{"id":945,"date":"2014-03-15T13:37:55","date_gmt":"2014-03-15T12:37:55","guid":{"rendered":"http:\/\/pwipdm.uzh.ch\/wordpress\/?p=945"},"modified":"2017-02-22T12:12:39","modified_gmt":"2017-02-22T11:12:39","slug":"945","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/blog\/2014\/03\/15\/945\/","title":{"rendered":"Die #MEI auf Twitter: Aufschrei statt Diskussion?"},"content":{"rendered":"<p>Kaum ein Thema hat die Schweizer \u00d6ffentlichkeit in den letzten Monaten mehr bewegt als die Abstimmung \u00fcber die Initiative gegen Masseneinwanderung vom 9. Februar. Davon zeugten die hohe Stimmbeteiligung von 56% und das <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/schweiz\/standard\/Der-Nebeneffekt-der-SVPInitiative-\/story\/30674909\" target=\"_blank\">starke politische Engagement<\/a>\u00a0nach der Annahme der SVP-Initiative. Aber nicht nur in der realen Welt gab es viele Reaktionen, auch auf Twitter fand die Abstimmung \u00fcber die Masseneinwanderungsinitiative ein grosses Echo. Am Abstimmungstag wurden allein unter dem Hashtag <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%23abst14\" target=\"_blank\">#abst14<\/a> \u00fcber 9000 Tweets versendet. <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/abstimmungen\/rekord-fuer-die-schweiz-ueber-9000-tweets-zu-abst14\" target=\"_blank\">Laut dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)<\/a>\u00a0\u00a0ist das acht Mal mehr als an einem \u00abnormalen\u00bb Sonntag und damit ein neuer Rekord. Wie aber war die Dynamik auf Twitter davor und danach? Haben die Politiker in den letzten Wochen vor der Abstimmung das knappe Resultat antizipiert? Und trugen die Reaktionen zu einer Deliberation bei?<\/p><p><strong>Twitter als Indikator f\u00fcr die politische Stimmung<\/strong><\/p><p>Der Online micro-blogging Dienst Twitter wird seit einigen Jahren immer popul\u00e4rer als Kommunikationsplattform f\u00fcr politische Themen. Die unterschiedlichsten Akteure tauschen hier Informationen und Meinungen zum aktuellen Geschehen aus. Ob Spitzenpolitikerin, Journalist oder gew\u00f6hnlicher B\u00fcrger \u2013 allen Nutzer stehen dazu 140 Zeichen zur Verf\u00fcgung. Nicht nur bei der L\u00e4nge der Tweets haben sie die gleichen Voraussetzungen, sie brauchen auch die gleichen Stichworte und Hashtags, teilen oft sehr \u00e4hnliche Inhalte und agieren innerhalb eines gemeinsamen sozialen Netzwerkes. Twitter bietet deshalb eine grosse Menge an \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Daten \u00fcber politische Amtstr\u00e4ger, Parteien und Politiker und er\u00f6ffnet neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Analysen des \u00f6ffentlichen politischen Diskurses. Gem\u00e4ss einer <a href=\"http:\/\/ssc.sagepub.com\/content\/29\/4\/402\" target=\"_blank\">Untersuchung der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/a> w\u00e4hrend dem Deutschen Wahlkampf von 2009 kann Twitter als valider Indikator der politischen Stimmung angesehen werden \u2013 und das in Echtzeit. <a href=\"http:\/\/pablobarbera.com\" target=\"_blank\">Pablo Barber\u00e1<\/a>, ein Politikwissenschaftler der New York University, konnte sogar die politische Positionierung von Twitter-Nutzern aufgrund ihrer Verbindungen in dem sozialen Netzwerk absch\u00e4tzen. Auch in der Schweiz nimmt die Twitter-Nutzung in der Politik zu. Alle grossen Parteien sind mit einem offiziellen Auftritt auf dem sozialen Netzwerk vertreten. Zudem nutzen immer mehr Politiker auch als Einzelpersonen den micro-blogging Dienst.