{"id":7693,"date":"2016-12-23T14:00:53","date_gmt":"2016-12-23T13:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=7693"},"modified":"2017-02-22T14:27:49","modified_gmt":"2017-02-22T13:27:49","slug":"7693","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2016\/12\/23\/7693\/","title":{"rendered":"Trotz Ablehnung der Atomausstiegs-Initiative: Schweizer sind atomkritisch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Schweizervolk hat j\u00fcngst die Atomausstiegs-Initiative mit 54.2% verworfen. An der Einstellung gegen\u00fcber Atomenergie kann es nicht liegen, denn diese wird in der Schweiz mehrheitlich abgelehnt, und das nicht erst seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011.\u00a0Ein Vergleich nach Geschlecht, Alter und Parteiidentifikation zeigt, dass man aus dem Scheitern der Initiative\u00a0keine voreiligen Schl\u00fcsse ziehen sollte.<\/strong><\/p><p>Die genauen Gr\u00fcnde f\u00fcr die Ablehnung der Atomausstiegs-Initiative lassen sich heute noch nicht feststellen, daf\u00fcr muss auf die VOTO-Analyse zu den Abstimmungen vom 27.11.\u00a0gewartet werden. Die Angst, dass die Versorgung nicht gesichert werden kann und Strom aus dem Ausland eingekauft werden m\u00fcsste wird sicher eine wichtige Rolle gespielt haben, denn die Schweizer sind\u00a0eher atomkritisch eingestellt.<\/p><p>Seit 1995 wird bei der Selects-Befragung, die alle vier Jahre nach den Parlamentswahlen durchgef\u00fchrt wird, die Frage nach der Einstellung zur Atomenergie gestellt. Diese Auswertung erlaubt, sich ein Bild \u00fcber\u00a0den Anteil atomkritischer Schweizer zu machen.\u00a0Die Nachwahl-Befragungen zeigen, dass der Anteil (in Prozent) an Atomgegnern stets h\u00f6her war als derjenige der Bef\u00fcrworter.<\/p>\n<div id=\"attachment_8701\" style=\"width: 1365px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/output_NbASXt.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8701\" class=\"wp-image-8701 size-full\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/output_NbASXt.gif\" alt=\"output_nbasxt\" width=\"1355\" height=\"1208\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-8701\" class=\"wp-caption-text\">Anmerkung: &#8222;Atomkraft-Gegner&#8220; wird hier und im Folgenden definiert als Personen, welche mit &#8222;dagegen&#8220; oder &#8222;eher dagegen&#8220; auf die Frage nach ihrer Einstellung zur Atomenergie geantwortet haben. 2015 sind die Kategorien leicht anders, n\u00e4mlich &#8222;stark dagegen&#8220; und &#8222;eher dagegen&#8220;.<\/p>\n<\/div><p>Sehr sch\u00f6n zu erkennen ist der &#8222;Fukushima-Effekt&#8220; bei der Befragung 2011. In den Jahren zuvor, namentlich bei den Befragungen 2003 und 2007, verringerte sich der Anteil der Gegner, auch wenn er jeweils nicht unter 50% sank.<\/p><p><strong>2007 zeigt den niedrigsten Anteil an Atomkraft-Gegners seit 1995 &#8211; aber auch dort f\u00e4llt er nicht unter 50%.<\/strong><\/p><p>Die Reaktorkatastrophe in Fukushima, Japan, l\u00f6ste nicht nur in der Schweiz heftige Reaktionen\u00a0aus. Hierzulande dominierte die Atomenergie-Frage die Diskussion im Parlament und pr\u00e4gte die Entwicklung der Energiestrategie 2050 des Bundes, welche den geregelten Ausstieg aus der Atomenergie vorsieht. Schon vier Jahre sp\u00e4ter ist der Anteil der Gegner in der Gesamtbev\u00f6lkerung jedoch schon wieder abgesunken, wenn auch nicht auf seinen Tiefstwert von 2007.