{"id":7701,"date":"2016-11-27T17:20:11","date_gmt":"2016-11-27T16:20:11","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=7701"},"modified":"2019-01-10T12:29:10","modified_gmt":"2019-01-10T11:29:10","slug":"schweizer-frauen-auf-dem-arbeitsmarkt-working-title","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2016\/11\/27\/schweizer-frauen-auf-dem-arbeitsmarkt-working-title\/","title":{"rendered":"Frauen auf dem Arbeitsmarkt \u2013 die Schweiz als vermeintliches Vorzeigebeispiel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Spitzenplatz bei der Frauenerwerbsquote f\u00fcr die Schweiz \u2013 ist das leidige Thema somit vom Tisch? Wie steht\u2019s um die Gleichberechtigung im Hinblick auf das Arbeitspensum \u2013 und wo geniessen die Frauen die meiste Unterst\u00fctzung?<\/strong><\/p><p>Der Bundesrat beschliesst in einer Vorlage eine Frauenquote von 30 Prozent in der Teppichetage grosser b\u00f6rsenkotierter Unternehmen in der Schweiz. Trotz breiter Kritik und geringer Chancen im Parlament ist der Entscheid symptomatisch f\u00fcr einen politischen Dauerbrenner: Die Gleichberechtigung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt.<\/p><p>Wie aktuell ist das klassische Rollenverh\u00e4ltnis immer noch bei der Schweizer Familie? Ein Blick auf aktuelle Zahlen zeigt zun\u00e4chst Erfreuliches: immer mehr Frauen dr\u00e4ngen auf den Arbeitsmarkt. Dies ist ein Trend, der sich in ganz Europa beobachten l\u00e4sst und der auch vor der Schweiz nicht Halt macht. Die Schweizer Frauen nehmen mit einer Erwerbsquote von 76 Prozent europaweit sogar einen der Spitzenpl\u00e4tze ein. Das l\u00e4sst aufhorchen, zumal die Schweiz nicht gerade den Ruf des egalit\u00e4ren Eldorados verk\u00f6rpert.<\/p><p><!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/jumattern.com\/ddj\/blog1\/barplot.html\" width=\"780\" height=\"480\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p><em>Grafik 1: Europavergleich Frauenerwerbsquote (Alter 20-64)<\/em><\/p><p>Die Frauenerwerbsquote umfasst die prozentuale Anzahl weiblicher Erwerbspersonen \u2013 Frauen die Arbeit haben oder Arbeit suchen \u2013 im erwerbsf\u00e4higen Alter. Es handelt sich um ein sehr grobes Mass, da nicht zwischen Teilzeit- und Vollzeitarbeit unterschieden wird. Darum macht es Sinn, die Aufteilung der erwerbst\u00e4tigen Schweizer Bev\u00f6lkerung genauer unter die Lupe zu nehmen, was in untenstehender Grafik gemacht wird.<\/p><p><!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/jumattern.com\/ddj\/blog1\/volume.html\" width=\"780\" height=\"600\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p><em>Grafik 2: Aufteilung der Erwerbst\u00e4tigen in der Schweiz historisch<\/em><\/p><p>Schnell wird klar, dass noch immer grosse Unterschiede zwischen m\u00e4nnlicher und weiblicher Erwerbst\u00e4tigkeit bestehen, und dass sich diese nur langsam angleichen. Speziell ins Auge f\u00e4llt auch ein steter Anstieg der Teilzeitarbeit bei Frauen, sogar eine Verdoppelung der Quote in den letzten knapp 30 Jahren war drin.<\/p><p><strong>Grund zum Feiern?<\/strong><br \/>\nDie rekordverd\u00e4chtig hohe Teilzeitbesch\u00e4ftigung der hiesigen Frauen brachte der Schweiz den oben erw\u00e4hnten europaweiten Spitzenplatz bei der Frauenerwerbsquote ein. Die Niederlande sind das einzige OECD-Land, welches \u00fcber eine noch h\u00f6here Teilzeitquote bei Frauen aufweist.<\/p>\n<div style=\"float: right; width: 500px; margin: 10px;\">\n<!