{"id":7676,"date":"2016-12-23T08:57:20","date_gmt":"2016-12-23T07:57:20","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=7676"},"modified":"2017-02-22T14:26:37","modified_gmt":"2017-02-22T13:26:37","slug":"brexit-doch-keine-so-grosse-ueberraschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2016\/12\/23\/brexit-doch-keine-so-grosse-ueberraschung\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcnde f\u00fcr Brexit: Immigrationsskepsis von grosser Bedeutung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seit dem Brexit-Entscheid in Grossbritannien wird \u00fcber Gr\u00fcnde spekuliert, weshalb die Briten diese Wahl getroffen haben. Ein Blick in die Daten zeigt, dass klassische Erkl\u00e4rungsfaktoren f\u00fcr die EU-Skepsis tendenziell eher weniger Erkl\u00e4rungskraft haben in Grossbritannien im Vergleich zu anderen EU-L\u00e4ndern. Daf\u00fcr ist die Immigrationsskepsis von grosser\u00a0Bedeutung.<\/strong><\/p><p>Doch werfen wir zuerst einmal einen Blick auf die Vorzeichen: Anhand von Daten des European Social Surveys kann analysiert werden, wie wohlwollend oder eben auch ablehnend die Stimmung gegen\u00fcber der EU in einem bestimmten Land zu einer bestimmten Zeit war. Das ESS ist eine Umfrage, bei der in ganz Europa Menschen zu verschiedensten Einstellungsfragen mit sozialwissenschaftlicher Relevanz befragt werden. Es beinhaltet beispielsweise Fragen zur Migration, zu wirtschaftlicher Zufriedenheit \u2013 und eben auch zur Einstellung gegen\u00fcber der\u00a0EU. In der nachfolgenden gif-Animation wird im Zeitverlauf von 2004 bis 2014 gezeigt, wie positiv (10) oder negativ (0) die Stimmung gegen\u00fcber der EU\u00a0in Grossbritannien verglichen mit anderen EU-L\u00e4ndern war.\u00a0Es wird\u00a0ersichtlich, dass in Grossbritannien (UK) die Einstellung gegen\u00fcber der EU schon relativ fr\u00fch negativer als in anderen EU-L\u00e4ndern war.\u00a0Dieser Umstand kann so interpretiert werden, dass die Entscheidung, aus der EU auszutreten, doch nicht ganz so \u00fcberraschend zustande kam.<\/p><p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Gif_Intro.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7677\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Gif_Intro.gif\" alt=\"gif_intro_dave\" width=\"580\" height=\"503\" \/><\/a><\/p><p><strong>Gr\u00fcnde f\u00fcr den Austritt<\/strong><\/p><p>In der Fachliteratur und auch in Zeitungsartikeln wird immer wieder \u00fcber verschiedenste Gr\u00fcnde spekuliert, weshalb der Brexit-Entscheid zustande kam.<\/p><p>Ein m\u00f6glicher Grund w\u00e4re das Bildungsniveau der W\u00e4hler und W\u00e4hlerinnen: Weniger gebildete konnten vielleicht die Tragweite eines solchen Entscheids nicht absch\u00e4tzen und entschieden sich deshalb f\u00fcr den Austritt. Hier ergibt sich schon die erste \u00dcberraschung: Bildung und die Einstellung gegen\u00fcber der EU h\u00e4ngen absolut nicht zusammen. Und zwar sowohl im vereinigten K\u00f6nigreich als auch in der gesamten EU.\u00a0Bildung kann also als Grund f\u00fcr den Brexit verworfen werden.<\/p><p>Ein anderer Grund, der oft Aufgef\u00fchrt wird ist, dass Abstimmungen und Wahlen mit EU-Bezug oft eigentlich eine indirekte Abstrafung der nationalen Regierung sind. Es wird also gegen die EU gestimmt, um Unzufriedenheit gegen\u00fcber der nationalen Regierung auszudr\u00fccken. Dieses Ph\u00e4nomen hat der Harvard-Politikwissenschaftler Robert Putnam im Jahre 1988 erkannt und \u201etwo-level-game\u201c genannt.<\/p><p>Der Verlauf der Beziehung zwischen der wirtschaftlichen Zufriedenheit und der Einstellung gegen\u00fcber der EU sieht folgendermassen aus:<\/p>\n<div id=\"attachment_8030\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/stfeco_eupraef.