{"id":7755,"date":"2016-11-28T19:05:45","date_gmt":"2016-11-28T18:05:45","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=7755"},"modified":"2017-02-22T14:23:15","modified_gmt":"2017-02-22T13:23:15","slug":"frauen-im-politischen-system-der-schweiz-testversion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2016\/11\/28\/frauen-im-politischen-system-der-schweiz-testversion\/","title":{"rendered":"Bevorzugen Herr und Frau Schweizer m\u00e4nnliche Politiker?"},"content":{"rendered":"<p align=\"JUSTIFY\"><strong><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span lang=\"zxx\">Bei den letzten Nationalratswahlen vom Oktober 2015 w\u00e4hlten die Stimmb\u00fcrger der Schweiz insgesamt 64 Frauen in den Nationalrat. Dies entspricht einem Anteil von 32% der Sitze. Zugleich war dies der bisher gr\u00f6sste Anteil von Frauen im Nationalrat seit der Einf\u00fchrung des Frauenstimmrechts.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a> Dennoch bleibt dieser Prozentsatz weit hinter dem Anteil der Frauen an der Gesamtbev\u00f6lkerung der Schweiz. Dieser liegt bei 50,5%<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote2sym\" name=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a> und damit 18.5% h\u00f6her als im Nationalrat. Doch wie kommt diese Diskrepanz zustande? Hat das Schweizer Wahlvolk eine Pr\u00e4ferenz f\u00fcr m\u00e4nnliche Politiker? Oder gibt es andere Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Unterrepr\u00e4sentation der Frauen?<br \/>\n<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_8728\" style=\"width: 795px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Keystone_Parlament_129496040.JPG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8728\" class=\" wp-image-8728\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Keystone_Parlament_129496040.JPG-300x169.jpg\" alt=\"Abschiedsrede von Bundesraetin Micheline Calmy-Rey am Mittwoch, 14. Dezember 2011, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE\/POOL\/Lukas Lehmann)\" width=\"785\" height=\"442\" \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-8728\" class=\"wp-caption-text\">Abschiedsrede von Bundesraetin Micheline Calmy-Rey im Nationalrat. (KEYSTONE\/POOL\/Lukas Lehmann)<\/p>\n<\/div>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Die Unterrepr\u00e4sentation der Frauen in der Schweizer Politik ist ein ernstzunehmendes Problem f\u00fcr die Demokratie in der Schweiz. Laut Nationalr\u00e4tin Kathrin Bertschy schaffen es Frauenthemen oft nicht auf die politische Agenda. Es komme sogar vor, dass Politikerinnen aus Karrieregr\u00fcnden davon abgeraten wird sich Frauenthemen <span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">anzunehmen<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote3sym\" name=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a>.<\/span> Wenn aber die Anliegen von Frauen im Parlament aufgrund der Unterrepr\u00e4sentation wenig Beachtung finden, so unterminiert dies die Legitimation des politischen Systems. Eine bessere Vertretung von Frauen im Parlament scheint daher angezeigt. <\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Ob eine proportionale Vertretung zustande kommt ist vom Wahlentscheid der B\u00fcrger, beziehungsweise davon wie sie diesen treffen, abh\u00e4ngig. Geht man von der Annahme aus, dass die W\u00e4hler jene Kandidaten w\u00e4hlen, denen sie die gr\u00f6sste Qualifikation f\u00fcr das Amt zusprechen, dann sollte bei der Wahl zweier aus Sicht der W\u00e4hlenden gleich qualifizierter Kandidaten unterschiedlichen Geschlechts nur dann eine klare Pr\u00e4ferenz zu Gunsten des einen ergeben, wenn die W\u00e4hler Politiker eines bestimmten Geschlechts grunds\u00e4tzlich bevorzugen. Eine von FORS im Jahr 2015 durchgef\u00fchrte Umfrage<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote3sym\" name=\"sdfootnote3anc\"><\/a> <strong><span lang=\"zxx\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote2sym\" name=\"sdfootnote2anc\"><\/a><\/span><\/strong> sammelte unter anderem zu diesem Sachverhalt Daten<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote3sym\" name=\"sdfootnote3anc\"><sup>8<\/sup><\/a><strong><span lang=\"zxx\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote2sym\" name=\"sdfootnote2anc\"><\/a><\/span><\/strong>. Die Analyse dieser Daten offenbart ein erstaunliches Ergebnis.<\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Bevorzugen die Schweizer m\u00e4nnliche Politiker?