<\/p><p><strong>Der Fukushima-Effekt auf die Einstellung zur Atomenergie hat sich abgeschw\u00e4cht, bei 72% ist der Anteil der Gegner aber immer noch h\u00f6her als in den Jahren zuvor, ausgenommen 2011.<\/strong><\/p><p>Es besteht allenthalben Uneinigkeit \u00fcber\u00a0die Langzeit-Wirkung des Fukushima-Effekts. Die Abschw\u00e4chung des Anteils der Gegner und Abstimmung vom 27. November scheint gegen ein grundlegendes Umdenken zu sprechen, aber der Zeitraum ist zu kurz, um definitive Aussagen zu treffen.<\/p><p><strong>Frauen sind atomkritischer<\/strong><\/p><p>Interessant ist ein Vergleich nach Geschlecht. Frauen\u00a0sind der Atomenergie gegen\u00fcber deutlich kritischer eingestellt. Das l\u00e4sst sich von 1995 bis 2015 durchgehend feststellen.<\/p><p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/output_ANz5qI.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8702\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/output_ANz5qI.gif\" alt=\"output_anz5qi\" width=\"1355\" height=\"1208\" \/><\/a><\/p><p>Die Geschlechtergruppen verhalten sich \u00fcber die Zeit gesehen \u00e4hnlich, aber ein konstanter Graben von mindestens 12% bleibt. Der Anstieg 2011 f\u00e4llt bei den M\u00e4nnern gr\u00f6sser aus.\u00a0Abgeleitet von dieser Darstellung sieht es also so aus, dass der Fukushima-Effekt auf M\u00e4nner einen gr\u00f6sseren Einfluss hatte als auf Frauen.<\/p><p>Auch hier l\u00e4sst sich 2015 eine Abschw\u00e4chung des Anteils der Gegner 2015 feststellen. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Abfall fortsetzt und ob der Geschlechter-Graben sich weiter vertieft oder nicht.<\/p><p><strong>Kein tiefer\u00a0Generationen-Graben bei der Einstellung zur Atomenergie<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_8703\" style=\"width: 1365px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/output_XJBORK.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8703\" class=\"wp-image-8703 size-full\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/output_XJBORK.gif\" alt=\"output_xjbork\" width=\"1355\" height=\"1208\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-8703\" class=\"wp-caption-text\">Die gezeigten Anteile entsprechen denen der Gruppe der 31-50-J\u00e4hrigen.<\/p>\n<\/div><p>Von 1995 bis 2011 ist zwischen den Altersgruppen keine gr\u00f6sseren Unterschiede\u00a0festzustellen. Bis 2015 gilt aber, dass die \u00fcber 50-J\u00e4hrigen eine eher\u00a0positivere Einstellung gegen\u00fcber der Atomenergie haben.<\/p><p>Man sieht, dass der Fukushima-Effekt bei den 31-50-J\u00e4hrigen am deutlichsten zutage tritt. Es ist anzunehmen, dass zumindest ein Teil dieser Bev\u00f6lkerungsgruppe Tschernobyl aktiv miterlebt hat. In Anbetracht dessen, dass Fukushima der zweite Vorfall mit gravierenden Folgen ist, macht der grosse Anstieg in dieser Altersgruppe Sinn.<\/p><p>Nicht erkl\u00e4rt wird mit dieser Logik allerdings, dass die \u00fcber 50-J\u00e4hrigen durchwegs die Altersgruppe darstellen, welche den geringsten Anteil an Atomenergie-Gegnern aufweist. Gerade im Jahr 2011 scheint dies\u00a0seltsam, da alle befragten Personen, welche 2011 \u00fcber 50 Jahre alt waren, Tschernobyl miterlebt haben. Der Unterschied l\u00e4sst sich vielleicht damit erkl\u00e4ren, dass die 1980er f\u00fcr die 50+-Gruppe weniger\u00a0pr\u00e4gend\u00a0waren als f\u00fcr die 31-50-J\u00e4hrigen. Die ersten 20 Lebensjahre eines Menschen sind instrumentell in der politischen Sozialisation. So liesse sich der &#8222;Ausreisser&#8220; von 2011 bei den 31-50-J\u00e4hrigen\u00a0vielleicht erkl\u00e4ren, denn diese Altersgruppe wurde von Tschernobyl st\u00e4rker gepr\u00e4gt als die Gruppe 50+.