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8030\" class=\"wp-image-8030\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/stfeco_eupraef.png\" alt=\"stfeco_eupraef\" width=\"700\" height=\"607\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-8030\" class=\"wp-caption-text\">Regressionskoeffizienten f\u00fcr die Beziehung zwischen der Zufriedenheit mit der nationalen Wirtschaft und den EU-Pr\u00e4ferenzen<\/p>\n<\/div><p>Diese Darstellung ist auf den ersten Blick etwas schwierig zu verstehen. Im Prinzip wird die St\u00e4rke der Beziehung zwischen den beiden Konstrukten &#8222;wirtschaftliche Zufriedenheit&#8220; und &#8222;EU-Pr\u00e4ferenzen&#8220; im Zeitverlauf dargestellt. Auf der Horizontalen sind die Jahre abgebildet, die Vertikale zeigt die St\u00e4rke der Beziehung. Es gibt also f\u00fcr jedes Jahr rote (EU diverse) und blaue (UK) Punkte, die jeweils die St\u00e4rke der Beziehung zwischen den beiden Konstrukten im jeweiligen Jahr f\u00fcr die jeweiligen L\u00e4nder anzeigen. So kann demonstriert werden, wie sich die Beziehung im Zeitverlauf im Vergleich zwischen den beiden Regionen (UK und EU diverse) ver\u00e4ndert hat. Die gepunkteten vertikalen Linien zeigen das Konfidenzintervall, das heisst, den Bereich ausserhalb dessen ein Unterschied zwischen zwei Werten mit hoher Sicherheit nicht vom Zufall abh\u00e4ngig ist. Dies ist hier allerdings nur der Vollst\u00e4ndigkeit halber dargestellt, prinzipiell sind v.a. die Punkte und die Linien, die sie verbinden, wichtig.<\/p><p>Es wird ersichtlich, dass sich die Beziehung zwischen der Zufriedenheit mit der nationalen Wirtschaft und der Einstellung gegen\u00fcber der EU bis etwa 2012 im UK und in der restlichen EU recht \u00e4hnlich entwickelt hat. Von 2012 bis 2014 hingegen ging der Zusammenhang in Grossbritannien genau in die umgekehrte Richtung als in der restlichen EU. Im vereinigten K\u00f6nigreich\u00a0schw\u00e4chte sich die Beziehung relativ stark ab, w\u00e4hrend sie in anderen EU-L\u00e4ndern etwas st\u00e4rker wurde. Es kann deshalb\u00a0davon ausgegangen werden, dass die nationale wirtschaftliche Zufriedenheit im UK eher wenig Einfluss auf den Brexit hatte.<\/p><p>Der Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit mit der nationalen Regierung und der EU-Einstellung gestaltet sich folgendermassen:<\/p>\n<div id=\"attachment_8031\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/stfgov_eupraef.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8031\" class=\"wp-image-8031\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/stfgov_eupraef.jpeg\" alt=\"stfgov_eupraef\" width=\"700\" height=\"607\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-8031\" class=\"wp-caption-text\">Regressionskoeffizienten f\u00fcr die Beziehung zwischen der Zufriedenheit mit der nationalen Regierung und den EU-Pr\u00e4ferenzen<\/p>\n<\/div><p>Hier ist der oben festgestellte Trend noch ausgepr\u00e4gter: W\u00e4hrend die St\u00e4rke der Beziehung in anderen EU-L\u00e4ndern in etwa konstant oder sogar leicht ansteigend war, gab es im Vereinigten K\u00f6nigreich ab 2008 einen starken Abw\u00e4rtstrend. Im Jahre 2014 ist die Beziehung zwischen der Zufriedenheit mit der nationalen Regierung und den EU-Pr\u00e4ferenzen im UK einiges schw\u00e4cher als in diversen anderen EU-L\u00e4ndern.<\/p><p>Nichts desto trotz besteht in Grossbritannien f\u00fcr alle Jahre ein signifikanter aber schwacher Zusammenhang zwischen nationalen Faktoren und den EU-Pr\u00e4ferenzen. Das heisst, das \u201etwo-level-game\u201c spielte wahrscheinlich\u00a0einen Einfluss beim Brexit. Doch weil der Zusammenhang sich im Verlaufe der Zeit in Grossbritannien abschw\u00e4chte ist er sicher\u00a0kein Haupterkl\u00e4rungsfaktor f\u00fcr die Entscheidung zum EU-Ausstieg.<\/p><p>Die Angst vor der Immigration und Globalisierung kann auch ein Grund sein, weshalb W\u00e4hler und W\u00e4hlerinnen gegen supranationale Vereinigungen wie die EU sind.<\/p><p>Im European Social Survey wurde auch die Frage gestellt, inwieweit Immigration schlecht (0) oder gut (10) f\u00fcr die nationale Wirtschaft sei. Der Verlauf des Zusammenhangs zwischen dieser Einstellung und der Einstellung gegen\u00fcber der EU sieht folgendermassen aus:<\/p>\n<div id=\"attachment_8032\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/imbgeco_eupraef.