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.jumattern.com\/ddj\/blog1\/europe.html\" width=\"780\" height=\"600\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><br \/>\n<em>Grafik 3: Europavergleich Frauenerwerbsquote (Alter 20-64)<\/em><\/div><p>Bevor nun aber die Sektkorken knallen muss man sich im Klaren sein, dass die hohe Teilzeitarbeitsquote und die daraus folgende hohe Erwerbst\u00e4tigkeitsquote der Schweizer Frauen dar\u00fcber hinwegt\u00e4uscht, dass deren Arbeitsvolumen eines der Geringsten in ganz Europa ist.<\/p><p>Die hohe Quote ist beileibe kein Ruhmesblatt. Teilzeitarbeit bremst die Karriere aus und vermindert die Zufriedenheit der Betroffenen. Sie hat einen schlechten Ruf, es fehlt ihr die Anerkennung, seitens der Arbeitgeber aber auch seitens der Arbeitnehmer. Der Entscheid zur Teilzeitarbeit geschieht meistens auch nicht freiwillig, oft ist er Ausdruck mangelnder Alternativen f\u00fcr die Vereinbarung von Beruf und Familie. Im Fall von Frauen kommt noch dazu, dass sie in vielen F\u00e4llen \u00fcberqualifiziert sind.<\/p><p>Wieso ist gerade in der Schweiz das Modell der Teilzeitarbeit bei Frauen so ausgepr\u00e4gt? Verschiedene Begr\u00fcndungen sind denkbar. Eine oft genannte Ursache f\u00fcr die Teilzeitarbeit ist der sogenannte \u201eBaby-Knick\u201c: viele Frauen gehen nach der Geburt ihres ersten Kindes nur noch einer Teilzeitbesch\u00e4ftigung nach, und bleiben oft ihr ganzes Leben lang darin h\u00e4ngen. Gibt es in der Schweiz zu wenige M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die externe Kinderbetreuung, etwa in Form von Kinderkrippen oder Mittagstischen? Die Forschung (und der gesunde Menschenverstand) zeigen, dass solche Betreuungsangebote den Knick wirksam abfedern k\u00f6nnen.<\/p>\n<div style=\"float: right; width: 300px; padding: 30px; background-color: #117bb8; color: white; margin: 10px;\">\n<div style=\"font-family: PT Serif, Georgia, Times New Roman, serif; font-size: 18px; margin-bottom: 24px;\">Daten & Methoden<\/div><p>Die dem Beitrag zugrundeliegenden Daten stammen aus den VOX-Umfragen des Instituts gfs.bern.<br \/>\nDen Abstimmungsanalysen liegen drei Ordered Logit Regressionen zugrunde, mehr Informationen sowie den Regressionsoutput finden Sie <a style=\"color: white !important; text-decoration: none !important;\" href=\"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/reg_mattern.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>.<br \/>\nDas Alter zwischen 20 und 64 wird in allen Analysen als das typische Erwerbsalter betrachtet.<\/p>\n<\/div><p>Eine andere Erkl\u00e4rungsm\u00f6glichkeit setzt bei den M\u00e4nnern an. Vielleicht sind Schweizer M\u00e4nner generell eher weniger bereit, Haushalts- und Betreuungsaufgaben zu \u00fcbernehmen? Tats\u00e4chlich ist der teilzeitarbeitende Mann gesellschaftlich und vor allem unternehmerisch nicht akzeptiert, insbesondere\u00a0hierzulande. Diese fehlende Akzeptanz dr\u00e4ngt wiederum Frauen in die Teilzeit, da der Ehemann oft gar nicht erst zu einer Reduktion seines Pensums bereit ist. Eine Attraktivit\u00e4tssteigerung der Teilzeitarbeit f\u00fcr M\u00e4nner, und nicht nur Frauen, w\u00e4re ein m\u00f6glicher L\u00f6sungsansatz.<\/p><p><strong>Wo haben\u2019s die Frauen am schwersten?<\/strong><\/p><p>Schauen wir nun auf die Werte der Schweizer und Schweizerinnen. Die Einstellung gegen\u00fcber F\u00f6rdermassahmen f\u00fcr die Frauen variiert von Kanton zu Kanton stark. Augenscheinlich ist vor allem eines:\u00a0die franz\u00f6sischsprachigen Kantone unterst\u00fctzen F\u00f6rdermassnahmen viel eher als die restliche Schweiz. Besonders die Kantone Tessin und Graub\u00fcnden fallen durch eine starke Ablehnung gegen\u00fcber gezielten F\u00f6rdermassnahmen auf.