<\/strong><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Auf die Frage, ob der\/die Befragte sich bei zwei gleich gut qualifizierten Kandidaten unterschiedlichen Geschlechts f\u00fcr den Mann oder die Frau entscheiden w\u00fcrden, sprach sich eine Mehrheit (61%) der Befragten f\u00fcr die Kandidatin aus.<\/span><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/M\u00e4nner-und-Frauen.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-8200 alignleft\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/M\u00e4nner-und-Frauen-300x265.png\" alt=\"maenner-und-frauen\" width=\"406\" height=\"359\" \/><\/a><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> Diese Pr\u00e4ferenz f\u00fcr die Kandidatin ist allerdings stark vom Geschlecht der befragten Person abh\u00e4ngig. Bei den Frauen ist eine hohe Pr\u00e4ferenz (73%) f\u00fcr die Kandidatin zu erkennen, w\u00e4hrend es sich bei den M\u00e4nnern mit 54% Pr\u00e4ferenz f\u00fcr den Kandidaten deutlich ausgewogener verh\u00e4lt. M\u00e4nnliche W\u00e4hler scheinen sich entweder nicht des tiefen Prozentsatzes weiblicher Parlamentarier bewusst zu sein, oder die Diskrepanz zwischen dem Bev\u00f6lkerungsanteil der Frauen und ihrer Vertretung im Nationalrat nicht als Problem zu empfinden. Bei den Frauen hingehen scheint ein deutliches Bed\u00fcrfnis nach einer st\u00e4rkeren Vertretung von Frauen im schweizerischen Parlament zu bestehen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Altersgruppen.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8199 alignright\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Altersgruppen-300x265.png\" alt=\"altersgruppen\" width=\"460\" height=\"406\" \/><\/a><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Ein anderer Faktor neben dem Geschlecht der Befragten, der die Pr\u00e4ferenz f\u00fcr die Kandidatin, bzw den Kandidaten beeinflusst, ist das Alter der Befragten. Die st\u00e4rkste Pr\u00e4ferenz f\u00fcr die Kandidatin haben hierbei die 50-69 J\u00e4hrigen. Dies \u00fcberrascht wenig, ist dies doch die Generation, welche w\u00e4hrend der Einf\u00fchrung des Frauenstimmrechts aufwucht. Etwas \u00fcberraschend ist jedoch, dass die 18-29 J\u00e4hrigen offenbar die geringste Pr\u00e4ferenz f\u00fcr die weibliche Kandidatin aufweisen. Dies k\u00f6nnte ein Indiz daf\u00fcr sein, dass die j\u00fcngste W\u00e4hlergeneration das Thema Frauen-f\u00f6rderung als weniger dringlich erachtet als dies ihre Eltern und Grosseltern tun. <\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/W\u00e4hler-der-Parteien.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-8197 alignleft\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/W\u00e4hler-der-Parteien-300x265.png\" alt=\"waehler-der-parteien\" width=\"470\" height=\"415\" \/><\/a><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Betrachtet man stattdessen, welcher Partei die Befragten nahe stehen, so findet man f\u00fcr die Anh\u00e4nger fast aller Parteien eine Pr\u00e4ferenz f\u00fcr die gleich qualifizierte Kandidatin. Einzig die Anh\u00e4nger der SVP haben eine Pr\u00e4ferenz f\u00fcr den m\u00e4nnlichen Kandidaten. Offenbar herrscht unter ihnen ein konservativeres Frauenbild vor als unter den Anh\u00e4ngern der anderen Volksparteien.<\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Unabh\u00e4ngig vom Frauenbild kann eine Person die Wahlquote weiblicher Kandidaten aber nur dann beeinflussen, wenn sie tats\u00e4chlich w\u00e4hlen geht. Wenn unter jenen, die bei gleicher Qualifikation eine Pr\u00e4ferenz f\u00fcr den m\u00e4nnlichen Kandidaten haben ein sehr hoher Anteil w\u00e4hlen geht so k\u00f6nnte dies erkl\u00e4ren, wie trotz tendenzieller Favorisierung der Kandidatin unter Wahlberechtigten mehr Kandidaten gew\u00e4hlt werden. Eine Untersuchung der Daten unterst\u00fctzt diese Erkl\u00e4rung jedoch nicht. Die Pr\u00e4ferenz f\u00fcr die Kandidatin ist unter W\u00e4hlern mit 62% sogar leicht h\u00f6her als unter Nichtw\u00e4hlern (60%). <\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Teilnahme-an-der-Wahl.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8195 alignright\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Teilnahme-an-der-Wahl-300x265.png\" alt=\"teilnahme-an-der-wahl\" width=\"452\" height=\"399\" \/><\/a><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"color: #333333;\">Grosse Unterschied<\/span><span style=\"color: #333333;\"> zwischen W\u00e4hlern und nicht W\u00e4hlenden scheint es also in dieser Hinsicht, zumindest was die Wahlen von 2015 betrifft, nicht gegeben zu haben. Bei beiden Gruppen herrscht bei gleicher Qualifikation eine klare Favorisierung der Kandidatin vor. Wie wirkte sich diese Favorisierung nun auf die Wahlchancen der Kandidatinnen aus?