{"id":6197,"date":"2016-04-22T17:35:58","date_gmt":"2016-04-22T16:35:58","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=6197"},"modified":"2017-02-23T13:38:45","modified_gmt":"2017-02-23T12:38:45","slug":"lobbying-a-la-twitter-von-wem-lassen-sich-unsere-parlamentarier-was-zwitschern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2016\/04\/22\/lobbying-a-la-twitter-von-wem-lassen-sich-unsere-parlamentarier-was-zwitschern\/","title":{"rendered":"Von wem sich unsere Parlamentarier was zwitschern lassen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Politische Ideen und Entscheidungen basieren auf Informationen. Daher gilt: Wer seine Anliegen an die Akteure der Schweizer Legislative bringt, kann die Gesetzgebung beeinflussen. Im heutigen Informations(\u00fcber)fluss ist Twitter dabei ein wichtiger Kanal geworden. Wer macht dort die Musik, respektive, wen lassen die Parlamentarier ihre Musik machen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Twitter und die Parteien<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer sich bei den Parlamentariern Geh\u00f6r f\u00fcr seine Ansichten und Anliegen verschaffen kann, kann deren Meinungen \u00e4ndern oder neue Themen in ihr Bewusstsein bringen, und schlussendlich die \u00f6ffentliche Debatte und Gesetzgebung beeinflussen. Das war schon immer so, aber noch nie war es so einfach. Wo fr\u00fcher pers\u00f6nliche Treffen, Demonstrationen oder klassische Medien der einzige Weg ins Bewusstsein von Parlamentarier war, kann heute ein am Handy eingetippter Satz reichen, um Einfluss zu nehmen.<br \/>\nSeit 10 Jahren gibt es nun Twitter, eine &#8222;Miniblog&#8220;-Plattform, auf der man kurze Nachrichten in die Welt \u201e<span title=\"to tweet\">zwitschern<\/span>\u201c kann. Vor allem in der Politik hat die Bedeutung von Twitter in den letzten Jahren stark zugenommen, und viele Schweizer Parlamentarier nutzen den Dienst um ihre Meinungen kund zu tun.<br \/>\nJedoch wird auch die andere, oftmals weniger beachtete Seite des Mediums rege genutzt; durch das \u201c<span title=\"folgen\">followen<\/span>\u201d lassen sich Informationen direkt aus ausgew\u00e4hlten Quellen auf den Bildschirm holen, in Kurznachrichten, die Interessierte aber oftmals auf ausf\u00fchrlichere Seiten verlinken. Auch Parlamentarier holen sich auf Twitter News, Kommentare und Infos, die dann m\u00f6glicherweise ihre Entscheidungen zu Gesetzen beeinflussen.<br \/>\nDaher w\u00e4re gut zu wissen, bei wem unsere Gesetzmacher mitlesen. Untenstehend finden Sie die Top 30 Accounts, denen die twitternden Parlamentarier der nationalen oder kantonalen Legislative followen, aufgeteilt nach den vier Regierungsparteien (SVP, SP, FDP und CVP).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/blog_recol.gif\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6289 size-full\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/blog_recol.gif\" alt=\"blog_recol\" width=\"313\" height=\"2492\" \/><\/a>Politiker unter sich<\/strong><\/p>\n<p style=\"border: 2px solid black; background-color: #ddddda; padding: 3px; font-size: 12px; max-width: 120px; margin: auto; float: right; text-align: justify;\"><em><span style=\"color: #333333;\">F\u00fcr Twitternamen \u00fcber kursive Namen im Text fahren<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gemeinsamen Twitteraccounts der Parlamentarier sind meist jene von Gsp\u00e4ndli der eigenen Partei \u2013 zum Beispiel Nationalratskollegen oder die Parteileitung &#8211; und die Accounts der Partei. Die H\u00e4lfte bis drei Viertel der Top 30 sind jeweils solche parteiinterne Verbindungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man will aber offenbar auch wissen, was die Exponenten der anderen Parteien gerade treiben; so wird der SP-Bundesrat <span title=\"@alain_berset\"><em>Alain Berset <\/em><\/span>von mindestens 30% der Mitglieder jeder der grossen Parteien gefollowed, und auch <span title=\"@C_Darbellay\"><em>Christophe Darbellay <\/em><\/span>spielt jeweils vorne mit. Besonders gefragte Twitterer sind insbesondere Parteipr\u00e4sidenten und Bundesr\u00e4te, zudem wird\u00a0 <span title=\"@ChristaMarkwald\"><em>Christa Markwalder<\/em><\/span> als Nationalratspr\u00e4sidentin ebenfalls partei\u00fcbergreifend gefollowed.