<\/p><p>Offen bleibt, wie stark Fukushima als einschneidendes\u00a0Erlebnis die Atomenergie-Debatte in Zukunft befeuern wird. Die Altersgruppen haben sich bereits 2015 wieder angen\u00e4hert, allerdings haben noch nicht alle Personen, welche Fukushima miterlebt haben, das Wahlalter 18 erreicht.\u00a0Das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen.<\/p><p><strong>Die SVP bek\u00e4mpft\u00a0die Energiestrategie 2050 an vorderster Front. Ist das im Interesse ihrer W\u00e4hler?<\/strong><\/p><p>Die SVP und FDP\u00a0haben eine klare Nein-Parole zur Atomausstiegs-Initiative vorgegeben. Die SVP erw\u00e4hnt in ihrem Parteiprogramm den Atomausstieg zwar nicht explizit, stehen der Energiestrategie 2050, die die Stilllegung der 5 Schweizer Kernkraftwerke nach Ablauf ihrer sicherheitstechnischen Betriebsdauer verlangt, kritisch gegen\u00fcber. Es ist fraglich, ob und wie weit das im Sinne ihrer W\u00e4hler ist.<\/p><p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/output_g2Ih91.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8705\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/output_g2Ih91.gif\" alt=\"output_g2ih91\" width=\"1355\" height=\"1208\" \/><\/a><\/p><p>Die SVP- und FDP-W\u00e4hler stehen der Atomenergie wenig \u00fcberraschend positiver gegen\u00fcber als die SP-W\u00e4hler. Aber auch im b\u00fcrgerlichen Lager gibt es Atomkraft-Gegner. Das Nein zur Atomausstiegs-Initiative hat den Parteispitzen zwar Auftrieb verschafft. Es ist jedoch ungewiss, wie weit die W\u00e4hler diese Politik mittragen wollen.<\/p><p>Mehr im Einklang mit ihren W\u00e4hlern ist die CVP. Auch sie vertrat eine klare Nein-Parole bei der Atomausstiegs-Initiative, was einem Teil der Basis nicht gefallen haben d\u00fcrfte &#8211; der Anteil der Atomenergie-Gegner ist unter CVP-W\u00e4hlern durchwegs gr\u00f6sser als unter SVP- und FDP-W\u00e4hlern &#8211; unterst\u00fctzt aber\u00a0die Energiestrategie 2050.\u00a0Das d\u00fcrfte\u00a0dem CVP-W\u00e4hlerwillen entsprechen.<\/p><p>Als einzige der vier\u00a0Parteien sprach sich die SP f\u00fcr die Initiative aus. Damit sind sie mit ihrer W\u00e4hlerschaft auf einer Wellenl\u00e4nge,\u00a0denn diese weist einen sehr hohen Anteil an Atomkraft-Gegnern auf.<\/p><p><strong>Die b\u00fcrgerlichen Parteien am Scheideweg<\/strong><\/p><p>Wie bei den vorhergehenden\u00a0Darstellungen ist 2015 ein tendenzieller R\u00fcckgang der Gegner festzustellen, sogar bei den SP-Anh\u00e4ngern. Die\u00a0b\u00fcrgerlichen Parteispitzen t\u00e4ten hingegen\u00a0gut daran, ihren momentanen Kurs zu hinterfragen.<\/p><p>Eine Diskussion um neue AKWs, wie sie die SVP nicht zum ersten Mal anstrebt, scheint verfr\u00fcht und\u00a0mit einer entsprechenden Initiative k\u00f6nnten die B\u00fcrgerlichen Schiffbruch erleiden.\u00a0Die Entwicklung weg von der Atomenergie, wie sie die Energiestrategie 2050 vorsieht, sollte nicht vorzeitig beerdigt werden.