenquote im Kanton werden nach MCG Rhetorik die immer zahlreicheren franz\u00f6sischen Grenzg\u00e4nger verantwortlich gemacht und argumentiert, deren Stellen m\u00fcssten mit Genfern besetzt werden um Druck vom lokalen Arbeitsmarkt zu nehmen. Die Zahl der Grenzg\u00e4nger und der W\u00e4hleranteil des MCG, welches deren Anteil reduzieren m\u00f6chte, stehen in einer positiven Beziehung:<script id=\"infogram_0_grenzganger_genf\" title=\"Grenzg\u00e4nger Genf\" src=\"\/\/e.infogr.am\/js\/embed.js?Nni\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<div style=\"padding:8px 0;font-family:Arial!important;font-size:13px!important;line-height:15px!important;text-align:center;border-top:1px solid #dadada;margin:0 30px\"><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/infogr.am\/grenzganger_genf\" style=\"color:#989898!important;text-decoration:none!important;\">Grenzg\u00e4nger Genf<\/a><br \/><a style=\"color:#989898!important;text-decoration:none!important;\" href=\"http:\/\/charts.infogr.am\/column-chart?utm_source=embed_bottom&utm_medium=seo&utm_campaign=column_chart\" target=\"_blank\">Create column charts<\/a><\/div>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\">Betrachten wir Pierre*, einen 40-j\u00e4hrigen Genfer mit abgeschlossener Berufsausbildung und heute mittlerem Einkommen. Pierre interessiert sich leicht \u00fcberdurchschnittlich f\u00fcr Politik und vertritt politische Mitte-Positionen. Normalerweise w\u00e4re er keine typische Person, die sich stark gegen eine offene Beteiligung von Grenzg\u00e4ngern am Arbeitsmarkt aussprechen sollte. Da das MCG nach eigener Definition aber keine Erscheinung der extremen Rechten ist, kann selbst f\u00fcr ihn eine Wahlwahrscheinlichkeit von signifikanten 50% f\u00fcr das MCG ausgemacht werden. <\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\"><b>Auswirkungen auf die eigene Sicht Europ\u00e4er zu sein <\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\">Auch in der Wahrscheinlichkeit sich selbst als Europ\u00e4er zu f\u00fchlen, ver\u00e4nderten sich in diesem Zuge w\u00e4hrend der letzten Jahre die Ansichten. In jeder untersuchten Gemeindegr\u00f6sse der Romandie war 2003 die Wahrscheinlichkeit einer positiven Europaidentifikation f\u00fcr die Menschen h\u00f6her als in vergleichbaren Orten der Deutschschweiz. Das Land pr\u00e4sentierte damals das heute noch oft zitierte Bild des West-Ost-Gef\u00e4lles in Europahaltungen. Vier Jahre sp\u00e4ter konnten die Menschen in der Deutschschweiz erheblich Boden gut machen und die Wahrscheinlichkeit sich als Europ\u00e4er zu f\u00fchlen, stieg dort besonders auf dem Land um teilweise 10% an. Im gleichen Zeitraum sank die Europaidentifikation in der Westschweiz immer mehr ab. Besonders stark war diese Ver\u00e4nderung in Genf zu beobachten. Um nahezu 20% (signifikanter Unterschied, werden beide Jahre miteinander verglichen) sank f\u00fcr einen Menschen wie Pierre zwischen 2007 und 2011 die Wahrscheinlichkeit sich als Europ\u00e4er zu f\u00fchlen.<\/span><\/p><p><script id=\"infogram_0_europaidentifikation_sinkt_vor_allem_in_genf\" title=\"Europaidentifikation sinkt vor allem in Genf\" src=\"\/\/e.infogr.am\/js\/embed.js?ZzX\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<div style=\"width: 100%; padding: 8px 0; font-family: Calibri Light, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 15px; text-align: center;\"><a style=\"color: #989898; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/infogr.am\/europaidentifikation_sinkt_vor_allem_in_genf\" target=\"_blank\">Europaidentifikation sinkt vor allem in Genf<\/a><br \/>\n<a style=\"color: #989898; text-decoration: none;\" href=\"http:\/\/charts.infogr.am\/bar-chart?utm_source=embed_bottom&utm_medium=seo&utm_campaign=bar_chart\" target=\"_blank\">Create bar charts<\/a><\/div><p><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\">Der Grund f\u00fcr diese Ver\u00e4nderung k\u00f6nnte in den Bilateralen Vertr\u00e4gen liegen, welche den Zugang zum Arbeitsmarkt f\u00fcr Ausl\u00e4nder und Grenzg\u00e4nger erleichtern. Eine von der NZZ (Hollenstein 2015) durchgef\u00fchrte Umfrage ergab eine mehrheitlich im Westen des Landes auszumachende Unzufriedenheit mit der Umsetzung des Vertragswerks. Dies sollte ein Grund sein, warum gerade dort eine derart starke Ver\u00e4nderung stattfand. Der Eindruck, von Franzosen auf dem eigenen Arbeitsmarkt bedroht zu sein, l\u00e4sst offensichtlich bei Genfern das Gef\u00fchl, Europ\u00e4er zu sein, verblassen. Die Frage nach der Europaidentifikation zeigte, dass Deutsch- und Westschweizer sich im Allgemeinen in dieser Sache meist gar nicht so gegens\u00e4tzlich sind, wie oft angenommen. Betrachtet man die Ansichten aber nach Urbanit\u00e4tsgrad getrennt, sind Z\u00fcrcher und Berner mit h\u00f6herer Wahrscheinlichkeit Anh\u00e4nger des Wertes der europ\u00e4ischen Idee als ihre Genfer Mitb\u00fcrger. Der Kanton und die Stadt Genf werden in den n\u00e4chsten Jahren ein ausgezeichnetes Feld f\u00fcr weitere Forschung in diesem Bereich bieten, um zu \u00fcberpr\u00fcfen ob der dortige Trend weiter anh\u00e4lt.