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Medien & Neue Informationskan\u00e4le<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben anderen Politikern &#8222;abonnieren&#8220; Parlamentarier auch die Medien ihrer Wahl per Twitter. Als einziges Blatt schafft es die <span title=\"@NZZ\"><em>NZZ<\/em><\/span> in die Top 30 aller 4 Parteien, bei der weiteren Wahl der traditionellen Medien sind die Parteien uneinig. Nicht ganz unerwartet steht bei der SVP die parteinahe <span title=\"@Weltwoche\"><em>Weltwoche<\/em><\/span> hoch im Kurs, bei der SP die linke <span title=\"@Wochenzeitung\"><em>Wochenzeitung<\/em><\/span>, w\u00e4hrend die\u00a0 <span title=\"@NZZ\"><em>NZZ<\/em><\/span> als liberales Blatt in der FDP mehr gelesen wird als in allen anderen Parteien. Beliebt sind auch die News von <span title=\"@srfnews\"><em>SRF<\/em><\/span>, die <span title=\"@20min\"><em>20min<\/em><\/span> und die <span title=\"@sonntagszeitung\"><em>Sonntagszeitung<\/em><\/span>. Interessanterweise hat es die auflagest\u00e4rkste Tageszeitung der Schweiz, der Tagesanzeiger, nicht in die Topr\u00e4nge geschafft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zus\u00e4tzlich zu diesen klassischen Printmedien gibt es auf Twitter jedoch noch andere, spezifischere Newsquellen zum politischen Treiben in der Schweiz. Besonders popul\u00e4r sind <span title=\"@wahlch15\"><em>wahlch15<\/em><\/span>, das <span title=\"@politnetzCH\"><em>Politnetz.ch<\/em><\/span>, eine Plattform f\u00fcr politische Debatten, der offizielle Account vom <span title=\"@chparlament\"><em>Schweizer Parlament<\/em><\/span>, wo Abstimmungsresultate und andere Infos aus dem Parlament getweetet werden, und <span title=\"@polittweets\"><em>polittweets<\/em><\/span>, eine Seite, die automatisiert die wichtigsten News aus der Politik ausw\u00e4hlt und postet. Die FDP liest zudem den Account des RTS-Journalisten <span title=\"@DariusRochebin\"><em>Darius Rochebin<\/em><\/span>, der auf Twitter eine Art Presseschau betreibt, insbesondere auch zu internationalen Themen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonders gern wollen Parlamentarier wissen, was \u00fcber sie und ihr Umfeld so erz\u00e4hlt wird, deswegen sind Politologen ebenfalls hoch im Kurs. In den Toplisten tauchen drei Namen auf: <span title=\"@claudelongchamp\"><em>Claude Longchamp<\/em><\/span>, der Abstimmungsanalytiker der SRG und Verwaltungsrat des gfs.bern, <span title=\"@mhermann_\"><em>Michael Hermann<\/em><\/span>, Politgeographe und Gesch\u00e4ftsleiter von sotomo, und <span title=\"@Mark_Balsiger\"><em>Mark Balsiger<\/em><\/span>, Wahlkampfspezialist und Blogger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Lobbying<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Last but not least verfolgen Parlamentarier auch Interessensgruppen, an denen sich ihre Politik orientiert. Die FDP folgt, wenig \u00fcberraschend, der <span title=\"@economiesuisse\"><em>Economiesuisse<\/em><\/span> und der <span title=\"@Avenir_Suisse\"><em>Avenir Suisse<\/em><\/span>. Aber auch die CVP zeigt sich wirtschaftsnah und folgt der <span title=\"@economiesuisse\"><em>Economiesuisse<\/em><\/span>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wer Twitter wie nutzt<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus diesen Twitterdaten l\u00e4sst sich aber weit mehr herauslesen, als ein einfaches Ranking zeigt.<\/p><p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/merged-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6603 size-medium\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/merged-1-300x283.png\" alt=\"merged 1\" width=\"300\" height=\"283\" \/><\/a>Einerseits l\u00e4sst sich erahnen, wie nahe sich Parteien stehen (&gt;Grafik 1).<\/p><p>So wird beispielsweise die N\u00e4he zwischen SVP und FDP relativiert; FDPler folgen n\u00e4mlich \u00f6fter Parlamentarier aus der CVP als jenen aus der SVP, und umgekehrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/merged-23.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6604 \" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/merged-23.png\" alt=\"merged 23\" width=\"267\" height=\"621\" \/><\/a>Zweitens kann man grosse Unterschiede beim Umgang mit dem neuen Medium feststellen\u00a0 (&gt;Grafik 2).