<\/p><p><strong>Die Schweizerinnen und Schweizer sind atomkritisch. <\/strong><\/p><p>Der gr\u00f6sste Unterschied l\u00e4sst sich \u00fcber die Parteiidentifikation feststellen. Allgemein gesehen ist das Schweizervolk der Atomenergie gegen\u00fcber eher kritisch eingestellt.<\/p><p>Weitere demographische Merkmale, wie zum Beispiel Bildungsstand, w\u00fcrden sich f\u00fcr weitere Analysen anbieten.<\/p><p>&#8211;<\/p><p>Quellennachweis:<\/p><p>Bundesamt f\u00fcr Energie BFE (2016): Energiestrategie 2050. (<a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/energiestrategie2050\/index.html?lang=de\">http:\/\/www.bfe.admin.ch\/energiestrategie2050\/index.html?lang=de<\/a> [Stand: 20.11.2016]).<\/p><p>CVP Schweiz (2016): Energiestrategie. (<a href=\"https:\/\/www.cvp.ch\/de\/tags\/energiestrategie\">https:\/\/www.cvp.ch\/de\/tags\/energiestrategie<\/a> [Stand: 26.11.2016]).<\/p><p>Glass, Jennifer, Bengtson, Vern L. und und Chorn Dunham, Charlotte:\u00a0Attitude similarity in three generational families: Socialization, status inheritance, or reciprocal influence? <em>American Sociological Review<\/em>\u00a0 51(5), 685-698.<\/p><p>Selects: Swiss national election studies, cumulated file 1971-2011 [Dataset]. Distributed by FORS, Lausanne, 2013. <a href=\"http:\/\/www.selects.ch\" target=\"_new\">www.selects.ch<\/a>.<\/p><p>Selects:\u00a0Swiss Electoral Studies (Selects) 2015 [Dataset]. Distributed by FORS, Lausanne, 2016. <a href=\"http:\/\/www.selects.ch\">www.selects.ch<\/a>.<\/p><p>SP Schweiz (2016): Energiestrategie 2050. (<a href=\"https:\/\/www.sp-ps.ch\/de\/thema\/energiestrategie-2050\">https:\/\/www.sp-ps.ch\/de\/thema\/energiestrategie-2050<\/a> [Stand: 2.12.2016]).<\/p><p>Tages-Anzeiger (2016): SVP ergreift das Referendum gegen Energiestrategie 2050. (<a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/svp-ergreift-referendum-gegen-energiestrategie-2050\/story\/14846130\">http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/svp-ergreift-referendum-gegen-energiestrategie-2050\/story\/14846130<\/a> [Stand: 3.12.2016]).<\/p><p>Titel: Wie atomfreundlich sind die Schweizerinnen und Schweizer? Anthea Alberto, anthea.alberto@gmail.com, 12-709-283; Abgabedatum: 18.12.2016; Forschungsseminar Politischer Datenjournalismus; Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Michael Hermann, Dr. des. Bruno W\u00fcest; Anzahl Worte: 931<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schweizervolk hat j\u00fcngst die Atomausstiegs-Initiative mit 54.2% verworfen. An der Einstellung gegen\u00fcber Atomenergie kann es nicht liegen, denn diese wird in der Schweiz mehrheitlich abgelehnt, und das nicht erst seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011.\u00a0Ein Vergleich nach Geschlecht, Alter und Parteiidentifikation zeigt, dass man aus dem Scheitern der Initiative\u00a0keine voreiligen Schl\u00fcsse ziehen sollte.Die genauen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":47,"featured_media":11203,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[297],"tags":[],"class_list":["post-7693","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/47"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7693"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7693\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11462,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7693\/revisions\/11462"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11203"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}