<\/p><p>F\u00fcr eine Analyse der Twitter-Aktivit\u00e4t von Schweizer Politikern rund um die Masseneinwanderungsinitiative wurden neben den zentralen Partei-Accounts all jene Twitter-Konten erfasst, welche mindestens einer politische Partei der Schweiz folgen (<em>followen<\/em>) und sich in ihrer Beschreibung eindeutig mit einer Schweizer Partei in Verbindung bringen. Um sicher zu stellen, dass zentrale Parteipolitiker darin vertreten sind, wurden zudem die Partei- und Fraktionspr\u00e4sidenten der sieben gr\u00f6ssten Schweizer Parteien (SVP, SP, Gr\u00fcne, GLP, FDP, CVP und BDP) hinzugef\u00fcgt, sofern sie auf Twitter pr\u00e4sent sind. Dies ergab eine Liste von 602 Schweizer Politikern, von welchen alle gesendeten Tweets von Januar bis Anfangs M\u00e4rz gesammelt und codiert wurden (21 User hatten noch nie einen Tweet gesendet, faktisch wurden also Tweets von 581 Accounts analysiert).<\/p><p><strong>Zunahme der Tweets im Vergleich zur Abstimmung im November<\/strong><\/p><p>Wie die erste Grafik zeigt, hat die Aktivit\u00e4t der Politiker auf Twitter in den letzten sechs Monaten (abgesehen von einem Einbruch \u00fcber die Festtage) insgesamt zugenommen. Deutlich erkennbar sind die starken Ausschl\u00e4ge an den beiden Abstimmungstagen am <a href=\"http:\/\/www.admin.ch\/ch\/d\/pore\/va\/20131124\/index.html\" target=\"_blank\">24.11.2013<\/a> und am <a href=\"http:\/\/www.admin.ch\/ch\/d\/pore\/va\/20140209\/index.html\" target=\"_blank\">9.2.2014<\/a>, wobei letzterer mit \u00fcber 2500 gesendeten Tweets alle anderen Tage bei Weitem \u00fcbertrifft. Die Politiker der SP und der FDP waren dabei besonders aktiv, aber auch Vertreter aller anderen gr\u00f6sseren Parteien sendeten rund um den Abstimmungssonntag im Februar mehr Tweets aus pro Tag als noch im Herbst. Das deutet darauf hin, dass die Initiative gegen Masseneinwanderung auch online zu einem verst\u00e4rkten politischen Engagement gef\u00fchrt hat.<\/p><p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Twitter+plot_5-klein.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-977\" alt=\"Anzahl Tweets pro Tag der Politiker-Accounts von Oktober 2013 bis M\u00e4rz 2014\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Twitter+plot_5-klein.jpeg\" width=\"800\" height=\"504\" \/><\/a><\/p><p>Ein leicht anderes Bild zeigt sich allerdings nach einer inhaltlichen Analyse der Tweets. Dabei wurden die Nachrichten auf die Verwendung von verbreiteten Hashtags untersucht. Unter \u00ab#Hashtags\u00bb werden Stichw\u00f6rter verstanden, die in Tweets verwendet werden um auf ein bestimmtes Thema zu verweisen. Solche Hashtags verbreiten sich umso st\u00e4rker, je prominenter ein Thema auf Twitter diskutiert wird und erlauben eine Diskussion \u00fcber die eigenen Folger (<em>follower<\/em>) und Verfolgten (<em>following<\/em>) hinaus. Rund um die Abstimmung \u00fcber die Initiative gegen Masseneinwanderung wurden <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%23abst14&src=typd\">#abst14<\/a> und\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%23chvote%20&src=typd\" target=\"_blank\">#chvote<\/a> als \u00aboffizielle\u00bb Hashtags vom SRF lanciert. Zus\u00e4tzlich entwickelte sich\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%23MEI&src=typd\" target=\"_blank\">#MEI<\/a>\u00a0als einer der am h\u00e4ufigsten verwendeten Hashtags. Die zweite Grafik zeigt die Anzahl Tweets pro Tag, die mindestens eines dieser drei Stichworte enthalten. Es wird deutlich, dass die Hashtags erst am Tag der Abstimmung wirklich aufgegriffen wurden, obwohl sie bereits davor entstanden waren.