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es f\u00e4llt auf, dass die nationalen Parlamentarier weit aktiver sind als jene auf kantonaler Ebene. Ausserdem gibt es Unterschiede zwischen den Parteien: So nutzen rund 23% der SP-Parlamentarier die Plattform, w\u00e4hrend es bei den anderen drei Parteien nur etwa halb so viele sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die SPler sind ausserdem die fleissigsten Follower; im Schnitt folgen sie 412 Accounts (Grafik 3). Auch hier gibt es aber grosse Unterschiede zwischen nationalen und kantonalen Politikern; erstere followen viel fleissiger als erstere \u2013 ausser bei der SVP, wo sie in etwa gleichauf sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die SPler sind also sehr aktive Nutzer von Twitter; sie followed vielen Accounts, reagiert auch oft auf deren Tweets (<a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=3990\">&gt;mehr<\/a>) und bilden starke Netzwerke untereinander (<a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=2053\">&gt;mehr<\/a>). Das wirkt sich auch auf die Top 30 aus; den Top 12-15 gefolloweden Accounts der SP folgen immer noch gleich viele Prozent wie der Top 1 der SVP (56%). Und da es bei der SP besonders rege Twitter-Aktivit\u00e4t gibt, ist das Angebot f\u00fcr einen twitternden SPler an interessanten anderen SP-Twitterer sehr gross: von allen gefollowten Accounts sind daher 6.3% parteiintern, das ist rund doppelt soviele wie bei den anderen Parteien. In totalen Zahlen aber folgt der durchschnittliche SPler nicht weniger Accounts anderer Parteien als die anderen Parlamentarier (&gt;Grafik 1).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Last but not least l\u00e4sst sich an der Prominenz der Jungpartei-Accounts erahnen, dass dieses Medium mit der jungen Generation an Politikern erst so richtig ins Rollen kommt (<a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?p=4255\">&gt;mehr<\/a>). Wer also jetzt rechtizeitig seine Pr\u00e4senz etabliert, kann sich in Zukunft Geh\u00f6r bei den Parlamentariern sichern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aus den verrauchten Hinterzimmern<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tats\u00e4chlich zeigt sich also auf Twitter, dass gewisse Personen oder Organisationen von den Parlamentariern vermehrt gelesen werden, und auch, dass die Parteien verschiedene Vorlieben in Sachen Quellen haben. Einige Erkenntnisse entsprechen den Erwartungen (so lesen die SVPler die Weltwoche und die SPler folgen Christian Levrat), es zeigen sich aber auch Strukturen, die so in der nicht-digitalen Welt nicht erkennbar sind. Etwa ist die Sonntagszeitung sehr wichtig, ebenso Internet-basierte Medien wie politnetz.ch; ebenfalls zeigt sich, wie wichtig die Aussagen von Politologen f\u00fcr Politiker sind, insbesondere f\u00fcr die SVP.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Twitter eignet sich hervorragend, um zu bestimmen, wer wieviel Einfluss im Social Medium besitzt &#8211; durch Follower-Zahlen, Retweet-H\u00e4ufigkeiten & Network-Plazierungen. Die Medallie hat jedoch noch eine zweite Seite: Es l\u00e4sst sich auch herauslesen, wer von wem informiert wird: Wof\u00fcr interessieren sich bestimmt Nutzer? Und aufgrund von was bilden sich ihre Meinungen? Im Falle der Parlamentarier sind diese Fragen besonders interessant, und die Antworten k\u00f6nnen durchaus aufschlussreich sein. Was sich fr\u00fcher \u00fcber traditionelle Medien, Stammbeizen und verrauchten Hinterzimmern abgespielt hat, verschiebt sich nun auf den online Marktplatz der Meinungen &#8211; und die entstehenden Einblicke sind vielversprechend. \u2666<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<blockquote><p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">Daten<\/span>: Alle Angaben beziehen sich auf Mitglieder der nationalen oder kantonalen Legislative, welche den 4\u00a0 Regierungsparteien (SVP, SP, FDP, CVP) angeh\u00f6ren und einen Twitter-Account betreiben. Die Daten beziehen sich auf 2015, werden aggregiert verwendet und erheben keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit.<br \/>\n<\/em><\/p><p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">Autor<\/span>: Tanja Eder (tanjaeder@outlook.com)<\/em><br \/>\n<em> Im Rahmen eines Seminars beim Institut f\u00fcr Politikwissenschaften der UZH bei Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Michael Hermann und Dr. des. Bruno W\u00fcest.<br \/>\n<\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politische Ideen und Entscheidungen basieren auf Informationen. Daher gilt: Wer seine Anliegen an die Akteure der Schweizer Legislative bringt, kann die Gesetzgebung beeinflussen. Im heutigen Informations(\u00fcber)fluss ist Twitter dabei ein wichtiger Kanal geworden. Wer macht dort die Musik, respektive, wen lassen die Parlamentarier ihre Musik machen? 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