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8032\" class=\"wp-image-8032\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/imbgeco_eupraef.jpeg\" alt=\"imbgeco_eupraef\" width=\"700\" height=\"607\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-8032\" class=\"wp-caption-text\">Regressionskoeffizienten f\u00fcr die Beziehung zwischen der Einsch\u00e4tzung, ob Immigration schlecht oder gut f\u00fcr die nationale Wirtschaft sei und den EU-Pr\u00e4ferenzen<\/p>\n<\/div><p>Dieser Zusammenhang war im Jahre 2004 in der gesamten EU tendenziell etwas st\u00e4rker als im vereinigten K\u00f6nigreich. Doch von 2012 bis 2014\u00a0nahm er in Grossbritannien relativ abrupt zu und wurde im Jahre 2014 sogar tendenziell etwas st\u00e4rker als im Vergleich mit anderen EU-L\u00e4ndern. Es wird auch klar ersichtlich, dass der Trend im UK auch in den vorherigen Jahren eher positiv ist, w\u00e4hrend er in den restlichen EU-L\u00e4ndern eher in die entgegengesetzte Richtung geht. Diese Trends und die Gr\u00f6sse der Regressionskoeffizienten weisen darauf hin, dass immigrationsskeptische Tendenzen einen tendenziell gr\u00f6sseren Einfluss als klassische Erkl\u00e4rungsfaktoren f\u00fcr EU-Skepsis gespielt haben k\u00f6nnten bei der Entscheidung f\u00fcr den Brexit.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Methodische Anmerkungen:<\/strong><\/p><p>Die Regressionskoeffizienten resultieren jeweils aus bivariaten Regressionen der jeweiligen Erkl\u00e4rungsfaktoren. Es wurden keine Kontrollvariablen einbezogen. Die Koeffizienten sind deshalb mit Vorsicht zu interpretieren und nicht als stichfeste Analyse\u00a0der Zusammenh\u00e4nge zu sehen.<\/p><p>Die\u00a0Gruppe &#8222;EU Diverse&#8220;\u00a0setzt sich zusammen aus folgenden L\u00e4ndern: Belgien, Deutschland, D\u00e4nemark, Estland, Finnland, Frankreich, Ungarn, Irland, Niederlande, Polen, Portugal, Schweden und Slowenien. F\u00fcr diese L\u00e4nder sind\u00a0f\u00fcr denselben Zeitraum wie f\u00fcr Grossbritannien (2004, 2006, 2008, 2012, 2014) Daten zur EU-Einstellungsfrage im ESS-Datensatz vorhanden. Die Vergleiche im Sinne von UK vs. EU sind deshalb mit Vorsicht zu geniessen, da l\u00e4ngstens nicht die gesamte EU in der Einsch\u00e4tzung der Rest-Daten vorhanden ist. Allerdings ist anzumerken, dass in diesen L\u00e4ndern sowohl stark euroskeptische (Finnland oder Ungarn) als auch etwas Europhilere L\u00e4nder wie z.B. D\u00e4nemark oder Deutschland vorhanden sind.<\/p><p>Die Daten wurden f\u00fcr alle Berechnungen jeweils <a href=\"https:\/\/www.europeansocialsurvey.org\/docs\/methodology\/ESS_weighting_data_1.pdf\">wie auf der ESS-Website dokumentiert<\/a> gewichtet, wobei f\u00fcr die Einzeldaten des UK jeweils die Post-Stratification-Weights ben\u00fctzt wurden. F\u00fcr die Gewichtung der Gruppe &#8222;EU Diverse&#8220; wurde die Kombination aus Post-Stratification-Weights und Population Size-Weights ben\u00fctzt.<\/p><p><strong>Informationen zum Blogbeitrag:<\/strong><\/p><p>Verfasser: David Kr\u00e4henb\u00fchl, Matr. Nr: 12-709-135 | david.kraehenbuehl@uzh.ch<\/p><p>Abgabe am 18.12.2016 im Rahmen des Forschungsseminars Politischer Datenjournalismus (Herbstsemester 2016)<\/p><p>Dozierende: Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Michael Hermann, Dr. des. Bruno W\u00fcest, Dr. Sarah B\u00fctikofer<\/p><p>Wort-Anzahl:\u00a0837<\/p><p>Zitierte Quelle:\u00a0Putnam, Robert D. (1988): Diplomacy and domestic politics: the logic of two-level games.\u00a0<i>International organization<\/i>\u00a0<i>42<\/i>(03), 427-460.<\/p><p>R-Script:\u00a0<a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Rscript_Blog1_DavidKraehenbuehl-1.rtf\">Rscript_blog1_davidkraehenbuehl<\/a><\/p><p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem Brexit-Entscheid in Grossbritannien wird \u00fcber Gr\u00fcnde spekuliert, weshalb die Briten diese Wahl getroffen haben. Ein Blick in die Daten zeigt, dass klassische Erkl\u00e4rungsfaktoren f\u00fcr die EU-Skepsis tendenziell eher weniger Erkl\u00e4rungskraft haben in Grossbritannien im Vergleich zu anderen EU-L\u00e4ndern. 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