<\/p><p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Twitter+plot_1-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-979\" alt=\"Anzahl Tweets pro Tag mit den Hashtags #MEI, #abst14, #chvote\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Twitter+plot_1-klein.jpg\" width=\"800\" height=\"504\" \/><\/a><\/p><p><strong>Mehr Reaktion als Deliberation<\/strong><\/p><p>In einem weiteren Schritt wurde zus\u00e4tzlich zu den genannten Hashtags die Verwendung von weiteren Stichworten analysiert, die im Zusammenhang mit der SVP-Initiative h\u00e4ufig erw\u00e4hnt, aber nicht unbedingt als Hashtag verwendet wurden. Wie die dritte Grafik zeigt, \u00e4ndern sich die Zahlen dadurch wenig. Allerdings lassen sich weitere Feinheiten in der Dynamik des Diskurses erkennen. So reagierten die Politiker in ihren Tweets vor allem auf Ereignisse in Politik und Medien, zum Beispiel auf die Publikation der Umfragen des <a href=\"http:\/\/www.gfsbern.ch\" target=\"_blank\">gfs.bern<\/a>\u00a0vor der Abstimmung, sowie die Entscheide der EU zu den F\u00f6rderprogrammen Erasmus+ und Horizon2020 nach dem Volksentscheid. Interessant ist, dass die Initiative in den letzten Tagen vor der Abstimmung keine besonders hohe Aktivit\u00e4t auf Twitter ausl\u00f6ste. Dies, obwohl sie gem\u00e4ss dem <a href=\"http:\/\/www.foeg.uzh.ch\/analyse\/dossier.html\" target=\"_blank\">Forschungsinstitut \u00d6ffentlichkeit und Gesellschaft<\/a> in den traditionellen Medien auch in den letzten beiden Wochen vor dem 9. Februar eine ausgesprochen hohe Beachtung erfuhr. Auch nach dem Abstimmungstag gingen die Twitter-Beitr\u00e4ge zu den erhobenen Stichworten wieder deutlich zur\u00fcck.\u00a0<a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Twitter+plot_2-klein.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-980\" alt=\"Anzahl Tweets pro Tag zur Initiative gegen Masseneinwanderung (Hashtags und Stichworte)\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Twitter+plot_2-klein.jpeg\" width=\"800\" height=\"504\" \/><\/a><\/p><p>Die Daten legen nahe, dass die Politiker im Abstimmungskamp auf Twitter nicht wirklich neue Themen setzten oder Diskussionen anregten, sondern eher reaktiv auf das Agenda-Setting der Medien und der offline-Politik reagierten. Die geringe Aktivit\u00e4t kurz vor der Abstimmung deutet ausserdem darauf hin, dass die Politiker auf beiden Seiten das knappe Resultat nicht antizipierten und kaum Tweets zur Mobilisierung in letzter Minute nutzten. Eine Ausnahme bildete ein Aufruf zur Stimmabgabe eine Woche vor der Abstimmung von Anh\u00e4ngern mehrerer gegnerischer Parteien. Zahlenm\u00e4ssig blieb dieser allerdings eher klein.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"en\"><p>NEIN zur SVP-Abschottungsinitiative! <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%23Abst14&src=hash\" target=\"_blank\">#Abst14<\/a> <a href=\"http:\/\/t.co\/FwZsIikyvT\" target=\"_blank\">pic.twitter.com\/FwZsIikyvT<\/a><\/p><\/blockquote><p>\u2014 Junge Gr\u00fcne Z\u00fcrich (@JungeGrueneZH) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/JungeGrueneZH\/statuses\/428594605672525825\" target=\"_blank\">January 29, 2014<\/a><\/p><p>Die vierte Grafik verdeutlicht , dass die Anzahl gesendeter Tweets pro Stichwort abgesehen von den Hashtags #MEI und #abst14 (der sich auch auf die beiden anderen Vorlagen beziehen konnte) eher klein war. Nat\u00fcrlich muss die Auswahl der untersuchten Stichworte, die sich mehrheitlich auf den deutschsprachigen Raum beziehen, kritisch betrachtet werden.