<\/p><p><!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/jumattern.com\/ddj\/blog1\/switzerland.html\" width=\"780\" height=\"560\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p><em>Grafik 4: Einstellung gegen\u00fcber Frauenf\u00f6rdermassnahmen, Skala Pro (1) bis Contra (7), Jahre 1996-2014<\/em><\/p><p>Ob jemand F\u00f6rdermassnahmen f\u00fcr Frauen bef\u00fcrwortet oder ablehnt, schl\u00e4gt sich auch in Abstimmungen nieder. Um dies darzulegen, werden drei Abstimmungen der letzten drei Jahre exemplarisch untersucht.<\/p>\n<div style=\"float: right; width: 350px; margin: 10px;\"><p><!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/jumattern.com\/ddj\/blog1\/reg_familienartikel.html\" width=\"350\" height=\"350\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p><em>Grafik 5: Verh\u00e4ltnis Frauenf\u00f6rdermassnahmen (Skala Pro=1 bis Contra=7) zu JA Familienartikel<\/em><\/p>\n<\/div><p><strong>Familienartikel (2013)<\/strong><\/p><p>Die erste Initiative ist der Familienartikel, der 2013 trotz Volksmehr am St\u00e4ndemehr Schiffbruch erlitt. Die Initiative wollte die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit einem speziellen F\u00f6rderartikel in der Bundesverfassung festhalten. Die Vorlage fiel durch eine \u00e4usserst starke Polarisierung auf. Ein Ja zur Initiative h\u00e4tte sich klar positiv f\u00fcr Frauen mit Kindern ausgewirkt. Die Analyse zeigt, dass der Zusammenhang zwischen Zustimmung zu Frauenf\u00f6rdermassnahmen und der Initiative stark statistisch signifikant ist: Je eher die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger F\u00f6rdermassnahmen bef\u00fcrworteten, desto eher waren sie auch Unterst\u00fctzer und Unterst\u00fctzerinnen der Initiative.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Familieninitiative (2013)<\/strong><\/p>\n<div style=\"float: left; width: 350px; margin: 10px;\"><p><!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/jumattern.com\/ddj\/blog1\/reg_svpfamilieninitiative.html\" width=\"350\" height=\"400\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p><em>Grafik 6: Verh\u00e4ltnis Frauenf\u00f6rdermassnahmen (Skala Pro=1 bis Contra=7) zu JA SVP-Familieninitiative<\/em><\/p>\n<\/div><p>Die n\u00e4chste Initiative im Fokus ist die von der SVP initiierte Familieninitiative, die 2013 an die Urne kam und mit 58.5 Prozent klar abgelehnt wurde.<br \/>\nSie wollte einen h\u00f6heren Steuerabzug f\u00fcr Eltern, die ihre Kinder selber betreuen. Im Gegensatz zur Kinderbetreuung durch Dritte ist hier n\u00e4mlich von der Steuer nichts abziehbar. Die Vorlage unterst\u00fctzte also denjenigen Teil der Frauen, die zuhause bleiben und keiner Arbeitst\u00e4tigkeit auf dem Arbeitsmarkt nachgehen. So wurde sie auch als Zementierung des klassischen Rollenbildes interpretiert. Die Ausgangslage aber war weniger klar als beim Familienartikel, da die Vorlage trotz ihrer Urheberschaft zum Teil auch bei Feministinnen auf offene Ohren stiess, da sie trotz allem einen Teil der Frauen unterst\u00fctzte. Dies kann aber als Detail am Rande abgetan werden, da die Analyse trotzdem einen stark signifikanten Zusammenhang zeigt: Je eher man f\u00fcr Frauenf\u00f6rdermassnahmen war, desto eher war man gegen die Initiative.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Bundesgesetz \u00fcber die Familienzulagen (2006)<\/strong><\/p>\n<div style=\"float: right; width: 350px; margin: 10px;\"><p><!