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\">F\u00fcr die Beziehung von Wohnort innerhalb der Westschweiz und der Wahrscheinlichkeit einer Wahl des MCG zeigte die Analyse oft (insbesondere in den gr\u00f6ssten Gemeindetypen) signifikante Effekte. Bis auf den Unterschied der f\u00fcr Genf ermittelten Werte zwischen den Jahren 2007 und 2011 sind die Vorhersagen der Europaidentifikation auf Basis des Selects Datensatzes der schweizer Wahlforschung nicht signifikant. \u00dcber die Analysen robust und signifikant ist jedoch der Alterseffekt, nach dem \u00c4ltere eine geringere Tendenz haben, sich mit Europa zu identifizieren. Es scheint, als w\u00fcrde dieser Einfluss insgesamt den Effekt des Wohnortes absorbieren. Jedoch beeinflusst dieser signifikant das Genfer Wahlverhalten. Es bleibt abzuwarten, ob eine Stimme f\u00fcr das MCG in auch in Zukunft mit geringer Europaidentifikation in Verbindung gebracht werden kann. Ebenso bietet sich f\u00fcr die weitere Forschung ein Vergleich mit dem Tessin und den dort durch die Lega teils \u00e4hnlichen vertretenen Meinungen (Lob 2015) an.<\/span><\/p><p>Methodische Information: Die vorhergesagten Wahrscheinlichkeiten einer Europaidentifikation wurden mittel logistischer Regressionen berechnet.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\">*Fiktive Person<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\">Literatur:<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Bundesamt f\u00fcr Statistik, Kantonsportr\u00e4ts (2015): http:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/portal\/de\/index\/regionen\/kantone.html (01.12.2015).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Hollenstein, Pascal (2015) Junge wenden sich von Europa ab.: http:\/\/www.nzz.ch\/nzzas\/nzz-am-sonntag\/junge-wenden-sich-von-europa-ab-1.18507456 (05.12.2015).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lob, Gerhard (2015): Profitieren Einheimische sogar von den Grenzg\u00e4ngern? http:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/umstrittene-studie-im-tessin_profitieren-einheimische-sogar-von-den-grenzgaengern-\/41736652 (02.12.2015).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Reichen, Philippe (2013): http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/Genfer-Rechte-legt-massiv-zu\/story\/14264824 (01.12.2015).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">R\u00e9publique et canton de Gen\u00e8ve, R\u00e9sultats statistiques, nombre des frontaliers du canton de Gen\u00e8ve (2008): <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">http:\/\/www.ge.ch\/statistique\/graphiques\/affichage.asp?filtreGraph=03_05&dom=1 (01.12.2015).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Calibri Light,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Talermann, David (2009): Le MCG, le parti genevois anti frontaliers, http:\/\/blog.travailler-en-suisse.ch\/09\/2009\/le-mcg-le-parti-genevois-anti-frontaliers.html (01.12.2015).<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neueste Berechnungen zeigen ein ungewohntes Bild der sonst so europafreundlichen Westschweizer. Zum ersten Mal scheint die Identifikation mit Europa in der Romandie sp\u00fcrbar nachzulassen. Beispielhaft sichtbar wird diese Entwicklung in der Grossstadt Genf. In Europafragen kommt Bewegung in den R\u00f6stigraben. Mittlerweile geht man nicht mehr bedingungslos von einer pro-europ\u00e4ischen Haltung der Westschweizer und einer europakritischen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":12140,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[297],"tags":[],"class_list":["post-5934","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5934","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5934"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5934\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11334,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5934\/revisions\/11334"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12140"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5934"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5934"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}