\u00a0Die relativ geringe Nutzung der neutraleren Hashtags vor und nach dem Abstimmungstag\u00a0deutet allerdings ebenfalls darauf hin, dass unter den Politikern keine Deliberation \u00fcber die Grenzen der eigenen Follower hinaus stattgefunden hat. Diese Annahme wird auch durch eine Analyse der Follower der zentralen Partei-Accounts \u00fcber denselben Zeitraum hinweg bekr\u00e4ftig. Die Anzahl Anh\u00e4nger \u00e4nderte sich trotz der erh\u00f6hten Aktivit\u00e4t kaum, weder auf der Gewinner- noch auf der Verliererseite. Dies entspricht auch Barberas These, dass sich Twitter-Nutzer mehrheitlich entsprechend ihrer Ideologie entlang der Parteilinien gruppieren.<\/p><p><!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ --><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/TwitterChart.html\" height=\"430\" width=\"600\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><p>Diese Ergebnisse sind auch im Hinblick auf die Schweizer Politiklandschaft und die Internet-Nutzung nicht unbedingt erstaunlich. \u00a0Wie das \u00ab<a href=\"http:\/\/www.mediachange.ch\/news\/88\/\" target=\"_blank\">World Internet Project &#8211; Schweiz 2013<\/a>\u00bb herausfand, sind Internet-Nutzer zwar politisch aktiver als Nicht-Nutzer. Dennoch diskutieren 71% der Schweizer Internet-Nutzer politische Themen weiterhin ausschliesslich offline. Bei politisch kontroversen Themen ist das wiederholte Exponiertsein besonders wichtig\u00a0f\u00fcr die \u00dcbernahme und Verbreitung von Hashtags. So kommt es, dass an einem Abstimmungstsonntag zwar Tausende unter einem gemeinsamen Stichwort aufschreien, die Mehrheit der Schweizer Politiker auf Twitter sich davor und danach aber eher mit Gleichgesinnten austauscht oder in Schweigen h\u00fcllt.<\/p><p><a href=\"http:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/?attachment_id=1199\" rel=\"attachment wp-att-1199\">Skript Twitter Analyse<\/a><\/p><p>Literatur:<\/p><p>Barber\u00e1, Pablo (2013): Birds of the Same Feather Tweet Together. Bayesian Ideal Point Estimation Using Twitter Data.\u00a0<em>APSA 2012 Annual Meeting Paper,\u00a0<\/em>S. 1-50.<\/p><p>Romero, Daniel M.\/Meeder, Brendan\/Kleinberg, Jon (2011): Differences in the Mechanics of Information Diffusion Across Topics: Idioms, Political Hashtags, and Complex Contagion on Twitter.\u00a0<em>Proceedings of the 20th international conference on World Wide Web,\u00a0<\/em>S.\u00a0695-704.<\/p><p>Tumasjan, Andranik et al. (2010): Predicting Elections with Twitter: What 140 Characters Reveal about Political Sentiment.\u00a0<em>Proceedings for the Fourth International AAAI Conference on Weblogs and Social Media<\/em>, S. 178-185.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum ein Thema hat die Schweizer \u00d6ffentlichkeit in den letzten Monaten mehr bewegt als die Abstimmung \u00fcber die Initiative gegen Masseneinwanderung vom 9. Februar. Davon zeugten die hohe Stimmbeteiligung von 56% und das starke politische Engagement\u00a0nach der Annahme der SVP-Initiative. Aber nicht nur in der realen Welt gab es viele Reaktionen, auch auf Twitter fand [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":1218,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[295],"tags":[7,8,148,149,152,244,256],"class_list":["post-945","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-18-marz-2014","tag-abst14","tag-chvote","tag-masseneinwanderung","tag-masseneinwanderungsinitiative","tag-mei","tag-svp-initiative","tag-twitter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=945"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11397,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945\/revisions\/11397"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=945"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=945"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pwiweb.uzh.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}