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/jumattern.com\/ddj\/blog1\/reg_familienzulagen.html\" width=\"350\" height=\"400\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p><em>Grafik 7: Verh\u00e4ltnis Frauenf\u00f6rdermassnahmen (Skala Pro=1 bis Contra=7) zu JA Bg Familienzulagen<\/em><\/p>\n<\/div><p>Das letzte untersuchte Anliegen ist das Bundesgesetz \u00fcber die Familienzulagen, das 2006 vors Volk kam und mit 68 Prozent Ja-Anteil klar angenommen wurde. Das Bundesgesetz hatte die Harmonisierung der Kinderzulagen und die Einf\u00fchrung von Minimals\u00e4tzen zum Ziel, was sich f\u00fcr viele Kantone de facto als Erh\u00f6hung der Kinderzulagen auswirkte. Die Argumente pro und kontra deckten ein breites Spektrum ab, es standen auch andere Faktoren zur Debatte, etwa die Diskussion \u00fcber F\u00f6deralismus oder Zentralismus. Obwohl erh\u00f6hte Kinderzulagen indirekt sich als F\u00f6rdermassnahmen f\u00fcr Frauen auswirken k\u00f6nnen, ist aufgrund der Vielschichtigkeit der Vorlage der Zusammenhang in diesem Fall nicht klar und auch nicht statistisch signifikant.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Frauen auf dem Arbeitsmarkt \u2013 wie weiter?<\/strong><\/p><p>Die Datenlage zeigt auf, dass der vermeintliche Spitzenplatz der Schweiz bei der Frauenerwerbsquote in diesem Fall eher Ausdruck eines Problems ist: Grosse Ungleichheit bei Teilzeitstellen. Griffige Massnahmen und Anreize f\u00fcr eine Aufwertung der Teilzeitarbeit und deren Verbreitung bei M\u00e4nnern sind ein L\u00f6sungsansatz, der mit gleichzeitiger St\u00e4rkung externer Betreuungsangebote Erfolg verspricht. Auch ungerechtfertigte Lohnunterschiede, die nicht im Fokus dieser Untersuchung standen, sind Teil des Problems. Der letzte Teil der Analyse zeigte weiter auf, dass vor allem in der Deutschschweiz und im Tessin die Frauen immer noch auf wenig Unterst\u00fctzung seitens des Staates z\u00e4hlen k\u00f6nnen. Hier gibt es noch Raum f\u00fcr Verbesserungen.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"padding: 30px; background-color: #117bb8; color: white; margin: 10px;\">\n<div style=\"font-family: PT Serif, Georgia, Times New Roman, serif; font-size: 18px; margin-bottom: 24px;\">Titelinformationen: Frauen auf dem Arbeitsmarkt \u2013 die Schweiz als vermeintliches Vorzeigebeispiel<\/div><p>Autor: Julius Mattern, matternjulius@gmail.com, 12-723-920<br \/>\nKurs: Politischer Datenjournalismus, HS 2016<br \/>\nDozierende: Bruno W\u00fcest, Michael Hermann, Fabrizio Gilardi<br \/>\nAnzahl Worte (exkl. Lead und Methodenbox): 1&#8217;161 \/ Abgabe 18. Dezember 2016<br \/>\nDatenquellen: <a style=\"color: white !important; text-decoration: none !important;\" href=\"http:\/\/forscenter.ch\/de\/daris-daten-und-forschungsinformationsservice\/datenservice\/spezialprojekte\/vox-voxit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VOX-Umfragen<\/a>, <a style=\"color: white !important; text-decoration: none !important;\" href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung\/gleichstellung-frau-mann\/erwerbstaetigkeit.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BFS<\/a>, <a style=\"color: white !important; text-decoration: none !important;\" href=\"http:\/\/appsso.eurostat.ec.europa.eu\/nui\/show.do?dataset=lfsa_eppga&lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Eurostat<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spitzenplatz bei der Frauenerwerbsquote f\u00fcr die Schweiz \u2013 ist das leidige Thema somit vom Tisch? 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