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"color: #333333;\">Trotz dieser scheinbar vorhanden Pr\u00e4ferenz hatten Kandidatinnen f\u00fcr den Nationalrat keine h\u00f6here Wahlchance, als ihre m\u00e4nnlichen Konkurrenten. <span style=\"font-size: medium;\">Bei den Wahlen von 2015 kandidierten 2480 M\u00e4nner und 1308 Frauen f\u00fcr den Nationalrat.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote4sym\" name=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a> Dies entspricht einem Frauenanteil unter den Kandidierenden von 34,5%. Damit es trotz dieses tiefen Anteils zu einer dem Bev\u00f6lkerungsanteil der Frauen in der Schweiz entsprechenden Repr\u00e4sentation von 50% kommt, w\u00e4re bei den Wahlen ein unter den Stimmb\u00fcrgern weit verbreitetes Kumulieren und Panaschieren zugunsten der Kandidatinnen notwendig. Der Anteil gew\u00e4hlter Kandidatinnen zeigt aber, dass es \u00fcber die Gesamtbev\u00f6lkerung hinweg betrachtet ein solches Wahlverhalten nicht gab. Mit 32% der Sitze im Nationalrat liegt der Anteil erfolgreich kandidierender Frauen sogar leicht unter den bei einem geschlechterblinden Wahlverhalten zu erwarteten 34,5%. Die in der Umfrage durch die Befragten genannte Bevorzugung von Frauen gleicher Qualifikation, resultierte f\u00fcr die Kandidatinnen offenbar nicht in besseren Wahlchancen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><strong>Werden Frauen als weniger qualifiziert erachtet?<\/strong><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr diesen Gegensatz k\u00f6nnte sein, dass die in der Umfrage Befragten lediglich aufgrund von sozialem Druck eine Pr\u00e4ferenz f\u00fcr die gleich qualifizierte Kandidatin angaben, in Wirklichkeit aber m\u00e4nnliche Kandidaten bevorzugen. Eine andere Erkl\u00e4rung w\u00e4re jedoch, dass die Schweizer W\u00e4hler Kandidatinnen tendenziell als weniger qualifiziert erachten. Indizien daf\u00fcr finden sich selbst im Parlament. So wurde beispielsweise berichtet, dass laut der<span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-size: medium;\"> SP-Nationalr\u00e4tin Min Li Marti ein Ratskollege ihr geraten hatte, bei einem komplizierten Thema ihren Mann zu fragen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote5sym\" name=\"sdfootnote5anc\"><sup>5<\/sup><\/a> Auch von der Presse wird die Qualifikation weiblicher Poliktiker nicht immer wahrgenommen. Laut Nationalr\u00e4tin Christa Markwalder wird bei Frauen oftmals nicht auf die politische Leistung sondern auf \u00c4usserlichkeiten fokussiert.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote6sym\" name=\"sdfootnote6anc\"><sup>5<\/sup><\/a> Und CVP-St\u00e4nder\u00e4tin Brigitte H\u00e4berli wurde mit der Anektote zitiert, dass sie fr\u00fcher in der Presse teilweise auf ihre T\u00e4tigkeit als Blockfl\u00f6tenlehrerin reduziert wurde.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote7sym\" name=\"sdfootnote7anc\"><sup>6<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\">Auch wenn sexistische Vorurteile die Wahrnehmung der Qualifikation weiblicher Kandidaten in der Bev\u00f6lkerung beeintr\u00e4chtigen und so ihre Wahlchancen negativ beeinflussen k\u00f6nnen, so <span lang=\"zxx\">bleibt das wohl gr\u00f6sste Hindernis f\u00fcr eine proporzionale Vertretung der Frauen im Parlament die im Vergleich zu den M\u00e4nnern tiefe Anzahl von Kandidatinnen auf den Wahllisten der Parteien. <span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese tiefe Listenquote sind keine institutionellen Schranken sondern ein verglichen mit den M\u00e4nnern geringerer Anteil von Frauen, die bereit sind, sich zur Wahl aufstellen zu lassen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote8sym\" name=\"sdfootnote8anc\"><sup>7<\/sup><\/a> Die Nationalr\u00e4tin Regine Sauter liess hierzu in der Presse verlauten, dass sich die Frauen manchmal selber im Weg st\u00fcnden und sich trotz offener T\u00fcren in der Politik eine solche Aufgabe nicht zutrauen.<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote9sym\" name=\"sdfootnote9anc\"><sup>6<\/sup><\/a> Strebt man eine proporzionale Vertretung der Frauen an, m\u00fcsste folglich vor allem an dieser Stelle der Hebel angesetzt und potenzielle Politikerinnen zur Kandidatur motiviert werden.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\" align=\"JUSTIFY\"><strong>_______________________________________________________________________________________________________________<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\">\n<p class=\"sdfootnote\" lang=\"zxx\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote1anc\" name=\"sdfootnote1sym\">1<\/a> <strong>Parlamentsdienste (2016): Zahlen zu den Ratsmitgliedern.<\/strong> (https:\/\/www.parlament.ch\/de\/%C3%BCber-das-parlament\/fakten-und-zahlen\/zahlen-ratsmitglieder [15.12.2016])<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\">\n<p class=\"sdfootnote\" lang=\"zxx\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote2anc\" name=\"sdfootnote2sym\">2<\/a> <strong>Bundesamt f\u00fcr Statistik (2016): Bev\u00f6lkerung.<\/strong> (https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bevoelkerung.html [15.12.2016])<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote3\">\n<p class=\"sdfootnote\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote3anc\" name=\"sdfootnote3sym\">3<\/a> <strong>Blick (2016): Nationalr\u00e4tin Kathrin Bertschy zur Sexismusdebatte.<\/strong> (http:\/\/www.blick.ch\/news\/politik\/nationalraetin-kathrin-bertschy-zur-sexismus-debatte-woelfe-sind-wichtiger-als-ermordete-frauen-id5616898.html [15.12.2016])<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote4\">\n<p class=\"sdfootnote\" lang=\"zxx\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">4<\/a> <strong>Bundesamt f\u00fcr Statistik (2016): STAT-TAB &#8211; Die interaktive Datenbank des BFS.<\/strong> (https:\/\/www.pxweb.bfs.admin.ch\/default.aspx?px_language=de [15.12.2016])<\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" lang=\"zxx\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">5<\/a><strong> Blick (2016): Die Sexismusdebatte &#8211; Wir werden t\u00e4glich angemacht.<\/strong> (http:\/\/www.blick.ch\/news\/politik\/die-sexismus-debatte-wir-werden-taeglich-angemacht-id5612266.html [15.12.2016])<\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" lang=\"zxx\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">6<\/a><strong> Neue Z\u00fcrcher Zeitung (2016): Sexismus unter der Bundeskuppel.<\/strong> (http:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/aktuelle-themen\/sexismus-unter-der-bundeskuppel-die-hand-des-pultnachbars-auf-dem-knie-ld.123324 [15.12.2016])<\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" lang=\"zxx\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">7<\/a><strong> Gilardi, Fabrizio (2015): Die Tempor\u00e4re Bedeutung von Vorbildern f\u00fcr die politische Vertretung von Frauen.<\/strong> (http:\/\/www.fabriziogilardi.org\/blog\/files\/die-temporare-bedeutung-von-vorbildern-fur-die-politische-vertretung-von-frauen.html [15.12.2016])<\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" lang=\"zxx\">\u00a0<a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">8<\/a><strong> FORS (2016): The Swiss Electoral Study &#8211; Selects.<\/strong> (http:\/\/forscenter.ch\/en\/our-surveys\/selects\/ [15.12.2016])<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<\/div><p>____________________________________________________________________________________________________________<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"zxx\"><strong>Autor:<\/strong> Tariq Rizvi,\u00a0 <strong>Email:<\/strong> t.s.rizvi@gmail.com,\u00a0 <strong>Matrikelnummer:<\/strong> 99-055-030<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\"><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><strong>Dozenten:<\/strong> Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Michael Hermann, Dr. Des. Bruno W\u00fcest<\/span><\/span><\/span><\/p><p><strong><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"zxx\">Abgabedatum: <\/span><\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"zxx\">18<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"zxx\">.12.2016,\u00a0 <strong>Anzahl Worte (ohne Lead): <\/strong><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"zxx\">988 W\u00f6rter<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den letzten Nationalratswahlen vom Oktober 2015 w\u00e4hlten die Stimmb\u00fcrger der Schweiz insgesamt 64 Frauen in den Nationalrat. Dies entspricht einem Anteil von 32% der Sitze. 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